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Rezension - Vögel entdecken, verstehen, mitmachen

  Ein Kinderbuch, das mich sofort begeistert hat! Entdecken, lesen, rätseln, beobachten, zeichnen. Vögel gibt es überall! Sachinformation zu Vögeln beantwortet das Bilderbuch, mit naturalistischen Illustrationen und Fotos begleitet. Dazwischen sind Rätsel und Fragen zu beantworten, Kreuzworträtsel, Worträtsel, Malaufgaben, Ausmalvorlagen, es gibt eine Menge zu entdecken und sich zu beschäftigen. Eine klasse Kombination zwischen Wissen, Kreativität und Spaß, ein Mitmachbuch, ein Kinderbuch, ein Kreativbuch zur Natur. Weiter zur Rezension:    Vögel - entdecken, verstehen, mitmachen

Rezension - Der Miesepups auf dem Mond von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid

  Der grummelige Miesepups haust in einer finsteren, unaufgeräumten Baumhöhle und könnte sich den ganzen Tag lang über irgendetwas aufregen. Zum Beispiel über das Kucks, dieses dünne, rothaarige muschelpufflige Gewackel! Doch wer macht dem Kucks da die Tür auf? DIE Miesepups! Ja gibt es denn sowas? Gibt es von diesen Miesepetern noch mehr? Oh ja, denn dies ist die Frau vom Miesepups, samt acht Miesepupskindern, die den Miesepups wiedergefunden haben, der abgehauen war. Wie wunderbar – sie sind sich um den Hals gefallen und haben sich miesepupserisch so herrlich gestritten. Dabei hat die Miesepups den Miesepups aus Versehen auf den Mond geschlossen. Ein Tritt und er war weg. Humorvolles Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Der Miesepups auf dem Mond von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid

Rezension - Wer nicht? von Claudia Piñeiro

  Erzählungen Bisher hat Claudia Piñeiro Romane veröffentlicht, die mich allesamt begeistert haben. Der «Corriere della Sera» schrieb über sie: «Hitchcock ist eine Frau, und sie lebt in Buenos Aires.». Das finde ich sehr passend, um ihre Romane zu beschreiben. In diesem Band hat sie sechzehn Erzählungen zusammengetragen, sehr unterschiedliche Geschichten, die sie über viele Jahre verteilt geschrieben hat. Wie verhalten wir uns, wenn ein Erlebnis uns den Boden unter den Füßen wegzieht, wenn wir plötzlich in einer unerwarteten, unangenehmen Situation stecken, wenn das Leben eine abrupte Wendung nimmt? Großartige Geschichten über Beziehungen, Geheimnisse und unwiderrufliche Entscheidungen, Ereignisse, mit denen man plötzlich konfrontiert wird, Begebenheiten über Menschen, denen das Leben eine Falle stellt. Weiter zur Rezension:    Wer nicht? von Claudia Piñeiro 

Rezension - Federico Temperini von Theres Essmann

  Eines Tages wird der Kölner Taxifahrer Jürgen Krause von Federico Temperini angerufen, er benötige einen Chauffeur. Der Preis ist in Ordnung, also begibt sich Krause zum vereinbarten Treffpunkt, gespannt, wer dieser Gast sein mag. Der alte Herr scheint einer anderen Zeit entstiegen zu sein: Feiner Anzug, Hemd Krawatte, Mantel und Hut – er erwartet, dass der Chauffeur aussteigt, ihm die Tür öffnet. Bitte zur Konzerthalle und warten … Werke von Niccolò Paganini werden gespielt. Wer auch immer das sein mag, denkt Krause, der auf Eric Clapton steht. Der wortfaule Federico Temperini bucht Krause immer wieder und langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Stilistisch, erzählerisch fein zu lesende Novelle. Weiter zur Rezension:    Federico Temperini von Theres Essmann 

Rezension - Abgründe von Hans Hopf

  Spektakuläre Fälle aus dem Leben eines Psychotherapeuten Leider konnte ich mit diesem Buch nicht viel anfangen. Der Titel ist reißerisch und wird dem Inhalt nicht gerecht. Mit Abgründen hat das Buch rein gar nichts zu tun, es handelt sich um durchschnittliche Fälle, meist aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, dass ich den Freudianern ganz allgemein kritisch gegenüberstehe, die alles sexualisieren, und von der Traumdeutung halte ich wenig, halte beides für abstrus, wie vieles in diesem Sachbuch, das sich immer wieder auf eine toxische Mutterverbindung und Vaterentbehrung bezieht, sexualisiert. Weiter zur Rezension:    Abgründe von Hans Hopf

Rezension - Hope Hill Drive von Garry Disher

  Die Dezemberhitze brennt auf die trockenen Felder im australischen Tiverton. Constable Paul Hirschhausen fährt durchs staubige Outback von Australien Streife, kümmert sich um Bagatelldiebstähle, Kupferdiebstahl, Gewalt, Trunkenheit am Steuer und soziale Schwierigkeiten. Er muss an Weihnachten Dienst schieben – auch noch den Kleinstadtweihnachtsmann geben – Vorsicht ist geboten, an solchen Tagen steigt der Alkoholkonsum und somit eskalieren Gewaltausbrüche. Der Leser begleitet Hirschausen, der auf seinen weiten Touren über abgelegene Farmen, jeden Tag eine andere Tour fährt. Doch dann gibt es ein Pony-Massaker und später einen Doppelmord. Disher serviert wie immer einen Noir-Krimi der Extraklasse, Empfehlung für alle, die literarische Krimis lieben. Weiter zur Rezension:    Hope Hill Drive von Garry Disher

Rezension - Die geheimnisvollen Akten von Margo Maloo von Drew Weing

  Charles und seine Eltern sind nach Echo City umgezogen und wohnen in einem ehemaligen Hotel, das sein Vater renoviert. Ganz schön gruselig das alte Haus. Hier spukt es!, meint Charles. Und natürlich! Gleich in er ersten Nacht wird Charles in seinem Kinderzimmer geweckt: das Monster aus dem Kleiderschrank. Kevin hat die Telefonnummer von Margo Maloo, die fast mit allen Monstern gut bekannt ist: Sie ist Monster-Mediatorin. Gute Unterhaltung und Spannung, der Gruselfaktor ist fein temperiert in diesem Kinderbuch. Ein cooler Comic zum Liebhaben, ebenso die Trolle, Oger, Kobolde und Geister.  Weiter zur Rezension:    Die geheimnisvollen Akten von Margo Maloo von Drew Weing

Rezension - Winstons geheimste Fälle - Der Fluch der Wächterkatze von Frauke Scheunemann und Nikolai Renger

  Kater Winston folgt dem Duft eines verführerischen Mettbrötchens, das sich im Rucksack von Kira befindet, des Katers liebster Dosenöffner. Und im Rucksack chillend, landet er darum aus Versehen beim Schulausflug in einer Ausstellung von ägyptischen Mumien. Dort steht auch Miu, die Lieblingskatze von Pharao Aton Hetep – natürlich einbalsamiert. Miu bittet ihn, die goldene Maske des Pharao wiederzubeschaffen. Ein spannender und amüsanter Katzenkrimi, eine Detektivgeschichte für Lesefaule und Lesebegeisterte. Kinder-Comic ab 10 Jahren. Weiter zur Rezension:    Winstons geheimste Fälle - Der Fluch der Wächterkatze von Frauke Scheunemann und Nikolai Renger

Rezension - Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante

Sprecher: Eva Mattes Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 11 Std. und 37 Min. Der Roman ist gut, doch letztendlich erreicht er für mich nicht Stärke der Neapolitanischen Saga. Auch diese Geschichte spielt in Neapel, dieses Mal in den 90-Ern. Die Stärke der Saga hatte für mich das politisch-gesellschaftliche Panorama, das hier völlig ausgeklammert ist. In dieser Geschichte berichtet eine pubertierende Ich-Erzählerin aus ihrer Sicht von ihrem verstörenden Weg ins Erwachsenenleben, glaubhaft in den Charakteren, ohne Frage, ein Coming-of-Age. Doch irgendwie ließ mich das Gefühl nicht los, das alles hatte ich bei Ferrante schon einmal gelesen. Ohne die Saga hätte ich diesen Roman mit Sicherheit besser bewertet – indessen mir fehlte der Sog, weil alles so bekannt war, ich wartete auf die feinen Wendungen und das Allumfassende. Aber trotzdem: Eine gute Familiengeschichte, ein prima Entwicklungsroman. Weiter zur Rezension:    Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante

Rezension - Die rote Tapferkeitsmedaille von Stephen Crane

  Der historische Roman ist eine Neuübersetzung, erschienen 1895, ein damaliger Bestseller, der auch verfilmt wurde. Neu an diesem Stoff war die Sichtweise auf den Krieg, der erstmals aus der einzelnen Perspektive eines einfachen Soldaten geschrieben wurde: seine Beobachtungen, Empfindungen, seine Ängste, die Veränderung, die mit ihm stattfindet. Der amerikanische Bürgerkrieg, der Sezessionskrieg von 1861 bis 1865, aber selbst das ist letztendlich egal, wie auch die genauen Eckdaten zu Ort und Zeit. Es geht um ein Einzelschicksal, ein Mensch als Teil des Getriebes, dem der Überblick über das große Ganze im Getümmel fehlt. Viele Autoren kopierten die Betrachtungsweise, bis hin zu Erich Maria Remarque in seinem Roman «Im Westen nichts Neues». Ernest Hemingway sagte über diesen Roman: «Eines der besten Bücher unserer Literatur». Weiter zur Rezension:    Die rote Tapferkeitsmedaille von Stephen Crane