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Rezension - Dry von Neal & Jarrod Shusterman

Ein ziemlich starkes Jugendbuch zu einem apokalyptischen Szenarium, das theoretisch jeden Tag in Kalifornien eintreten könnte. Es geht um Wassermangel, Wasserausfall, Blackout. An einem Tag im Sommer fließt an der Westküste von Kalifornien kein Wasser mehr aus dem Hahn. Die Regierung, die das »Tap Out« nennt, mahnt zur Besonnenheit. Fünf sehr unterschiedliche Jugendliche bilden ein Team, mit der Situation klarzukommen. Alyssas Eltern kamen nicht zurück von der Wassersuche. Kelton, der Nachbarssohn gehört zu einer Familie von Preppern, die exzellent auf das Szenarium vorbereitet waren. Der Mensch an sich ist das Problem in Ausnahmesituationen, denn hier zeigt sich, wie viel Tier in ihm steckt … Weiter zur Rezension:    Dry von Neal & Jarrod Shusterman

Rezension - Vater unser von Angela Lehner

Knallhart in der Sprache – was für ein klasse Debüt aus Österreich! Willkommen in der Psychiatrie! Eine psychotische Icherzählerin namens Eva berichtet von ihrer Familie. Dem Leser ist von vornherein klar, dass es sich hier um eine unzuverlässige Erzählerin handelt. Die Ereignisse sind heftig. Ist diese Geschichte aus der Provinz wahr, oder Teile, wenn ja welche? Eine junge Frau wird in die Psychiatrie in Wien eingeliefert, da sie eine Schulkasse erschossen hat – so behauptet sie gegenüber dem Leser. Weiter zur Rezension:    Vater unser von Angela Lehner

Rezension - Der Sohn des Neptun von Rick Riodan

Helden des Olymp 2  Sprecher: Marius Clarén Hörbuch, Spieldauer: 7 Std. und 25 Min. Der Sohn des Neptuns ist der zweite Teil der Helden des Olymp Reihe von Rick Riodan. Anfangs gibt es zum ersten Teil keinerlei Verbindung. Griechischen Götter, römische Götter, Mythologien aus beiden Kulturen treffen aufeinander. Im ersten Teil ging es um das Camp der griechischen Halbgötter, nun beginnt die Geschichte im Camp Jupiter, dem der römischen Halfbloods. Die Hauptpersonen sind Percy Jackson, Sohn des Neptuns und Hazel, eine Tochter des Pluto, sowie Frank, ein Sohn des Kriegsgottes Mars. Sie sollen den von Gaia gefangenen Thanatos, den Tod, in Alaska finden und ihn befreien. Ähnlich wie Jason in Teil eins, sind auch bei Percy die Erinnerung an das eigene Ich ausgelöscht. Weiter zur Rezension:    Der Sohn des Neptun von Rick Riodan

Rezension - Stummes Echo von Susan Hill

Eine Familiengeschichte, die um ein Buch kreist, um Wahrheit, um Lügen, um Vergessen, um das Familiengedächtnis. Mit der Erinnerungsfähigkeit des Menschen ist es bekanntlich nicht weit her. Manches ist vergessen, anderes verklärt oder sogar umgedreht. Nichts ist so emotional wie die Kindheit. Aber können wir sicher sein, dass unser Gedächtnis nicht manipuliert wurde? – Ein kleines Buch, eingeschlagen in Leinen – eine wundervolle Novelle aus Nordengland, die bereits nach einigen Seiten einen Sog entwickelt, der bis zum Ende nicht mehr loslässt – eine wichtige Rolle spielt ein Buch voller Wahrheit oder voller Lügen. Weiter zur Rezension:    Stummes Echo von Susan Hill

Rezension - Dschungel von Friedemann Karig

Der Icherzähler sucht seinen Freund Felix, der in Kambodscha verschwunden ist. Lebt er nicht mehr oder ist das wieder eine seiner extremen Trips, um seine Grenzen auszutesten? Felix ist ein Macher, ein extremer Typ, immer im Spiel mit dem Thanatos. Sein Freund ist der Zauderer, der Felix in die Grenzen zwingt, der sich aber auch gern an den Rand des Abgrunds ziehen lässt. Felix Mutter drängt, zahlt, und so geht sein Freund auf die Suche nach ihm, immer in Erinnerung an die toxische Freundschaft, die sie beide, seit der Grundschule zusammenhält. Gut geschrieben, aber die Geschichte konnte mich nicht packen. Weiter zur Rezension:    Dschungel von Friedemann Karig

Interview von Sabine Ibing mit Günther Butkus

Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Seine neueste eigene  Veröffent­li­chun­g: « Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust » Seit der Verlags-Gründung 1981 hat der Verleger Günther Butkus seinen Verlag Pendragon immer weiter zum Erfolg geführt.  Machen Sie es sich bequem. Wir bieten Ihnen spannende Unterhaltung. Krimis sind unsere Spezialität. Raffinierte Plots mit Finesse erzählt. Und da das Genre Kriminalliteratur so vielfältig ist, können wir Ihnen immer wieder etwas Neues servieren. Entdecken Sie eine neue Welt, die zwischen zwei Buchdeckeln steckt. So lädt uns der Pendragon Verlag ein. Deutsche Krimi Preise und auch der eine oder andere Glauser stehen in den Vitrinen der Autoren, wie beispielsweise bei Mechtild Borrmann, Frank Göhre, Rainer Gross oder D.B. Blettenberg, Andreas Kollender, Kerstin Ehmer. Weiter zum Interview:  Interview mit Günther Butkus  von Sabine Ibing

Rezension - Die Nickel Boys von Colson Whitehead

Sprecher: Torben Kessler ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 6 Std. und 56 Min. Der farbige, sechzehnjährige Elwood lebt Anfang der 60-er mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee in Florida und er ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Die Oma erzieht ihn liebevoll, aber hart zu Fleiß und Ordnung und der strebsame Junge schafft es auf die Highschool und später erhält er einen Platz an einem College. Sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen. Auf dem Weg ins College gerät er unverschuldet in eine Situation, die ihn stattdessen in der Besserungsanstalt Nickel Academy landen lässt. Hier sind die Jungen der Willkür von rassistischen Pädophilen und Sadisten ausgesetzt … Die Geschichte beruht auf historische Ereignisse. Weiter zur Rezension:    Die Nickel Boys von Colson Whitehead

Rezension - Souvenirs von Katharina Koppenwallner

50 Dinge, die es hier nicht gibt Die Berliner Kunsthistorikerin, Ethnologin und Stylistin Katharina Koppenwallner ist immer auf der Suche nach traditionellen Textilien, Materialien und kulturellen Gegenständen. Seit mehr als 20 Jahren reist sie durch die Welt. Sie besucht gezielt Orte, durchforstet vorher alte Bücher, Reiseberichte, Datenbanken und schaut sich in Museen und Antiquariaten um, weiß in der Regel genau, wonach sie sucht. Sie stellt in diesem kleinen Buch 50 Dinge vor, die aus anderen Kulturkreisen stammen: Textilien, Gebrauchsgegenstände usw. Und zu jedem Gegenstand gibt es eine kleine Geschichte. Weiter zur Rezension:     Souvenirs von Katharina Koppenwallner

Rezension - Toskanische Täuschung von Belinda Vogt

Nette Unterhaltung, ein spannender Krimi war es nicht, auch nicht überzeugend in der Erzählkunst. Italien, Toskana, Arezzo: Commissario Fabbri muss im Mordfall eines Museumsdirektors ermitteln. Aber die eigentliche Hauptfigur ist Pia, eine deutsche Psychologin, die in einer Klinik in der Traumforschung arbeitet. Weiter zur Rezension:    Toskanische Täuschung von Belinda Vogt

Rezension - Fiona – Wo die Toten leben von Harry Bingham

Dies ist bereits der fünfte Band der Serie um Fiona, einer britischen Ermittlerin. Leicht soziopathisch, aber dabei integer, meist den Regeln angepasst, eine Frau die nicht aufgibt, wenn sie erst mal Lunte gerochen hat; sie leidet unter dem Cotard-Syndrom. Clever, mit gutem Instinkt und Disziplin ausgerüstet, ermittelt sie auch in Richtungen, die für andere längst kalt sind, abstrus, völlig unnötig. Der erste Band »Fiona – Als ich tot war» hatte mich bereits begeistert. Warum ich die Serie nicht weiter verfolgt habe, ist mir selbst ein Rätsel, denn diese literarische Krimiserie hat mein Herz erobert und Harry Bingham gehört nun zu meinen Lieblingsautoren Abteilung Crime. Er schafft es, wundervolle Bilder zu schaffen: Orte, Personen, Situationen – der Leser gleitet völlig hinein in die Geschichte – zumindest ging es mir so. Man wird zum Teil von Fiona, die aus ihrer Ichperspektive berichtet. Diesmal hat es Sergeant Fiona Griffiths von der walisischen Kriminialpolizei CID aus Cardiff ...