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Rezension - Tomate, Olivenöl, Feta & Zitrone von Loulou Kitchen

  Die leichte mediterrane Küche 80 Frische und leichte mediterrane Sommerrezepte werden in diesem Kochbuch präsentiert, simpel, geschmacksintensiv. Mit den Basics Tomate, Olivenöl, Feta und Zitrone lassen sich schnell originelle Rezepte kreieren. Das Buch beginnt mit Tartes & Aufläufe, die mit fertigem Blätterteig oder Mürbeteig arrangiert werden: Tarte-Tatin mit roten Zwiebeln; Auberginen-Tarte-Tatin; Tarte-Tatin mit gegrillter Zitrone und Burrata; Zucchini-Ziegenkäse-Tarte mit Basilikum und Honig – ganz auf die französische Art. Gute Ideen für die Sommerküche, die man zum Teil in die Winterküche übernehmen kann, recht deftig und gehaltvoll. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Tomate, Olivenöl, Feta & Zitrone von Loulou Kitchen

Rezension - The Future is ... 14 Comics über die Zukunft

  Anthologie deutscher Comiczeichnerinnen  14 Comiczeichnerinnen erzählen, wie sie sich die Welt in 100 Jahren vorstellen, bzw. in naher Zukunft Leben wir in der Zukunft mit Aliens zusammen? Wird KI uns die beste aller Welten erschaffen? Oder können wir der Klimakrise sowieso nicht mehr entrinnen? Fantasievoll und facettenreich spinnen die Kurzcomics aktuelle Debatten um Klima, Gender und Technologie weiter und berichten von schönen, schrecklichen und überraschenden neuen Welten. 14 stilistisch und inhaltlich sehr verschiedene Geschichten blicken eher negativ in die Zukunft. Es gibt vier Kapitel: «Technorama», «Schöne neue Welt?!», «Leben lassen» und «Ich und Du». Kurzgeschichten in Form von Graphic Novels, ab 15/16 Jahren und natürlich Allage. Insgesamt sehr lesenswert! Weiter zur Rezension:     The Future is ...  14 Comics über die Zukunft 

Rezension - 9 mm Cut
 von Sybille Ruge

  Gesprochen von Pan Selle Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 6 Std. und 30 Min. Eve Klein, so ihr Deckname, wird von ihrem Auftraggeber K2 (Kunde zwei, Chef der Fleisch-Tycoon Wellinghofen) beauftragt, in Zürich, dem Sitz seiner Stiftung, nach dem Rechten zu sehen. Denn irgendwas stimmt mit der der NGO nicht, sagt sein Gefühl. Und nichts wäre ihm unangenehmer als eine schlechte Presse. Unter dem Deckmantel, einen Praktikanten auszuwählen, soll Eve nach dem Rechten schauen. Nebenbei soll Eve K2 persönlich Geld auf dem Kunstmarkt waschen, er schickt sie zur Kunsthändlerin Mascha Harvensteen, die sehr schräg herüberkommt. Der Stiftungsvorstand Max Karnofsky macht einen abgekämpften Eindruck, völlig überfordert, stets alkoholisiert, und er ist voll im Griff seiner eiskalten Gattin Helena.  Weiter zur Rezension:     9 mm Cut
 von Sybille Ruge

Rezension - Antoniusfeuer von Monika Geier

  Monika Geier gehört nicht zu den Autorinnen, die jedes Jahr einen Krimi auf den Markt schmeißen. Gut Ding will nämlich Weile haben. Und so ist jeder ihrer Bettina Boll-Bände ein Genuss, ausgeklügelt mit einer intelligenten Geschichte. Boll ist Ärger gewöhnt, und so soll sie diesmal für ihren neuen Chef die Kohlen aus dem Feuer holen und einem anderen Kollegen dazwischenfunken – keine vergnügliche Aufgabe. Ein Tod im Jugendknast muss untersucht werden, die Behörden fürchten einen Skandal, überdies erweist sich der Fall als ausnehmend verschroben. Gibt es im erzkatholischen pfälzischen Frohnwiller ernsthaft jemanden, der Dämonen austreibt? Und was hat das berühmte Isenheimer Altarbild voller bunter Bestien damit zu tun? Spannend, intelligent, wendungsreich – mehr geht nicht! Hervorragender Krimi, Polizeikrimi, Whodunnit, Mysterykrimi aus der Pfalz. Rezension:    Antoniusfeuer von Monika Geier

Rezension - Ganz viele Meerestiere mit total behämmerten Namen und wie sie (ganz sicher) dazu kamen von Anne-Kristin zur Brügge, Merle Goll

  Clownfisch, Pottwal, Hammerhai: Wer hat sich diese Tiernamen bloß ausgedacht? In diesem Bilderbuch erfahren wir die Hintergründe, wie die Meerestiere zu ihren behämmerten Namen kamen. Das Ganze ist in Reimform gebunden, skurril und natürlich bindet uns Anne-Kristin zur Brügge einen großen Bären dabei auf, der von Merle Goll ebenso lustig in Illustrationen umgesetzt wird. Herrlich witzig, Kinderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:     Ganz viele Meerestiere mit total behämmerten Namen und wie sie (ganz sicher) dazu kamen von Anne-Kristin zur Brügge, Merle Goll

Rezension - Wie man einen Bären findet von John Condon, Julia Christians

  Eine humorvolle Geschichte übers Bärensuchen mit einem einleuchtenden witzigen Ausgang. Die weltbeste Bärensucherin ist in der Wildnis unterwegs. Die Regeln für die Bärensuche kennt sie ganz genau, mit Checkliste bereitet sie sich vor. Auf geht es! Aber kann sie tatsächlich einen Bären aufspüren? Witzige Geschichte ab 4 Jahren mit einem erhellenden Ende. Empfehlung! Weiter zur Rezension:     Wie man einen Bären findet von John Condon, Julia Christians 

Rezension - Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche von Dietmar Pieper

  Wie hanseatische Kaufleute Deutschland zur Kolonialherrschaft trieben Der deutsche Kolonialismus entstand im Zusammenspiel von Kaufleuten, Bankiers und Reedern, für die der außereuropäische Handel seit Langem eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen war. Gerade Hamburg und Bremen spielten eine bedeutende Rolle: Ohne die hanseatischen Kaufleute hätte es die deutschen Kolonien nicht gegeben. Auf ihren Einfluss erst reagierte die Regierung, sich hier zu engagieren. Die ersten Kolonien in Afrika wurden von hanseatische Geschäftsleuten gegründet, die Reichskanzler Otto von Bismarck in staatliche Hand übernahm. Die Deutschen in Afrika waren berüchtigt für ihre Prügelstrafen, Zwangsarbeit war unter ihrem Regime die Regel. Dietmar Pieper beleuchtet in diesem Sachbuch ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind. Weiter zur Rezension:    Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche von Dietmar Pieper

Rezension - Das Gemüsekisten-Kochbuch von Stefanie Hiekmann

  Saisonal kochen das ganze Jahr. 100 Rezepte, über 300 Varianten Gemüse satt - das ganze Jahr, möglichst regional! Mit über 100 alltagstauglichen Gemüserezepten und unzähligen Tausch-Optionen begeistert dieses Kochbuch nicht nur Gemüsekisten-Fans. Die Kapitel sind nach Monaten aufgeteilt, die Saisongemüse aufgezählt. Ob knusprige Rösti aus Kartoffeln und schwarzem Rettich, gebratener Rhabarber mit Ziegenkäse oder Wirsing-Pasta mit Nussbröseln. Stefanie Hiekmann zeigt, wie man das Beste aus seiner Gemüsekiste herausholt, alles verwertet und saisonale Schätze haltbar macht. Einfach, nachhaltig, gesund und lecker! Die Rezepte sind einfach, also für Anfänger optimal, für den versierten Koch voller Anregungen. Absolute Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das Gemüsekisten-Kochbuch von Stefanie Hiekmann

Rezension - Der Große Reset von Ika Sperling

  Ein Weinanbaugebiet, irgendwo in der deutschen Provinz: Während eines Kurzbesuchs in ihrem Heimatdorf muss die Studentin Ika feststellen, dass ihr Vater immer weiter in die Tiefen des Internets abgetaucht ist und sich dabei in Verschwörungsideologien verloren hat. Im Alltag geben sich zwar alle Familienmitglieder große Mühe, Diskussionen zu Krieg, Impfen und Politik aus dem Weg zu gehen, doch die zunehmende Entfremdung des Vaters und der Familie scheint unaufhaltbar. Eine Katastrophe bahnt sich an. Ein klasse Comic, eine gesellschaftspolitische Graphic Novel, eine Familiengeschichte. Allage – von mir Empfehlung ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:     Der Große Reset von Ika Sperling

Rezension - Tag der Befreiung von George Saunders

  Stories George Saunders erzählt in seinen Kurzgeschichten von den Gefängnissen, in denen wir stecken - den realen wie den eingebildeten. Die erste Story hat mir am Besten gefallen. Hier schreibt ein Großvater, der in einer nicht allzu fernen dystopischen Zukunft einen «Liebesbrief» an seinen Enkel, auf Papier, weil man den nicht ausspähen kann, wie eine E-Mail. Neun Saunders-Storys, Meister der Kurzgeschichten. Auf den Punkt gebraucht, kein unnützer Satz. Völlig unterschiedliche Geschichten, die alle von einfachen Menschen handeln, lange nachhallen. Empfehlung. Weiter zur Rezension:     Tag der Befreiung von George Saunders