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Rezension - Hold still von Nina LaCour

  Ingrid hat Suizid verübt. Die Familie, die Freunde, alle sind schockiert. Warum hat niemand gemerkt, wie schlecht es ihr geht? Auch Caitlin macht sich Vorwürfe. Sie ist ihre beste Freundin und hätte etwas merken müssen, oder? Sie ist völlig von der Rolle, und dann findet sie auch noch Ingrids Tagebuch unter ihrem Bett. Ingrid muss es mit Absicht dort hinterlassen haben, damit sie es liest. Jeden Tag nur ein Kapitel, nimmt sich Caitlin vor. Vielleicht wird sie am Ende verstehen, weshalb Ingrid nicht mehr leben wollte. Ein realistisches Jugendbuch über Freundschaft, Verlust, Trauer und das Erwachsenwerden ab 14 Jahren. Empfehlung für den Jugendroman! Weiter zur Rezension:    Hold still von Nina LaCour

Rezension - Affy und die große Neuigkeit von Mies van Hout

  Affy möchte etwas ganz Besonderes erzählen! Ganz aufgeregt macht sie sich früh am Morgen auf den Weg, um ihre großen Neuigkeiten in die Welt zu tragen - sie flitzt mit ihrem Roller durch die Savanne. Und was hat Affy eigentlich zu erzählen? Erdmännchen, Leopard, Eule, Krokodil und viele andere erfahren, das es etwas ganz Wichtiges gibt, das Allerschönste … und schon ist sie wieder weg!  Lustiges Bilderbuch ab 4 Jahren zum Thema Geschwister bekommen. Weiter zur Rezension:    Affy und die große Neuigkeit von Mies van Hout

Rezension - Brust von Anja Zimmermann

  Geschichte eines politischen Körperteils Obwohl als «sekundäres Geschlechtsmerkmal» bezeichnet, ist die weibliche Brust von primärem Interesse. Sie nährt, aber verführt auch, gilt als heilig oder verderbt - je nach Zeitalter und Kulturkreis, Kontext und Blickrichtung. Schaut man sich die Bedeutung an und vergleicht, wird der männliche Anspruch auf Kontrolle über den weiblichen Körper in vielfältiger Weise augenfällig. Frauenbrüste sind bis heute ein Politikum. Die Brust durch die Jahrhunderte: die Brust durch die Jahrhunderte: Es geht um Kunst und Pornografie, um Moden und Geschlechternormen, um Mutterideal und Heteronormativität, um Body Positivity und Selbstbestimmung, Sexismus und Protest.  Weiter zur Rezension:     Brust von Anja Zimmermann

Rezension - Sinnlos von Thomas Michael Glaw

  Eine Frau wird von einer Armbrust erschossen. Der Münchner Kriminalrat Benedict Schönheit und sein Team bearbeiten den ungewöhnlichen Mordfall. Die junge Deutsche, die aus dem Libanon stammt, hatte das Elternhaus verlassen, da sie einen Mann heiraten sollte, der ihr nicht gefiel und war zunächst in Köln, dann in München untergetaucht. Ein Ehrenmord liegt nahe – aber auch im privaten Umfeld geraten Verdächtige in den Focus des Ermittlerteams. Sprachlich konnte mich der Krimi auf keiner Ebene überzeugen. Keine Empfehlung. Weiter zur Rezension:     Sinnlos von Thomas Michael Glaw

Rezension - Der Frauenausborger von Joesi Prokopetz

  Rainer Caofal war zeit seines Lebens kein Kind von Traurigkeit. Die Damenwelt hatte es ihm angetan – freilich nur für kurze Affären. Längere Beziehungen mied der «Frauenausborger» wie der Teufel das Weihwasser. Stattdessen «lieh» er sich bevorzugt die Partnerinnen und Ehefrauen seiner Freunde und Bekannten «aus». Nun ist er tot, der Wiener Casanova, gestorben in der Seniorenresidenz «Juventus». War es Mord, wurde er hinterrücks mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen, oder war es schlicht ein Unfall? Der Roman, der garantiert kein Krimi ist, passte nicht in meine Leseschema - nicht mein Humor. Weiter zur Rezension:    Der Frauenausborger von Joesi Prokopetz

Happy New Year

 

Rezension - Munk von Jan Weiler

  Erfolgreich und allein - liegt der einundfünfzigjährige Architekt Peter Munk mit einem Herzinfarkt auf der Rolltreppe in der dritten Etage eines Kaufhauses. Geradeso überlebt er. Doch es gibt niemanden, den er vom Krankenhaus aus benachrichtigen möchte. In der Reha, einem Fünfsternehotel, trägt sein Therapeut ihm auf, in seiner Selbsterforschung bei den Menschen zu beginnen, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er ist. Und so blickt Peter Munk erstmals auf die dreizehn Frauen seines Lebens und auf die Lektion, die er von jeder Einzelnen gelernt hat. 13 Liebesgeschichten. Man kann den Roman gut lesen – aber wer es sein lässt, hat nichts verpasst. Weiter zur Rezension:    Munk von Jan Weiler
  Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Rezension - Die Butterbrote-Besseresser-Schlacht von Dr. Seuss

  Die Schnauser und die Flauser lieben Butterbrote. Isst man das Butterbrot mit der Butter nach oben oder unten? Für die Schnauser ist das ganz klar: die Butter gehört nach oben. Die Flauser widersprechen dem: natürlich gehört die Butter nach unten! Und in ihrer Wut über die anderen ziehen sie eine Mauer durch das Land, die sie streng bewachen. Dies ist ein witziges, starkes Buch ab 5 Jahren darüber, wozu es führt, wenn man Konflikte nicht friedlich löst. Aufrüstung ist nicht die Lösung! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Butterbrote-Besseresser-Schlacht von Dr. Seuss 

Rezension - Die Geschichte vom Nichts von Regina Schwarz und Florence Dailleux

  Am liebsten würde sich das Nichts in nichts auflösen… Und dann? Gäbe es ein heilloses Durcheinander und allerlei Missverständnisse? Wir würden merken, dass wir das Nichts brauchen. Denn wir ständen da ohne Nichts. Äh … ohne … ja ohne was? Das macht … was? Nada per niente. Da gäbe es dann … zu lachen. Na eben das Gegenteil, wir würden weinen, weil uns das Nichts nun fehlen würde. Da mache ich jetzt viel Lärm um …? Ja, man sollte dieses Wort anerkennen. Wir benötigen es ständig. Liebes Nichts, bleib bitte bei uns, denn du bist uns wichtig! Die Bedeutung von Wörtern – eine klasse Spielerei mit hervorragender Illustration ab 6 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Geschichte vom Nichts von Regina Schwarz und Florence Dailleux