Direkt zum Hauptbereich

Dürre von Uwe Laub - Rezension

Rezension 

von Sabine Ibing



Dürre 


von Uwe Laub


Der Anfang: 

Nicht im Traum hätte Alex Baumgart jemals gedacht, dass ein zerknitterter, nach Bier stinkender Kassenbon einer verrauchten Studentenkneipe in Karlsruhe sein Leben verändern würde. Doch manchmal hielt das Schicksal Überraschungen bereit.

 

Das Szenario der Dystopie ist in unsere Zukunft gedacht – gar nicht weit entfernt. Der Klimawandel beschleunigt sich unaufhaltsam – die Regierungen bekommen es nicht in den Griff. Wie soll man den CO²-Fußabdruck von Firmen und Bürgern messen und die disziplinieren, die sich falsch verhalten? Dürren und Ernteausfälle nehmen weiter weltweit zu, Wetterkatastrophen machen den Menschen zu schaffen. Alex Baumgart macht sich Gedanken, wie man CO² sparen kann, regt sich auf über die Pflicht auf, Kassenbons auszustellen – sogar der Wirt seine Lieblingskneipe muss ihm einen für sein Bier ausstellen. Nicht zu fassen! 


Damit könnte man den Äquator fünfzigmal umwickeln. Zur Herstellung dieser Papiermassen werden 12 500 Tonnen Holz verbraucht. Das entspricht etwa 8500 Fichten mit einer Höhe von 25 Metern und einem Durchmesser von 0,4 Metern. Um es dir anschaulicher zu machen: Das entspricht einem gefällten Baum pro Stunde! Ist das zu fassen?

 

CO²-Credits sind die neue Währung!

Alex überlegt. Jeder einzelne Mensch ist ein Faktor – das muss man doch berechnen können! Davon ausgehend setzt er sich hin und programmiert eine App. Alex ist zwar ein Superhirn, aber niemand, der sich verkaufen kann. Darum holt er sich seinen Kumpel Tom ins Boot. Gemeinsam präsentieren sie diese App der EU-Kommission: Eine App, die den CO²-Fußabdruck eines jeden Bürgers und das jedes Unternehmens kontrollieren kann! Die EU Kommission schlägt zu: Deal! Und umgehend wird die App «Aequitas» verpflichtend für jeden Bürger eingeführt. CO²-Credits sind die neue Währung! Die Bürger erhalten Credits; jedoch für jeden Verbrauch (Benzin, Strom, Fahrten mit der Bahn, Wasser usw.) werden Credits automatisch zentral abgezogen; sichtbar auf der App. Wer sparsam ist, kaum etwas verbraucht, kann seine überschüssigen Credits verkaufen, sich etwas dafür kaufen. Wer jedoch zu viel verbraucht, wird sanktioniert. Dummerweise fallen in diesem Szenarium viele Menschen aus dem System. Sie werden obdachlos und hungern. Die Schere zwischen reich und arm schnappt immer weiter auf.


Die Kontrollgesellschaft für CO², ACON, ist die Macht im Staat

Ein paar Jahre später: Die EU hat landwirtschaftliche Betriebe verstaatlicht, nur kleine Höfe durften in Privateigentum bleiben; Extremwetterlagen zerstören Ernten, extreme Hitze lässt Ernten verdorren. In ganz Europa herrscht Hungersnot, Nahrungsmittel werden fast nur noch per Lebensmittelgutschein verteilt, die Länderzuteilung seitens der EU richtet sich nach der jeweiligen CO²-Emission. Die Kontrollgesellschaft für CO² heißt ACON, ist die Macht im Staat. Die Geschwister Julian und Leni betreiben einen kleinen Hof in Bayern. Als durch eine defekte Solaranlage der Schweinestall abbrennt, fliegt ihr Schwindel auf. Offiziell gehört der Hof dem Vater, doch der hatte im Sterben dazu geraten, seinen Tod nicht zu melden, denn Leni, noch nicht volljährig, würde wahrscheinlich vom Jugendamt abgeholt. Und so blieb alles beim Alten: Der Verbrauch des CO²-Fußabdrucks für den Haushalt wird für drei Personen berechnet, sie erhalten Lebensmittelmarken für drei. Julian wird nun wegen Betrugs angeklagt und Leni wird zum verhassten Onkel nach Frankfurt gebracht, der mit «Urban Mining» (Häuser abreißen und die Rohstoffe recyceln) und als Bauriese in Frankfurt viel Geld verdient. Er lebt in Saus und Braus in einer riesigen Wohnung mit Klimaanlage und vollem Kühlschrank; hier gibt es sogar Käse, Wurst und Fleisch. Während Leni sich noch wundert, warum sich ein «Bluthund» (oberste Fahnder der ACON) für den kleinen Betrug der Geschwister interessierte, hört sie durch Zufall heimlich beim Onkel ein Gespräch mit. Denn genau dieser «Bluthund», der auf ihrem Hof auftauchte, macht illegale Geschäfte mit dem Onkel. Ist «Aequitas» manipulierbar?


Das war diesmal ein bisschen dürre

So sehr wie mir der Anfang des Thrillers gefallen hat, nach gut der Mitte schlug der Schreibstil um. Sehr spannend, keine Frage, doch vom wissenschaftlichen Thriller keine Spur mehr, sondern reines Actionszenario, an einigen Stellen unglaubwürdig. Das Thema der App und des Überwachungsstaats ist im Actiontrubel aus der Story herauskatapultiert worden. Man hatte das Gefühl, plötzlich bei einem anderen Autor gelandet zu sein. Ich habe dann wirklich mal das Cover angeschaut – real, ich war immer noch beim gleichen Roman. Schade. Mal schnell in einem öffentlich zugänglichen, kritischen Internetforum nach einem Hacker für Staatssoftware fragen – und schon meldet sich der Beste der Besten. Ich hatte eher damit gerechnet, dass der Staatsschutz an der Tür anklopft. Die Geschwister Julian und Leni tapsen extrem naiv und unwissend durch die Geschichte. Auf der einen Seite hat Julian einiges technische Knowhow drauf, Solartechnik und digitale Steuerung von landwirtschaftlichen Geräten, trickst die App aus, aber andererseits scheint er banalste digitalen Überwachung nicht zu kennen. Das Ende war etwas abrupt und für mich keinesfalls schlüssig. Die digitale Überwachung durch die App kam mir letztendlich viel zu kurz. Hier hatte ich nach dem guten Anfang ein wenig mehr erwartet. Was macht sie mit den Menschen? Auch darin, was sich in der Zukunft für die Menschen geändert hat. Technische Raffinessen! Wir befinden uns in der Zukunft, aber die Menschen haben Smartphones, Kopfhörer, Smartwatches, TV, Solardächer, fahren SUVs und mit Bundesbahn, die immer noch unter Verspätung leidet, nachts nicht fährt; die Bauern züchten Hühner und Schweine, düngen herkömmlich; man duscht trotz Wassermangel; keine Ideen für die Zukunft ... Insgesamt ein sehr spannender Thriller, keine Frage. Gut ist der Blick auf die Welternährung, Explosion der Geburten zur Sterberate, Verbrauch von Nahrungsmitteln und das wiederum mit der Produktion von Nahrung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Was können wir uns noch erlauben und was könnte auf uns zukommen? Das wird mit Fakten gut im Nachwort erläutert. Genau das, was ich hier finde, hätte ich mir eingebunden in die Story gewünscht, dafür weniger Daueraction als Drehbuchvorlage. Der Mensch lernt oft nur durch Verbote bzw. Gesetzesänderungen, die ein Verhalten verändern. Ein guter Ansatz zur Erfindung der App «Aequitas». Totale Überwachung! Lassen die Menschen der EU sich das einfach so schnell vorschreiben? Untergrundbewegungen, illegaler Credit-Handel; das wäre für mich eine logische Konsequenz gewesen. Nach dem guten Anfang zu einem sehr interessanten Thema muss ich letztendlich sagen, dass die Protagonisten leider insgesamt zu plakativ sind, im Konstrukt schwächeln, ebenso die zweite Hälfte des Buchs. Das war diesmal ein bisschen dürre. Das Ende klang, als wenn der Abgabetermin drückte. Denn hier fehlte eine Menge. So, wie es ist, glaubt es keiner. Spannendes Buch für zwischendurch – aber letztendlich dann doch kein Wissenschafts-Thriller, sondern ein Actionroman. Klasse Thema, gute Denkansätze, aber Uwe Laub kann es besser; das hat er mit den ersten zwei Büchern gezeigt, die ich wirklich empfehlen möchte. 


Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er das Unternehmen eigenständig. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für seine Wissenschafts-Thriller recherchiert er jahrelang. Sein Roman »Sturm« wurde zum Bestseller.


Uwe Laub
Dürre
Thriller, Wissenschaftsthriller, Dystopie
Taschenbuch mit Klappenbroschur, 464 Seiten
Heyne Verlag, 2021



Leben von Uwe Laub

Artensterben, etwas, das den Lauf der Welt bedeutet. Doch in dieser beschriebenen Dimension ist es erschreckend! Tierpopulationen auf der ganzen Welt verenden: Antilopenherden in Südafrika und Fledermauskolonien auf der Schwäbischen Alb – das mysteriöse Massensterben scheint vor keiner Art Halt zu machen. Was geht vor auf der Welt? Und plötzlich erwischt es die menschliche Spezies … Eine Art der Progerie, die als Zoonose vor dem Menschen keinen Halt macht. Uwe Laub erklärt erzählerisch in diesem spannenden Wissenschaftsthriller, wie sich unser Lebensstil auf die Natur auswirkt, welche Bedeutung dies für die Zukunft der Erde hat.

Weiter zur Rezension:   Leben von Uwe Laub


Sturm von Uwe Laub

Wetter beeinflussen – Wetter als Kriegswaffe, von Menschenhand gesteuert. Ein genialer Plot, der als Thema die Klimaentwicklung und deren eingreifenden Einfluss durch den Menschen aufnimmt. Was könnte besser in diesen Sommer passen? Hurrikan, Überschwemmung, Hitze, Blizzards - eine Kriegsführung, die Länder in den Ruin treibt, nicht nachweisbar. Entität der Naturgewalt als Nachschöpfung der Welt, ein Patchwork von Modulen, benutzt zu optimieren, zu zerstören, ein Medium, das man nie ganz in den Griff bekommt. Ein spannender Wissenschaftsthriller.

Hier geht es zur Rezension:   Sturm von Uwe Laub




© Marion Laub
Fine Art Photography

Uwe Laub - Warum ich Wissenschafts-Thriller schreibe  

Wissenschafts-Thriller, eine besondere Art, bei der man intensive Recherche betreiben muss. Eine Katastrophe ist geschehen oder bahnt sich an – meist durch Menschenhand ausgelöst. Es kann aber auch eine ganz natürliche Erklärungen geben. Umweltkatastrophen, medizinische, biologische, physikalische Experimente, KI, die Themen liegen auf der Straße. Gute Autoren aus dieser Branche öffnen uns die Augen für das, was möglich ist. 
Mich persönlich haben schon immer Geschichten interessiert, die mich auf mehreren Ebenen fesseln; in erster Linie durch eine spannende Geschichte sowie interessanten Charakteren. Darüber hinaus brauche ich in einem Buch ein der Geschichte zugrundeliegendes Thema, das mich fasziniert und neugierig macht.
Neugierig? Hier geht es weiter zum Text:  Uwe Laub - Warum ich Wissenschafts-Thriller schreibe


Noch mehr zum Thema Krims und Thriller:

Kriminalliteratur: Krimis und Thriller - eigentlich ein kunterbuntes Genre

Auf dieser Seite kommen die Kriminalisten zu Wort – die Schreibenden. Was ist Kriminalliteratur? Kann man das in einem Satz beantworten. Nein. Denn diese Genres haben jede Menge Untergenres, die sich teilweise überschneiden oder letztendlich so gar nichts miteinander zu tun haben. Und wer nun neugierig ist, wie viele Untergenres es gibt, was sie ausmachen, wie vielfältig sie in Machart und literarischer Gestaltung sie sind, wie viel Arbeit in ihnen steckt, wissen möchte, was Autor*innen, Verleger*innen zu ihrem Genre zu sagen haben der sollte sich diese Seite ansehen. So verschieden, wie die Autor*innen sind, so verschieden sind ihre Texte. Es lohnt sich auf jeden Fall sie zu lesen, das kann ich garantieren! - Diese Folge hat gerade erste begonnen, Stück für Stück folgen weitere Beiträge:
Krimis und Thriller - eigentlich ein kunterbuntes Genre



Krimis und Thriller

Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Lot von Bryan Washington

  Dreizehn Kurzgeschichten, die miteinander verwoben sind. Das Zentrum ist ein jugendlicher Erzähler, Nicolás. Seine afroamerikanische Mutter arbeitet hart, der erfolglose Latino-Vater zieht sich Stück für Stück aus der Familie heraus, bis er ganz verschwindet. Man nennt diese Häuser «Schrotflinten»-Wohnungen, von Termiten zerfressen, mit ständig verstopften Rohren, kaputten Fenstern. Die Geschichte des Jungen wird vernetzt mit Erzählungen über das Leben der Nachbarn.  Momentaufnahmen eines Stadtteils der Armen, Menschen die ums Überleben kämpfen. Empfehlung. Weiter zur Rezension:  Lot von Bryan Washington

Rezension - Die sechs Kraniche von Elizabeth Lim

  Prinzessin Shiori hat ihre magischen Kräfte durch Zufall entdeckt und bisher sorgfältig verborgen. Denn in ihrem Land ist Magie verboten. Sie hat einen kleinen Papierfalter zum Leben erweckt, einen Kranich, der zu ihrem besten Freund wurde. Doch Stiefmutter Raikama wittert hier Verdacht, entdeckt Kiki und zerreißt den Papierkranich. Shiori folgt ihr heimlich in ihren Garten, macht eine Entdeckung: Die Stiefmutter ist eine Magierin! Sie läuft zurück, die Brüder glauben ihr nicht. Raikama  steht bereits im Raum, verwandelt die Brüder in Kranische, belegt die Prinzessin mit einem Fluch und verbannt sie auf eine ferne Insel. Legenden und Mythen, Magie, Drachen, sprechende Papiertiere, Wölfe, Dämonen in einer scheinbaren normalen Welt;  dazu Normales wie Verschwörungen, Intrigen, Freundschaft und Liebe, ein guter Mix um ein spannendes Buch zu schreiben, dass der Lesende nicht beiseitelegen mag. Fantasy – Allage ab 14 Jahren, Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    Die sechs Kraniche von Eli

Rezension - All‘orto von Claudio Del Principe

  Grandiose Gemüsegerichte. Authentisch italienisch. Erfrischend zeitgemäß. Claudio Del Principes Küche ist puritanisch: Einfach, natürlich, Frisches, möglichst vor Ort gewachsen – vielleicht aus dem eigenen «all´orto», dem Gemüsegarten. Ein Koch, der gern Gemüse auf den Tisch bringt. Alles in allem wunderbare Rezepte, bei denen einem bereits beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenläuft. Traditionelles aufgepeppt, neue Gerichte hinzugefügt. Vegetariern und Veganern wird das Herz aufgehen! Empfehlung Weiter zur Rezension:    All‘orto von Claudio Del Principe

Rezension - Unter dem Nordlicht von Manuel Menrath

  «Wir wurden nicht in Kanada geboren, sondern Kanada wurde auf unserem Land geboren.», etwas, was der sogenannte Kanadier gern vergisst. Ab dem späten 15. Jahrhundert erreichten Europäer das heutige Gebiet des Staates, lebten friedlich in Gemeinschaft mit den Urvölkern zusammen, denn ohne Hilfe der Ureinwohner hätten die Siedler nicht überleben können. Später wurden sie mit den «Indian Act» entrechtet. Heute leben in Kanada noch viele First Nations, Métis und Inuit: «auf dem kanadischen Territorium 634 vom Staat anerkannte indianische ‹Stammesgemeinschaften›, die offiziell als First Nations bezeichnet werden und die etwa 3000 Reservate besitzen.» Die Völker werden von der restlichen Bevölkerung und von der Regierung kaum wahrgenommen, bzw. ignoriert. In diesem Sachbuch berichten sie über sich und ihre Geschichte. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Unter dem Nordlicht von Manuel Menrath

Rezension - 3 2 1 Anna und Oma zählen mit von Mari Kanstad Johnsen

  Anna ist in den Sommerferien bei ihrer Oma und sie freut sich auf eine Reise. Doch Oma will zu Hause bleiben bei Saxophonmusik und Malen ... Oh, neee. Dann möchte Anna wenigstens das Kuschelkanienchen haben. «Sooooooo süß.» Mit irgendetwas muss man doch nach den Ferien bei den anderen protzen können! Doch das kostet 50 Kronen! Oma schlägt ihr einen Deal vor. Anna könne ihren Sommerjob übernehmen: In 5 Nachbarhäusern Haustiere und Pflanzen betreuen, während die Besitzer im Urlaub sind.  «Babyleicht!» Ein rundum geniales, lustiges Bilderbuch, das ich unbedingt empfehle! Viel Spaß!  Weiter zur Rezension:   3 2 1 Anna und Oma zählen mit von Mari Kanstad Johnsen

Rezension - Cold Detective von John McMahons

Detective P. T. Marsh ist von der Stripperin Crimson gebeten worden, sich mit ihrem Lebenspartner zu unterhalten, der sie gern mal grün und blau schlägt. Mitten in der Nacht, betrunken, erinnert er sich an sein Versprechen. Er fährt zu dem runtergekommenen Bungalow; Ihr Freund sitzt vollgedröhnt mit Drogen auf dem Sessel. Woran P. T. sich am nächsten Morgen erinnern kann, ist, dass er ihm eine reingehauen hat .... Doch nun  ist der Typ tot, und P. T. muss ermitteln. Kurze Zeit darauf machen P. T. und seine Kollegin nicht weit entfernt von dem Haus eine grausige Eindeckung: Die halbverbrannte Leiche eines Jugendlichen. Ein Pageturner, Thriller, Noirkrimi, Copkrimi, Kriminalliteratur, die Spaß macht. Weiter zur Rezension:    Cold Detective von John McMahons 

Rezension - Tomaten von Kat Menschik

  Illustrierte Lieblingsbücher, Band 13 69 Seien sind je einer Tomatensorte gewidmet. Der Namen der Sorte (von A – Z geordnet) steht unter der gemalten Frucht, die in den Größenverhältnissen zueinander stimmig sind. Unter den Grafiken vermerkt ein kurzer Kommentar etwas über Geschmack, Verwendung oder worauf man beim Anbau achten sollte. Kat Menschik zeigt uns die Vielfalt der Pflanze und inspiriert uns, neue Sorten zu entdecken. Freche Grafiken, ein Hoch auf die Tomate! Weiter zur Rezension:  Tomaten von Kat Menschik

Rezension - Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli

  Dieses Kochbuch für Kinder hat mich begeistert, da hier endlich Kindern etwas zugetraut wird. Hier wird gekocht! Vorsicht heiß – Vorsicht, scharfe Klingen! Das gehört zum Kochen dazu, und wer frühzeitig lernt, damit umzugehen, keine Angst zeigt, der kann auch damit umgehen. Von der Kinder-Carbonara bis hin zum Gulasch, oder eine Garnelenpfanne, Milchreis, das Backen von Zupfbrot oder Käsekuchen. Kinder, ran an die Kochlöffel und ran an die Töpfe! Ab 9 Jahren – mit Eltern- Assistenz früher Weiter zur Rezension:   Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli

Rezension - Kleptopia von Tom Burgis

  Wie Geheimdienste, Banken und Konzerne mit schmutzigem Geld die Welt erobern Mord, Korruption, schmutziges Geld – Machenschaften von Banken, Regierungen, Geheimdiensten und Milliardären aufgedeckt und analysiert. Tom Burgis zeigt das tatsächliche Ausmaß der uns täglich umgebenden und vor nichts haltmachenden Kriminalität. Er ist investigativer Journalist bei der Financial Times und hat akribisch für dieses Buch recherchiert. Es liest sich spannend (und ausschweifend) wie ein Krimi – nur leider ist dies alles Reality. Weltweite Finanzinstitute haben versucht, Aufsichtsbehörden auszutricksen, um unredlich erworbenes Kapital von globalen Diktatoren zu waschen, wobei die Oligarchen in Putins Russland und Kasachstan eine wichtige Rolle spielen. Weiter zur Rezension:    Kleptopia von Tom Burgis

Rezension - Sally Jones und die Schmugglerkönigin von Jakob Wegelius

  Der neue Band, «Sally Jones» beginnt in den 1920er Jahre in Lissabon und führt die anthropoide Gorilladame von dort in die Unterwelt Glasgows nach Schottland. Sally Jones und ihr Freund Chief Kapitän Koskela wohnen auf ihrem alten Dampfschiff, das sie wieder seefähig machen wollen, doch das kostet viel Geld. Als der Chief einen gutbezahlten Job auf einem Schiff erhält und Sally allein lassen muss, bekommt sie überraschend das Angebot, auf einer Wanderkirmis auszuhelfen. Und sie hat nun das Gefühl, wenn sie spät heimkommt, jemand sei auf dem Schiff gewesen, habe es durchsucht. Ein Abenteuer-Kinderroman ab 11 Jahren. Weiter zur Rezension:    Sally Jones und die Schmugglerkönigin von Jakob Wegelius