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Rezension - Das Gemüsekisten-Kochbuch von Stefanie Hiekmann

  Saisonal kochen das ganze Jahr. 100 Rezepte, über 300 Varianten Gemüse satt - das ganze Jahr, möglichst regional! Mit über 100 alltagstauglichen Gemüserezepten und unzähligen Tausch-Optionen begeistert dieses Kochbuch nicht nur Gemüsekisten-Fans. Die Kapitel sind nach Monaten aufgeteilt, die Saisongemüse aufgezählt. Ob knusprige Rösti aus Kartoffeln und schwarzem Rettich, gebratener Rhabarber mit Ziegenkäse oder Wirsing-Pasta mit Nussbröseln. Stefanie Hiekmann zeigt, wie man das Beste aus seiner Gemüsekiste herausholt, alles verwertet und saisonale Schätze haltbar macht. Einfach, nachhaltig, gesund und lecker! Die Rezepte sind einfach, also für Anfänger optimal, für den versierten Koch voller Anregungen. Absolute Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das Gemüsekisten-Kochbuch von Stefanie Hiekmann

Rezension - Der Große Reset von Ika Sperling

  Ein Weinanbaugebiet, irgendwo in der deutschen Provinz: Während eines Kurzbesuchs in ihrem Heimatdorf muss die Studentin Ika feststellen, dass ihr Vater immer weiter in die Tiefen des Internets abgetaucht ist und sich dabei in Verschwörungsideologien verloren hat. Im Alltag geben sich zwar alle Familienmitglieder große Mühe, Diskussionen zu Krieg, Impfen und Politik aus dem Weg zu gehen, doch die zunehmende Entfremdung des Vaters und der Familie scheint unaufhaltbar. Eine Katastrophe bahnt sich an. Ein klasse Comic, eine gesellschaftspolitische Graphic Novel, eine Familiengeschichte. Allage – von mir Empfehlung ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:     Der Große Reset von Ika Sperling

Rezension - Tag der Befreiung von George Saunders

  Stories George Saunders erzählt in seinen Kurzgeschichten von den Gefängnissen, in denen wir stecken - den realen wie den eingebildeten. Die erste Story hat mir am Besten gefallen. Hier schreibt ein Großvater, der in einer nicht allzu fernen dystopischen Zukunft einen «Liebesbrief» an seinen Enkel, auf Papier, weil man den nicht ausspähen kann, wie eine E-Mail. Neun Saunders-Storys, Meister der Kurzgeschichten. Auf den Punkt gebraucht, kein unnützer Satz. Völlig unterschiedliche Geschichten, die alle von einfachen Menschen handeln, lange nachhallen. Empfehlung. Weiter zur Rezension:     Tag der Befreiung von George Saunders

Rezension - Der Untergang der Wager von David Grann

Eine wahre Geschichte von Schiffbruch, Mord und Meuterei Gesprochen von Tobias Kluckert Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 9 Std. und 57 Min. Ein windschiefes Segelboot strandet an der Küste Brasiliens, an Bord 30 Männer, die einzigen Überlebenden des königlichen Eroberungsschiffs «The Wager», das in einem Sturm auf ein Riff auflief. Sechs Monate später: Drei Schiffbrüchige werden in Chile an Land gespült und erklären die 30 Männer zu Meuterern, die skrupellos gemordet hätten … Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Das soll ein britisches Kriegsgericht entscheiden. David Grann beschreibt detailgetreu und gut recherchiert wie das Kriegsschiff Wager besetzt wurde, mit 250 Männern, mit einem Geschwader von sechs Schiffen mit insgesamt 2.000 Männer an Bord am 23. August 1740 auslief. Jahrelang hat der Autor in Archiven in Logbüchern, Gerichtsakten, Aufzeichnungen der Admiralität, Zeitungsartikeln, Briefen und Tagebüchern recherchiert. Der Roman ist ein spannend, detailreich, eine Mischung aus Sac...

Rezension - Strand von Ximo Abadía

  Sommer, Sonne, Strand. Bunte Sonnenschirme, auf dem Wasser schaukelnde Fischerboote, Palmen, Orangenbäume und kreischende Möwen … Im Retrostil, gemischt mit Modernem laden wunderbare Bilder in warmen, satten Farben dazu ein, den Strand mit seinen vielfältigen Möglichkeiten zu erkunden. Atmosphärisches Bilderbuch ab 3 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Strand von Ximo Abadía 

Rezension - Na und, sprach der weiße Schimpanse von Thomas Brezina

  Eine Geschichte über das Vergeben Die Schimpansen auf Gut Aiderbichl haben als ehemalige Labor-Affen allen Grund, wütend auf die Menschen zu sein, zu resignieren oder depressiv zu werden. Doch jede Nacht taucht in ihrem Gehege der weise, geheimnisvolle weiße Schimpanse auf. Die Schimpansen erzählen ihm von ihrer Wut, ihrer Frustration und ihrer Traurigkeit, aber auch von ihrem neuen Alltag in einem privaten Zoo. Vor allem wünschen sie sich Rache an ihren Übeltätern. Oder wenigstens Vergessen. Doch der weiße Schimpanse zeigt ihnen einen besseren Weg: Vergeben ist eine wahre Erlösung und das wahre Glück. Klasse Illustrationen, Bilderbuch ab 6 Jahren. Empfehlung. Weiter zur Rezension:    Na und, sprach der weiße Schimpanse von Thomas Brezina 

Rezension - Never Coming Home von Kate Williams

  Das Marketing hat Unknown Island durchs Netz getrieben – die Insel ist nun bekannt als das exklusivste Reiseziel der Welt: weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, Luxusunterkünfte … Für zehn ausgewählte Influencer:innen werden die Türen des Resorts zum ersten Mal und exklusiv geöffnet. Jeder kennt sie: Da ist die Gamerin, die Beauty-Bloggerin, das Rich Girl, der Superstar, der Nachwuchspolitiker, die Umweltaktivistin, der DJ, die CEO von Shemail, der Sternekoch und der Sportler. Was sie nicht wissen, hinter der Einladung steckt der perfide Plan sie zu töten! Leider ist aus der guten Idee des Jugendromans nichts geworden, zu viel Unlogik, keine Erklärung zum Warum. Thriller ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:    Never Coming Home von Kate Williams

Rezension - Nika, Lotte, Mangold!: Immer was los! von Thomas Wellmann

  Im Dackeltal steht die Zeit nie still, denn es gibt jede Menge zu erleben. Wir begleiten die Freundinnen Nika, Lotte und Mangold durch das Jahr. Schneeballschlacht, Referat schreiben, Fasching, Babysitting, Ostern, Wandern, Sommerurlaub usw. – ziemlich lustig geht es bei den dreien in diesem Comic zu, turbulente, spannende Geschichten. Empfehlenswert für Erstleser ab 7 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Nika, Lotte, Mangold!: Immer was los! von Thomas Wellmann 

Rezension - Kein guter Mann von Andreas Izquierdo

  Gesprochen von Uve Teschner Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 7 Std. und 28 Min. Eins der besten Romane für mich in diesem Jahr! Walter ist der unbeliebteste Postbote der ganzen Stadt. So bietet man ihm an, in Vorruhestand zu gehen. Das lehnt er ab. Er wird in die Abteilung für unzustellbare Briefe versetzt und in der Vorweihnachtszeit ist in Engelskirchen die Christkindfiliale der Post eingerichtet, in der er vorerst landet. So bekommt er ein Schreiben an den lieben Gott in die Hand. Der zehnjährige Ben will wissen, wie man einen Antrag ausfüllt. Walter antwortet Ben als Gott, obwohl das streng verboten ist. Ein Briefwechsel beginnt, später Mailverkehr, und Walter erfährt immer mehr über das Leben des Jungen mit seiner depressiven Mutter. Parallel rollt Walters Leben auf. Ein tiefsinniges, berührendes Drama, das ganz ohne Kitsch und Klischee auskommt. Unbedingt lesen! Weiter zur Rezension:     Kein guter Mann von Andreas Izquierdo

Rezension - Höllenkalt von Lilja Sigurðardóttir

  Áróra-Reihe, Band 1 Áróra Jónsdóttir lebt in London und arbeitet als private Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität: Sie spürt Geld auf, das illegal in Steuerparadiesen und auf Offshore-Konten versteckt ist, und sie ist sehr gut in ihrem Job. Zu ihrer Familie hat sie wenig Kontakt, und als ihre Mutter sie bittet, nach Island zu fahren, um zu sehen, warum Áróras Schwester Ísafold  nicht erreichbar ist, geht sie nur ungern auf die Reise. Was mir gefallen hat, ist, dass dieser Krimi nicht im üblichen Schachbrettmuster verläuft, sondern seine ganz eigene Art entwickelt, mit einem intelligenten Ende und einem echten Island-Flair.  Weiter zur Rezension:     Höllenkalt von Lilja Sigurðardóttir