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Rezension - Cold Detective von John McMahons

Detective P. T. Marsh ist von der Stripperin Crimson gebeten worden, sich mit ihrem Lebenspartner zu unterhalten, der sie gern mal grün und blau schlägt. Mitten in der Nacht, betrunken, erinnert er sich an sein Versprechen. Er fährt zu dem runtergekommenen Bungalow; Ihr Freund sitzt vollgedröhnt mit Drogen auf dem Sessel. Woran P. T. sich am nächsten Morgen erinnern kann, ist, dass er ihm eine reingehauen hat .... Doch nun  ist der Typ tot, und P. T. muss ermitteln. Kurze Zeit darauf machen P. T. und seine Kollegin nicht weit entfernt von dem Haus eine grausige Eindeckung: Die halbverbrannte Leiche eines Jugendlichen. Ein Pageturner, Thriller, Noirkrimi, Copkrimi, Kriminalliteratur, die Spaß macht. Weiter zur Rezension:    Cold Detective von John McMahons 

Rezension - Sam und die Evolution von Andrea Grill und Raffaela Schöbitz

  Eine kurze Geschichte der Evolutionsbiologie Völlig begeistert muss ich euch dieses Buch vorstellen: Evolutionsbiologie - spannend erzählt in eine Erzählung eingebunden. Alles beginnt mit einem Käfer, den Samuel findet. Er berichtet uns seine Geschichte. Seine Mutter ist Evolutionsbiologin und Käferforscherin. Sein Käfer ist eine neue Art. Die Story ist in einer Art Tagebuch geschrieben, bei der Samuel aber immer wieder auf die Evolution zurückkommt und uns nebenbei Philosophisches erklärt und daraus resultierend die Schritte von Aristoteles bis zur Evolutionstheorie von Charles Darwin und darüber hinaus. Insgesamt ein Rundumpaket, das anschaulich einen geschichtlichen Abriss zur Evolutionsbiologie wiedergibt. Ein Kindersachbuch ab 12 Jahren, das in keiner Schule als Unterrichtsmaterial fehlen sollte. Auch Eltern werden ihren Lesespaß haben. Weiter zur Rezension:   Sam und die Evolution von Andrea Grill und Raffaela Schöbitz

Rezension - Das Geheimnis des Schwarzen Felsen von Joe Todd-Stanton

  Luzie, Tochter einer Fischerin, liebt das Meer. Gern wäre sie zur See gefahren. Aber vor der Küste liegt der von allen gefürchtete Berg des Meeres. Er ist gefährlich und unberechenbar,  – jeder Erwachsene kann eine schreckliche Geschichte über ihn berichten, von zerschellten Booten und Schiffbrüchigen. Darum darf Luzie nicht mitkommen, wenn Mama und Opa zum Fischfang ausfahren. Aber Luzie hat keine Angst und heckt einen Plan aus. Sie will «Das Geheimnis des Schwarzen Felsen» erforschen. Daraus wird ein spannendes Abenteuer – Fantasy inklusive. Für meeresbegeisterte Abenteuerfans ab 4 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das Geheimnis des Schwarzen Felsen von Joe Todd-Stanton

Rezension - Kleptopia von Tom Burgis

  Wie Geheimdienste, Banken und Konzerne mit schmutzigem Geld die Welt erobern Mord, Korruption, schmutziges Geld – Machenschaften von Banken, Regierungen, Geheimdiensten und Milliardären aufgedeckt und analysiert. Tom Burgis zeigt das tatsächliche Ausmaß der uns täglich umgebenden und vor nichts haltmachenden Kriminalität. Er ist investigativer Journalist bei der Financial Times und hat akribisch für dieses Buch recherchiert. Es liest sich spannend (und ausschweifend) wie ein Krimi – nur leider ist dies alles Reality. Weltweite Finanzinstitute haben versucht, Aufsichtsbehörden auszutricksen, um unredlich erworbenes Kapital von globalen Diktatoren zu waschen, wobei die Oligarchen in Putins Russland und Kasachstan eine wichtige Rolle spielen. Weiter zur Rezension:    Kleptopia von Tom Burgis

Rezension - Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli

  Dieses Kochbuch für Kinder hat mich begeistert, da hier endlich Kindern etwas zugetraut wird. Hier wird gekocht! Vorsicht heiß – Vorsicht, scharfe Klingen! Das gehört zum Kochen dazu, und wer frühzeitig lernt, damit umzugehen, keine Angst zeigt, der kann auch damit umgehen. Von der Kinder-Carbonara bis hin zum Gulasch, oder eine Garnelenpfanne, Milchreis, das Backen von Zupfbrot oder Käsekuchen. Kinder, ran an die Kochlöffel und ran an die Töpfe! Ab 9 Jahren – mit Eltern- Assistenz früher Weiter zur Rezension:   Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli

Rezension - Mein Leben als Serienmörder von Josef Kleindienst

  Dieser Krimi ist so erfrischend anders, klasse geschrieben und voller Humor, Satire auf hohem Niveau! Der Schriftsteller Konrad Mola bekommt das Angebot, in einem Krimi einen Serienkiller zu spielen. Da er gerade nicht gut bei Kasse ist, nimmt der Krimiautor das Angebot an. Der Dreh ist in der Kiste, und nun wird gefeiert! Als Mola am Morgen mit dickem Kopf erwacht, kann er sich nicht einmal erinnern, wie er nach Hause gekommen ist. Totales Blackout. In der Nacht wurde eine Prostituierte ermordet. Mola muss gegen sich selbst ermitteln, denn er steht unter Verdacht und traut sich selbst nicht über den Weg. Klasse Whodunnit! Weiter zur Rezension:   Mein Leben als Serienmörder von Josef Kleindienst

Rezension - Gefrorenes Herz von Line Holm und Stine Bolther

  Polizeihistorikerin Maria Just bereitet gerade eine Ausstellung zum Thema «100 Jahre ungelöste Mordfälle» im Polizeimuseum von Kopenhagen vor, als der Generalsekretär des Roten Kreuzes auf bestialische Art ermordet wird. Der Tote hängt gekreuzigt an einem Geländer, auf seinem Körper wurde ein rätselhaftes Zeichen eingeritzt. Und genau diese Symbole hatte Maria in einem alten Mordfall entdeckt, den sie in ihre Exposition mit aufnehmen möchte. Sie wendet sich an die Polizei. Gut lesbarer Krimi, aber mir fehlte Spannung und Atmosphäre. Ein Polizeikrimi, dänischer Skandinavienkrimi, der viele Seiten hat, aber an der Oberfläche agiert. Weiter zur Rezension:   Gefrorenes Herz von Line Holm und Stine Bolther

Rezension - Die sechs Kraniche von Elizabeth Lim

  Prinzessin Shiori hat ihre magischen Kräfte durch Zufall entdeckt und bisher sorgfältig verborgen. Denn in ihrem Land ist Magie verboten. Sie hat einen kleinen Papierfalter zum Leben erweckt, einen Kranich, der zu ihrem besten Freund wurde. Doch Stiefmutter Raikama wittert hier Verdacht, entdeckt Kiki und zerreißt den Papierkranich. Shiori folgt ihr heimlich in ihren Garten, macht eine Entdeckung: Die Stiefmutter ist eine Magierin! Sie läuft zurück, die Brüder glauben ihr nicht. Raikama  steht bereits im Raum, verwandelt die Brüder in Kranische, belegt die Prinzessin mit einem Fluch und verbannt sie auf eine ferne Insel. Legenden und Mythen, Magie, Drachen, sprechende Papiertiere, Wölfe, Dämonen in einer scheinbaren normalen Welt;  dazu Normales wie Verschwörungen, Intrigen, Freundschaft und Liebe, ein guter Mix um ein spannendes Buch zu schreiben, dass der Lesende nicht beiseitelegen mag. Fantasy – Allage ab 14 Jahren, Empfehlung!  Weiter zur Rezension:  ...

Rezension - 3 2 1 Anna und Oma zählen mit von Mari Kanstad Johnsen

  Anna ist in den Sommerferien bei ihrer Oma und sie freut sich auf eine Reise. Doch Oma will zu Hause bleiben bei Saxophonmusik und Malen ... Oh, neee. Dann möchte Anna wenigstens das Kuschelkanienchen haben. «Sooooooo süß.» Mit irgendetwas muss man doch nach den Ferien bei den anderen protzen können! Doch das kostet 50 Kronen! Oma schlägt ihr einen Deal vor. Anna könne ihren Sommerjob übernehmen: In 5 Nachbarhäusern Haustiere und Pflanzen betreuen, während die Besitzer im Urlaub sind.  «Babyleicht!» Ein rundum geniales, lustiges Bilderbuch, das ich unbedingt empfehle! Viel Spaß!  Weiter zur Rezension:   3 2 1 Anna und Oma zählen mit von Mari Kanstad Johnsen

Rezension - Lot von Bryan Washington

  Dreizehn Kurzgeschichten, die miteinander verwoben sind. Das Zentrum ist ein jugendlicher Erzähler, Nicolás. Seine afroamerikanische Mutter arbeitet hart, der erfolglose Latino-Vater zieht sich Stück für Stück aus der Familie heraus, bis er ganz verschwindet. Man nennt diese Häuser «Schrotflinten»-Wohnungen, von Termiten zerfressen, mit ständig verstopften Rohren, kaputten Fenstern. Die Geschichte des Jungen wird vernetzt mit Erzählungen über das Leben der Nachbarn.  Momentaufnahmen eines Stadtteils der Armen, Menschen die ums Überleben kämpfen. Empfehlung. Weiter zur Rezension:  Lot von Bryan Washington