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Rezension - Hauke Haiens Tod von Robert Habeck und Andrea Paluch

  Gesprochen von: Sandra Ragg Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 5 Std. und 52 Min. Der Deich bricht. Bei einer Jahrhundertsturmflut an der friesischen Nordseeküste kommt es zur Katastrophe. Hauke Haien, der Erbauer des Deiches, seine Frau Elke und scheinbar auch ihre vierjährige Tochter Wienke, die an einer mentalen Retardierung litt, sind tot. Iven Johns, der Knecht Hauke Haiens, setzt sich nach Hamburg ab. Fünfzehn Jahre nach der Unglücksnacht steht sein schlechtes Gewissen plötzlich wieder vor ihm: Wienke. Sie fragt Iven, warum er sie damals ins Heim gegeben hätte, glaubt, er wäre ihr Vater. Sie lässt nicht locker, will zum Ort ihrer Herkunft, herausfinden, wo ihren Eltern abgeblieben sind. Iven beschließt, mit ihr ins Dorf Stegebüll hinter dem Deich der Nordsee zu fahren, um Licht ins Dunkel der Todesnacht zu bringen. Auch er muss sich seiner Vergangenheit stellen. Eine moderne Adaption des «Schimmelreiters» von Theodor Storm. Heimatroman, Thriller, Kriminalroman - Empfehlung! W...

Rezension - Anne auf Green Gables von Mariah Marsden

  Es gibt nichts Mächtigeres als ein Mädchen mit Fantasie! Lucy Maud Montgomerys zeitloser Kinderbuchklassiker Anne auf Green Gables wurde weltweit millionenfach verkauft und mehrmals verfilmt, zuletzt auch als Netflix-Serie: Anne with an E. Nun liegt das Buch als Comicadaption vor. Die Geschwister Marilla und Matthew Cuthbert freuen sich auf einen kräftigen Waisenjungen, der ihnen bei der Farmarbeit auf Green Gables zur Hand gehen. Doch als Mathew Cuthbert das Kind vom Bahnhof abholen will, wartet dort ein dünnes Mädchen, mit «Haaren so rot wie Karotten». Und die Geschwister entscheiden sich, das Mädchen, das ohne Punkt und Komma redet, gleich am nächsten Tag wieder zurückzuschicken. Doch sie erliegen dem Charme von Anne Shirley, die alles, was sie sieht, so fantasievoll charakterisiert, zu allem, was auch immer, einen Kommentar geben muss. Comic, Graphic Novel ab 9 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Anne auf Green Gables von Mariah Marsden

Rezension - Sei wild, mein Kind! von Olivia Hope und Daniel Egnéus

  Dieses Bilderbuch lädt Kinder auf eine wilde Reise ein: fliegen mit den Schmetterlingen und Vögeln, tanzen und laut sein wie die Elefanten, klettern wie die Affen im Dschungel, tauchen die Tiefen der Ozeane, sich gegen den Sturm stemmen, mit den Wölfen frei herumlaufen, mit Glühwürmchen tanzen. Es ist ein Aufruf, sich selbst auszuprobieren, keine Angst haben, offen zu sein, Grenzen zu überwinden und neue Perspektiven einzunehmen; den Moment zu genießen. Aber leider auch immer laut stampfend wild zu sein: «Mach Rabatz! Sing Tralala und Schubidu, bis alle wissen, jetzt kommst du!» Bilderbuch ab 3 Jahren. Weiter zur Rezension:   Sei wild, mein Kind! von Olivia Hope und Daniel Egnéus

Rezension - Istrien: Das Herz der Adria von Paola Bacchia

  Rezepte und Geschichten aus Kroatien Willkommen zu einer kulinarischen Reise auf die istrische Halbinsel - einem kulinarischen Schmelztiegel mit historischen Einflüssen aus Kroatien, Italien, Slowenien, Österreich und Ungarn. 10 Kapitel von Suppen und Pasteten über Pasta, Fisch & Meeresfrüchte bis hin zu Süßem und Basisrezepten. Aber das ist noch lange nicht alles! Paola Bacchia erzählt uns eine Menge über Istrien und ihre nach Australien ausgewanderte Familie: Sie stellt im Kochbuch die Heimat ihres Vaters Nello vor. Ein erzählendes Sachbuch voller Küchengeschichten und Reiseliteratur, reich bebildert und natürlich mittendrin eine Menge Rezepte. Stimmungsvoll berichtet sie von ihrer Reise, stellt uns Istrien mit allen Sinnen dar. Weiter zur Rezension: Istrien:    Das Herz der Adria von Paola Bacchia 

Rezension - Liebewesen von Caroline Schmitt

  Ein Liebesroman aus der Realität, gnadenlos, der zeigt, wie schwer Liebe zu definieren ist. Mariam ist der Meinung, dass Lio, um die 30 Jahre alt, jetzt endlich mal eine Beziehung haben muss, setzt sie auf eine Datingapp. Lio ist Jungfrau, denn ihr Körper ist ihr Albtraum. Sie mag sich nicht anfassen lassen, hat Angst vorm ersten Mal aus verschiedenen Gründen. Max möchte sich mit ihr treffen, der ihr schreibt, das er sich das erste Treffen in seiner Badewanne vorstellt. Lio schreibt: klar, warum nicht – Max muss tief Luft holen, bietet dann doch ein neutrales erstes Treffen an. Beim zweiten Mal geht es in die Badewanne und eine dysfunktionale Beziehung nimmt ihren Lauf. Halt, nicht wie ihr jetzt denken mögt. Es dauert eine Weile, bis Max Lio berühren darf – er ist sehr rücksichtsvoll, ein feinfühliger Mensch mit Geduld.  Weiter zur Rezension:    Liebewesen von Caroline Schmitt

Rezension - Weiße Sonne von J. Todd Scott

Chris Cherry, ist wieder zurück: Nach dem Tod seines korrupten Chefs Stanford Ross ist Chris zum Sheriff von Big Bend County befördert worden, eine Kleinstadt in Texas, direkt an der mexikanischen Grenze. Als Debuty Tommy Millford von einem Wagen, den er kontrollieren wollte, schwer verletzt wird, kann der Täter gestellt werden. Ein sehr junger Hispano. Der Wagen scheint sauber zu sein und er hat gültige Papiere. Warum hat er sich der Kontrolle entzogen? Kurz darauf wird der River Guide Billy Bravo mit zerschmettertem Schädel aufgefunden. Die Aryan Brotherhood of Texas könnten dahinterstecken. Einer ihrer Anführer, John Wesley Earl, treibt sich mit seiner Gang in der Nähe herum. Sie wollen mit Reverent Thurman Flowers dessen Kirche die Reinheit des Blutes und der Rasse predigt, Hass, Terror und Gewalt, eine Geisterstadt neu besiedeln, eine «rein arische» Ortschaft erschaffen und von hier über gesamt Amerika ihre Message verkünden. Noir-Krimi, Country-Noir, literarischer Krimi, mode...

Rezension - Am Meer: Die Welt der Küste von Judith Homoki und Martin Haake

Das großformatige Bilderbuch im Din A 3 – Format zeigt hier mal nicht die Meeresbewohner, sondern beschäftigt sich mit der Küste – und damit auch, was Meer und Mensch so eng verbindet. Seite für Seite reisen wir entlang der Ozeane der Erde, vom Wattenmeer bis nach Waikiki, von Brighton bis zum Barrier Reef; Riviera, der Senegal, Küstenregenwald, Mangrovenwald, das Leben der Inuit – quer über die Welt schifft das Kinderbuch über Küstenregionen, zeigt deren Lebensraum. Ein fein gestaltetes Sachkinderbuch, bei dem es fast wie in einem Wimmelbuch wieder etwas Neues zu finden ist, ab 6 / 8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Am Meer: Die Welt der Küste von Judith Homoki und Martin Haake

Rezension - Gefühle von Deborah Marcero

  Leander mag es nicht, sich ängstlich oder traurig, wütend, einsam oder verlegen zu fühlen. Und so lässt er sich einen genialen Plan einfallen: Er stopft jedes seiner Gefühle in Gläser und versteckt sie dort, wo sie ihn nicht mehr stören. Weg ist weg. Aber ist das so einfach? Kann das gut gehen? Ein empathisches Bilderbuch atmosphärisch gestaltet ab 3 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Gefühle von Deborah Marcero

Rezension - After Dawn – Die wandernde Stadt von Lars Meyer

  (Band 2) Der 2. Teil einer sehr spannenden Fantasy-Trilogie, die man von Anfang an verfolgen muss. Wir erinnern uns, Ember hatte es bis ins Reich der Grounders geschafft und Devan kennengelernt, der von dort verschwinden will. Ein schweres Erdbeben im unterirdischen Reich der Grounders ermöglicht beiden die Flucht an die Oberfläche. Sie folgen der wandernden Stadt, der Spur des stählernen Kolosses, der alles entwurzelt, zermalmt, was ihm im Weg ist. Endlich kommt Ember ihrem Ziel näher: Sie will ihre Familie zu befreien, die gefangen genommen wurde und als Sklaven in der Stadt des Dawn Imperiums schuften muss. Die Stadt steht vor ihnen; allerdings gibt es ein Problem. Die wenigen Zugänge ins Innere sind schwer bewacht. Wie soll man nur hineingelangen? Selbst wenn sie es schaffen, was dann? Weiter zur Rezension:    After Dawn – Die wandernde Stadt von Lars Meyer

Rezension - In 80 Meerestieren um die Welt von Helen Scales und Marcel George

  In einer Reise durch die Weltmeere stellt uns Helen Scales 80 ihrer bemerkenswertesten Bewohner vor, farbenprächtig illustriert durch Marcel George. Das erzählende Sachbuch nimmt sich jeweils einen Fisch, eine Muschel, Schnecke, Krebs vor, erklärt den Meeresbewohner und gibt interessante Geschichten dazu: Die Beziehung zu anderen Tieren, zum Menschen, Medizin, Kultur, Kurioses, Aberglaube usw. Ein kompakt gehaltener und unterhaltsamer meereskundlicher Einblick in die Welt der Meerestiere - ob Flossenträger, Weichkörper-Tier oder Küstenbewohner – Yetikrabbe, Seeohr, Boxerkrabbe, gemeines Perlboot u.a. Ein prima Sachbuch zur Meeresbiologie zum Schmökern, Allage, aber bereits für interessierte Kinder ab 12 Jahren geeignet.  Weiter zur Rezension:    In 80 Meerestieren um die Welt von Helen Scales und Marcel George