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Rezension - Das kalte Herz von Sascha Hommer

Das kalte Herz ist ein Märchen von Wilhelm Hauff, enthalten im Märchenalmanach auf das Jahr 1828, eingebettet in die Erzählung «Das Wirtshaus im Spessart». Die ist eine Adaption als Graphic Novel. Der Schwarzwälder Kohlenbrenner Peter Munk ist unzufrieden mit seinem gesellschaftlichen Stand, denn er muss einiges durchmachen, sehnt sich nach Reichtum und Anerkennung. Er erinnert sich an das Glasweiblein, das Sonntagskindern drei Wünsche erfüllt. Er sucht sie im Wald auf, doch seine Wünsche sind kopflos und bringen ihm letztendlich nicht weiter. Nun sucht Peter Hilfe beim bösen Holländer-Michel. Klasse Comicadaption, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das kalte Herz von Sascha Hommer

Rezension - No Alternative von Dirk Reinhardt

  Die Welt geht den Bach runter, die Klimaerwärmung bedroht die Welt und niemand tut etwas dagegen! Zumindest nicht ernsthaft, nicht angemessen auf das, was auf uns und die Natur zurollt. Emma Larsen hat sich entschieden, etwas zu tun, um unseren Planeten zu retten. Die mutige junge Aktivistin ist bereit, dafür notfalls ihr Leben zu riskieren, schließt sie sich NO ALTERNATIVE an und geht später in den Untergrund. Spannend, brisant und hochaktuell – auch in seinem neuesten Roman trifft Dirk Reinhardt einen Nerv unserer Zeit und stellt damit eine Menge Fragen in den Raum. Ethik trifft auf die Justiz. Als Klassenlektüre gut geeignet, Unterrichtsmaterial gratis. Empfehlung für den klasse Jugendroman ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:   No Alternative von Dirk Reinhardt

Rezension - Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony

  Im Focus des Anfangs dieses Romans steht ein historisches Ereignis, 1849, die Tragödie in Doolough, in Irland im County Mayo. Und Honora O‘Mahony ist eine von ihnen, die sich auf diesen Marsch begeben wird. Als sie geboren wurde, flog ein Rotkehlchen ins Haus, unheilbringend, so der Aberglaube, der in Irland fest verankert war. Und natürlich stirbt ihre Mutter bei der Geburt. Auf dem Rückweg vom Hungersmarsch nach Doolough, immer noch hungrig, erleidet Honora vor Erschöpfung eine Fehlgeburt, ihre Schwiegereltern sind tot und ihr Mann verstirbt. In ihrer Not schleicht sie sich auf ein Schiff nach Amerika. Ein prima moderner Western, der an manchen Stellen etwas aufgeplustert ist, was aber nichts macht. Alles insgesamt ein guter Roman mit historischen Eckdaten. Eine Frau auf dem Weg in die Freiheit. Weiter zur Rezension:   Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony

Rezension - Finger ab von Hannelore Cayre

  In der Gegenwart wird beim illegalen Bau eines Pools in der Dordogne ein Skelett gefunden, und es ist klar, diese Knochen müssen uralt sein. Die Paläontologin Adrienne Célarier gräbt und findet zudem eine Höhle mit einem weiteren Skelett: 35.000 Jahre alt, die Höhle mit Wandmalereien geschmückt und mit gesetzten Handabdrücken von Frauenhänden, «denen allen ein oder mehrere Fingerglieder fehlen». Sie geht davon aus, dass die Frauen für Fehlverhalten mit dem Abhacken von Fingern bestraft wurden. Und dann springen wir in der Zeit zurück ins Paläolithikum zu Oli, die nicht verstehen will, warum Frauen nicht jagen dürfen.  Weiter zur Rezension:    Finger ab von Hannelore Cayre

Rezension - Grundschullexikon: Wissen von A-Z von Simon Adams, Peter Chrisp, Emily Dodd, E.T. Fox

  Das große Kinderlexikon mit über 250 Themen und mehr als 1.000 Bildern, gegliedert in 9 Themengebiete: Geografie, Technik, Wissenschaft, Kunst, Natur, Weltall, Geschichte, Kultur, der menschliche Körper. Wie fährt ein Auto, was passiert bei einem Vulkanausbruch und warum wurden die Pyramiden erbaut? A wie Affe bis Z wie Zweiter Weltkrieg, in diesem Grundschullexikon gibt es kompakt eine Menge Wissen mit Querverweisen. Eine prima Kinderenzyklopädie ab 6 Jahren, Wissenssammlung als Begleitung für die Grundschule. Weiter zur Rezension:    Grundschullexikon: Wissen von A-Z von Simon Adams, Peter Chrisp, Emily Dodd, E.T. Fox

Rezension - Chief Joseph von François Corteggiani und Gabriel Andrade

  Die wahre Geschichte des Wilden Westens Gegen Ende des 19. Jahrhunderts leben die Nez Percé im Wallowa-Tal, ein Gebiet im Osten von Oregon, das plötzlich für Siedler Begehrlichkeiten weckt. Die Stämme gehen in Verhandlungen, sollen das Land ihrer Väter verlassen, ins Lapwai-Reservat von Idaho umsiedeln. Chief Joseph will seinen Stamm nach Kanada in die Freiheit führen. Nach vier Monaten, über 2000 Kilometern, endet der Marsch der Nez Percé kurz vor der kanadischen Grenze mit einer Niederlage für den Stamm bei einem letzten Kampf 1877 in den Bear Paw Mountains gegen General Oliver Otis Howard. Feiner Westerncomic. US-Geschichte, Besiedlung Amerikas als Graphic Novel. Weiter zur Rezension:    Chief Joseph von François Corteggiani und Gabriel Andrade

Rezension - Mach’s lecker!: Der Anfang von richtig gutem Essen von Tim Armann

  100 easy Rezepte, Step-by-Step-Fotos und Tipps von brot.mit.ei-Creator  Dein ultimativer Küchen-Crashkurs, Schritt für Schritt kochen lernen: Auf geht’s! Manch einer hat während der Coronazeit seine Liebe für das Kochen entdeckt und manch junger Erwachsene wird flügge, bezieht eine eigene Wohnung – ein Kochbuch mit Ideen für junge Leute ist dies allemal. In 100 leckeren Rezepten zeigt Tim Armann, wie lässig und modern Kochen sein kann. Schmackhafte Gerichte wie Buttermilk Fried Chicken, Hummus mit Ei, Pasta Cacio e Pepe oder Zimtschnecken stehen dank flott erklärter Anleitungen und anschaulicher Fotos im Handumdrehen auf dem Tisch. Clevere Tipps und Step-by-Step-Fotos helfen dem Anfänger auf die Sprünge. Ein klasse Kochbuch mit Grundlagen, die verständlich aufgebaut, gut nachzukochen sind. Ein Geschenk, über das sich jeder freut, der sich erstmals an die Töpfe und Pfannen wagen mag. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Mach’s lecker!: Der Anfang von richtig gutem E...

Rezension - Verbrannte Sonne von Elvira Dones

  Das Tagebuch von Leila ist der Grundstock von diesem Buch. Sie ist tot, ihre Mutter nimmt ihren Körper zur Beerdigung entgegen und Leila erzählt uns ihre Geschichte. Kurze Auszüge aus Leilas Berichten, dazwischen ein auktorialer Erzähler, der uns vom Leid der jungen Albanerinnen berichtet, die in Italien als Prostituierte arbeiten müssen. Viele Einzelschicksale ergeben ein Ganzes: Leila, Soraja, Elena, Laura, Sanija und all den anderen Mädchen, die ein und dasselbe Los der Zwangsprostitution vereint – und die Geschichte ihrer abartigen Zuhälter. Ein harter Roman über sexualisierte Gewalt – Noir pur.  Weiter zur Rezension:    Verbrannte Sonne von Elvira Dones

Rezension - Bad Axe County
 von John Galligan

  Um zu begreifen, wer Trump gewählt hat, muss man die Amerikaner verstehen, und verstehen, welche Bedeutung bestimmte Männer Frauen zurechnen, insbesondere in der ländlichen Gegend: Fleisch. Auf jeden Fall haben Frauen nichts zu sagen. Heidi Kick ist Interims-Sheriff von BAD AXE COUNTY. Die eine Hälfte des Countys steht hinter ihr, die andere Hälfte versucht alles, sie wieder loszuwerden. Sheriff Gibbs war plötzlich verstorben, er war korrupt, und einige seiner Schergen haben ihm dabei unterstützt, die heute noch im Amt sind – die Heidi ein Bein stellen wollen. Eine komplexe Geschichte, die ziemlich viele Bereiche anspricht, Countrynoir, Hardboiled in allen Facetten mit einem guten Schlag schwarzem Humor, dabei immer dicht an der Realität. Ein wirklich guter Krimi! Weiter zur Rezension:   Bad Axe County
 von John Galligan 

Rezension - Himbeereis am Fluss von Maria Parr

  Norwegen, in dem großen roten Haus auf einem Hügel wohnt Ida mit ihrer Familie. Und der fünfjährige Oskar behauptet, ein Monster würde im Kleiderschrank sitzen, erzählt uns die achtjährige Ida. Aber die ernähren sich bloß von Socken, beruhigt sie ihrem Bruder, der nicht glauben will, dass es keine Monster gibt. Wir begleiten die Geschwister ein Jahr lang, von Fluss-Safaris in der Frühlingssonne, ein verregneter Sommer, Einschulung, Hüttenbau und Halloween mit verlorenen Vampiren in der Herbstdunkelheit. Die elf Geschichten sind humorvoll, authentisch und es wird niemals langweilig. Witzig, spritzig, empathisch wird hier Kinderalltag, Familienalltag beschrieben. Empfehlung für das Kinderbuch ab 7 Jahren! Weiter zur Rezension:    Himbeereis am Fluss von Maria Parr