Direkt zum Hauptbereich

Posts

Rezension - Terra Alta – Die Erpressung von Javier Cercas

Ein spannender Politkrimi (der 2. der Trilogie «Terra Alta») aus Katalonien um die Seperatisten, der eine gewissenlose ewige Elite bloßlegt, die mit Kumpanei und Korruption das Land, bzw. die Hauptstadt Barcelona regiert. Junge Burschen, die Eliteschulen und Eliteuniversitäten besuchen, denen nichts passieren kann, weil ihre Papas und deren durchtriebene Anwälte immer alles irgendwie zu regeln wissen ... Die Bürgermeisterin von Barcelona, wird mit einem Sex-Video erpresst. Melchor Marin, Comisario in der Abteilung Entführung und Erpressung ermittelt diskret. Weiter zur Rezension:    Terra Alta – Die Erpressung von Javier Cercas

Rezension - Wolgakinder von Gusel Jachina

  Gesprochen von: Frank Arnold Ungekürztes Hörbuch Spieldauer: 18 Std. und 7 Min. In der Weite der Steppe am Unterlauf der Wolga siedelten sich seit dem achtzehnten Jahrhundert Deutsche an, angeworben von Katharina der Großen. 1916 ist Jakob Bach in dem kleinen Dorf Gnadental als Schulmeister angestellt. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er sich in Klara verliebt, eine Bauerntochter vom anderen Ufer der Wolga. Die politischen Umwälzungen Russlands nach dem Ersten Weltkrieg, die Revolution und die Gründung der Deutschen Republik an der Wolga, Stalin mit neuen Entscheidungen bringt viel Veränderung in das gewohnte Leben. So sehr mir «Suleika öffnet die Augen» gefallen hat, so wenig nun der Herr Bach und Gnadental. Meine Erwartung tendierte zu einem historischen Roman – was ansatzweise erfüllt wurde – mutierte für mich zu einer breitgewalzten Story mit Märchen und Mythen.  Weiter zur Rezension:    Wolgakinder von Gusel Jachina 

Rezension - Als der Krieg nach Rondo kam von Romana Romanyschyn, Andrij Lessiw

  Das Leben ist schön in Rondo. Die Luft ist kristallklar, überall blühen Blumen, einige singen sogar! Die drei Freunde Danko, Zirka und Fabian möchten nirgendwo anders sein. Doch plötzlich geschieht Schreckliches: Der Krieg kommt in ihre kleine Stadt. Dunkel und bedrohlich, groß und überwältigend. Er bringt nichts als Zerstörung, und nichts und niemand kann ihn aufhalten. Bis die drei Freunde eine geniale Entdeckung machen. Und die Dunkelheit dem Licht weicht. Für Kinder ab 5 Jahren empathisch Krieg erklärt. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Als der Krieg nach Rondo kam von Romana Romanyschyn, Andrij Lessiw

Rezension - Was ist Krieg? von Eduard Altarriba

  Der erste Satz:  Vati, wie lösen Soldaten, die sich gegenseitig umbringen, die Probleme der Welt Dies Sachbilderbuch richtet sich an ältere Kinder. Das Thema Krieg beschäftigt uns derzeit sehr, da auch wir von den Auswirkungen betroffen sind. Aber was genau ist Krieg und wie erklären wir das Thema Kindern? Es gibt ja nicht DEN Krieg, denn es existieren verschiedene Arten, wie bewaffneter Krieg, kalter Krieg, landinterne Kriege durch Staatsstreich, Revolution, ein Bürgerkrieg. Am Anfang steht der Konflikt. Wer sind die Akteure und wie kann Krieg von außen beeinflusst werden (internationale Organisationen und Eingreiftruppen, NGO’s, Medien)? Krieg ist ein Geschäft. Wer sind die Militärmächte? Krieg in der Geschichte, Folgen des Kriegs und am Ende gibt es aktuelle Erklärungen zu laufenden Kriegen. Das Buch ist ein Rundumpaket auf alle wichtigen Fragen für Kinder ab 10 Jahren – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Was ist Krieg? von Eduard Altarriba

Rezension - Sem und Mo im Land der Lindwürmer von Frida Nilsson

  Sem und Mo sind Waisenkinder und sie freuen sich, als sie eines Tages von ihrer Tante abholt werden, die einen freundlichen Eindruck macht. Doch bei Tante Tyra müssen die Kinder arbeiten, in Homework Silber polieren, und sie dürfen nicht zur Schule gehen, nicht spielen. Sind sie nicht schnell genug, gibt es Prügel. Eines Abends steht eine sprechende Ratte vor ihnen, Schwarzfell, stellt sie sich vor, aus dem Land der Lindwürmer. Und er schwärmt von einer Königin, die sich nichts so sehr wünscht wie ein Kind. Er bittet die Jungen, ihm zu folgen, verspricht ein Leben mit Spielzeug, gutem Essen, Seidenbettwäsche. Ein sehr spannendes Märchen, großartige Fantasy, mit sensiblen Themen. Ein niveauvolles Kinderbuch ab 10 Jahren, das sprachlich und inhaltlich begeistert.  Weiter zur Rezension:   Sem und Mo im Land der Lindwürmer von Frida Nilsson

Rezension - Orient trifft Vegan von Serayi

  Serayi, damals selbst betroffen von falschen Essgewohnheiten, mit Übergewicht belastet, überlegte, wie sie ihre Ernährung ändern könne. Auf keinen Fall wollte sie ihre kulturellen Zutaten grundsätzlich ändern: Auch hatte sie keine Lust auf Diäten, die nicht schmackhaft sind. Und so entstand der Plan, die deftige, fette orientalische Küche abzuspecken. Das, ohne Kalorien zählen zu müssen. Sie hatte Erfolg mit sich selbst, die Kilos fielen. Und so startete Serayi ihren Blog, da sie ihre Erfahrungen und Rezepte mit anderen Menschen teilen wollte. Die orientalische Küche ist ja von Grund her relativ fleischlos – insbesondere die Armenküche der Bauern. So finden wir hier über 80 feine vegane Gerichte, in leuchtenden Farben, die gehaltvollen Düfte strömen aus den Seiten.  Weiter zur Rezension:    Orient trifft Vegan von Serayi 

Rezension - Porträt einer Ehe von Maggie O'Farrell

  Lucrezia di Cosimo de’ Medici wächst in Florenz im Haus Medici auf. Sie war das fünfte Kind von Großherzog Cosimo I. aus der Familie der Medici und Eleonora von Toledo. Sie wurde im Juni 1558 per procurationem mit dem Herzog von Mòdena und Ferrara Alfonso II. d’Este verheiratet, zog aber erst zwei Jahre später nach Ferrara. Da die Ehe kinderlos blieb, ihr Ehemann aus diversen Gründen einen Erben benötigte, ging das Gerücht um, ihr seltsamer Tod im Alter von nur 16 Jahren sei dem Ehemann zuzuschreiben, er hätte sie vergiftet. Über beide Personen weiß man heute nicht viel. Somit ist dieser Roman reine Fiktion. Insofern kein historischer Roman für mich. Die Geschichte ist wunderschön poetisch geschrieben, keine Frage – an manchen Stellen war sie mir in den Beschreibungen zu ausschweifend und ungenau. Ein Porträt einer Frau aus der besseren Gesellschaft in der Renaissance; sie lebten gefährlich. Weiter zur Rezension:    Porträt einer Ehe von Maggie O'Farrell

Rezension - In der Ferne von Hernan Diaz

  Anfang der 1850er Jahre, Håkan Söderström lebt zu einer Zeit in Schweden, in der die Menschen täglich ums Überleben kämpfen. Auszuwandern ins gelobte Land Amerika scheint eine Chance. So schickt der Vater die ältesten Jungen los. Zusammen mit seinem großen Bruder Linus steigt Håkan auf das Schiff nach England. Von dort soll es nach Nujårk, New York, weitergehen, doch im Hafen von Portsmouth verlieren sich die Brüder. Håkan fragt sich durch: Amerika! Doch der Bruder erscheint nicht auf dem Schiff – denn Håkan sitzt auf dem nach Buenos Aires. Das kapiert er zu spät, steigt in San Francisco aus. New York ist sein Ziel. Fest entschlossen, den Bruder zu finden, macht er sich zu Fuß auf den Weg, entgegen dem Strom der Glückssucher und Banditen, die nach Westen drängen. Sprachlich ausgefeilt, eine spannender, berührender Anti-Western, ein Drama mit einem feinen Ende. Die Epoche der Besiedlung Amerikas, Kaliforniens, wird hautnah eingefangen. Empfehlung! Weiter zur Rezension:  In de...

Rezension - Leonard - Ein Traktor sucht das Abenteuer (Band 1) von Suza Kolb und Christine Faust

  Jeden Tag hilft der junge Traktor Leonard der Familie Janson fleißig bei der Arbeit auf dem Bauernhof. Doch wenn seine besten Freunde, Mähdrescher Matze und Milchwagen Michel, vorbeikommen, erzählen sie Geschichten von der großen Welt. Leonard hat viel zu tun, er muss transportieren, und eine Menge Gerätschaften werden an ihm angehängt. Eines Tages packt ihn die Abenteuerlust und geht er auf Abenteuerreise! Liebevoll erklärt dieses Bilderbuch, welche Arbeit auf den Feldern jeden Tag in der Landwirtschaft nötig ist. Weiter zur Rezension:    Leonard - Ein Traktor sucht das Abenteuer (Band 1) von Suza Kolb und Christine Faust

Rezension - Die zauberhaften Drei (2) – Hokus-Pokus, der Streit ist weg! von Stefanie Dahle

  Dieses Bilderbuch besticht durch seine zauberhaften Illustrationen! Fips, das Kaninchen, gibt frech mit seinem Zauberstab an, und Poki, dem Stinktier, gefällt das gar nicht. An der Angel von Bär Hoggs beißt kein Fisch an, sondern eine mysteriöse Flaschenpost verfängt sich am Haken. In einem Brief bittet die kleine Hexe um Hilfe. Sie sei im Drachenberg gefangen. Natürlich brechen die drei sofort auf – obwohl dort ja ein fieser Drachen wohnen soll. Unterwegs auf dem Floß streiten sich wie immer Fips und Poki. Dicke Luft im Zauberwald! Weiter zur Rezension:    Die zauberhaften Drei (2) – Hokus-Pokus, der Streit ist weg! von Stefanie Dahle