Direkt zum Hauptbereich

Posts

Rezension - Nenn mich November von Kathrin Gerolf

Ein Roman, den man gleich drei Mal hintereinanderlesen will und immer noch nicht genug hat. Hier sitzt jeder Satz, jede Einstellung. Ein atmosphärischer Roman, nennen wir ihn Heimatroman, der bei mir unter den 10 besten Büchern dieses Jahres landet. Die Geschichte ist wundervoll geschrieben, sprachlich perfekt. Marthe und David, Anfang fünfzig, ist die Firma abgekracht, sie gehen in die Privatinsolvenz. Berlin ist teuer, ihre Wohnung können sie sich nicht mehr leisten, guter Rat ist teuer. Wie gut, dass David kürzlich irgendwo in der tiefsten ostdeutschen Maiswüste ein Haus von seiner Tante geerbt hat. Landleben, Dorfgemeinschaft ... doch in diesem Dorf ist alles tot, lebendig begraben. Hier geht es zur Rezension:    Nenn mich November von Kathrin Gerolf

Rezension - Wir gehen in eine Ausstellung von Miriam Elia und Ezra Elia

Mit Kindern im Kunstmuseum, wer kennt das nicht?: »Mama, was soll das sein?« Man gerät schnell in Erklärungsnot. Was antwortet man? »Wir gehen in eine Ausstellung« (Kunstmann) Ein nicht ganz ernst zu nehmendes Buch, eine Satire über Moderne Kunst. Sicher ein Spaß für jeden Kunstliebhaber. Hier geht es zur Rezension:   Wir gehen in eine Ausstellung von Miriam Elia und Ezra Elia

Rezension - Handlettering – die 33 schönsten Alphabete

Wissenswertes über Kallegrafie, Schriften und wie man sie selbst erstellt. Ein Buch für Freunde von Handlettering und Beschriftung. Hier geht es zur Rezension:    Handlettering – die 33 schönsten Alphabete

Kreativ - Kunst - Zeichnen - Lesen - Künstler - Was gibt es Neues?

Kreativ - Kunst - Zeichnen - Lesen - Künstler - Was gibt es Neues? Große Kunst wird gekauft und verkauft, sie kommt unter den Hammer und wird vorn und hinten versichert. Kleine Kunst ist kein Produkt. Sie ist eine Haltung. Eine Lebensform. Große Kunst wird von ausgebildeten Künstlern und Experten geschaffen. Kleine Kunst wird von Buchhaltern geschaffen, von Landwirten, Vollzeitmüttern am Cafétisch, auf dem Parkplatz in der Waschküche.  (Danny Gregory) Das Farbenbuch von Stefan Muntwyler, Juraj Lipscher und Hanspeter Schneider Als ich dieses Kraftpaket von Buch in den Händen hielt, war ich zunächst einmal platt. Wer dieses Sachbuch hat, benötigt keine Hanteln mehr! Aber Spaß beiseite, wer dieses Buch gelesen hat, hat auch keine Fragen mehr zum Thema Farben. Farben werden aus Pigmenten hergestellt, soweit bekannt. Die beiden Herausgeber sind der Kunstmaler Stefan Muntwyler und der Chemiker Juraj Lipscher, beide lebenslange Farbspezialisten, und dies ist ein Kompend...

Rezension - Wer holt die Kuh vom Eis? von Mirja Winkelmann

Ein Bilderbuch – letztendlich für die gesamte Familie – das mich total begeistert hat. Die Zeichnung haben mich sehr angesprochen, was bei einem Bilderbuch wichtig ist. Die Idee dahinter finde ich auch ziemlich gut. »Das Rätselbuch mit tierischen Redewendungen« – so der Untertitel – sagt aus, was uns erwartet. In jeder Zeichnung versteckt sich ein eine Redewendung. Liebevolle Illustration – gute Idee! Hier geht es zur Rezension:    Wer holt die Kuh vom Eis? von Mirja Winkelmann

Rezension - Morden für Anfänger: Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser von Manfred Lukaschewski

Wie ermittelt die Polizei wirklich bei einem Tötungsdelikt? Wer wird gerufen, wer erscheint am Fundort und wer entscheidet, ob ein Mensch tot ist? Gibt es eine Mordkommission? DNA genommen und schon weiß man Bescheid? Ein erfahrener Kriminalist gibt Auskunft: So wie wir es von »Tatort« kennen, läuft es nicht ab … Ein Sachbuch in lockerem Plauderton, nicht nur Lektüre für Krimischreiber. Hier geht es zur Rezension:    Morden für Anfänger: Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser von Manfred Lukaschewski

Rezension - Sketchnote- Kalender 2019

Ein Kalender für alle Sketchnote-Fans, inspirierend durch das Jahr 2019 zu sketchen. Was mir so richtig gut gefällt ist die Vielfalt. Eine Menge von Autorinnen haben mitgewirkt und jede von ihnen hat einen anderen Stil. Man findet viele gute Ideen. Oft sind die Zeichnungen an die Jahreszeit angepasst, aber es gibt auch Themenblätter zu Figuren, Mimik, Bekleidung usw. Nach dem Monat Dezember finden wir als Zugabe blumige Schriften. Hier geht es zur Rezension:    Sketchnote-Kalender 2019

Rezension - Triumph des Wissens – Hooligans gegen Satzbau von Kiki Klugscheißer und Grafikhool

Ein Grafiker und eine Erziehungswissenschaftlerin haben dieses wunderbare Jugendbuch gemacht,  nicht beim Namen genannt, denn Morddrohungen bleiben bei einem solchen Buch kaum aus ... sie nennen sich Kiki Klugscheißer und Grafikhool. Satirisch, mit viel schwarzem Humor, grafisch elegant und genial, inhaltlich vielfältig ... und nicht zu vergessen: sehr geistreich, wird durch das politisch-germanistische Thema geführt. Hier geht es zur Rezension: Triumph des Wissens – Hooligans gegen Satzbau von Kiki Klugscheißer und Grafikhool

Rezension - Pablo von J.B. Birman und C. Oubrerie

Picasso als Teenie, als junger Maler in Paris, noch unbekannt, unverstanden. 1900 ist Pablo Picasso 19 Jahre alt. Er besucht Paris zur Weltausstellung, ist von dem Kunsthändler Pere Mañach eingeladen, lernt die Galeristin Berthe Weill kennen, die sich um den vielversprechenden jungen Künstler bemüht. Wenig später kehrt er noch einmal zurück um in Paris zu verbleiben. Er zieht in eine heruntergekommene Bude, die auch sein Atelier ist, ins versiffte, verlotterte Armenviertel Montmartre. Die Geschichte wird von Fernad Olivier erzählt, seiner ersten Muse und Lebenspartnerin. Picasso bildete Fernande in zahlreichen Werken seiner kubistischen Periode zwischen 1904 und 1909 ab, eine aufblühende Epoche im armen Paris. Weiter zur Rezension:    Pablo von J.B. Birman und C. Oubrerie

Rezension - ARIOL – Wo ist Petula? von Emmanuel Guibert und Marc Boutavant

Ariol, der kleine blaue Esel mit der großen runden Brille ist wieder da. Ein Comic für Grundschüler – für verliebte Grundschüler. Aber das ist nur die eine Seite. Sich die Höhle des Löwen, ehm, hier des Stieres, trauen. Und dann sitzt man da, in der fremden Familie, will doch nur mit der Angebeteten allein sein … Weiter zur Rezension:    ARIOL – Wo ist Petula? von Emmanuel Guibert und Marc Boutavant