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Dunkles Wasser von Charlotte Link - Rezension

Rezension 

von Sabine Ibing





Dunkles Wasser 


von Charlotte  Link

Gesprochen von: Claudia Michelsen
Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 16 Std.
Serie: Kate Linville 5



Jede Geschichte hat irgendwo ihren Anfang. Meist ist er klein und unbedeutend und verrät nichts darüber, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Ob sie bedeutend oder unbedeutend sein wird, harmlos oder aufwühlend, ob sie irgendwann im Sande verläuft oder zur nächsten und nächsten Geschichte wird, zu einer Serie, die auf einen dramatischen Showdown zuläuft.

Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in nebeneinanderliegenden Buchten zelten, werden im Schlaf von vermummten Männern überfallen. Die Gewalt eskaliert, am Ende überlebt nur Iris, die älteste Tochter einer der Familien, weil es ihr gelingt, sich zu verstecken. Die sogenannten Kilbride-Morde können nicht aufgeklärt werden. 15 Jahre später lebt Iris zurückgezogen, stets in dem Bewusstsein, dass die Mörder von damals vielleicht glauben, sie könne etwas wissen, damals etwas gesehen haben. Plötzlich wird sie von einem unheimlichen Stalker bedroht. 


Ist jemand  Iris auf der Spur?


‹Hier›. Sie reichte den Brief an die Polizistin. ‹Der lag bei mir im Briefkasten. Nicht frankiert, er wurde also vom Absender wohl selbst eingeworfen. Anonym natürlich.› Die Polizistin griff den Brief und entfaltete ihn. ‹Ich bin schon sehr nah. Du wirst dir wünschen, tot zu sein›, las sie vor.

Iris hat eine heftige Phobie: Sie kann keine Brücken überqueren. Und als sie mit ihrer Freundin Tanya eine Reise durch Frankreich plant, ist das für die beiden eine ungeheuere Herausforderung. Neben vielen Umwegen gibt es eine weitere Möglichkeit: Iris nimmt ein Schlafmittel, während ihre Tanya den Wagen fährt. Doch dann geraten sie an einen Punkt, an dem es nicht weitergeht. Iris schafft es nicht über die Brücke und das Hotel befindet sich ganz in der Nähe. Tanya fährt vor, verspricht, Iris baldigst abzuholen; im Hotel wird man ihr einen anderen Weg beschreiben können. Doch Tanya kommt nicht zurück. Dafür gabelt Ex-Inspector Caleb Hale Iris auf, der auch Urlaub in diesem Hotel macht. Die Freundin hatte bereits für beide Frauen eingecheckt – doch sie bleibt verschwunden. Ist sie Opfer eines Verbrechens, das eigentlich Iris galt? Caleb, der sofort von Iris fasziniert ist, will Iris beschützen, bittet seine ehemalige Mitarbeiterin und gute Freundin Kate Linville um Mithilfe, die gerade mit der Aufklärung eines Entführungsfalles beschäftigt ist. Sie beginnen zu ermitteln und damit überschreitet Kate für ihre große Liebe maßlos alle Grenzen, gerät, auch persönlich, immer tiefer in einen Albtraum ...


Oh Kate!

Ein typischer wendungsreicher Krimi von Charlotte Link mit einer leidenden Kate Linville, die für Caleb alle Register zieht und sich damit keinen Gefallen tut. Ein komplexer Plot mit vielen Überraschungen und einer tiefen Figurenaufstellung, was mich stets bei Charlotte Link begeistert. Verschiedene Zeitebenen tragen uns zurück zu einem Überfall, der so nicht geplant war und aus verschiedenen Gründen als übles Massaker mit Kollateralschaden ausartete. Eine sympathische Iris, die mit ihren Dämonen von damals kämpft und eine Phobie ihr das Leben schwer macht. Die selbstzweifelnde, kontaktarme Kate, die graue Maus, die es damals selbst vermasselt hat mit Caleb, die an ihrer Einsamkeit beinahe erstickt. Ein spannender Krimi, hervorragende Figuren, ein tiefgründiger Stoff (da wird nichts verraten) – was will man mehr? Empfehlung! 


Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Ohne Schuld« und zuletzt »Einsame Nacht« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 33,3 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.




Charlotte Link
Dunkles Wasser
Gesprochen von: Claudia Michelsen
Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 16 Std.
Serie: Kate Linville, Titel 5
Krimi, Brücken-Phobie, Kriminalroman, Kriminalliteratur
Random House Audio, 2024
Blanvalet Verlag, 576 Seiten, 2024




Das Haus der Schwestern von Charlotte Link

Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires, in dem das deutsche Ehepaar Barbara und Ralph Amberg die Weihnachts- und Silvestertage verbringen will. Die Anfahrt durch ein einsetzendes Schneegestöber ist anstrengend und sie kaufen im örtlichen Laden nur das Wichtigste ein. Doch am Morgen sind sie eingeschneit – unerreichbar sogar der nächste Nachbar. Barbara findet durch Zufall das versteckte Manuskript eines Romans – die Memoiren der verstorbenen Besitzerin dieses Hauses. Turbulente Zeiten: Suffragetten, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, rivalisierende Schwestern, eine konservative Landbevölkerung, Liebe, falsch geschlossene Ehen, verstoßene Kinder, Hass, Verrat und ein Familiengeheimnis, das nicht ans Licht kommen sollte … ein spannender Kriminalroman, zwei Geschichten, die sich am Ende vereinen. Tiefgründig, vielschichtig, historisch die gesellschaftliche Schicht prima dargestellt; Freundschaft über Grenzen hinaus, Feindschaft bis mitten ins Familienherz. Empfehlung für den Thriller!

Weiter zur Rezension:   Das Haus der Schwestern von Charlotte Link


Einsame Nacht von Charlotte Link

Das ist für mich einer der besten Krimis von Charlotte Link! Als Anna Carter spät abends ins Auto einsteigt, sieht sie, wie eine andere Frau bedrängt wird – ein Mann zu ihr ins Auto steigt. Sie gibt Lichtzeichen: Ich habe das gesehen, werde dir folgen! Und sie fährt ihr hinterher. Wer war der Mann? Ein Unbekannter, der die Frau belästigt, ein Beziehungsstreit – oder hatte sie das Verhalten der beiden völlig falsch interpretiert, haben sie nur herumgealbert? Plötzlich ist der Wagen verschwunden. Soll sie die Polizei benachrichtigen? Man wird sie für hysterisch halten. Sie begibt sich auf die Heimfahrt. Auf der Landstraße von North York Moors fällt ihr plötzlich das Auto wieder auf – es steht auf einem Feldweg ... Wendungsreich, atmosphärisch mit starken Charakteren und einem überraschenden Ende hält Charlotte Link durchgehend die Spannung.

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Der Verehrer von Charlotte Link

Als in einem Waldstück die Leiche einer kürzlich ermordeten Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Sie hatte sich vor sechs Jahren nach Südamerika aufgemacht, sich nie wieder gemeldet. Der zweite Strang handelt von Leona, deren Leben mit einem Ruck aus der Bahn geworfen wird. Zuerst fällt ihr eine Frau vor die Füße, Eva, die aus dem Fenster gesprungen ist, was Leona schwer zu schaffen macht und gleichzeitig verlässt ihr Ehemann das Haus, zieht zu einer anderen. An der attraktiven Leona finden gleich zwei Männer aus dem Umfeld von Eva Gefallen, was der seelisch angeschlagenen Frau guttut. Ein ruhiger, spannender Psychothriller.

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Ohne Schuld von Charlotte Link

Detective Seargant Kate Linville freut sich auf ihren neuen Job bei der Polizei in ihrer Heimatstadt Scarborough, insbesondere auf Zusammenarbeit mit Chief Inspector Caleb Hale, für den sie ihren Job in London bei Scotland Yard gekündigt hatte. Zuvor will sie ein Wellness-Wochende genießen, das ihre alten Kollegen ihr geschenkt hatten. Der Anfang steht unter keinem guten Stern. Im Zug rettet sie eine Frau, die ein Unbekannter versucht hatte zu erschießen. Die aus Russland stammende Frau hat keine Idee, wer sie umbringen will und warum. Ein empfehlenswerter Krimi mit Tiefgang!

Weiter zur Rezension:   Ohne Schuld von Charlotte Link


Die Suche von Charlotte Link

Als Fan von Charlotte Link mit diesem Krimi enttäuscht. Sie ist akribisch detailliert. Sie geht in die Tiefe von Familien, von Personen, das mag ich an ihrem Schreibstil. Man kann es aber auch auf die Spitze treiben mit Wiederholungen und Ausbreitungen. Hier war es mir persönlich zuviel.


Weiter zur Rezension:  Die Suche von Charlotte Link




Krimis und Thriller

Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.
Krinis und Thriller


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