Direkt zum Hauptbereich

Posts

Rezension - Dreieck Quadrat Kreis von Mac Barnett und Jon Klassen

Drei zusammengehörige Bilderbücher zum Thema Formen, Freundschaft und Ängste. Riesige Begeisterung spricht nicht aus mir. Aber lest selbst, es klemmt für mich an vielen Ecken. Weiter zur Rezension:    Dreieck Quadrat Kreis von Mac Barnett und Jon Klassen

Rezension - Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich? von Jürgen Kaube und Fridtjof Küchemann

Antworten auf neugierige Kinderfragen Kinder fragen die Eltern ein Loch in den Bauch – und manchmal muss man selbst nachdenken, überdenken, wie man die Frage beantworten soll. Das ein oder andere Mal fällt einem keine Antwort ein. Die Redakteure der FAZ.NET beantworten seit 2014 in der Kolumne, «Wie erkläre ich’s meinem Kind?», Kinderfragen aus eigener Familie, oder weil sich eine aktuelle Frage aufdrängt. In diesem Ratgeber werden die besten Kolumnen zusammengefasst. Kindgerecht, humorvoll, Wissen zu Festen, Bräuchen und allen Themen, die die Welt bewegen …die 9 – 15-jährige bewegen. Weiter zur Rezension:    Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich? von Jürgen Kaube und Fridtjof Küchemann

Rezension - Young Agents: Operation «Boss» von Andreas Schlüter

Offiziell gibt es sie gar nicht. Jeder Insider würde ihre Existenz leugnen. Und doch leben sie unter uns: Die Young Agents, europäische, jugendliche Geheimagenten, ausgebildet an einer EU-Agentenschule, fast unsichtbar, denn wer achtet schon auf Kinder? Sie sind im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, leben bei ihren Familien und gehen ganz normal zur Schule. Der zwölfjährige Billy, ein Agent aus Deutschland, ist der Icherzähler dieser Geschichte. Gleich am Anfang erklärt er, man soll sich das nicht so vorstellen wie bei 007, James Bond, denn wir befinden uns ja in der Realität. Aber genau das ist es letztendlich! Ein Plotaufbau nach James Bond, eine Heldenreise in drei Akten, beginnend mit einem nervenzerreißenden Intro, in dem der Agent hoher Gefahr ausgesetzt wird – sehr spannend geschrieben  – und mit Action pur geht es weiter, Seite für Seite. Ein Pagemaker zum Entspannen für Jugendliche ab 11 Jahren. Mir fehlte ein wenig Ruhe und Atmosphäre. Wer auf American-Hero-Storys steht...

Rezension - Für eine kurze Zeit waren wir glücklich von William Kent Krueger

Im Sommer des Jahres 1961 geht der Tod durch New Bremen. Ein kleiner Junge gerät unter die Eisenbahn, ein Unfall? Oder hatte ihn jemand geschubst? Der dreizehnjährige Frank und sein Bruder Jake wissen es genau: An den Gleisen darf man nicht spielen. Doch zu interessant sind die Schienen. Und so entdecken sie den nächsten Toten. Der starb allerdings eines natürlichen Todes. In diesem Sommer wird noch viel passieren: Unfälle, versuchter Selbstmord, vollendeter Selbstmord und Mord. Ein gemächlicher, literarischer Thriller, eine Familiengeschichte, ein Coming of Age Roman in nostalgischer Stimmung der 60-er Jahre der USA Weiter zur Rezension:    Für eine kurze Zeit waren wir glücklich von William Kent Krueger

Rezension - Wenn Engel brennen von Tawni O’Dell

Ein Country-Noir-Krimi der Extraklasse mit intensiver Charaktertiefe! Tawni O’Dell stammt aus dem westlichen Pennsylvania, einer ehemals blühenden Industrieregion, einer Bergbau- und Stahlregion. Heute wird dort keine Kohle mehr abgebaut, Industrieruinen pflastern die Landschaft, ein ausgebeutetes Land, Menschen ohne Zukunft, es gibt keine Investitionen in neue Arbeitsplätze, Armut macht sich breit – man nennt diese Region «Rust Belt». Alte Kohleflöze brennen sich immer noch weiter unterirdisch ihren Weg, vernichten Landstriche, können nicht gelöscht werden. Menschen müssen deshalb umgesiedelt werden, giftige Gase steigen aus dem Boden hervor. Zurück bleiben Geisterstädte. Genau in so einer Geisterstadt, Campbell’s Run, wird zufällig eine Tote entdeckt. Die vermisste siebzehnjährige Camio Truly wurde in eine Erdspalte gesteckt, in der ein Feuer schwelt. White Trash pur – Chief Dove Carnahan, Polizeichefin von Buchanan ermittelt … Weiter zur Rezension:    Wenn Engel brenne...

Rezension - Basilisken, Einhörner und Sirenen von Brunamaria Dal Lago Veneri

Panoptikum der fantastischen Wesen In der dunklen Nacht raschelt es im Gebälk, tapst dort nicht jemand auf der Treppe? Nachts allein durch den Wald zu gehen, na wer traut sich – oder wer kommt um Mitternacht mit auf den Friedhof? Wovor haben wir Angst? Fantastische Tiere, lockende Wesen, wilde Männer, Pflanzenungeheuer, wandernde Steine, Trolle? Was ist die Verkörperungen deiner Ängste? Brunamaria Dal Lago Veneri bringt Systematik in die Fabelwesen: Von Aapkal bis Zwerg zählt sie alle auf. Ein wundervolles Nachschlagewerk mit Mehrwert. Weiter zur Rezension:  Basilisken, Einhörner und Sirenen von Brunamaria Dal Lago Veneri

Rezension - Ein Fingerhut voll Mut von Taltal Levi

Ein Däumelinchen wohnt in einem Menschenhaus, flitzt tagsüber darin herum. Topfpflanzen werden zum Kletterpark, eine Toilettenrolle zum Laufrad, ein Wasserglas ist der perfekte Swimmingpool. Eines Tages verfolgt sie ein mächtiger Schatten überall hin. Trotz aller Angst will das kleine Mädchen wissen, zu wem der Schatten gehört, und sie nimmt all ihren Mut zusammen und geht zum Angriff über, die Stecknadel zum Schwert verwandelt. Eine schurrende, neugierige Katze steht ihr gegenüber. Eine Freundschaft entsteht … Meine Empfehlung für dies Bilderbuch! Weiter zur Rezension:    Ein Fingerhut voll Mut von Taltal Levi

Rezension - Whiskey, Irish Stew und Feenwelt von Christine Jakob

Vielleicht habe ich mir etwas anderes vorgestellt … Das Buch ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten diverser Autoren, angereichert mit irischen Kochrezepten. Ich hatte eher etwas Persönliches erwartet, den Bezug der Autorin zur Insel, Erlebnisse – eben Reiseliteratur, die dem Leser das Land näherbringt. Von der Autorin (Herausgeberin) selbst gibt es nur wenige Erläuterungen. Fast die Hälfte des Buchs besteht aus Weihnachtsgeschichten. Weiter zur Rezension:    Whiskey, Irish Stew und Feenwelt von Christine Jakob

Gedenktag zur Befreiung des Vernichtungs- und Zwangsarbeitslager Auschwitz

Literatur zum Thema Judenvernichtung / NS-Regime, 2. Weltkrieg, Nachkriegszeit Vor 75 Jahren – am 27. Januar 1945 – befreiten sowjetische Truppen das Vernichtungs- und Zwangsarbeitslager Auschwitz – ein Konzentrationslager. Hier wurden Millionen von Menschen abgeschlachtet – vergast. In der Hauptsache Menschen mit jüdischem Glauben, aber auch sogenannte Zigeuner und Behinderte. Für die NSDP Untermenschen. Ebenso vermeintliche Staatsfeinde: Kommunisten, Mitglieder der SPD, Verräter, erwischte Mitglieder von Untergrundorganisationen, Deserteure. Erst im Jahr 2005 führten die Vereinten Nationen den 27. Januar als Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ein. In diesem Artikel findet ihr Literaturtipps zum Thema. Weiter zum Blogartikel:    Gedenktag zur Befreiung des Vernichtungs- und Zwangsarbeitslager Auschwitz

Rezension - Archiv der verlorenen Kinder von Valeria Luiselli

Eine Patchworkfamilie aus New York bricht mit dem Auto zu einer Reise nach Arizona auf – ein Roadmovie. Das Ziel ist Apacheria, das Land, in dem einst die Apachen zu Hause waren. Gleichzeitig sind Tausende von Kindern aus Südamerika auf dem Weg in die USA, Flüchtlingskinder auf dem Weg zu ihren Eltern auf der anderen Seite der Grenze. Zwei Erzählstränge fließen zusammen. Die Familie fährt auf die Grenze zu, die Kinder wandern auf die Grenze zu. Die Familienmitglieder wandern voneinander ab. Gestaltung dieses Romans, der sich aus verschiedenen Perspektiven und Fragmenten zusammensetzt. Weiter zur Rezension:    Archiv der verlorenen Kinder von Valeria Luiselli