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Rezension - Eulennacht - In den Bäumen von Redmoor von Ruth Rahlff

l Literatur für Kinder ab elf, so könnte man diesen Roman bezeichnen, denn Ruth Rahlff schreibt mit allen Sinnen, bildhaft und dabei noch spannend. Die dreizehnjährige Ruby darf die Sommerferien in Redmoor Garden bei ihrem Onkel, Leo, in Cornwall verbringen. Gleich nach ihrer Ankunft wird ihr eine Kindergruppe aufs Auge gedrückt, eine Kinderrally durch den Garten. Ruby erhält den Plan und, auf geht es. Wer wird schneller sein? Ihre Gruppe oder die von Paul – der es in Kürze geschafft hat, ihr völlig unsympathisch zu sein. Ein riesiger Park, der seit 60 Jahren nicht mehr gepflegt wurde, geheimnisvoll, mit interessanten Ecken  – und natürlich, man kann sich darin verlaufen, das Zuhause von Eulen. Weiter zur Rezension:     Eulennacht - In den Bäumen von Redmoor von Ruth Rahlff

Rezension - Zum Greifen nah von Wallace Stroby

Deputy Sara Cross wohnt in der Kleinstadt Hopedale in Florida, beginnt ihre erste Nachtschicht seit neun Monaten. Dann bekommt sie die Funkansage: Cop hat in Notwehr einen Mann erschossen, auf dem einsamen Highway, auf dem sie unterwegs ist. Sie ist zuerst am Tatort. Der Polizist, der den farbigen 22-jährigen Derek Willis erschossen hat, ist ihr Exfreund. Im Kofferraum des Wagens vom Opfer findet sich eine ansehnliche Waffensammlung. Durch die Verkehrskontrolle geriet er scheinbar in Panik, stieg aus, zog seine Waffe – doch der Polizist Billy Flynn kam ihm zuvor. Kann so gewesen sein, denkt sich Sara. Aber andererseits drückt sie das Gefühl im Bauch, hier sei einiges faul. Weiter zur Rezension:    Zum Greifen nah von Wallace Stroby

Rezension - Federball von John le Carré

Ein leiser Spionagethriller, der von Politikern erzählt, die ihre Bevölkerung belügen, was das Zeug hält, nur um des eigenen Vorteils und Ruhms willen. Der Plot zieht sich langsam und ausufernd, nichts für Actionliebhaber, das sei gleich gesagt, es braucht an die 200 Seiten, bis der Leser versteht, wohin die Marschrichtung laufen mag. Aber die Geschichte ist gut, ein bisschen langgezogen. Es geht letztendlich um die Zerrissenheit von Großbritannien, das sich dem großen Bruder in Übersee anbiedert, durch eine Regierung von Narzissten. Ein politischer Spionagethriller beim Badminton, ein intelligentes Thema mit aktuellen Bezügen. Weiter zur Rezension:  Federball von John le Carré

Rezension - Tiere Wimmelbuch von Stefan Lohr

Kinder lieben Wimmelbücher. In diesem geht es um Tiere. Und wie immer beim Wimmelbuchverlag, sind kleine Geschichten darin versteckt. Finde den Pechvogel Martin! Fred mag kleine Tiere, Udo die großen. Die Wommels sind mit dem Wohnmobil unterwegs, Leo mit dem Motorrad. Karl und Alfred sind Tierforscher, Paula ist Tierärztin, Katrin und Bernd fotografieren gern. Bob und Christian erleben viel. Man findet die Protagonisten auf jeder Seite. Tiere in verschiedenen Kontinenten, in verschiedener Fauna und Flora. Hier gibt es eine Menge zu entdecken. Weiter zur Rezension:    Tiere Wimmelbuch von Stefan Lohr

Rezension - Frida Furchtlos lädt zum Tee von Danny Baker und Pippa Curnick

Ich habe mich verliebt in eine Gans! Frieda Furchtlos heißt die Dame. Sie wohnt ganz allein am Rand des Waldes, hat noch nie ein anderes Tier zu Gesicht bekommen. Doch eines Tages steht vor ihr ein Wolf. Er hebt die Arme und schreit: «Rraaaar!» So ein ungehobelter Bursche! Frieda findet es witzig, fragt ihn, ob er das nochmal machen könne. Er hebt sein Gebrüll noch einmal an, und Frieda fragt, was das bedeuten soll. Der Wolf ist völlig verzweifelt. Ich schreie «Rraaaar!» und du läufst davon, ich hinterher. So geht das! Frida findet das Spiel albern, lädt den Wolf zu Tee und Kuchen ein. Völlig fassungslos trollt er sich davon. Weiter zur Rezension:  Frida Furchtlos lädt zum Tee von Danny Baker und Pippa Curnick

Rezension - Gefährliche Rätsel: Sherlock in Not und Captain Brain rettet die Welt

Zwei Kartenspiele mit je 55 Denksportaufgaben! Unterhaltungsspiele mit Niveau. Rätsel raten mit Captain Brain oder Sherlock Holms, ob in der Gruppe oder allein – das Rätselspiel knifflig wird es sein. Ab 13 / 14 Jahren. Weiter zur Rezension:    Gefährliche Rätsel: Sherlock in Not und  Captain Brain rettet die Welt

Rezension - Liebe von Hélène Delforge und Quentin Gréban

Liebe ist ein Gefühl mit vielen Facetten: Leidenschaft, Sehnsucht, Geborgenheit, Verbundenheit, Gemeinsamkeit, Glück, Erinnerung, Besiegelung, verschmolzen sein – aber auch Trennung, Leid, Verrat, Verlassenheit, Ablehnung, Umkehr, Tod. Von diesen vielen Gesichtern und erzählt Hélène Delforge in Kurzgeschichten und Gedichten aus aller Welt und verschiedenen historischen Epochen. Quentin Gréban hat die Texte illustriert. Von Kitsch keine Spur! Schon das erste gemeinsame Buch der beiden Autoren hatte mich begeistert, «Mama». «Liebe» ist noch besser! Ein Kunstband für sich selbst oder zum Verschenken. Weiter zur Rezension:   Liebe von Hélène Delforge und Quentin Gréban

Rezension - Mein Zaubermalbuch - Dino Toni und seine Freunde von Anja Dreier-Brückner und Yayo Kawamura

Das Pappbilderbuch mit beiliegender Zaubertafel lädt Kinder dazu ein, Geschichten selbst mitzugestalten. Das ist aber schon das einzig Positive, was mir zu diesem Bilderbuch einfällt. Sprachlich ist es für mich eine Katastrophe! Toll macht mich richtig toll. Toll und cool Adjektive, die auf jeder Seite gleich mehrfach auftauchen. Ich denke, die deutsche Sprache hat mehr zu bieten! Die beiligende Zaubertafel ist mir bei der vorsichtigen Bedienung sofort kaputtgegangen. Nichts für Dreijährige! Aber nicht ein Körnchen Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Mein Zaubermalbuch - Dino Toni und seine Freunde von Anja Dreier-Brückner und Yayo Kawamura

Rezension - Hitze von Victor Jestin

Ein starker erster Satz, ein starker Einstieg! Der 17-jährige Léonard, betrunken von einer Strandparty in den frühen Morgenstunden, auf einem Campingplatz in Frankreich am Atlantik, schaut einem Jugendlichen zu, der sich absichtlich an einer Kinderschaukel stranguliert. Schuldgefühle, nur noch ein Tag – für Léonard, den unscheinbaren Außenseiter, ein schrecklicher Urlaub. Party feiern, schwitzen in der Sonne, Mädchen aufreißen, die Trophäen an Land ziehen und sich brüsten … Campingplatzspießigkeit pur. Weiter zur Rezension:    Hitze von Victor Jestin

Rezension - Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus von Henry Cole

Sammy, eine Maus, lebt in einer Schuhschachtel als Haustier von Frank, chillt den Tag vor hin beim Knabbern von Erdnüssen. Doch dann baut Hanks Bruder Jimmy ein Flugzeug, das mit dem Piloten Sammy bestückt werden soll. Ferngesteuert von Hank – da kann ja nichts passieren, es soll ein Spaß für die Maus werden, sogar eine Fliegerkappe hat er für den Mäuserich gebastelt. So weit der Plan. Die Maus wird nicht gefragt, sitzt plötzlich in einem Propellerflugzeug, weiß nicht, wie ihr geschieht. Und nun fällt auch noch die Fernsteuerung aus … Eine spannende, humorvolle Mäuseabenteuergeschichte zum Vorlesen oder selbst lesen von 4-8 Jahren – illustriert mit feinen Bleistiftzeichnungen. Weiter zur Rezension:  Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus von Henry Cole