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Rezension - Kommissar Gordon, der allerletzte Fall von Ulf Nilsson und Gitte Spee

  Im Wald stimmt etwas nicht. Immer wieder hören die Tiere ein Gebrummel und Gekratze. Sowie es dunkel wird, ertönt furchterregendes Brummen und Jaulen vom Berg. Herr Dachs meldet eine plattgedrückte Mülltonne. Kommissarin Buffy ist entsetzt. Wer kann so etwas nur tun? Wer besitzt so viel Kraft? Bei der Tatortbesichtigung entdeckt sie riesige Fußabdrücke. Kommissar Gordon hat seine ganz eigene Theorie. Da er eine Menge Bücher über Trolle gelesen hat, ist er sich sicher: Bei dem Krachmacher muss es sich um einen Bang handeln. Buffy will der Sache auf den Grund gehen und begibt sich in einer kalten und stürmischen Herbstnacht mit ihrer Taschenlampe bewaffnet auf den Weg, um zu sehen, wer den Krach dort oben verursacht. Empathischer Kinderkrimi ab 7 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Kommissar Gordon, der allerletzte Fall von Ulf Nilsson und Gitte Spee

Abbruch - Virtuoso von Jelena Moskovich

  Virtuoso  von Jelena Moskovich Jelena Moskovich hat einen schrägen Roman geschrieben, der mich immer wieder zum Abbruch bewegte, andererseits faszinierte, so dass ich weiterlas. Abwechselnd hin und hergerissen. Eine teils surreale Story, mit feinem lyrischen Stil. Ich habe nicht durchgehalten, in der Mitte dann doch abgebrochen. Eine tote Frau in einem Hotelzimmer, die Schauspielerin Céline. Die mit ihr verheiratete Arzthelferin Aimée kommt ins Zimmer, nähert sich dem leblosen Körper, versucht, Céline wiederzubeleben, betrachtet ihn von allen Seiten.  Paranoia war unsere Spezialität. Ich erinnere mich, wie mein Onkel kurz für diesem letzten Herbst 1989 zu meinem Vater sagte, er solle sich auf kein Klo setzen, ohne vorher in die Schüssel zu schauen. Es geht zurück zum Beginn der Beziehung der beiden Frauen, aber auch ins Prag von 1980, zu zwei Kindern, Jana und Zorka. Die Angst im kommunistischen Regime rückt in den Vordergrund und Kindesmissbrauch. Als das kommunistisch...

Rezension - Das geheime Leben der Eule von John Lewis-Stempel

  John Lewis-Stempel nimmt uns mit ins Eulenreich, beschreibt das Leben der Tiere vor seiner Haustür, Sachkunde, angereichert mit Gedichten und Mythos. Ein Vogel, der Menschen in seinen Bann zieht. Das schmale erzählende Sachbuch ist eine schöne Mischung aus Beobachtung, Naturkunde und Geschichten rundum um das Eulenvolk – Nature Writing, süffig zu lesen. Weiter zur Rezension:   Das geheime Leben der Eulen von John Lewis-Stempel

Rezension - A Cooker’s Book von Nigel Slater

Nigel Slater ist ein britischer Food-Journalist und Rundfunksprecher. Seit siebzehn Jahren schreibt er Kolumnen. In seinem neuesten Kochbuch schreibt er darüber, wie sich sein Kochen über die Jahre verändert hat, von einem Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf er jede Menge Tricks und Erfahrungen gesammelt hat. Er erzählt die Geschichten hinter den Rezepten. Er präsentiert er seine besten Rezepte, die mit persönlichen Einleitungen bereichert. Von der ersten Marmeladentorte, die er mit seiner Mutter backte, bis hin zu Gerichten, die er heute kocht, ist dies die ultimative Nigel-Slater-Sammlung mit über 200 Lieblingsrezepten. Deftige und einfache Gerichte, Weltküche, Kulinarisches, Küchengeschichten; Bodenständiges für den Hausgebrauch. Weiter zur Rezension:    A Cook’s Book von Nigel Slater   ​

Rezension - Die Lichter von Barcelona von Pere Cervantes

  1945, Barcelona: Während sich die Stadt von den Folgen des Bürgerkriegs erholt, verdient sich der zwölfjährige Nil neben der Schule ein paar Peseten, indem er als Kurier Filmrollen von einem Kino zum nächsten bringt. Das Gehalt seiner Mutter reicht hinten und vorn nicht, um zu überleben. Hin und wieder schleicht er sich in die Vorführungen, um der Stimme seines Vaters David zu lauschen, der einst Synchronsprecher war, bevor er vor Jahren verschwand; gesucht als Republikaner, einer der Widerstandsgruppen. Als er eines Tages nach Hause kommt, stürzt ein Mann aus dem Hausflur und im Treppenhaus liegt ein schwer verletzter Mann. Er flüstert Nil «David» zu, drückt ihm ein Sammelbildchen in die Hand und stirbt. Die dunke Zeit der Militär-Diktatur ...  Weiter zur Rezension:     Die Lichter von Barcelona von Pere Cervantes

Rezension - Anderes kenne ich nicht von Elisa Levi

  Ein Roman, für den ich ein paar Seiten brauchte, um hineinzufinden – und dann packte mich der Sog. Es ist ein emotionales Buch, ein Monolog, eine literarische Perle. Das Setting, ein kleines Dorf in Spanien, eins der fast verlassenen Dörfer in den Bergen, irgendwo im Nichts. Aber wer hier wohnt, der kommt nie aus dem Dorf heraus, wie die neunzehnjährige Lea, die ständig ein Brennen im Bauch fühlt – die hier weg will. Doch Liebe bindet und verankert. Trostloses Dorfleben – ein Drama. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:   Anderes kenne ich nicht von Elisa Levi

Rezension - Sapiens - Die Falle von Yuval Noah Harari, David Vandermeulen und Daniel Casanave

  Die Graphic Novel zu Yuval Noah Hararis Weltbestseller «Eine kurze Geschichte der Menschheit» geht weiter. Im ersten Band schwangen sich die frühen Sapiens zu Herren der Welt auf. Im zweiten Band treffen sie eine Entscheidung, die den Weg der Menschheit völlig verändert wird. Vor etwas mehr als 10.000 Jahren fingen einige Sapiens an, sesshaft zu werden und Weizen anzubauen. Das Drama nahm seinen Lauf ... War dies eine falsche Abzweigung in der Evolution? Der Sach-Comic berichtet humorvoll, was sich daraus bis heute entwickelte. Allage Comic ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:    Sapiens - Die Falle von Yuval Noah Harari, David Vandermeulen und Daniel Casanave 

Rezension - Wirtschaft für Kids von Alexander Hagelüken

  Eine etwas andere Einführung in die Ökonomie Wirtschaft und die dazugehörigen Grundbegriffe sind für Kinder ein trockenes Thema – ein aber ein wichtiges. Wie erklärt man dies kindgerecht, so, dass Interesse geweckt wird. Die Wirtschaft sind wir alle! So beginnt dieses Buch. Geld, Unternehmen, Berufe, Klimawandel, das alles hängt zusammen. Wie viel Taschengeld steht mir zu? Was darf ich mir vom Taschengeld kaufen, ohne dass einer reinreden darf? Was muss man beim Sparen beachten? Wie gründe ich eine eigene Firma? Welches Wirtschaftssystem ist das beste? Und was haben Armut in der Welt und Klimawandel mit unserer Wirtschaft zu tun?  Weiter zur Rezension:    Wirtschaft für Kids von Alexander Hagelüken

Rezension - Das Farbenbuch von Stefan Muntwyler, Juraj Lipscher und Hanspeter Schneider

Als ich dieses Kraftpaket von Buch in den Händen hielt, war ich zunächst einmal platt. Wer dieses Sachbuch hat, benötigt keine Hanteln mehr! Aber Spaß beiseite, wer dieses Buch gelesen hat, hat auch keine Fragen mehr zum Thema Farben. Farben werden aus Pigmenten hergestellt, soweit bekannt. Die beiden Herausgeber sind der Kunstmaler Stefan Muntwyler und der Chemiker Juraj Lipscher, beide lebenslange Farbspezialisten, und dies ist ein Kompendium der Pigmente und Farbstoffe par exellece. Ein Buch, das allesämtliche Aspekte von Farben, ihre chemische Zusammensetzung, ihrem allgemeinen Gebrauch, ihre Wirkung, und ihre Verwendung in der Kunst (Kunstgeschichte) abhandelt. Ein fantastisches allumfassendes Werk. Grandioses Farb-Kompentium im 18-Farbendruck! Empfehlung für Künstler, Kunsthistoriker, Lehrer, Chemiker und alle, die an Farben interessiert sind. Weiter zur Rezension:   Das Farbenbuch von Stefan Muntwyler, Juraj Lipscher und Hanspeter Schneider

Rezension - Französische Landküche von Daniel Galmiche

  Rezepte von den Feldern, Wäldern und Küsten - Kochbuch Sternekoch Daniel Galmiche erklärt in diesem Buch, dass es ihm um hochwertige Lebensmittel geht, die erntefrisch aus der Region verarbeitet werden. Gesondert wird auch das Dörren und Trocknen von Obst und Gemüse eingegangen, das Räuchern und das Sous-Vide-Garen. Die Rezepte beginnen mit Grundrezepten u.a. für Fonds, Dressings und Saucen, Teigen usw. Und dann geht es in «Wald und Forst», «Acker und Weide», «Wiesen», «Bäche und Hecken», «Fluss und Meer», «Obst- und Gemüsegarten», «Aus der Scheune und Bauernhof» und in die «Speisekammer». Die Rezepte stellen sich entsprechend thematisch zusammen. Empfehlung für das besondere Menü! Weiter zur Rezension:    Französische Landküche von Daniel Galmiche