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Rezension - Verbrannte Sonne von Elvira Dones

  Das Tagebuch von Leila ist der Grundstock von diesem Buch. Sie ist tot, ihre Mutter nimmt ihren Körper zur Beerdigung entgegen und Leila erzählt uns ihre Geschichte. Kurze Auszüge aus Leilas Berichten, dazwischen ein auktorialer Erzähler, der uns vom Leid der jungen Albanerinnen berichtet, die in Italien als Prostituierte arbeiten müssen. Viele Einzelschicksale ergeben ein Ganzes: Leila, Soraja, Elena, Laura, Sanija und all den anderen Mädchen, die ein und dasselbe Los der Zwangsprostitution vereint – und die Geschichte ihrer abartigen Zuhälter. Ein harter Roman über sexualisierte Gewalt – Noir pur.  Weiter zur Rezension:    Verbrannte Sonne von Elvira Dones

Rezension - Bad Axe County
 von John Galligan

  Um zu begreifen, wer Trump gewählt hat, muss man die Amerikaner verstehen, und verstehen, welche Bedeutung bestimmte Männer Frauen zurechnen, insbesondere in der ländlichen Gegend: Fleisch. Auf jeden Fall haben Frauen nichts zu sagen. Heidi Kick ist Interims-Sheriff von BAD AXE COUNTY. Die eine Hälfte des Countys steht hinter ihr, die andere Hälfte versucht alles, sie wieder loszuwerden. Sheriff Gibbs war plötzlich verstorben, er war korrupt, und einige seiner Schergen haben ihm dabei unterstützt, die heute noch im Amt sind – die Heidi ein Bein stellen wollen. Eine komplexe Geschichte, die ziemlich viele Bereiche anspricht, Countrynoir, Hardboiled in allen Facetten mit einem guten Schlag schwarzem Humor, dabei immer dicht an der Realität. Ein wirklich guter Krimi! Weiter zur Rezension:   Bad Axe County
 von John Galligan 

Rezension - Himbeereis am Fluss von Maria Parr

  Norwegen, in dem großen roten Haus auf einem Hügel wohnt Ida mit ihrer Familie. Und der fünfjährige Oskar behauptet, ein Monster würde im Kleiderschrank sitzen, erzählt uns die achtjährige Ida. Aber die ernähren sich bloß von Socken, beruhigt sie ihrem Bruder, der nicht glauben will, dass es keine Monster gibt. Wir begleiten die Geschwister ein Jahr lang, von Fluss-Safaris in der Frühlingssonne, ein verregneter Sommer, Einschulung, Hüttenbau und Halloween mit verlorenen Vampiren in der Herbstdunkelheit. Die elf Geschichten sind humorvoll, authentisch und es wird niemals langweilig. Witzig, spritzig, empathisch wird hier Kinderalltag, Familienalltag beschrieben. Empfehlung für das Kinderbuch ab 7 Jahren! Weiter zur Rezension:    Himbeereis am Fluss von Maria Parr

Rezension - Danke von Icinori

  Das Duo Icinori interpretiert das Prinzip des Wortbilderbuchs neu, indem es auf jeder Seite einem Objekt aus unserem Alltag dankt, das durch unsere Gewohnheit unsichtbar geworden ist. Ein Element führt zum Nächsten und so entsteht nach und nach eine spannende Geschichte. Mit den ersten Sonnenstrahlen wachen wir im Haus eines Abenteurers auf. Wir stehen gemeinsam auf, kleiden uns an, frühstücken und packen unsere Siebensachen, auch die Landkarte, die den Weg weist, denn wir begeben uns auf eine ereignisreiche Reise. Bilderbuch zur sprachlichen Entwicklung ab 3 Jahren. Weiter zur Rezension:    Danke von Icinori

Rezension - O du schreckliche: Ein garstiger Weihnachtskanon

  Kurzgeschichten herausgegeben von Felix Jácob Felix Jácob liebt Weihnachten und fürchtet es zugleich. Im Kreis seiner großen Familie wird an den Feiertagen zelebriert, beschenkt – und lautstark gestritten. Als passionierter Leser, studierter Philologe und langjähriger Büchermacher in europäischen Verlagen sammelt er seit Jahren die schönsten und bösesten Geschichten zum Fest. Wer spricht davon, Weihnachten zu feiern? Überstehen ist alles! Garstige, schräge Weihnachtsgeschichten für Lesende, die schwarzen Humor lieben. Weiter zur Rezension:     O du schreckliche: Ein garstiger Weihnachtskanon

Rezension - Hallo, roter Fuchs von Eric Carle

  Jede Farbe hat eine sogenannte Komplementärfarbe. Johann Wolfgang von Goethe entdeckte dies durch einen Zufall, worauf er anschließend seine Farbenlehre begründete. Eric Carle setzt bei dem Zufall an und lässt uns in diesem ebenso vergnüglichen wie verblüffenden Buch mit eigenen Augen erleben, was Goethe erkannte, denn hier wird es experimentierfreudig: Erlebe, was es damit auf sich hat! Ein Klassiker, eine Neuauflage, Eric Carle, einer meiner Lieblingsautoren für Kinderbücher. Komplementärfarben erleben, Farbenlehre ab 5 Jahren. Weiter zur Rezension:    Hallo, roter Fuchs von Eric Carle

Rezension - L’Osteria Grande Amore von L’Osteria und Diana Binder

  Die Geheimnisse unserer Küche L’Osteria Grande Amore – das erste Restaurant eröffnete 1999 in Nürnberg. Systemgastronomie – heute hat die Kette gut 200 Restaurants in neun Ländern mit rund 8.000 Beschäftigten. Seitdem hat sich das Ursprungskonzept mehr als bewährt: Frische italienische Küche, lässiges Ambiente, Pizze, die über den Tellerrand hinausragen und Systemgastronomie, die schmeckt. Im Buch sind in der Einführung einige Fotos zu den Lokalitäten enthalten. Und dann geht es los zu den Rezepten aus L’Osteria Grande. Neues Rezepte zu Pasta und Pizza! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    L’Osteria Grande Amore von L’Osteria und Diana Binder

Rezension - Meisterschule Malen

  Mit Aquarell-, Acryl- & Ölfarben den eigenen Stil finden Mit über 80 Techniken Schritt für Schritt erklärt Ein Handbuch zum Einstieg verschiedener Maltechniken. Das Malen mit Aquarell-, Acryl- und Ölfarbe  Schritt für Schritt. Dem Grunde genommen ist das korrekt. Ich tendiere aber eher dazu, dies Buch jemandem zu empfehlen, der bereits ein wenig Erfahrung in einer der Maltechniken hat, um sie weiter auszubilden und andere Techniken kennenzulernen. An sich ist das Sachbuch prima, um die Maltechnik Aquarell, Acrylmalerei, Ölmalerei in dieser Malschule zu lernen, es gibt prima Tipps auch für Fortgeschrittene. Für blutige Anfänger würde ich eher raten, sich tiefgehender einer Technik zu widmen. Weiter zur Rezension:  Meisterschule Malen

Rezension - Brennende Himmel von Mattia Insolia

  Ein Cover, wunderschön, auch haptisch. Hoffentlich, wird es keine kitschige Liebesgeschichte, dachte ich. Wer darauf setzt, der sei gewarnt: Das ist eher eine Horrorgeschichte. Winter 2019 – Niccolò ist 19 Jahre alt, er trinkt, schmeißt sich alle Drogen ein, die er in die Finger bekommt, gibt sich unnahbar und handelt rücksichtslos, behandelt Frauen wie Dreck, geht mit den Kumpeln Asylanten klatschen. Ein reiches Söhnchen aus dem Norden von Italien, sein Ziehvater ist Schönheitschirurg, seine Mutter eine stocksteife, katholische Lehrerin. Sein Vater, Ricardo, eine versoffene Nullnummer, und er überredet Niccolò zu einem gemeinsamen Roadtrip, in den tiefsten Süden – mitten im Winter. Ein hammerharter Roman, bei dem man Schnappatmung bekommt. Noir, für starke Nerven, für die, die es mögen, eine Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Brennende Himmel von Mattia Insolia

Rezension - Roter Sommer von Berna Gonzáles Harbour

  Der Sommer in Madrid ist heiß und rot: Von den Flaggen bis zu den Trikots, überall bekennt man Farbe für La Furia Roja, die spanische Nationalmannschaft, die im Viertelfinale der Weltmeisterschaft steht – alle sind im Fußballrausch. Auch Comisaria María Ruiz lässt sich von der Stimmung mitreißen. Doch ausgerechnet am Tag eines wichtigen Spiels wird sie zu einem Tatort gerufen. Im künstlichen Karpfenteich des Skulpturen-Parks Juan Carlos I wird ein junger Mann aufgefunden, der am Boden angekettet war. Ein Spannender spanischer Noir-Krimi zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche. Weiter zur Rezension:    Roter Sommer von Berna Gonzáles Harbour