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Rezension - Wie die einarmige Schwester das Haus fegt von Cherie Jones

  Die Legende von der einarmigen Schwester sollte Lala eigentlich davor warnen, was mit Mädchen geschieht, die ihren Müttern nicht gehorchen. Doch für Lala hört nicht auf die Oma, heiratet den falschen Mann. In der Nacht, als Lalas Baby auf die Welt kommt, löst eine Kette von schrecklichen Ereignissen bei einem Einbruch etwas aus, das das Leben aller Beteiligen verändern wird. Ein Paar wacht auf, Ein Einbrecher … ein Handgemenge, ein Schuss löst sich, ein Mann verstirbt. Baxter’s Beach, Barbados, ein Karibik-Paradies für reiche Touristen. In diesem Noir-Roman wird die düstere Seite der Sonnenscheininsel beschrieben. Glimmer auf der einen Seite und bittere Armut der Einheimischen in Strandhütten und baufälligen Häusern auf der anderen. Hier geht es um menschliche Schicksale und um das, was das Verbrechen aus ihnen macht. Atmosphärische Noir-Literatur der Extraklasse – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Wie die einarmige Schwester das Haus fegt von Cherie Jones

Rezension - Mama Baobab von Nasrin Siege und Maike Neuendorff

Ein Märchen aus Afrika: Abedi ist ein Ziegenhirt, hütet die Tiere seiner Großmutter, und er liebt es, unter dem Boaobab, dem Affenbrotbaum, zu sitzen. Eines Tages ist er eingeschlafen, und als er aufwacht stellt er verzweifelt fest: Seine Ziegen sind fort. Ohne ihn sind sie in Gefahr, denn in der Wildnis lauern die Hyänen. Was soll er Großmutter bloß sagen? Doch plötzlich ist die Welt ganz anders! Abedi kann mit Tieren sprechen und gemeinsam mit einem Vogel, einer Schildkröte und einem Streifenhörnchen macht er sich auf die Suche nach den Ziegen. Ein Bilderbuch ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:   Mama Baobab von Nasrin Siege und Maike Neuendorff

Rezension - Gemeinsam sind wir stark! von Rebecca June und Ximo Abadia

  Wie friedliche Proteste die Welt verändern Dieses Kinderbuch erzählt, wie friedliche Proteste auf der ganzen Welt eine Veränderung der Gesellschaft bewegt haben. Vom Kampf für das Frauenwahlrecht über die Montagsdemos bis hin zu Fridays for Future. Im Lauf der Geschichte haben schon viele friedliche Proteste und Demonstrationen die Welt ein Stück weit besser gemacht. Menschen sind in Neuseeland auf Bäume geklettert, um einen Wald zu retten. In England sind die Suffragetten durch den Schlamm marschiert, um das Frauenwahlrecht zu fordern, Gandhis Salzmarsch, das Busboykott von Montgomery und Black Lives Matter für Gleichheit aller Hautfarben und vieles mehr. Und überall auf der Welt organisieren Kinder und Jugendliche wöchentliche Schulstreiks, um gegen die Klimakatastrophe zu kämpfen. Ein feines Sachbilderbuch zur Demokratie ab 8 Jahren! Weiter zur Rezension:    Gemeinsam sind wir stark! von Rebecca June und Ximo Abadia

Rezension - Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose

  Gesprochen von: Richard Barenberg Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 11 Std. und 4 Min. Serie: Ben Kitto ermittelt auf den Scilly-Inseln, Titel 1 Türkisblaues Meer, sattgelbe Ginsterbüsche, majestätische Klippen, ein Cosy Krimi mit viel Herz mit viel Atmosphäre aber auch mit zähen Längen, leider. Detective Inspector Ben Kitto will sich zu Hause auf den Scilly Inseln ausruhen. Er braucht eine Auszeit. Doch kaum ist er auf seiner Heimatinsel Bryher angekommen, wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, und erhält aus London die Zusage, den örtlichen Polizisten als Ermittler zur Seite zu stehen. Hier kennt jeder jeden und jeder ist verdächtig – all diese Menschen, die Ben seit seiner Kindheit kennt … Ein gemütlicher, zäher Whodunnit, Mysterykrimi, Cornwell, Scilly Inseln – doch kürzer hatte der Krimi mehr Kraft gewonnen. Weiter zur Rezension:  Nachts schweigt das Meer von Kate Pe...

Rezension - Papa von Hélène Delforge und Quentin Gréban

  Papa. Ein Wort, zwei Silben ... so viele Empfindungen. Stolz, Angst, Liebe. So viele verschiedene Männer, überall auf dieser Welt in verschiedenen Epochen: Alte, junge, starke, schwache, abwesende, unterstützende, zärtliche, verunsicherte, mutige Papas. Jeder eine eigene Persönlichkeit, aber alle wünschen sich dasselbe: Dass ihr Kind glücklich ist. Emotionale Texte, Gedichte, Kurzgeschichten und das großformatig bezaubernd illustriert. Eine Hommage an alle Väter der Welt, ein besonderes Buch. Ein feines Buch zum Verschenken oder schlicht, sich selbst dran erfreuen. Weiter zur Rezension:    Papa von Hélène Delforge und Quentin Gréban

Rezension - Deutsche Fleischarbeit von Veronika Settele

  Kompetent und mit erzählerischem Schwung führt uns die Historikerin Veronika Settele durch Deutschlands Ställe seit dem 19. Jahrhundert und zeigt, wie sich unser Umgang mit Tier und Fleisch nicht erst seit gestern verändert hat. Wann beginnt die Massentierhaltung? Wenn der Ertrag der eigenen Ernte nicht zur Ernährung des eigenen Viehbestands ausreicht? Veronika Setteles beschreibt akribisch genau und sachlich die Geschichte der Massentierhaltung. Sie zeigt die Stationen auf einem langen Weg, der von der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Straßen Berlins, Londons und Manhattans noch mit Schweinen bevölkert waren, bis in unsere Gegenwart, in der ein exorbitanter Fleischkonsum und «intensive» Tierhaltung ebenso existieren wie die immer lauter werdende Kritik daran. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Deutsche Fleischarbeit von Veronika Settele

Rezension - Erfüllung von Nina Bouraoui

  Die sieben Hefte der Michèle Akli (Algier, 1977–1978) Algier 1977, die 38-jährige Französin Michèle Akli lebt mit ihrer Familie in Algerien. Sie war ihrem algerischen Mann Brahim nach der Unabhängigkeit 1962 in sein Heimatland gefolgt. Sie leben mit ihrem 10-jährigen Sohn Erwan in einem kleinen Haus über der Stadt. Michèle Akli geht einkaufen, unternimmt Strandausflüge mit ihrem Sohn, hat jedoch wenig Spielraum sich zu bewegen, ihr fehlen soziale Kontakte, und sie fühlt sich nach den Jahren im fremden Land zunehmend verloren. Ein Roman von großer Sinnlichkeit und Intimität über das Ende von Kindheit, die Vergänglichkeit der Liebe und die Sehnsucht, die einem den Verstand rauben kann. Großartig geschrieben, Bilder, die man immer wieder noch einmal lesen möchte. Eine kraftvolle Sprache, poetische Melancholie – eine literarische Perle. Weiter zur Rezension:    Erfüllung von Nina Bouraoui

Rezension - Mistral von Maria Borrélys

  Ein Buch wie ein Gesang auf die Natur  Ein Klassiker der französischen Literatur, erstmals 1930 erschienen, in großartiger Neuübersetzung. Ein malerisches Dorf im Tal der Haute Provence; der unerbittliche Mistral macht den Menschen das Leben schwer. Marie lebt glücklich auf einem Bauernhof in den Bergen im Kreise ihrer Familie. Eines Tages kreuzt ihr Weg den von Olivier. Marie ist verliebt – sie küssen sich; und sie macht sich Hoffnung, schreibt ihm einen Liebesbrief. Dann hört sie, er heiratet eine andere. Gleichzeitig beschreibt Maria Borrély die wilde Schönheit der Haute Provence in allen sinnlichen Facetten – Nature Writing. Der Mistral singt, heult, peitscht und macht das Leben an manchen Tagen unerträglich, fordernd den Menschen viel ab. Eine schmale, dafür kraftvolle Novelle, der für Freunde des Nature Writings und für Provence-Fans sicher ein Leckerbissen ist.  Weiter zur Rezension:    Mistral von Maria Borrélys 

Rezension - Die geheime Welt der Wale von Rena Ortega

  Mit diesem Sachkinderbuch tauchen wir ein in die geheimnisvolle Welt der Familie der Wale: Arten, Flossen, der Blas, Ernährung, Gesänge, Schulen, soziales Verhalten, Wanderrouten, Walfang. Warum schlafen sie senkrecht «stehend»? Und was treibt sie an auf ihren weiten Wanderungen rund um den Erdball? Detailliertes Wissen über Wale, kindgerecht erklärt und mit ausgesprochen schönen Aquarellen illustriert. Fundierte Informationen bringen uns das faszinierende Leben der größten Säugetiere der Welt näher und zeigen uns, wie wir sie und ihren zerbrechlichen Lebensraum schützen können. Abteilung Lieblingsbuch für Meerestiere ab 7 Jahren. Weiter zur Rezension:    Die geheime Welt der Wale von Rena Ortega 

Rezension - Schattenfisch von Elisabeth Longridge

  Kleines kann Großes bewegen! Es war einmal ein sehr kleiner Fisch, ein Angstfischlein im großen Ozean …. Und wer so klein ist, dem erscheint alles andere groß – sehr groß … Der kleine Fisch hat im großen Meer oft Angst, traut sich nicht mal jemandem «Hallo» zu sagen. Doch als er unverhofft einen Freund findet, wird er immer mutiger – er ist ja nicht mehr allein. Und als er in der dunklen Höhle einen Hilferuf hört, traut er sich zusammen mit dem Freund hinein: Oh Schreck! Das ist ja furchtbar – er muss sofort Hilfe organisieren. Doch nicht jeder hat Zeit oder Lust zur Hilfe zu eilen … Ein zauberhaft empathisches Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Schattenfisch von Elisabeth Longridge