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Rezension - Die Taucherin von Verena Boos

  Seit Kindertagen verbindet Amalia Faller eine enge Freundschaft mit Marina in Valencia. Amalias Wunsch, nach Valencia zurückzukehren, hatte sich gerade zerschlagen, für den Job, der fest schien, hat sie eine Absage erhalten. Als Amalia in den Vogesen klettert, erhält sie einen Anruf, erfährt, dass Marina von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. So fährt Amalia nach Valencia, um ihre Freundin zu suchen, die im Oceanogràfic arbeitet. Sehr feine atmosphärische Stellen in diesem Roman, doch mich dauerte es zu lange, bis der Roman Fahrt aufnahm. Das Hauptthema wurde erst im letzten Viertel aufgegriffen, interessant, aber viel zu kurz. Weiter zur Rezension:     Die Taucherin von Verena Boos

Rezension - Dezember 41 von William Martin

  Tödliche Weihnachten im Weißen Haus? William Martins hat einen spannenden historischen Thriller geschrieben, schickt einen Killer auf den Weg, der den Präsidenten erschießen soll, während er öffentlich den Tannenbaum vor dem weißen Haus anzündet. Ein Mann, wandelbar wie ein Chamäleon, einer mit mehreren Pässen im Gepäck, der die Kleidung wechselt, die Frisur mit dem Kamm verwandelt, und schon geht ein anderer Mann aus dem Haus … Ein klasse Thriller, spannend geschrieben, ein literarischer, ein historischer Thriller. Atmosphärisch, gute Dialoge, historischer Flair, tiefe Figuren und  ein Schuss Humor - eine gute Mischung! Weiter zur Rezension:    Dezember 41 von William Martin

Rezension - Ich bin Martin - Wen interessiert’s?!! von Corinna C. Poetter

In Martins Familie gibt es Oma, Mama und Papa, Caroline, Philipp – oh und Martin! Martin wird ab und zu vergessen, denn er ist als zweitgeborenes Kind unsichtbar in der Mitte, ein sogenanntes Sandwichkind. Martin findet das doof. Sein großer Bruder hat ein Fotoalbum, in dem nur er der Prinz ist und der darf so einige, wofür Martin angeblich zu klein ist. Und die kleine Prinzessin Caroline erhält stets Aufmerksamkeit, besonders vom Besuch. Nur Martin, den sieht niemand! Kinderalltag, Familienalltag – eine witzige Alltagsgeschichte, bzw. 12 humorvolle, kurze Kapitel zum selbst lesen oder Vorlesen ab 8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:     Ich bin Martin - Wen interessiert’s?!! von Corinna C. Poetter

Rezension - Das Katzenhuhn von Bernhard Hoëcker, Eva Mühlenfels und Dominik Rupp

  Geschichten von einem sehr besonderen Bauernhof  Alles beginnt an einem ruhigen Tag auf dem Bauernhof. Huhn Timme entdeckt einen Katzenumhang auf dem Heuboden, neugierig wirft er ihn sich über – und plötzlich ist alles anders: Er sieht schärfer, er hört besser, er kann riesige Sprünge machen. Und er spürt ganz neue Kräfte in sich. Aus dem scheuen Timme ist ein selbstbewusstes Huhn geworden, Timme ist ab jetzt das Katzenhuhn! Und das Katzenhuhn kann Leben retten, Lösungen für unmögliche Situationen finden! Auf dem Nordhof ist was los!  Weiter zur Rezension:    Das Katzenhuhn von Bernhard Hoëcker, Eva Mühlenfels und Dominik Rupp

Rezension - Wasserkefir für Anfänger von Sandra Pipetz

  Die leckersten probiotischen Wasserkefir  Rezepte für einen gesunden Darm, ein starkes Immunsystem und großen Genuss Wasserkefir, die lecker-gesunde Limonadenvariante – hier abwechslungsreiche und außergewöhnliche Rezepte samt Wissenswertem rund um die Herstellung in der eigenen Küche. Bei Wasserkefir handelt es sich um die Japankristalle Tibicos, die Hefen und gute Bakterien bilden, die sich von Zucker und Mineralien ernähren, die sie dann in Milchsäure und organische Säuren umwandeln. Dabei entstehen B-Viamine, CO2 und Enzyme. Die Kristalle sind geleeartig und durchsichtig, nehmen die Farbe von der Flüssigkeit an, in der sie liegen. Limos herstellen, mal süß, dann wieder säuerlich, mal spritzig und dann etwas cremig. Und das Beste daran: Statt limonadiger Zuckersünde tun wir unserem Körper hiermit etwas richtig Gutes! Weiter zur Rezension:    Wasserkefir für Anfänger von Sandra Pipetz

Rezension - Napoleon von Noël Simsolo, Jean Tulard und Fabrizio Fiorentino

  Wenige Menschen haben die Geschichte einer Nation, um nicht zu sagen, eines Kontinents, derart geprägt wie Napoleon Bonaparte. Der Streit zwischen jenen, die ihn verteufeln und denen, die ihn vergöttern, schwelt noch heute und wird vielleicht nie beigelegt werden. Es ist jedoch unbestreitbar, dass Napoleon sowohl seine Epoche als auch alle darauf folgenden maßgeblich beeinflusst hat. Er ist der Archetyp eines Menschen, der die Welt aus den Angeln hob, mit überbordendem Charisma und übergroßem Ehrgeiz, und sein politisches Erbe kennt keinen Vergleich. Auch Napoleons Freunde wie Feinde werden in dieser Graphic Novel vorgestellt, Joaquín Murat, Talleyrand, Jean-Baptiste Bernadotte usw. Leider geht es fast ausschließlich um Schlachten und das größte Erbe Napoleons wird ausgeklammert: der Code Civil, der für mich wirklich essentiell ist. Zeichnerisch stark illustriert, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Napoleon von Noël Simsolo und Jean Tulard 

Rezension - Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel

  Gesprochen von Thomas Dehler Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 11 Std. und 48 Min. Als Privatdetektiv Lee Crowe noch vor dem Hahnenschrei vor dem Hotel, in dem er wohnt, auf dem Dach eines Rolls-Royce eine junge Frau liegen sieht, passt das für ihn nicht zusammen. Im gefährlichsten Viertel von San Francisco springt eine Frau in solch teurem Kleid auf dieses Auto; hier stinkt etwas. Beide passen nicht ins Viertel. Nie im Leben ist sie freiwillig gesprungen! Polizei und Gerichtsmedizin gehen von Selbstmord aus. Doch die Mutter von Claire, die megareiche Olivia Gravesend, glaubt das nicht und beauftragt Lee Crowe mit den Ermittlungen. Bei seinen Recherchen entdeckt er eine ganz merkwürdigen Sache, der er auf den Grund gehen will. Noir, Hardboiled, amerikanische Detektivstory im alten Stil. Feiner Kriminalroman. Weiter zur Rezension:    Bis in alle Endlichkeit von James Kestrel 

Rezension - Ein Eisbär im Schnee von Mac Barnett und Shawn Harris

  Ein Eisbär macht sich auf den Weg durch eine glitzernde Landschaft aus Eis und Schnee. Wohin er wohl geht? Zu den Robben? Zu den Menschen? Oder ins Meer? Und was hat er vor? Wer weiß … Dieses Bilderbuch beeindruckt durch seine Illustration aus Fotocollagen. Weiß auf Weiß, ein Schattenspiel.  Klasse Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Ein Eisbär im Schnee von Mac Barnett und Shawn Harris

Rezension - Moor Myrte und das Zaubergarn von Sid Sharp

  Im Moor, im wirklich finsteren Wald, lebt die unheimliche Moor Myrte, die jeden in eine Fliege verwandelt, der die Natur nicht respektiert. Am Waldesrand wohnen zwei Schwestern, die gutherzige Beatrice, immer bei bester Laune und die griesgrämige Magnolia, die stets friert, weil ihr ein Pullover fehlt. Beatrice versucht, Fundstücke aus dem Wald in der Stadt gegen Wolle einzutauschen, erntet aber nur Gelächter. Sie glaubt, ein warmer Pullover könnte die Stimmung ihrer Schwester heben. In ihrer Not sucht sie die Moor Myrte auf, die sie sogleich in eine Fliege verwandeln will und zum Frühstück vertilgen möchte. Ein klasse Kinder - Comic, ein herrliches Märchen! In seiner Graphic Novel zeigt Sid Sharp auf kindgerechte Weise, wie Konsumgier und Ausbeutung unserer Gesellschaft schaden; und er mahnt gleichzeitig zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Klasse humorvolles Kinderbuch ab 6-8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Moor Myrte und das Zaubergarn von Sid S...

Rezension - Tödliche Algarve von Carolina Conrad

  Ein einsamer Wanderweg. Ein Knall, dann Stille. Tödliche Stille. Auf einem uralten Pilgerweg verschwinden innerhalb kurzer Zeit drei Wanderer. Für Chefinspektor João Almeida besonders heikel: Eine der Vermissten ist seine Halbschwester Liliana. Die Leiche einer jungen Britin wird gefunden, von Wildschweinen verstümmelt. Das Wort Mord wird zunächst verboten, denn es könnte ein Jagdunfall gewesen sein, entscheidet der Staatsanwalt. Zu wichtig ist der Wandertourismus für das ländliche Hinterland der Ostalgarve. Kurz danach wird unweit der ersten Leiche eine weitere gefunden, ein Deutscher. Doch einen Messerstich im Bauch kann man nicht mehr abtun. Zwei Ausländer ermordet auf dem Pilgerweg – jetzt ist Vorsicht geboten in der Ermittlung. Leider war irgendwann die Spannung weg. Viele Themen angerissen, es fehlt aber die Message. Weiter zur Rezension:    Tödliche Algarve von Carolina Conrad