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Kunst in der Kinder- und Jugendliteratur

Kunstrichtungen, die großen Maler - kennenlernen und verstehen. Die Kinder- und Jugendliteratur bietet eine Menge Bücher, um Bekanntschaft mit Künstlern zu machen und mit deren Ideen. Kreativ sein, selbst ein Kunstwerk schaffen - auch dazu gibt es eine Menge Anleitung. Neugierig? Hier geht es zur Seite:  Kinder- und Jugendliteratur - Kinder und Kunst

Rezension - Kürbis - Harte Schale, gesunder Kern von Søren Staun Petersen

  Was macht man mit Kürbis?, fragen viele Leute. Ein vielseitiges Gemüse von Oktober bis März zu erhalten, aus dem man weit mehr als Suppe und Ofengemüse machen kann! Genau die Frage stellte sich der Foodblogger Søren Staun Petersen und experimentierte ein halbes Jahr lang mit Kürbis und er zeigt uns in diesem Kochbuch die Vielseitigkeit von Kürbis, der als Salat, Suppe, Hauptmenü, Dessert, Kuchen und Coctail lecker schmeckt. Mehr geht ja wohl nicht! Empfehlung für die Rezepte der Gemüseküche! Weiter zur Rezension:    Kürbis - Harte Schale, gesunder Kern von Søren Staun Petersen

Rezension - Die Kunst der Aquarellmalerei von Rabiyat Alieva

  Das große Watercolor-Grundlagenwerk: Beeindruckende Bilder malen – Alles zu Portrait, Landschaft  Die Bilder von Alieva, Rabiyat sind wunderschön und farbgewaltig. Mit diesem Buch soll man angeblich lernen zu aquarellieren. Für diese Aussage bekommt das Buch von mir 0 Punkte! Denn es führt den Anfänger zu Frustration und wahrscheinlich zu Aufgabe des Malkastens. Letztendlich ist es wieder, wie so oft, lediglich eine Präsentation des Egos des Künstlers: Schaut mal, was ich kann! Wer zeichnen kann, wird hier gut bedient sein, sich mit dem Aquarell anzufreunden. Auch von Grundlagen kann nicht die Rede sein. Hier geht es darum, wie Rabiyat Alieva malt. Weiter zur Rezension: Die Kunst der Aquarellmalerei von Rabiyat Alieva

Rezension - Das Sägewerk von Anonym

  Prosa, die unter die Haut geht! Durch die Prüfung gefallen begibt sich der schmale Junge auf Arbeitssuche, wird überall abgewiesen. Am Ende bekommt er einen Job in einem Sägewerk. Es ist dunkel, wenn er morgens aufsteht, genauso dunkel, wenn er am Abend auf dem Fahrrad zurückkehrt. Zwölf-Stunden-Tage – im Winter bitterkalt, im Sommer ist es vor Hitze kaum auszuhalten. Die Arbeit ist beinhart am Anfang, der Junge ist kurz vor dem Zusammenbrechen, doch er beißt sich durch, trotz Verletzungen. Hier wird bis ans Limit geschuftet, ohne Rücksicht auf den Körper. Französische Literatur neu aufgelegt, 1953 geschrieben, 1975 erstmals veröffentlicht. Historisch belegt – eine wahre Geschichte. Weiter zur Rezension:  Das Sägewerk von Anonym

Rezension - Als das Leben unsere Träume fand von Luca Di Fulvio

  Sprecher: Philipp Schepmann Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 21 Std. und 55 Min. 1913, in Europa herrscht in weiten Teilen Armut, und eine Schiffsreise nach Buenos Aires verheißt für drei tatkräftige junge Menschen eine Chance, ihr Leben verbessern zu können. Doch gleich nach der Ankunft läuft nichts so, wie es soll. Eigentlich beginnt das Unglück bereits auf dem jeweiligen Schiff . Die historischen Hintergründe sind gut ausgearbeitet – auch wenn der Roman in Hollywoodmanier funktioniert, geht der Stoff unter die Haut: Es geht um die «Zwi Migdal», eine jüdische Zuhälterorganisation, deren Mitglieder ab Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts osteuropäische Jüdinnen zwischen 13 und 16 Jahren nach Südamerika lockten, ihnen gute Jobs in Haushalten und Fabriken versprachen, bzw. als Heiratsvermittler tätig waren. Die Mädchen landeten unter übelsten Bedingungen in Bordellen als «Weiße Sklaven». Weiter zur Rezension:    Als das Leben unsere Träume fand von Luca Di Fulvi...

Rezension - Agentin Yeshi von Gabriela Kasperski

  Die zehnjährige Yeshi ist dunkelhäutig und adoptiert, lebt in Zürich bei ihrer Mutter. Der neue Lehrer, Herr Bernasconi, möchte mit den Schülern ein Weihnachtsmusical aufführen. Yeshi möchte nun die «Belle» spielen, da die «Die Schöne und das Biest» aufgeführt werden soll. Liv, die Neue, ist schnell das beliebteste Mädchen der Klasse, pocht auch auf die Rolle, erklärt, Yeshi ist schwarz und kann keine Prinzessin spielen. Es gibt keine schwarzen Prinzessinnen. Mit ihrem steinfelsbetonharten Kopf, ihrem Tanzfuß und dem Flatterherz will Yeshi das Gegenteil beweisen. Insgesamt finde ich das Buch mit kleinen Abstrichen sehr lesenswert. Sprachlich gelungen, turbulent, spannend, humorvoll, eine starke Heldin, die garantiert nicht perfekt ist. Ab 8 Jahren. Weiter zur Rezension:    Agentin Yeshi von Gabriela Kasperski

Rezension - Play von Tobias Elsäßer

  Im Nachhinein gefällt mir der Jugendroman an sich - aber nicht durchgehend. Dummerweise hat das Marketing dermaßen versagt, dass manchem Leser vielleicht die Lust vergeht: «Was würdest du tun, wenn es eine App gäbe, die deine Zukunft vorausberechnen kann?» (Klappentext). Ich hatte ein technisches Buch erwartet, Internet, Netzpolitik. Doch die angekündigte App spielt kaum eine Rolle. Was habe ich bekommen? Eine relativ ruhige Story, nach einem turbulenten Anfang, ein Kammerspiel von zwei jungen Menschen mitten in der Natur, die um sich herumtigern, weil jeder dem anderen etwas verbirgt, seine Familiengeschichte bei sich trägt. Keine Liebesgeschichte! Der Leser wartet auf den Kick mit der App – der nie kommen wird. Insofern spricht der Klappentext die falsche Leserschaft an. Weiter zur Rezension:    Play von Tobias Elsäßer

Kulinarisches, Kochbücher, Brotbacken und vieles mehr

  Kochen, backen, in diesen Zeiten sind die Menschen zu Hause kreativ in allen Bereichen. Nur manchmal fällt einem nichts Neues ein oder man möchte sich mal komplexe Dinge wagen. Urlaubserinnerungen, Urlaubsvorbereitungen, mit dem Kochbuch unterwegs auf der Suche nach Rezepten. Essen und Trinken, etwas, was das Gemüt beruhigt. Ich hoffe, ihr werdet auf dieser Seite fündig: Weltküche, Sterneküche, Brotbacken, Essen, trinken und Reisen, Mediterranes, Vegetarisches ...  Oder schlicht: Man möchte ein gutes Buch verschenken. Neugierig? Hier geht es zur Schlemmerseite: Kulinarische Bücher

Rezension - Rezepte aus der Brasserie von Tim und Katharina Raue

  Tim Raue ist ein Sternekoch und besitzt die «Brasserie Colette», die man in Konstanz, München und Berlin findet, die uns die Kochkultur Frankreichs präsentiert. «Neulich in Paris», beginnt Tim Raue sein Buch, erzählt uns, wie ihn die französische Küche beeinflusst hat, seine ersten Jahre in Frankreich, er erklärt uns das Entstehen der Colette-Idee, seine Liebe zur traditionellen Brasserie-Küche. Viele Rezepte sind Klassiker, doch in eine neue Form gebracht. Es gibt einige Rezepte, die sehr gut nachzukochen sind, andere geben Inspiration. Absolute Hobbyköche, die gern Fonds usw. auf Vorrat anlegen, sind gut bedient. Einige Rezepte liegen neben der Spur der Einkaufsmöglichkeiten. Hier ist nicht alles durchdacht, auch nicht das Vokabular, mit dem der Normalbürger klarkommen kann. Weiter zur Rezension:   Rezepte aus der Brasserie von Tim und Katharina Raue

Rezension - EINFACH ZEICHNEN LERNEN – DER 30-TAGE-WORKSHOP von Mark Kistler

  Einfach zeichnen lernen – mit dem 30-Tage-Workshop. Mit Bleistift! Was soll das, ich will mit Farbe und Pinsel gestalten ... so oft der Unwissende. Doch am Ende der Bleistiftstunden haben sie es kapiert: Die neun goldenen Zeichen-Regeln, die aus der Renaissance stammen sind das Schlüsselkonzept zur perspektivischen, dreidimensionalen Gestaltung. Pflanzen, Objekte, Tiere, Menschen, alles besteht in der Anlage aus Kreisen, Quadern, Dreiecken, Zylindern oder Ellipsen, die nach und nach die Form der gewünschten Figur annehmen. Soweit man nicht ein absolutes Naturtalent ist, wird man keinesfalls mit diesem Buch in 30 Tagen zum Profi-Zeichner, klar. Aber sicher hat man eine Menge gelernt, dass man umsetzen kann und mit viel Übung wird mehr daraus. Empfehlung! Zur Rezension:  EINFACH ZEICHNEN LERNEN – DER 30-TAGE-WORKSHOP von Mark Kistler