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Rezension - Gennaros Cucina Povera von Gennaro Contaldo

  Die einfache italienische Küche Cucina povera ist derzeit in aller Munde: die Armenküche Italiens. Aus wenigen einfachen, günstigen Zutaten den besten Geschmack herausholen, wenig Fleich und Fisch / Meerestiere, und dabei alles verwerten und nichts verschwenden. Und natürlich bedeutet das für diese alten Rezepte, dass sie regional und jahreszeitlich abgestimmt sind. Auch Gennaro Contaldo schwimmt auf dieser Welle mit, denn er ist ein cleverer Geschäftsmann. Nun ja, die italienische Küche ist traditionell eine Armenküche! Die Frage ist: Kann Gennaro das Rad neu erfinden?  Weiter zur Rezension:    Gennaros Cucina Povera von Gennaro  Contaldo

Rezension - Die letzten Tage der Raubtiere von Jérôme Leroy

  Es herrscht Chaos in Frankreich: Eine Dürre ist ausgebrochen und das Wasser wird knapp, Waldbrände sind kaum zu bändigen, Gelbwesten blockieren die Straßen, Impfgegner machen mobil; die Polizei setzt einen brutalen Lockdown durch … Emmanuel Macron im Rock mit langen blonden Haaren, mit Namen Nathalie Séchard: Die Präsidentin ist müde, hat ihren Job satt und will zur nächsten Wahl nicht mehr kandidieren; sie will lieber mit ihrem sehr jungen Liebhaber mehr Zeit verbringen. Die Nachricht schlägt wie eine Bombe ein und das Messerstechen um eine:n neue:n Kandidat:in ist eröffnet. Kandidaten, die mit allen Tricks agieren, ihre Gegner versuchen auszuschalten, dabei über Leichen gehen. Polit-Noir, ein fast apokalyptischer Ritt durch die französische Politszene … eine vorstellbare bitterböse Kriminalliteratur, Noir-Thriller. Wollen wir hoffen, dass dies nur ein Roman bleibt! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die letzten Tage der Raubtiere von Jérôme Leroy

Rezension - Die Affäre Alaska Sanders von Joël Dicker

  Gesprochen von: Torben Kessler Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 18 Std. und 31 Min. Dies ist die Fortsetzung zu «Die Wahrheit von Harry Quebert» – zwei voneinander unabhängige Geschichten. Mir hatte der Roman um Marcus Goldman damals sehr gut gefallen, weil er so wendungsreich war – was ich für den Nachfolger ebenso versprechen kann. Und ja, da ist er wieder, auf Niveau des ersten Romans! Wir erinnern uns an den Schriftsteller Marcus Goldman und Sergeant Perry Gahalowood, die sich während der Ermittlung anfreunden. Und dieses Mal untersuchen sie gemeinsam als Team einen alten Mordfall, der abgeschlossen ist, der Täter bereits im Gefängnis schmort. Doch neue Erkenntnisse werfen die Frage auf: Wurde seinerzeit der Falsche verurteilt? Spannend und wendungsreicher Krimi! Weiter zur Rezension:    Die Affäre Alaska Sanders von Joël Dicker

Rezension - Biome der Welt von Juliana Aschwanden-Vilaҫa

  Wie sähen unsere Landkarten aus, wenn die Grenzen von der Natur gezogen wären? Die einfachste Art, die Erdoberfläche einzuteilen, ist die Gliederung nach Biomen. Juliana Aschwanden-Vilaça stellt die 14 terrestrischen Lebensräume der Erde vor, die sogenannten Biome, die durch ihre Tier- und Pflanzenwelt, ihre geologische Beschaffenheit und ihr Klima definiert sind: Flora und Fauna in Regen- und Trockenwälder, Savannen, Buschlandschaften, Tundra, Buschsteppen, Mangroven, Nadel-, Laub- und Mischwälder, Wüsten. Ein Sachbilderbuch, aufgezogen wie ein Lexikon ab 10 Jahren, Allage. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Biome der Welt von Juliana Aschwanden-Vilaҫa

Rezension - FING von David Walliams und Tony Ross

  Das ist eine explosive-absurd-komische Geschichte, die auch aus der Feder von Tony Ross stammen könnte, der das Kinderbuch illustriert hat. Myrtle Milde ist ein Kind, das man nicht einmal seinem ärgsten Feind wünscht! Sie ist ein wütendes, tobendes, kreischendes, zerstörendes Etwas, wenn sie nicht sofort und unverzüglich bekommt, was sie will. Ihre Eltern sind halt milde, besorgen alles, was sie beansprucht. Alles! Aber sie will immer nur mehr, mehr, MEHR! Als Myrtle ihren Eltern erklärt, dass sie zum 10. Geburtstag ein FING haben möchte und NICHTS anderes, gibt es ein Problem: Was ist ein FING?  Weiter zur Rezension:    FING von David Walliams und Tony Ross

Rezension - Zeichne los! von Marion Deuchars

  Lass deiner Fantasie freien Lauf! Zum einen können Kinder auf vielen Seiten ihrer Fantasie freien Lauf lassen, mit angedeuteten Symbolen animiert z. B. Kreis, Flosse, Kiste, kleine Steine, leere Insel, das Bild auszufüllen mit dem, was ihnen einfällt. Auf der anderen Seite gibt das Buch Ideen und Anleitungen zum Zeichnen und Kritzeln. Wie male ich einen Hasen, eine Eule, einen Fuchs, eine Ameise, einen Schmetterling usw. Mit Klecksen und Strichen ist das schnell geschafft.  Weiter zur Rezension:   Zeichne los! von Marion Deuchars 

Rezension - Einfach Urlaub von Stevan Paul

  Das individuelle Reisen ist seit Coronazeiten wieder angesagt: Camping, Wohnwagen, Wohnmobil oder Apartment. Zunächst einmal verspürt man im Urlaub nicht die Lust, lange am Herd zu stehen und der Platz, die Gerätschaften, laden nicht unbedingt dazu ein. Selbst in der Apartmentküche ist man meist recht eingeschränkt. Somit muss das Kochen angepasst werden. Sommerfrische mit wenig Aufwand. Das verspricht dieses Buch mit seinen Rezepten. Kochrezepte, die auch in der kleinsten Küche einer Ferienwohnung oder im Camper gelingen. Fürs reine Zelten sind für mich nicht sehr viele Rezepte dabei – aber ansonsten Kulinarisches für den Urlaub in der kleinen Küche, Sommerküche, Reiseliteratur mit Camperrezepten. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Einfach Urlaub von Stevan Paul

Rezension - Rezitativ von Toni Morrison

  Die Wiederentdeckung von Toni Morrisons einziger Erzählung, erstmals 1983 erschienen und nie zuvor ins Deutsche übersetzt, ist die Quintessenz ihres Schaffens. Die kurze Novelle handelt von zwei Mädchen, die sich im Kinderheim kennenlernen – die eine ist schwarz, die andere weiß. Nur so viel verrät die Autorin dazu, denn sie spielt mit unserer Wahrnehmung. Twyla und Roberta, wer ist welche? Welcher Name passt besser zur Schwarzen? Die eine Mutter tanzt die ganze Nacht, die andere ist krank… Im Kopf entwickelt sich fast etwas wie eine Exceltabelle, die sortiert – Vorurteile sortiert: x eher = weiß und y eher = schwarz. Schnell kommt man aber wieder davon ab, weil das keinen Sinn ergibt. Doch man fiebert weiter nach einem Hinweis – den uns Tony Morrison natürlich nicht gibt. Exzellent! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Rezitativ von Toni Morrison

Bücher zum Tag der Dinosaurier

  Weshalb fällt der Dinosaurier-Tag auf den 2. August? So genau weiß das niemand – und es gibt auch Quellen, die den 15. Mai oder den 1. Juni heranziehen. Die meisten haben sich auf den August geeinigt – eben, weil die Dinos es wert sind, dass man sie beachtet. Seit der Entdeckung des ersten Dinosaurierknochens durch Wissenschaftler vor mehr als 300 Jahren ist man durch immer bessere Untersuchungen den Urtieren heute recht nah gekommen. Dinosaurier üben auf Kinder bis heute Faszination aus. Darum gibt es von mir die Gelegenheit, ein paar spezielle Bücher vorzustellen. Es gab mindestens 700 Dinosaurierarten, möglicherweise sogar mehr als 1.000. Spannende Wesen! Der Dinosaurier-Tag ist die perfekte Gelegenheit, diese einzigartige und rätselhafte Spezies zu feiern und zu würdigen. Und hier meine Rezensionen von Kinder- und Jugendbüchern, die das Thema betreffen: Sachbilderbücher, Sachkinderbücher, Abenteuerbücher, Lernmaterial Hier geht es zu  Bücher zum Tag der Dinosaurier

Rezension - Der Kuss des Kaisers von Christine Neumeyer

  Wien 1908. In der Modernen Galerie des Schlosses Belvedere wird eine Ausstellung vorbereitet, zu der Amtssekretär Josef Krzizek mit Gustav Klimt den Ankauf des Bildes «Kuss» verhandelt. Erna Kührer arbeitet in diesem Haus als Reinigungskraft. Die Stelle hat ihr der Krzizek besorgt, ebenso die hübsche Wohnung in der besseren Gegend – dafür muss sie sich ihm hin und wieder in der Galerie hingeben. Es hilft ja nichts – sie hat drei Kinder und einen kranken, arbeitslosen Mann durchzufüttern und nun auch noch ihren Ältesten, den Taugenichts. Ein paar Wochen später steckt eine zerstückelte Leiche im Schlossbrunnen. Polizeiagent Pospischil und Forensiker Dr. Leopold Frisch ermitteln. Ein atmosphärischer Krimi mit viel Wiener Flair aus der Kaiserzeit.  Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der Kuss des Kaisers von Christine Neumeyer