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Rezension - Die Superkräfte der Pflanzen von Anne Scheller und Annika Sauerborn

  Pflanzen besitzen Superkräfte im Vergleich zu uns! Sie können Steine sprengen, wie Feuer brennen, sich (fast) unsichtbar machen oder so alt werden, wie kein anderes Lebewesen auf der Erde. Das Kindersachbuch beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Fähigkeiten von Pflanzen. Bäume kommunizieren miteinander, obwohl sie weder ein Telefon besitzen, noch laufen können. Superstinkende Blüten, insektenjagende, fleischfressende Wesen, Hungerkünstler, Salzliebhaber, scharf bis zum umfallen, himmlisch duftende Blüten kämpfende Pflanzen mit Kampfgeschrei, brennende, dornige ... Sachbilderbuch ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:    Die Superkräfte der Pflanzen von Anne Scheller und Annika Sauerborn

Rezension - Tatort Polizei von Jan Keuchel und Christina Zühlke

  Die Polizei, dein Freund und Helfer - so sollte es sein. Natürlich haben es Polizisten nicht leicht in ihrem Job, bei dem sie tagtäglich mit Gewalt konfrontiert sind, was in diesem Buch auch immer erwähnt wird. Doch immer häufiger werden gewalttätige Übergriffe durch Beamte öffentlich, und die Republik wird durch rassistische und rechtsradikale Chatgruppen im Polizeiumfeld erschüttert. Hat das Ganze vielleicht System und wird es innerhalb der Polizei geduldet, gedeckelt, nicht aufgearbeitet? Die Autoren gehen dem nach und recherchieren über Jahre, decken das Systemversagen auf. Was läuft schief bei der deutschen Polizei? Und was ist nötig, um die Fehler zu beheben?  Weiter zur Rezension:    Tatort Polizei von Jan Keuchel und Christina Zühlke

Rezension - Der Holländer von Mathijs Deen

  Opperwachtmeester Geeske Dobbenga befindet sich auf der letzten Fahrt mit dem Patrouillenboot - eine Abschiedsfeier, denn sie wird in den Ruhestand gehen und mit ihr das Schiff. Doch im Wattenmeer stößt das Team auf einen Toten. Sie retten den Körper, bevor die Flut ihn ins Meer hinausträgt, bringen ihn nach Delfzijl. Wer ist für die Leiche nun zuständig? Die Niederlande oder Deutschland? Ein feiner literarischer Krimi, der das Extremwattwandern zum Thema hat. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der Holländer von Mathijs Deen 

Rezension - Ifni von Manuel Chavez Nogales

  Spaniens letztes koloniale Abenteuer Wundervolle Reportagen aus einer Zeit, die nicht mehr existiert. 1934 reist der Journalist Manuel Chaves Nogales nach Marokko, um einem Gerücht nachzugehen, das die spanische Bevölkerung seit dem militärischen Desaster von Annual bewegt: Gibt es in Marokko wirklich 300 Überlebende, die sich in Gefangenschaft befinden? Brillianter Journalismus! Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen. Ein geschichtlicher Klassiker! Die übersetzte Reportage ist mit einigen Originalseiten von AHORA und Fotos der Reise bebildert. Empfehlung! Ein Klassiker, ein historisches Sachbuch. Reiseliteratur, schwarzer Humor, alles inklusive! Weiter zur Rezension:    Ifni von Manuel Chavez Nogales

Rezension - Alles Geld der Welt von Vitali Konstantinov

  Vom Muschelgeld zur Kryptowährung Euro, Dollar, Yen, Franken, Schilling, Pound - in aller Welt gibt es Geld. Doch was ist «Geld» eigentlich? Münzen, Scheine, Guthaben auf der Bank? Kreditkarten und Kryptowährung? Vom Tauschen zur Münze, Währungssysteme, Schuldscheine, Aktien, Welthandel, Kryptowährung – alles Wissenswerte zum Thema Geld und Vermögen. Ein sehr feines Kindersachbuch, in Comicform, das auch für Erwachsene interessant ist. Empfehlung – auch als Unterrichtsmaterial. Weiter zur Rezension:    Alles Geld der Welt von Vitali Konstantinov 

Rezension - Die Kirsche auf der Torte aller Katastrophen von Marie Pavlenko

  Ein Jugendbuch, das mir so richtig Spaß gemacht hat! Shit happens – alles läuft schief in diesem Jahr! Deborah wohnt in Paris und ihr letztes Schuljahr steht an. Wird sie das Abitur schaffen? Ihre Mutter hat einen ausgesetzten Hund mit nach Hause gebracht – aber Deborah muss ihn füttern und auszuführen. Die beste Freundin steckt in einer anderen Abschlussklasse und ist verliebt, hat kaum Zeit für sie, und das ist längst nicht alles! Der Sound dieses Jugendromans ist trotz aller Desaster voll Zuversicht und mit viel Humor geschrieben. Als Lesender lacht man sich weg und an manchen Stellen streicht man ein Tränchen von der Wange. Atmosphärisch dicht, sprachlich und inhaltlich auf hohem Niveau, trotzdem leicht zu lesen, ein Coming-of-Age-Roman mit Lesespaß ab 13 Jahren.  Weiter zur Rezension:    Die Kirsche auf der Torte aller Katastrophen von Marie Pavlenko

Rezension - Stürzen Liegen Stehen von Jon McGregor

  Nach den ersten Seiten hole ich das erste Mal Luft. Jon MacGregor hat mich sofort abgeholt. Kopfkino, Nature Writing vom Feinsten – Die Kraft der Natur, mittendrin drei hilflose Menschen. Ein Roman, der, wenn man es genau nimmt, zwei Geschichten enthält. Das erste Drittel, eine Abenteuergeschichte: Drei Männer in der Antarktis, als sie von einem plötzlich einsetzenden Schneesturm überrascht werden. Drei Perspektiven. Einer erleidet einen Schlaganfall, das Leben gerät aus den Fugen, leidet unter Aphasie – das ist der andere Teil des Romans. Sprache, Sprachbilder. Ein großartiges Buch, denn der Autor beherrscht die punktgenaue Sprache wie kaum ein anderer.  Weiter zur Rezension:     Stürzen Liegen Stehen von Jon McGregor

Rezension - Das Linienmalbuch

  Lass dich von den Farben inspirieren! Dies Malbuch für Erwachsene und Jugendliche ist völlig in Ordnung – auch wenn ich ein wenig mehr erwartet habe, mehr Inhalt, mehr Kreativität. 47 Seiten bedruckt mit Aquarell-Motiven, die mit einem Zeichenstift ihren letzten Schliff bekommen sollen, perforierte Seiten zum Heraustrennen. Entspannung beim Zeichnen. Ab 12 Jahren – für alle Altersstufen, Menschen, die gern ein wenig kritzeln. Weiter zur Rezension:   Das Linienmalbuch 

Rezension - Wenn ich euch verraten könnte von Lea Draeger

  Triggerwarnung: Dies ist ein sehr düsterer Roman, der die Essstörung einer 13-Jährigen beschreibt, die zunächst in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie künstlich ernährt wird, sich später stabilisiert. Sie weigert sich, zu essen, zu sprechen – in der Klinik Familienmitglieder zu empfangen. Mir persönlich war die Geschichte zu dunkel und die Perspektive im Ich einer Jugendlichen im Tonfall einer ausgereiften Erwachsenen gestaltet, nicht passend. Weiter zur Rezension:     Wenn ich euch verraten könnte von Lea Draeger

Rezension - Die Jagd von Sasha Filipenko

  Der Journalist Anton Quint, bekommt Informationen zu einem Oligarchen zugesteckt und veröffentlicht diese auf seinem Blog. Unmengen Geld und Immobilien in seinem Besitz. Woher weiß dieser Mann das?, fragt sich der verärgerte Oligarch. Er muss sein schönes Leben im Ausland verlassen. Man soll dem Mann das Maul stopfen. Und man wird sehen, wie ihm das schmeckt! Letztendlich kann man diesen Roman unter dem Genre Thriller, Noir einordnen, eine Realsatire. Alles in allem ein guter Roman über das heutige Russland.  Weiter zur Rezension:    Die Jagd von Sasha Filipenko