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Rezension - Mein starkes Soundbuch - Dinosaurier

So könnten Dinosaurier geklungen haben: Roooar – Tyrannosaurus Rex! Ein Buch für die ganz kleinen Dino-Fans. Ich sage extra nicht Bilderbuch, denn dieses Pappbuch hat eine Menge mehr zu bieten und es gibt keinen Erwachsenen, der nicht damit herumspielt! Auf jeder Doppelseite wird eine Gattung der Dinosaurier mit anschaulichen fotorealistischen Illustrationen und einem kurzen Sachtext vorgestellt. Das Tastfeld, welches die Haut des Tiers nachgeahmt, ist auch gleichzeitig ein Soundfeld – so könnten die Tierlaute geklungen haben … Weiter zur Rezension:    Mein starkes Soundbuch - Dinosaurier

Rezension - Achtsam morden von Karsten Dusse

Sprecher: Matthias Matschke Ungekürztes Hörbuch Spieldauer: 9 Std. und 14 Min. Zunächst einmal Bravo für diese Crimestory, weil sie völlig anders ist, als alles, was man kennt! Humor ist Geschmacksache – gerade hier scheiden die Geister. Meinen Humor hat Karsten Dusse voll getroffen, ich habe mich mit dieser Satire königlich amüsiert. Björn Diemel ist ein geschmeidiger, narzisstischer Anwalt, eine ziemliche Drecksau der feinen, freundlichen Art, der die Geschäfte eines Clans vertritt, bzw. dessen Oberhaupt. Und weil er für den Klienten Dragan springen muss, wann immer der das für nötig hält, bleibt dabei nicht viel Zeit für die Familie übrig. So stellt seine Frau ein Ultimatum: Diemel muss ein Achtsamkeitsseminar besuchen, um seine Work-Life-Balance in den Griff zu bekommen. So lernt er etwas über Zeitinseln, digitales Fasten oder Single Tasking, was sich auf seine Tätigkeit auswirkt: Diemel lässt sich fortan nichts mehr vom Klienten diktieren … Weiter zur Rezension:   ...

Rezension - Das zarte Bellen langer Nächte von Ilinca Florian

Eine Autorin, die mit ihrem ersten Roman sehr positiv aufgefallen war – meine Erwartung an dieses Buch war hochgesteckt. Eine Geschichte, die anfangs packt, Lust auf mehr macht, doch Seite für Seite abflacht, langweilig wird. Hannah zappt belanglos durch ihr Leben und die Autorin zappt von Baustelle zu Baustelle, ziemlich klischeehaft, obendrein recht trocken, distanziert, nicht Skurriles vorhanden, Berliner Dialekt ohne Charme und Humor. Vielleicht war das die Message: Nichts los hier, außer Rave. Weiter zur Rezension:       Das zarte Bellen langer Nächte von Ilinca Florian

Rezension - Zack, fertig! Ich kann das allein! von Christiane Kührt

46 Leckerschmecker-Rezepte, die Kinder selbst zubereiten Mit diesem Kinder-Kochbuch kann man seine Kids wirklich selbstständig in der Küche werkeln lassen, außer man ist überängstlich und mag sie nicht mit dem Messer allein hantieren lassen, denn hier bleiben Herd und Ofen ausgeschaltet. Klasse Rezepte, so dargestellt, dass sich alles leicht nachmachen lässt. Ohne Frage ist das gut – aber trotzdem bekommt das Kinderbuch die Gender-Zitrone! Nur Mädchen in der Küche zu sehen, wo das doch ein Buch für Kinder sein soll! Weiter zur Rezension:    Zack, fertig! Ich kann das allein! von Christiane Kührt

Rezension - Mats Möwe auf großer Klimamission von Denise Müller-Dum und Kathrin Laucker

Klimawandel? Gibt’s doch gar nicht! Gibt es doch – das weiß auch Möwe Mats, dessen Zuhause ein ruhiges Fleckchen am Nordseestrand ist. Ein Kinderbuch, das sich mit dem Klimawandel beschäftigt. Mats nimmt seine unbelehrbaren Möwenfreunde mit, den Klimawandel vor Ort zu erkunden. Zuerst landen sie auf einer Eisscholle in der Arktis, lassen sich erklären, wie es kommt, das hier das Eis jedes Jahr weiter schmilzt. Das Konzept dieses Kinderbuchs konnte mich leider nicht ganz überzeugen, keine Erzählung und auch nicht wirklich ein Natursachbuch. Weiter zur Rezension:    Mats Möwe auf großer Klimamission von Denise Müller-Dum und Kathrin Laucker

Fremde Kulturen und Mythen in der Kinder- und Jugendliteratur

Wann hat der Mensch mit dem Schreiben begonnen? Fremde Kulturen, verschiedene Schriften … Warum feiern die Chinesen das Mondfest – das genauso wichtig wie das Neujahrsfest ist – bei dem die ganze Familie zusammenkommt? Wer kennt sich aus mit den nordischen Göttern, beim Odin, oder mit den nordischen Fabelwesen? Trolle kennt jeder. Aber wie sieht es mit Vitte und Vätte, Nöck, Michhase und Grollborsten aus? Die griechischen Götter waren nicht immer göttlich, sie konnten ordentliche Miststücke sein, zornig, eifersüchtig, missgünstig … Wer sich für solche Bilderbücher, Kinderbücher, Jugendbücher interessiert, wir hier fündig werden. Interessiert? Hier geht es zu:    Fremde Kulturen und Mythen in der Kinder- und Jugendliteratur

Fenna Williams - A Cozy Crime is a Mystery to Me oder Cozy Crime ist mir (k)ein Rätsel

Ein weiterer Beitrag zur Rubrik: Krimis und Thriller - eigentlich ein kunterbuntes Genre Cozy Crime ist für mich Mystery. Nein, kein Buch mit 7 Siegeln und auch kein unlösbares Rätsel. Cozy ist schlicht der nordamerikanische Begriff für ein Krimigenre, welches in britischen Landen mit Mystery Crime betitelt wird – also Kriminalromane von Agatha Christie (damals) bis Anthony Horowitz (heute). Der Ausdruck wurde zum ersten Mal verwendet, als man im späten 20. Jahrhundert begann, die Golden Age of Detective Fiction, aufleben zu lassen, in dem man wieder das Rätsel um einen Tod oder ein Verbrechen in den Mittelpunkt stellte. Neugierig? Hier geht es weiter zum Text:    A Cozy Crime is a Mystery to Me oder Cozy Crime ist mir (k)ein Rätsel

Rezension - Ein Seemann namens Ozean von Louise Heymans

Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch der Extraklasse, eine fantasievolle Geschichte. Jonas ist neu in der Stadt, er hat noch keine Freunde. Endlich hört es auf zu regnen – ein Unwetter hatte die Straßen in Flüsse verwandelt, im Keller steht nun Wasser. Aber was ist denn das? Ein winzig kleiner Mann wohnt im Keller, er trägt eine Muschel auf dem Kopf. Gestatten, Herr Ozean, von Beruf Seemann. Das Männlein wurde bei einer Sturmflut über Bord seines Schiffes gerissen und vom Hochwasser bis an die Kellertreppe gespült. Weiter zur Rezension:    Ein Seemann namens Ozean von Louise Heymans

Rezension - Quasi von Sara Mesa

Von außen ist das Versteck zwischen Büschen und Bäumen nicht zu sehen. Hier hockt eine Schulschwänzerin, verbringt den Tag. Plötzlich steht ein Mann vor ihr – sie nennt ihn den Alten – er mag Anfang 50 sein – er ist ziemlich distanzlos. Zuerst ist das Mädchen erschrocken und zeigt sich reserviert, man spricht nicht mit fremden Männern … Am nächsten Tag kommt er wieder, erzählt Quasi etwas über die Vögel aus der Region und spielt ihr Musik von Nina Simone vor. Zunächst fühlt sich das Mädchen ihn ihrem persönlichen Versteck gestört – ihr Wohnzimmer – doch dann gefällt ihr die Gesellschaft. Ein feiner Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft: Weiter zur Rezension:    Quasi von Sara Mesa

Rezension - Mein Name ist Robicheaux von James Lee Burke

Der 21. Robicheaux. Lee Burke ist mittlerweile 83 Jahre alt und er kann es noch immer! Jeder dieser epischen Krimis ist ein gewaltiges Werk – dieser hier umfasst 563 Seiten, dazu als Bonbon eine Erzählung – zusammen 600 Seiten! Ein literarischer Noir-Krimi aus Louisiana, dem Reich der Bayous, der Mangrovenwälder, Austernbänke und Shrimpsfischer. Aber auch das Land einer armen, ungebildeten Bevölkerung, von Cajuns und Sklaverei geprägt, ein Land der Drogenbosse. Robicheaux wird dieses Mal selbst verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Gleichzeitig muss er einen Auftragskiller stellen und eine Menge anderer Dinge erledigen … Weiter zur Rezension:     Mein Name ist Robicheaux von James Lee Burke