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Rezension - Ausgeflippte Fische von Debra Kempf Shumaker, und Claire Powell

  Alle Fische leben im Wasser, haben Flossen und Kiemen. Aber da hört auch die Gemeinsamkeit auf. Manche zappeln, «singen», blinken, «tanzen» und fliegen sogar! Debra Kempf-Shumaker und Claire Powell nehmen uns mit auf eine Reise durch die «ausgeflippte» Welt der Fische. Los geht es mit den Fiesen, den Elektroschockern, wie dem Zitteraal und dem Himmelsgucker – und Fischen, die stechen, wie dem Feuerfisch und dem Skorpionfisch. Ein Buch für die Kleinsten über Fische. Im Prinzip ok für mich, klasse lustige Illustration, das Ende entspricht allerdings nicht einem Sachbilderbuch.  Weiter zur Rezension:    Ausgeflippte Fische von Debra Kempf Shumaker, und Claire Powell

Rezension - Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen von Yarrow Townsend und Torben Kuhlmann

  Seit dem Tod ihrer Mutter lebt Alva allein mit ihrem Pferd in einem Haus in der Nähe des Flusses. Ihre Mutter war am Fieber gestorben, obwohl sie als Heilerin arbeitete – Alva konnte sie retten. Das Fieber grassiert in allen Siedlungen, rafft die Menschen dahin wie Fliegen. Doch Alva weiß, ihre Mutter hatte ein Heilmittel gefunden, es nur nicht mehr geschafft, es den Menschen zu verabreichen. Alva hat eine besondere Gabe: Sie kann mit Pflanzen sprechen, und von ihrer Mutter hat sie gelernt, Medizin aus ihnen herzustellen. Sie will herausfinden, welche Heilmittel ihre Mutter entdeckt hat. Weiter:    Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen von Yarrow Townsend und Torben Kuhlmann

Rezension - Felix Blom – Der Häftling aus Moabit von Alex Beer

  Berlin, 1878: Felix Blom ist nach drei Jahren aus strenger Isolationshaft entlassen worden. Ein wundervolles Gefühl – doch halt! Die Auflagen lauten: Binnen drei Tagen einen festen Wohnsitz und eine Arbeitsstelle nachzuweisen, ansonsten muss er wieder einfahren. Wie soll das funktionieren? Der Meisterdieb, der es zum Gentleman geschafft hatte, wurde damals hereingelegt, für einen Diebstahl verurteilt, an dem er nicht beteiligt war. Alles futsch: Haus, Vermögen, Verlobte, Auto – und auch die Freunde. Alle Versuche, an Geld oder Arbeit zu kommen, scheitern. Mit viel Humor entwickelt sich der spannende und wendungsreiche Kriminalroman, offenbart sich eine vielschichtige Handlung. Fluffig geschrieben, ein wenig Zeitkolorit aus dem alten Berlin – ein historischer Krimi, rundum gute Unterhaltung.  Weiter zur Rezension:    Felix Blom – Der Häftling aus Moabit von Alex Beer

Rezension - Am Montag werden sie uns lieben von Najat El Hachmi

  Naíma, ein junges Mädchen marokkanischer Herkunft wächst an der Peripherie von Barcelona auf. Inmitten der religiösen und kulturellen Zwänge ihres muslimisch geprägten Umfelds sehnt sie sich nach Freiheit. Ihre Freundin Sam gibt ihr Halt, denn deren Familie ist völlig anders: Es sind moderne Muslime, und ihnen ist es egal, was die anderen im Viertel reden. Der Roman ist ein Brief an Sam, in der die Geschichte der beiden Frauen erzählt wird und die Bedeutung, die diese Freundin für Naímas Leben hat. Ein Leben voller Montagslisten, Liste, Listen, Listen - alles, was zu tun ist, um ein wenig Aufmerksamkeit und Liebe zu erhalten. Spanische Literatur, ein Coming-of-Age-Roman, den man unbedingt lesen sollte! Weiter zur Rezension:    Am Montag werden sie uns lieben von Najat El Hachmi

ezension - RDer kleine Major Tom – SOS im Venusnebel von Bernd Flessner, Peter Schilling und Stefan Loh

  Band 15: Für mich war es die erste Major Tom–Geschichte. Und so war es hilfreich, eine kurze Einführung zu erhalten. Tom wohnt zusammen mit seinem Vater auf einer Raumstation. Astronautenfreundin Stella ist auch an Bord. Die Roboterkatze Plutinchen ist eine große Hilfe bei der Analyse und Reparatur von Dingen. Der neue Auftrag lautet: Durch ein Wurmloch zur Venus zu reisen, um dort zwei unbemannte Forschungsluftschiffe zu inspizieren, die in sicherer Höhe über der Oberfläche des Planeten schweben. Doch auch der Kontrollflug durch ein Wurmloch und durch den Venusnebel gestaltet sich gefährlich – irgendetwas stimmt nicht mit dem einen unbemannten Raumschiff ... Ab 7 Jahren Weiter zur Rezension:  Der kleine Major Tom – SOS im Venusnebel von Bernd Flessner, Peter Schilling und Stefan Loh

Rezension - Die Welt schmecken und entdecken – eine kulinarische Weltreise für Kinder von Paola Frattola Gebhardt, Leyla Köksal-Mergner und Stephanie Marian

  Die Welt schmeckend entdecken! Lerne 13 Kinder aus verschiedenen Ländern kennen: Wie leben Niika in Japan oder Feven in Äthiopien und was essen sie am liebsten? Welche Lieblingsrezepte haben Heitor aus Brasilien oder Gurmeet aus Indien? Ein wenig Erdkunde, wichtige Traditionen, Sehenswürdigkeiten und dann hinein in die Familie! Einfache landestypische Rezepte laden am Ende des Kapitels Step-by-Step-Fotos zum Nachkochen ein. Kulinarisches Kindersachbuch mit Länderkunde von 6-12 Jahren. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    Die Welt schmecken und entdecken – eine kulinarische Weltreise für Kinder von Paola Frattola Gebhardt Leyla Köksal-Mergner und Stephanie Marian

Rezension - Das Museum des Körpers von Katy Wiedemann und Jennifer Z Paxton

  Fein detaillierte, künstlerische Illustrationen, gestalten das Sachbilderbuch mit einem gut verständlichen Text geben einen Einblick in das Innere des menschlichen Körpers. Vom Skelett über die Muskeln, die unseren Körper aufrecht halten, den inneren Organen, bis hin zum Gehirn mit seinen präzisen Funktionen, dem Herz-Kreislauf-System, dem Atemapparat sowie dem Verdauungssystem. Das zentrale Nervensystem offenbart sich grafisch mit all seinen Feinheiten. Immunsystem, Hormone und Fortpflanzungsorgane sind trotz ihrer Komplexität ganz klar und verständlich erklärt. Kindersachbuch ab 8 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das Museum des Körpers von Katy Wiedemann und Jennifer Z Paxton

Rezension - Der Horror der frühen Chirurgie von Lindsey Fitzharris

  Im Original heißt das Buch «The Facemaker» – was wesentlich passender ist. Der Horror passt weniger auf die enormen medizinischen Fortschritte, sondern auf den Ersten Weltkrieg. Wer die neue Verfilmung von «Im Westen nichts Neues» gesehen hat und den Film zu brutal empfand, der sollte von diesem erzählenden Sachbuch die Finger lassen. Plastische Chirurgie, die meisten verstehen heute darunter die Schönheitschirurgie, entstand im Ersten Weltkrieg. Harold Gillies war der Vorreiter, der zerschossene und verbrannte Gesichter wieder herstellte, Nasen ersetzte, zerfetzte Kiefer erneute. Aber dieses Sachbuch ist mehr. Es ist parallel ein Geschichtsbuch zum Ersten Weltkrieg. Drastisch werden originale Situationen aus der Schlacht dargestellt, Soldatenschicksale von den Männern, die bei Gillies  landeten. Lindsey Fitzharris zeigt auf, welche verheerenden Folgen neue Kriegswaffen nach sich zogen. Großartig!  Weiter zur Rezension:    Der Horror der frühen Chirurgie von L...

Rezension - Die Rotte von Marcus Fischer

  Ein moderner Heimatroman aus Österreich – das Psychogramm eines kleinen Dorfs. Elfi Reisinger, eine junge Bäuerin, lebt Anfang der 1970er Jahre mit ihren Eltern auf einem kleinen Hof in der Rotte Ferchkogel, einer abgelegenen Siedlung im Voralpenland, eine Ansammlung von fünf Bauernhöfen. Ihr Vater, ein Trinker, der an der Schwermut leidet, verschwindet eines Nachts. Die Dörfler trauen den beiden Frauen nicht zu, den ärmlichen Hof alleine weiterzuführen, bedrängen sie zu Pacht und Verkauf. Elfi heiratet Franz, den Auswärtigen, nicht zur Zufriedenheit von Mutter und Dörflern ... Frauenschicksale, Geschlechterrollen, ländliches Sittenbild  – eine Lisbeth und eine Elfi, die mehr auf dem Kasten haben, als man ihnen zutraut. Brutal in der Sprache und im Geschehen und zugleich ein berührendes Buch, mit eigenem passendem Sound der Sprache. Empfehlung. Weiter zur Rezension:   Die Rotte von Marcus Fischer

Rezension - Die Gesetzlose von Anna North

Gesprochen von: Giuliana Jakobeit Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 8 Std. und 47 Min. 1894, im Wilden Westen: Nach einer Grippewelle herrscht Unfruchtbarkeit – die Zusammenhänge sind den Menschen aber nicht klar – doch klar ist: Die Frauen sind schuld und die Hexen. Frauen hatten die Pflicht, zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen. Als die siebzehnjährige Ada nach der Hochzeit nicht schwanger wird, gerät sie in Verdacht, eine Hexe zu sein. Die Mutter schickt sie fort, in ein Kloster, wo sie sicher ist. Sie wird nun per Steckbrief gesucht, angeklagt wegen Hexerei. Auf der Suche nach den Ursachen von Unfruchtbarkeit trifft sie auf die «Hole in the Wall-Gang», eine Gruppe von Gesetzlosen. Spannend, nette Unterhaltung, Western aus der Sicht der Frauen. Weiter zur Rezension:    Die Gesetzlose von Anna North