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Rezension - Schneeglück verschenken von Heyjin Go

  Der Bär liegt im Winterschlaf. Doch vor seiner Höhle machen einige Tiere riesigen Krach. Was ist da los? Grimmig stapft er hinaus. Das hat der Bär noch nie gesehen: Schnee bedeckt das Land, dichte Schneeflocken fallen. Er ist verzaubert, erobert das Schneereich. Er möchte das Wunder seinen Freunden, den Girlitzen, zeigen, ihnen Schnee schicken, nur wie? Ein Winter-Bilderbuch über Freundschaft. Ab 3 Jahren. Weiter zur Rezension:    Schneeglück verschenken von Heyjin Go

Rezension - Siehst du aus wie deine Katze? von Gerrard Gethings und Debora Robertson

Memory Spiel Katzenfans aufgepasst! Langeweile? Wie wäre es, mal wieder Memory zu spielen? Etwas für Kinder? Nicht unbedingt, denn dieses hier benötigt ein wenig mehr Übersicht als üblich. 25 Katzen suchen ihre*n Diener*in. Ok, ok, die Diener*innen suchen die Katze. Welche Katze gehört zu wem? Pelztief hinschauen, Katz und Mensch sind sich ähnlich! Manchmal sind es nur Details. Ein wenig zur Orientierung dient die Hintergrundfarbe. Dieses schräge Memo-Spiel bringt viel Spaß. Das gibt es auch mit Hunden. Ein Gesellschaftsspiel für die ganze Familie, je nach Kind ab 8-10 Jahren, nach oben keine Grenzen. Weiter zur Rezension:    Siehst du aus wie deine Katze? von Gerrard Gethings und Debora Robertson

Rezension - Die Rezepte meines Vaters von Jacky Durand

  Als Henri, ein bekannter Koch, im Sterben liegt, sitzt sein Sohn Julien viele Stunden am Sterbebett und erinnert sich an seine Kindheit im «Le Relais Fleuri», ein Bistro im Osten Frankreichs. Vater und Sohn waren sehr miteinander verbunden. Der kleine Henri schaut zu, wie der Vater und sein Freund Lucien, ein Kamerad aus dem Algerienkrieg, in der Küche die Gerichte vor- und zubereiten. Typisch französische Literatur, die mit so wenig auskommt, um große Dramaturgie zu schaffen. Am Ende gibt es obendrauf ein paar Rezepte. Ein Familienroman, aber auch ein Entwicklungsroman, mit erzählerischer Kraft, eine literarisch-kulinarische Köstlichkeit! Weiter zur Rezension:    Die Rezepte meines Vaters von Jacky Durand

Rezension - Meat Market – Schöner Schein von Juno Dawson

  Eigentlich wollte niemand von ihnen Model werden. Sie sind nicht schön, so meinen sie, man nennt sie in der Schule Giraffe oder Spargel: Groß, bleistiftdünne Beine und Arme, Schwanenhals, hohe Wangenknochen, porzellanartiger Teint. Meist werden sie von Scouts auf der Straße angesprochen, wie auch Jana. Und plötzlich ist sie Model, geht steil durch die Decke. Doch die Modelwelt ist ein brutaler Fleischmarkt, Stress pur. Ein feiner, realistischer Jugendroman, ein Young Adult zum Thema Modewelt. Weiter zur Rezension:    Meat Market – Schöner Schein von Juno Dawson

Rezension - Kindstod von Ralf Romahn

  Mord in Berlin-Mitte und andere Kriminalfälle Das war nicht mein Buch, aus verschiedenen Gründen. Erstmal hatte ich eine andere Erwartung – was manchmal passiert, mich aber trotz allem ein Buch begeistern kann. Hauptsächlich lag es an der Sprache selbst und an der Erzählweise. Hier plaudert ein ehemaliger Oberstleutnant der Volkspolizei aus seinem Leben. Bei mir kam Langeweile auf, eher eine Geschichte für DDR-Nostalgiker. Es ist auch nicht hilfreich, wenn die Sprache stilistisch aus einfachem Holz geschnitzt ist.  Weiter zur Rezension:    Kindstod von Ralf Romahn

Rezension - Vögel entdecken, verstehen, mitmachen

  Ein Kinderbuch, das mich sofort begeistert hat! Entdecken, lesen, rätseln, beobachten, zeichnen. Vögel gibt es überall! Sachinformation zu Vögeln beantwortet das Bilderbuch, mit naturalistischen Illustrationen und Fotos begleitet. Dazwischen sind Rätsel und Fragen zu beantworten, Kreuzworträtsel, Worträtsel, Malaufgaben, Ausmalvorlagen, es gibt eine Menge zu entdecken und sich zu beschäftigen. Eine klasse Kombination zwischen Wissen, Kreativität und Spaß, ein Mitmachbuch, ein Kinderbuch, ein Kreativbuch zur Natur. Weiter zur Rezension:    Vögel - entdecken, verstehen, mitmachen

Rezension - Der Miesepups auf dem Mond von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid

  Der grummelige Miesepups haust in einer finsteren, unaufgeräumten Baumhöhle und könnte sich den ganzen Tag lang über irgendetwas aufregen. Zum Beispiel über das Kucks, dieses dünne, rothaarige muschelpufflige Gewackel! Doch wer macht dem Kucks da die Tür auf? DIE Miesepups! Ja gibt es denn sowas? Gibt es von diesen Miesepetern noch mehr? Oh ja, denn dies ist die Frau vom Miesepups, samt acht Miesepupskindern, die den Miesepups wiedergefunden haben, der abgehauen war. Wie wunderbar – sie sind sich um den Hals gefallen und haben sich miesepupserisch so herrlich gestritten. Dabei hat die Miesepups den Miesepups aus Versehen auf den Mond geschlossen. Ein Tritt und er war weg. Humorvolles Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Der Miesepups auf dem Mond von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid

Rezension - Wer nicht? von Claudia Piñeiro

  Erzählungen Bisher hat Claudia Piñeiro Romane veröffentlicht, die mich allesamt begeistert haben. Der «Corriere della Sera» schrieb über sie: «Hitchcock ist eine Frau, und sie lebt in Buenos Aires.». Das finde ich sehr passend, um ihre Romane zu beschreiben. In diesem Band hat sie sechzehn Erzählungen zusammengetragen, sehr unterschiedliche Geschichten, die sie über viele Jahre verteilt geschrieben hat. Wie verhalten wir uns, wenn ein Erlebnis uns den Boden unter den Füßen wegzieht, wenn wir plötzlich in einer unerwarteten, unangenehmen Situation stecken, wenn das Leben eine abrupte Wendung nimmt? Großartige Geschichten über Beziehungen, Geheimnisse und unwiderrufliche Entscheidungen, Ereignisse, mit denen man plötzlich konfrontiert wird, Begebenheiten über Menschen, denen das Leben eine Falle stellt. Weiter zur Rezension:    Wer nicht? von Claudia Piñeiro 

Rezension - Federico Temperini von Theres Essmann

  Eines Tages wird der Kölner Taxifahrer Jürgen Krause von Federico Temperini angerufen, er benötige einen Chauffeur. Der Preis ist in Ordnung, also begibt sich Krause zum vereinbarten Treffpunkt, gespannt, wer dieser Gast sein mag. Der alte Herr scheint einer anderen Zeit entstiegen zu sein: Feiner Anzug, Hemd Krawatte, Mantel und Hut – er erwartet, dass der Chauffeur aussteigt, ihm die Tür öffnet. Bitte zur Konzerthalle und warten … Werke von Niccolò Paganini werden gespielt. Wer auch immer das sein mag, denkt Krause, der auf Eric Clapton steht. Der wortfaule Federico Temperini bucht Krause immer wieder und langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Stilistisch, erzählerisch fein zu lesende Novelle. Weiter zur Rezension:    Federico Temperini von Theres Essmann 

Rezension - Abgründe von Hans Hopf

  Spektakuläre Fälle aus dem Leben eines Psychotherapeuten Leider konnte ich mit diesem Buch nicht viel anfangen. Der Titel ist reißerisch und wird dem Inhalt nicht gerecht. Mit Abgründen hat das Buch rein gar nichts zu tun, es handelt sich um durchschnittliche Fälle, meist aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, dass ich den Freudianern ganz allgemein kritisch gegenüberstehe, die alles sexualisieren, und von der Traumdeutung halte ich wenig, halte beides für abstrus, wie vieles in diesem Sachbuch, das sich immer wieder auf eine toxische Mutterverbindung und Vaterentbehrung bezieht, sexualisiert. Weiter zur Rezension:    Abgründe von Hans Hopf