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Rezension - Dr. Melchiors lustige Tiere von Michael Köhlmeier und Lorenz Helfer

  Wenn ein Saurier auf eine Giraffe trifft, die Mücke kein einziges Gedicht von Bertolt Brecht kennt, Heinrich Kleists Hund auftaucht und Stalin einen Frosch verdrischt, dann sind wir mittendrin in Michael Köhlmeiers wunderbarer Welt aus Skurrilitäten und Schabernack, nicht immer ernst zu nehmen. Freche Lyrik zum Entspannen. Weiter zur Rezension:    Dr. Melchiors lustige Tiere von Michael Köhlmeier und Lorenz Helfer

Rezension - Gennaros Limoni von Gennaro Contaldo

  Italienisch kochen und backen mit Zitronen Dieses Kochbuch wird eins meiner Lieblingskochbücher werden. Nicht nur, weil ich ein Zitronenfan bin, sondern weil Gennaro hier eine Menge leckerer Rezepte auftischt, die recht unbekannt sind und typisch italienisch: leicht zuzubereiten sind. Sommerküche pur! Vom Salat über die Pasta zu Fisch und Fleisch bis zum Naschwerk ist hier alles dabei; zum Ende Espresso, Limoncello, Cocktails – für Zitronenfans eine wahre Wundertüte für Kulinarisches, eine kulinarische Hommage an die Zitrone. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Gennaros Limoni von Gennaro Contaldo

Rezension - Kristin Lavranstochter – Die Frau von Sigrid Undset

  «Die Frau» ist der zweite Band einer Romantrilogie um das Leben von Kristin Lavranstochter. Das war mir nicht bewusst. Aber auch, wenn man den Teil über ihre Jugend (Band 1) nicht miterlebt hat, kann man gut in diesen Band einsteigen. Das Setting ist ins Norwegen des 14. Jahrhunderts gesetzt, Mittel- und Nordnorwegen. Es ist die Umbruchzeit des Glaubens, die Christianisierung hat bereits stattgefunden. Die Familien von Kristin und ihrem Mann gehören zum norwegischen Landadel. Die Norwegerin Sigrid Undset erhielt für diese Trilogie im Jahr 1928 den Literaturnobelpreis. Heute also ein Klassiker. Die Geschichte beginnt mit der überstürzten Hochzeit, Kristin zieht nun als Ehefrau auf Erlends Hof Husaby ein. Ein feiner historischer Roman, eine Gesellschaftsroman über die Mittelalterzeit in Norwegen. Weiter zur Rezension:     Kristin Lavranstochter – Die Frau von Sigrid Undset

Rezension - Selbst der beste Plan von Séamus Ó Grianna

  Erzählungen Das Leben selbst macht einem gern mal einen Strich durch die Planung. Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Genau darum geht es in diesen Erzählungen von Altmeister Séamus Ó Grianna; meist ist die Liebe verstrickt. In Irland hat das Geschichtenerzählen Tradition, Storytelling gehörte früher zu einem netten Abend dazu. Séamus Ó Grianna, geboren 1889, entstammt einer Familie von Dichtern und Geschichtenerzählern. Seine Kurzgeschichten stammen aus seiner Zeit, geben ein gutes Gefühl für das damalige Leben der einfachen Menschen, ihrer Traditionen, ihres kargen Lebens, ihrer Träume. Ó Griannas besticht mit erzählerischer Kraft und einer feinen Beobachtungsgabe in diesem Klassiker. Ich hätte gern noch mehr davon! Weiter zur Rezension:    Selbst der beste Plan von Séamus Ó Grianna

Rezension - Kleine, große Motzemieze von Jory John und Lane Smith

  Dies ist zwar ein Kinderbuch, ein Bilderbuch – aber ganz ehrlich, jeder Katzenliebhaber wird es ins Herz schließen und seine Katze wiederfinden. Motzemieze ist unzufrieden. Eine Katze, die in einer gemütlichen Wohnung lebt, sollte eigentlich alles haben, was sie braucht. Aber genug ist eben nie genug. Was denn? So wenig Futter? Wie denn, nur Trockenfutter? Eine wunderbare Geschichte mitten aus dem Alltag einer Katze, zum Ablachen für alle großen und kleinen Katzenfans. Zauberhaft diese Katze mit den großen Kulleraugen. In ihrer Langeweile hat sie viel Blödsinn im Kopf und sie ist motzig. Ab 4 Jahren – wohlgemerkt ab ... Weiter zur Rezension:    Kleine, große Motzemieze von Jory John und Lane Smith

Rezension - Gian und Giachen und der grosse Frühlingsputz von Amélie Jackowski

  Die Tiere in Graubünden versammeln sich wie jedes Jahr zu Beginn des Frühlings zum großen Frühlingsputz-Wettbewerb. Gian und Giachen fragen sich, wer wohl dieses Mal gewinnen wird. Auf geht es! Da fällt ihnen die kleine unglückliche Gämse Lena auf, ganz allein, unsicher, den Tränen nah ... Eine Geschichte zu Wettbewerb und Fairness mit den beliebten Steinböcken aus Graubünden. Schweizer Kultserie aus Graubünden ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Gian und Giachen und der grosse Frühlingsputz von Amélie Jackowski

Rezension - Alfred Hitchcock 2 von Noël Simsolo, Dominique Hé

  2 – Der Meister des Suspense  Dies ist der zweite Teil der Graphic Novel-Biografie über Alfred Hitchcock und behandelt seine Schaffenszeit in den USA. 1960 traumatisierte «Psycho» Kinogänger auf der ganzen Welt, denn nie zuvor waren Angst und Spannung derart brillant auf der Leinwand inszeniert worden. Als «Master of Suspense» ist Hitchcock in die Kinogeschichte eingegangen. In kleinen Ausschnitten präsentiert dieser Comic seine ersten Schritte in Hollywood, bis hin zum Zenit seines Erfolgs. Workaholic, Perfektionist, Scherzbold und Koloss in mehr als einer Hinsicht - Hitchcock ist und bleibt ein Phänomen! Ein Sachbuch als Graphic Novel; Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Alfred Hitchcock - 2 von Noël Simsolo, Dominique Hé 

Rezension - Ihr macht uns krank von Martin Rücker

  Die fatalen Folgen deutscher Ernährungspolitik und die Macht der Lebensmittellobby Der ehemalige Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker legt mit diesem Buch den Zusammenhang zwischen Politik und Ernährung offen und prangert ein verheerendes Staatsversagen an. Die meisten grundlegenden Dinge, die hier angesprochen werden sind bekannt – aber nicht ihre Verknüpfung in die Politik. Deutsche Ernährungspolitik im Zusammenhang mit der «Macht der Lebensmittellobby» wird erklärt und die Folgen einer falschen Ernährung aufgezeigt und was wir ändern müssten. Weiter zur Rezension:    Ihr macht uns krank von Martin Rücker

Rezension - Der Sucher von Tana French

  Gesprochen von Wolfgang Wagner Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 13 Std. und 52 Min. Cal Hooper, ehemaliger Cop aus Chicago, hat nach seiner Scheidung den Dienst quittiert und sich im Westen von Irland niedergelassen, um seinen Ruhestand auf dem Lande zu genießen. Er hatte sich ein einsam gelegenes Cottage gekauft, ist dabei, es Stück für Stück zu renovieren. Plötzlich fühlt sich Cal beobachtet und entdeckt ein Kind, das um sich sein Haus herumtreibt. Eine Freundschaft entwickelt sich, die Cal in gefährliche Dorfgeheimnisse hineinzieht ... Ein literarischer Thriller, der mit Sprache und Atmosphäre besticht, komplexe Figuren, die sich fein gezeichnet langsam aufblättern.  Empfehlung für diesen Kriminalroman! Weiter zur Rezension:    Der Sucher von Tana French

Rezension - Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

  Ein Buch hochgelobt von allen Seiten, mit dem ich so gar nichts anfangen konnte. Ich liebe Genremix, aber Niveau ist für mich vorausgesetzt. Was ist das für ein Roman? Ein Krimi, Detektivroman? – auf jeden Fall. Historisch? Nur die Infos im Prolog. Mystisch, Schauergeschichte? Ein wenig. Ein Abenteuerroman? Möchte er gerne sein. Eine Geschichte, die auf einem Schiff spielt, Stürme inklusive, sollte atmosphärisch etwas Maritimes hergeben – sollte. Gleich auf den ersten Seiten verdarb mir der Schreibstil die Laune. Pathetisch, aufgeblasen, wie ein Käseigel mit Adjektiven bespickt, Metaphern, die von mir mit Augenrollen und Knurren begleitet wurden, machten das Lesen dieses einfachen Textes nicht zum Vergnügen. Ich wartete auf die spannenden Stellen – ab der Mitte habe ich nur noch quergelesen, Spannung kommt nicht auf. Eine langweilige Räuberpistole mit schablonenhaften Charakteren. Weiter zur Rezension:    Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton