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Rezension - Lügenland von Gudrun Lerchbaum


Eine österreichische Dystopie, 2035, wir befinden uns in Wien, an den Ufern der Donau in einer lauen Juninacht. Mattea, eine regierungstreue Milizionärin feiert ihren letzten Tag in der Einheit, die Hochzeit ist wie üblich, durch den Staat komponiert. Der Kanzler, mittlerweile alt geworden, er ist an der Macht, seit damals die Einwanderer versuchten, das Land mit ihren Werten, ihrer Religion, zu überschwemmen. Er hat sie alle ausgeschafft, Österreich eingezäunt. Ein Schuss, ein weiterer und Kati, die Kameradin von Mattea ist tot ... Kann sich Mattea retten?

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Interview von Sabine Ibing mit Thomas Thiemeyer

Der Abenteurer

Thomas Thiemeyer, studierte Kunst und Geologie, er ist ein Abenteurer. Beim Ravensburger Verlag begann seine Karriere in der Buchbranche als Illustrator für Kinderbücher. Dann fing er an, sich als Schriftsteller einen Namen zu machen: als Autor von Wissenschaftsthrillern und Abenteuerromanen, dazu kamen Jugendbücher, zumeist im Fantasy-Genre. Neuerdings findet man ihn unter dem Pseudonym Vitu Falconi unter den Krimis.

Wir unterhalten uns über Ideenschöpfung, Riten und Traditionen und über den Sinn von Pseudonymen. Hier geht es zum    Interview mit ThomasThiemeyer



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Rezension - Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt

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Rezension - Der Ausbruch von Albertine Sarrazin

Ein autobiografischer Underdogroman voller Poesie. Dies ist eine Neuauflage und Neuübersetzung von 1967 von »La Cavale«, mit dem deutschen Titel »Der Ausbruch«.  Albertine Sarrazin sitzt im Knast, ist literaturbegeistert und schreibt gern. So entsteht im Gefängnis ihr erster Roman »L’Astragale«, danach »La Cavale« (Kassiber). Jede Woche schmuggelte Albertine Sarrazin im Knast einzelne Blätter zu ihrer Gefängnis - Psychiaterin, die das Talent erkennt und das Manuskript an den Verleger Pauvert nach Paris schickt. Eine große Unterstützerin von Albertine Sarrazin bei Pauvert war Simone de Beauvoir und auch Patty Smith war eine große Bewunderin ihrer Texte. 
Hier geht es zur Rezension:   Der Ausbruch von Albertine Sarrazin

Rezension - Franz – oder warum Antilopen nebeneinander laufen von Christoph Simon

Ein Schweizer Kultbuch von 2001, neuaufgelegt, ein Comming of age – Roman, schräg, amüsant, empathisch, spleenig. Franz ist einer, der weiß, dass er irgendwie die Schule überstehen muss, mit Abschluss, aber wozu das alles gut sein soll, hat er noch lange nicht kapiert. Schule ist irgendwie ein Stück Heimat, wenn nur der Unterricht nicht wäre. Ein typisches Jugendbuch, allerdings in einer Form, das auch Erwachsenen gefällt.

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