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Rezension - Das Mädchen und die kleine Wolke von Sarah Settgast

Dieses Bilderbuch habe ich auf der Buchmesse entdeckt. Und es ist ein ganz besonderes Buch. Als Druckvorlage diente eine Handzeichnung – ein Handwerk, das es in der Kinderbuchbranche in dieser Form nicht mehr gibt. Die Buchstaben sind handgesetzt und das Ganze ist auf Ökokarton gedruckt, hat abgerundete Kanten, das Buch ist 100 % giftfrei und ökologisch hergestellt. Die Zeichnungen haben mir gut gefallen, mit dem Text habe ich Probleme, hier holpert es gewaltig. Weiter zur Rezension:    Das Mädchen und die kleine Wolke von Sarah Settgast

Marina Heib im Interview mit Sabine Ibing

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.  . Im September erscheint ihr neuer Thriller Die Stille bei Pendragon. Interview mit Marina Heib von Sabine Ibing:  Interview mit Marina Heib

Rezensin - Trüffelschweine und Naschkatzen von Peter Gayman

Karikaturen waren schon immer auf der Kunstskala bei mir ganz oben. Der Freiburger Peter Gayman gehört für mich derzeit zu den Besten seines Fachs in Deutschland – ich liebe seine Hühner! Bissig, tief hintergründig tritt er der Gesellschaft immer wieder auf den Schlips. Dieses Mal geht es um Kulinarisches. Hier bittet Peter Gayman zu Tisch, er nimmt mit seinen Cartoons die Haute Cuisine auf die Schippe und unsere heutige Gesellschaft, Sterneschlemmerei und Überfluss. Ein feiner Bildband zum Verschenken. Weiter zur Rezension:    Trüffelschweine und Naschkatzen von Peter Gayman

Rezension - Der Schotte von M.P. Roberts

Ein Thriller ohne Leben. Eine Geschichte um den irischen Unabhängigkeitskrieg (drum wohl der Titel: der Schotte), aus der man etwas hätte machen können. John McConley kommt nach Irland, da seine Eltern mit dem Flugzeug abstürzten, er die Erbangelegenheit klären muss. Er trifft in einem Pub auf Eve, die ihm die irische Geschichte seit der Besiedlung erklärt und danach mit ihm ins Bett geht, danach haben sie keinen Kontakt mehr. 24 Jahre später steht sie plötzlich mitten in seinem Ferienhaus in der Pampa, und bevor sie erklären kann, warum sie dort ist, schießen zwei Männer mit Maschinenpistolen ins Haus. Eve stirbt. Allerdings ist schon bis zu diesem Punkt Langeweile aufgekommen. Weiter zur Rezension:    Der Schotte von M.P. Roberts

Rezension - Oh, eine Pflanze von Felix Bork

Sollte jetzt jemand meinen, es handele sich um ein Kinderbuch, der liegt völlig falsch. Aber auch richtig. Ein Familienbuch zur Pflanzenbestimmung – Karikaturen zum Ablachen – wunderschöne Zeichnungen, eben Kunst. Ein tolles Geschenk für Kinder – ebenso für jeden Hobbygärtner, Pflanzenfreund, Karikaturfan, kunstbeseelte Menschen. Weiter zur Rezension:    Oh, eine Pflanze von Felix Bork

Rezension - Ich will Erster sein von Richard Byrne

Ein Bilderbuch für die Kleinen – aber nicht nur das – es ist ein Mitmachbuch. Die Kleinen sind immer die Dummen, müssen sich hinten anstellen. So geht auch Eli, dem kleinen Elefanten. Die Kinder können Eli helfen, seinen Plan umzusetzen, zischeln, rufen, gefährlich brüllen ... Weiter zur Rezension:    Ich will Erster sein von Richard Byrne

Rezension - Das größere Verbrechen von Anne Goldmann

Kriminell wird es hier; moralisch auf vielen Ebenen und natürlich auch polizeirelevant. Man fragt sich am Ende, welches war nun das größte Verbrechen und welches hat ein anderes ausgelöst? Wonach klingt das? Nach Familiendrama – gleich zwei, oder sagt man besser drei und auf eine gewisse Art und Weise ist alles miteinander verknüpft – Frauenschicksale. Allzu viel will ich nicht verraten, denn der Roman ist spannend auf vielen Ebenen. Aber vor allem ist er eins: Absolut klasse geschrieben! Nicht ausschließlich Frauenliteratur. Weiter zur Rezension:    Das größere Verbrechen von Anne Goldmann

Rezension - Wallace von Anselm Oelze

Ein Roman zur Rehabilitierung des Forschers Alfred Russel Wallace, der Seite an Seite mit Charles Darwin stehen sollte – nach Meinung des Museumswärters Albrecht Bromberg, der zufällig auf den fast vergessenen Naturforscher Alfred Russel Wallace stößt und sich für dessen Geschichte zu interessieren beginnt. In einem Strang des Romans begegnen wir dem bärtigen Mann (Wallace) auf seinen Forschungsreisen, seiner Theorie des Artenwandels, und im zweiten Strang versucht Bromberg, ihn aus der Vergessenheit zu katapultieren, ihn neben Darwin als Mitbegründer der Evolutionstheorie zu nennen. Und wie war das noch mal mit dieser Theorie? Der Stärkere setzt sich durch … Weiter zur Rezension:    Wallace von Anselm Oelze

Abbruch - Tod am Taj Mahal von Manuel Vermeer

Ich wollte dem Buch eine Chance geben, obwohl die Sprache mir von der ersten Seite an nicht gefiel - aber bei Seite 102 war Schluss. Mich hatte das Thema interessiert, das große Geschäft mit Sand, denn die vielen Betonbauten schlucken Sand, der auf der Welt immer rarer wird. Sandmafia – ein gutes Thema, so freute ich mich. Sprachlich nicht ansprechend, und obendrauf konnte ich inhaltlich dem Ganzen leider nicht mehr folgen. Die deutsche Hydroingenieurin Cora Remy ist beruflich in Indien und will bei der Gelegenheit ihren Freund Ganesh besuchen, der derzeit neben dem Taj Mahal arbeitet. Vom Flughafen wird sie allerdings nicht von ihm abgeholt, lediglich von dessen Freund Anshu, der erzählt, er sei eigentlich nur der Chauffeur, weil Ganesh kein Auto besitze. Schon am letzten Abend sei er mit dem Freund verabredet gewesen, der nicht zu erreichen sei. Ganesh habe etwas herausgefunden über illegalen Sandhandel, sei bedroht worden, mehr wisse er auch nicht. Cora will ihn...

Rezension - Der Mond und die Feuer von Cesare Pavese

Cesare Pavese, der bekannte piemontesische Romancier, wichtiger Vertreter des Neorealismo, ist nun in einer zeitgemäßen Neuübersetzung wiederaufgelegt worden. Der Icherzähler, Anguilla, ist ein Findelkind, aufgewachsen auf einem Bauernhof im Dorf Gaminella in den Hügeln des Langhe, zwischen Haselnusssträucher und Weinbergen des Barolo. Nach zwanzig Jahren kehrt aus den USA zurück an den Ort seiner Kindheit. Weiter zur Rezension:    Der Mond und die Feuer von Cesare Pavese