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Rezension - Ich kann (keine) Katzen zeichnen von Peng

  Sie sind eigensinnig, sie sind witzig, frech und einfach bezaubernd – all das und noch viel mehr lässt sich mit nur wenigen Strichen in ausdrucksstarken Zeichnungen festhalten. Wirklich ganz einfach! Der Cartoonist und Katzenliebhaber Peng verrät, wie es geht, die Katze aufs Papier zu bringen, so dass es wirklich jedem gelingt! Im Comic-Stil oder zeichen, der Zeichenkurs ist witzig und abwechselungsreich. Und wer nicht zeichnen mag, dem werden allein die witzigen Cartoons gefallen. Katzenfans kommen auf  ihre Kosten, garantiert. Empfehlung, als Geschenk für Katzenfreunde. Weiter zur Rezension:    Ich kann (keine) Katzen zeichnen von Peng

Rezension - Wanderer zwischen den Welten von Caroline Ring

  Nachtigall ick hör dir trapsen … das wäre typisch für Berlin. Halsbandsittiche finden wir im Rheinland, Nilgänse in Frankfurt und dank dem Bemühen einer Frau sind die Mauersegler immer noch in Weimar ansässig: Die Vogelwelt in den Städten verändert sich. Menschen vernichten Lebensräume und schaffen andernorts neue. Wie unter einem Brennglas lässt sich in Städten beobachten, was es bedeutet, dass der Mensch den Lebensraum für andere Organismen formt. Ein erzählendes Sachbuch, das uns die Vogelwelt in den Städten näherbringt. Nature Writing im städtischen Lebensraum. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Wanderer zwischen den Welten von Caroline Ring

Rezension - Unten von Maja Ilisch

  Alles, was Spaß macht, ist verboten: Rennen, fangen Spielen im Flur, laut sein … Nevo und ihre Freundin Juma wohnen in einem großen Haus mit vielen Etagen. Wie viel, das wissen sie nicht, denn sie benutzen nur ihre Wohnetage und die Schuletage. Noch nie in ihrem Leben haben sie das Haus verlassen – ihre Mütter auch nicht. Väter existieren nicht. Nevo muss sich an die Regeln halten, sonst verliert ihre Mutter noch die Wohnung und sie müssten nach unten ziehen, und unten wohnen die Schmutzigen, die Widerlichen. Die Hausverwaltung sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat. Doch dann fällt Nevos Freundin Juma beim Spielen in den Wäscheschacht und ist wie vom Erdboden verschluckt. Eine Dystopie, ein Kinderroman ab 10 Jahren mit interessantem Ansatz. Weiter zur Rezension:    Unten von Maja Ilisch

Rezension - Südtiroler Gasthaus von Marlene Lobis

  Menschen, Rezepte, Geschichten Ein Kochbuch und Gasthaus-Führer zugleich. Hinter der Marke «Südtiroler Gasthaus» stehen 29 sehr individuelle Familienbetriebe, vor allem aber Menschen, die mit Leidenschaft ihre Gäste bewirten. Für ihre tägliche Arbeit haben sie sich gemeinsam hohe Qualitätskriterien gesetzt, die unabhängig überprüft werden. Ein Qualitätsmerkmal ist die Verwendung von einheimischen, saisonalen Produkten, die in überlieferten und neu interpretierten Rezepten umgesetzt werden. Eine Tour durch Südtiroler Gasthäuser, die nebenbei ihre Lieblingsrezepte mitliefern. Südtiroler Küche, Reiseliteratur, Kulinarisches, Italienische Küche mit außergewöhnlichen Rezepten. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Südtiroler Gasthaus von Marlene Lobis

Rezension - Ein dreckiges Geschäft von Chris Offutt

  Mick Hardin arbeitet bei der CID der US Army; derzeit allerdings kuriert er eine Verletzung durch einen Sprengstoffanschlag aus. Er ist bei seiner Schwester im Elternhaus einquartiert und langweilt sich. Sie ist Sheriff in Rocksalt, ein Kaff in den Kentucky Mountains. Als Fuckin’ Barney Kissick, ein stadtbekannter Drogendealer, tot aufgefunden wird, bittet seine Mutter Mick, den Mörder zu finden. Die Polizei ermittelt lasch bei einem Typen, den wohl nur seine Familie vermissen wird, und Micks Schwester ist nicht zuständig. Ein Country-Noir, ein Krimi, der etwas braucht, bis die Spannung zieht, was aber ausgeglichen wird durch die ausdrucksstarke Beschreibung Kentuckys und deren Einwohner. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Ein dreckiges Geschäft von Chris Offutt

Rezension - Imperium der Schmerzen von Patrick Radden Keefe

  Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste Gesprochen von: Julian Mehne Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 21 Std. und 46 Min. Fast 22 Stunden Hörbuch als erzählendes Sachbuch – und es wurde nie langweilig! Das große, verstörende Porträt der Sackler-Familie, die sich als Philanthropen feiern lassen, deren Vermögen durch Valium entstand und mit dem Medikament OxyContin die Opioidkrise in den USA auslöste. Über vier Generationen behaupteten sie, sie hätten mit ihren Firmen nichts zu tun, hielten ihren Namen heraus; doch hinter den Türen zogen sie die Fäden. Millionen Menschen stürzten weltweit in die Abhängigkeit mit Oxy. Die Sacklers behaupteten, wer abhängig sei, habe das Medikament eigenständig überdosiert – das war von Anfang an gelogen, und sie wussten das seit der Einführung des Medikaments. Empfehlung für diese  True-Crime-Story; ein Familienroman, ein historischer Roman zur Pharma- und Medizingeschichte. Weiter zur Rezension:    Imperium der S...

Rezension - ¡Blut und Feuer! von Manuel Chaves Nogales

  Manuel Chaves Nogales, war Spaniens herausragender Journalist der Zwanziger- und Dreißigerjahre. Seine Artikel, die in dem für ihm typischen, erzählendem, humoristischem Stil, oft als Fortsetzungsgeschichten herausgab, sind bereits zu seinen Lebzeiten als Erzählungen in Bücher zusammengefasst worden. 1936 bis 1939 wütete in Spanien ein Bruderkrieg, der Guerra Civil. Die junge Demokratie wurde von General Franco geputscht, ein blutiger Bürgerkrieg, in dem sich keine Seite mit Ruhm bekleckerte. 1937 erschien «¡Blut und Feuer!», von Chaves im Exil in Paris verfasst – er war von beiden Kriegsparteien auf die Todesliste geschrieben. 9 Kriegsgeschichten, die unter die Haut gehen. Hier wird vor niemand Halt gemacht. Es sind wahre Geschichten, die aus den Erlebnissen von Chaves und Berichten entstanden, empathisch und bildlich erzählt. Spannender kann kein Roman sein. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    ¡Blut und Feuer! von Manuel Chaves Nogales

Rezension - Irgendwo im Schnee von Linde Faas

  Bald ist Weihnachten. Überall in der Stadt herrscht festliche Stimmung, und aus jedem Fenster strömen Licht und Wärme. Nur nicht bei der kleinen Sofie, die von Kerzen, Sternen, von Musik und Geschenken träumt. Ihr Vater ist leider viel zu beschäftigt. Also geht sie hinaus in den kalten Wintermorgen. Es zieht ein Schneesturm auf, und mitten in dieser weißen Welt taucht plötzlich ein Elch auf, der Sofie mit «freundlichen Augen» anblickt. Auf der Suche nach Weihnachten folgt Sofie dem Elch, setzt sich auf seinen warmen, weichen Rücken, und sie dringen in den tief verschneiten Winterwald ein, der voller zauberhafter Weihnachtswunder steckt. Ein sehr atmosphärisches Weihnachts-Bilderbuch, eine Weihnachtsgeschichte ab 4 Jahren. Empfehlung für das Bilderbuch!  Weiter zur Rezension:    Irgendwo im Schnee von Linde Faas

Rezension - Anton und der Gargoyle von Jo Ellen Bogart und Maja Kastelic

  Anton hat einen Lieblingsstein. Als er eines Morgens aufwacht, ist dieser Stein zerbrochen, aus dem ein freundliches Steinwesen geschlüpft ist. Als sein neuer Freund Heimweh bekommt, möchte Anton ihm helfen herauszufinden, wohin er gehört. Anton recherchiert, findet im Familienalbum ein Foto von seiner Oma – noch recht jung – zusammen mit Papa, der noch ein Junge ist, vor Steingebilden, die aussehen, wie sein kleiner Freund. Ein Gargoyle ist ein Fantasiegeschöpf aus der Gotik-Epoche. Das Männchen ist ein kleiner Wasserspeier und stammt aus Paris. Ein empathisches Bilderbuch ab 4 Jahren, das ganz ohne Worte auskommt – Empfehlung. Weiter zur Rezension:   Anton und der Gargoyle von Jo Ellen Bogart und Maja Kastelic

Rezension - Der Kinder Kalender 2024

  Mit 53 Gedichten und Bildern aus der ganzen Welt Seit 2011 begleitet «Der Kinder Kalender» mit Gedichten und Bildern aus der ganzen Welt Woche für Woche durch das Jahr. Jeden Montag gibt es ein neues illustriertes, zweisprachiges Gedicht. Mal ist es gereimt, mal nicht, manchmal heiter, manchmal nachdenklich, zum Auswendiglernen, zum Vorlesen und Selberlesen, zum Lachen und Träumen, mal übersetzt aus einer der Weltsprachen, mal aus einer kleinen, kaum gesprochenen Sprache. Lustige Originalillustrationen begleiten und rahmen die Gedichte. Kinderkalender ab 6 Jahren - Allage. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Der Kinder Kalender 2024