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Rezension - Autonomy von Petra Felsner

  München, 2037: Die 16-jährige Nora kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat es geschafft, einen Praktikumsplatz beim Milliardenunternehmen AutoDat zu erlangen. AutoDat kümmert sich um die selbstlernenden Algorithmen für das autonome Fahren des Sub-Unternehmens FlexDrive, das inzwischen die Straßen beherrscht. Als begabte Hackerin arbeitet sich Nora schnell in das Programm ein und arbeitet an Algorithmen. Eine Welle von Unfällen mit Todesfolge bringt Unruhe ins Unternehmen. Ein Jugendthriller, der mich nicht überzeugen konnte.  Weiter zur Rezension:    Autonomy von Petra Felsner

Rezension - Familie Maus bei der Ernte von Kazuo Iwamura und Rose Pflock

  Erntezeit! Familie Maus zieht aus mit Schaufeln und Körben. Sie wollen eine Wurzel ernten. Für die kleinen Mäuse ist das ein echtes Großprojekt. Die Kinder haben keine Lust zum Graben, wollen lieber klettern. Doch die Großen packen es an, graben sich an die Wurzel ran. Die Kinder springen drum herum: «Na, was sind denn das für Sachen? Wollt ihr hier nur Unsinn machen?» Wie immer wundervoll atmosphärische Aquarelle im Retrostil, der kurze Text in Reimform; in weiteres Abenteuer der Mäusefamilie. Bilderbuch ab 4 Jahren, Empfehlung. Weiter zur Rezension:   Familie Maus bei der Ernte von Kazuo Iwamura und Rose Pflock

Rezension - Unser Italien Kochbuch von Frank Buchholz und Björn Freitag

  Erstmalig widmen sich Björn Freitag und Frank Buchholz in einem gemeinsamen Buchprojekt der italienischen Küche: alltagstauglich, nachkochbar, so in der Einführung – mit dem Hinweis, das Kochbuch richte sich an alle, die gerne Zeit in der Küche verbringen. «Es sind Rezepte dabei, für die man sich ein wenig Zeit nehmen muss, aber auch solche, die perfekt für den Alltag und für zwischendurch sind. In allen Rezepten kann man Zutaten weglassen oder mit ähnlichen austauschen. Neben über 90 Rezepten beinhaltet «Italien Das Kochbuch» auch Küchen-Tipps und Anekdoten, die Freitag und Buchholz von ihren zahllosen Italienreisen mitgebracht haben. Gutes Kochbuch, doch eher: «… an alle, die gerne Zeit in der Küche verbringen.» Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Unser Italien Kochbuch von Frank Buchholz und Björn Freitag

Rezension - Trophäe von Gaea Schoeters

  Ich würde mal sagen: Dieser Roman ist mein Lesehighlight in diesem Jahr! Gaea Schoetersʼ preisgekrönter Roman ist von einer außerordentlichen erzählerischen Wucht und inhaltlichen Tiefe, dabei so abgründig und perfide. Die Schärfe, mit der sie die Geräusche und Gerüche der Natur beschreibt, lässt einen sinnlich erleben, was einen moralisch an die Grenzen zwischen Richtig und Falsch führt. Ein hammerharter Roman! Hunter White (wenn ein Amerikaner schon so heißt …), steinreich und begeisterter Jäger, hatte schon fast alles vor dem Lauf. Für seine Big Five fehlt ihm nur noch ein Spitzmaulnashorn … Und wie wäre es mit Big Six? Ein Abenteuerroman, Postkolonialismus, Safari, ein politischer Roman, ein Gesellschaftsroman vom Feinsten. Weiter zur Rezension:   Trophäe von Gaea Schoeters

Rezension - Billy und das Rätsel um die rote Frau von Jamie Oliver

  Nach « Billy und der geheimnisvolle Riese » geht es weiter in Wald Waterfall Woods. Die Kinder werden zur Hilfe gerufen, als die Elfen und die Brüder Wilfred und Bilfred durch die geheimnisvolle rote Frau angegriffen werden, und geraten gleich selbst in Gefahr. Spannendes Fantasyabenteuer mit viel Action für Kinder ab 8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Billy und das Rätsel um die rote Frau von Jamie Oliver

Rezension - Ich habe das Recht, meinen Planeten zu schützen von Alain Serres und Aurélia Fronty

  Wenn wir auf die Welt kommen, macht sie uns ein riesiges Geschenk: Tiere und Pflanzen leben gemeinsam mit uns in einer Einheit. Ich habe das Recht, diese Artenvielfalt zu schützen, so drückt es dieses Kinderbuch aus. Es liegt mir am Herzen, dass wir sauberes Wasser haben und Ozeane ohne Plastikmüll. Ich habe das Recht, für die Umwelt zu protestieren. Alain Serres erklärt, welche Rechte wir auf dieser Welt haben und welche die Welt hat. Luft, Sonne, Lichtregen sind für alle Lebewesen da, Gras für die Kühe, so viel sie wollen. Rechte muss man aber auch durchsetzen können. Nicht realistisch, teils mit Halbwahrheiten und einem dicken, erhobenen, wackelnden Zeigefinger war wir dieses Buch zu aufgesetzt, zu viel, zu unrealistisch. Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:     Ich habe das Recht, meinen Planeten zu schützen von Alain Serres und Aurélia Fronty

Rezension - Al dente - Pasta & Design

  Pasta und Design haben unzählige Berührungspunkte, denn die geliebte Teigware ist das Paradebeispiel für ein Erzeugnis der seriellen Massenfertigung – nicht erst seit dem Beginn der Industrialisierung vor 150 Jahren, sondern schon seit vielen hundert Jahren. Die Kunst des Pastakochens? Nein, die Kunst des Designs der Pasta! Pasta-Entwürfe von Stardesignern sowie der Kunst, Kommerz mit Maschinen, Verpackungsdesign, den unzählige Küchenhelfer bei der Formgebung und beim Servieren für den Haushalt. Die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG), wo einst an der ersten Designerpasta überhaupt gearbeitet wurde, präsentiert zusammen mit dem Museum Ulm die bunte Welt der Nudeln. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Al dente - Pasta & Design

Rezension - Warum die Welt nicht fair ist von Yuval Noah Harari und Ricard Zaplana Ruiz

  Unstoppable Us 2 Warum sind manche Menschen reich und andere arm? Wieso gibt es Unterschiede zwischen Kasten, Hautfarben und Geschlechtern? In Band 2 der ‹Unstoppable Us› – Reihe erzählt Bestsellerautor Yuval Noah Harari mitreißend und anschaulich, wie es dazu kam. Der Weizen ist schuld! Als der Mensch anfing, Weizen anzubauen, wurde er sesshaft und das Unglück nahm seinen Lauf … Ein weiteres Buch zur Graphic Novel « Sapiens - Die Falle » und zu Yuval Noah Hararis Weltbestseller «Eine kurze Geschichte der Menschheit» – und in Kurzformat für Kinder ab 10 Jahren. Weiter zur Rezension:   Warum die Welt nicht fair ist von Yuval Noah Harari und Ricard Zaplana Ruiz 

Rezension - Wie der Hase läuft von Rebekka Salm

  Amsterdam, 1943: Emma de Vries und ihr Mann, der singende Bäcker Cees, lieben sich sehr. Eines Tages fällt in der Bäckerei ein Schuss, hinter dem Tresen stirbt der Inhaber, der immer wieder Juden versteckte. Seine Witwe, gerade volljährig, wird von der Patentante im Baselland aufgenommen. 2022, die junge Teresa arbeitet in der Brockenstube und sie ist mit Mirco zusammen. Durch die Räumung von Emmas Wohnung gibt es Spuren: Teresas Großvater hat wahrscheinlich als blutjunger deutscher Soldat den Bäcker in Amsterdam erschossen, der erste Mann von Mircos Großmutter; und sie begibt sich auf Spurensuche. Erinnerungen zweier Familien, die sich nicht erinnern wollen. Klang gut – konnte mich aber nicht packen. Weiter zur Rezension:    Wie der Hase läuft von Rebekka Salm 

Rezension - Malnata von Beatrice Salvioni

  Gesprochen von Rike Schmid Ungekürztes Hörbuch Spieldauer: 6 Std. und 44 Min. Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur «die Malnata» genannt wird: «Die Unheilbringende». Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Die Malnata traut sich was! Ein Mädchen, das Jungen anführt, mit der Hand Fische im Fluss fängt, viel Blödsinn im Kopf hat und ängstlich von anderen gemieden wird; sie und Francesca werden beste Freundinnen. Ein spannender atmosphärischer Roman, zur Zeit des italienischen Faschismus unter Mussolini. Die Gesellschaft ist gespalten. Wem Ferrante gefällt, sollte hier zugreifen! Weiter zur Rezension:    Malnata von Beatrice Salvioni