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Rezension - Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge. von Gina LaManna

  Ein Thriller ist dieses Buch ganz sicher, aber eben ein seichter; eine amerikanische Soap letztendlich; garantiert kein Pageturner, wie der Verlag dieses Buch anpreist. Mal was ganz anderes im Aufbau – doch Neues muss nicht unbedingt besonders gut sein. Rein literarisch gesehen ist der Text sehr flach – doch als Unterhaltungsliteratur flott zu lesen. Worum geht es? Die Hochzeit einer der Superreichen der USA steht an und darum lädt das Brautpaar in ein luxuriöses Spa-Hotel an der kalifornischen Küste ein: Eine Woche lang finden Aktivitäten um die Hochzeit herum statt. Am zweiten Abend verstirbt ein Mann. Vier Frauen behaupten unabhängig voneinander, eine Mörderin zu sein. Weiter zur Rezension:    Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge. von Gina LaManna 

Rezension - Der Duft der Kiefern von Bianca Schaalburg

  Mit den geerbten Möbeln von Oma begannen die Fragen. Bianca Schaalburg hat ihre Familiengeschichte in einem Comic aufgearbeitet. Die Großeltern hatten die Möbel zu Hochzeit bekommen: 1933. Die Autorin entdeckt auf Familienfotos, dass Opa bereits 1929 ein Hitlerbärtchen trägt, eine entsprechende Frisur und er war bereits 1926 in die NSDAP eingetreten. Er war Truppenführer bei der SA, hat diese aber 1929 wieder verlassen. Warum nur? Welche dunkle Vergangenheit liegt über ihrer Familie? Die Autorin und ihr Sohn fangen an zu recherchieren. Eine Graphic Novel ab 14 Jahren / Allage Weiter zur Rezension:    Der Duft der Kiefern von Bianca Schaalburg

Rezension - Brooklyn soll mein Name sein von Eduardo Lago

  Um in diesen Roman hineinzulesen, braucht es ein wenig. Gal Ackerman ist Journalist und schreibt für viele Zeitungen Kolumnen, Essays; aber er schreibt insbesondere für sich selbst in privaten Aufzeichnungen über sein Leben, über das New Yorker Stadtteil Brooklyn und über seine große Liebe. Er bittet einen jungen Journalisten, aus seinen Notizbüchern, Tagebüchern, Abschriften von Zeitungsmeldungen, Briefen, einen Roman für ihn zu schreiben: Brooklyn. Es könnte als Néstors persönliche Reise durch die Unmengen von Gals Material bezeichnet werden, nicht linear aufgebaut, Biografie, eine Liebe, Reiseliteratur, Historisches, ein komplexer Roman, ein literarisches Kunstwerk in der Verflechtung seiner Stilrichtungen, der mir insgesamt gut gefällt. Weiter zur Rezension:    Brooklyn soll mein Name sein von Eduardo Lago

Rezension - Mein Sternzeichen ist der Regenbogen von Rafik Schami

  Jeder Roman von Rafik Schami ist ein Gedicht; man sollte sie alle lesen. In diesem Band präsentiert er Kurzgeschichten. Die Örtlichkeiten wechseln, Damaskus, Heidelberg, München, Italien, die Pfalz oder irgendwo; Geheimnisse, menschliche Verfehlungen, Lügen, Verrat oder Liebe, Einsamkeit und Sehnsucht; jede Geschichte ist eine Überraschung für sich. Wie kaum ein zweiter beherrscht Rafik Schami die arabische Erzählweise, eine Mischung aus: Dramatik, das Einbeziehen von Nebengeschichten, tiefe Traurigkeit, die mit herzlichem oder spöttelndem Humor eingeht, Geschichten, die das Leben schreibt. Absolute Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Mein Sternzeichen ist der Regenbogen von Rafik Schami

Rezension - Kunstfresser – Aus dem Leben einer Museumsmotte von Christine Ziegler und Stephanie Marian

  Was ist ein Museum? Was ist eigentlich Kunst? Wer bestimmt, was Kunst ist und was nicht? Wer bestimmt die Preise, den Wert von Kunst? So viele Fragen! Museumsmotte Heribert macht mit seiner Nichte Jolinde einen Ausflug ins Museum. Zunächst müssen wir klären, was eine Motte ist und wie sie lebt. Und bevor wir ein Kunstmuseum besuchen, sollten wir vielleicht klären, was Kunst überhaupt ist! Kunst gibt es übrigens nicht nur im Museum. Ein feines Sachbilderbuch, das nebenbei ein Abenteuer parat hat – denn ein Kunstdieb bricht ins Museum ein ... Kinderbuch ab 6 Jahren Weiter zur Rezension:    Kunstfresser – Aus dem Leben einer Museumsmotte von Christine Ziegler  und Stephanie Marian 

Rezension - Der Lindwurm und der Schmetterling von Michael Ende, Laura und Florian Fuchs

  Laura und Florian Fuchs haben ein Gedicht von Michael Ende illustratorisch aufgearbeitet. Dabei ist ein farbenprächtiges Bilderbuch entstanden. Das Märchen vom Drachen, der nicht Lindwurm heißen mag – er ist doch nicht lind! Und vom Kohlweißling, der nicht Schmetterling heißen will. Das zarte Insekt schmettert doch nicht! Ein Märchen für Kinder ab 4 Jahren – eins für Drachenfans! Weiter zur Rezension:    Der Lindwurm und der Schmetterling von Michael Ende, Laura und Florian Fuchs 

Rezension - Weils einfach gesünder ist von Alexander Herrmann

  Über 70 Genuss-Rezepte vom Frühstück bis Abendessen Was ist gesund? Obst und Gemüse; einheimische Superfoods wie Rosenkohl, Grünkohl, Rote Beete, Chicorée, Mangold, Him- und Heidelbeeren, fermentiertes Gemüse; Gemüse mit Bitterstoffen wie Artischocke und Endiviensalat ... Insgesamt liegen Rezepte mit Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide im Vordergrund; Fleisch, Fisch, Molkereiprodukte und Eier sind eher nachrangig; sehr viel Vegetarisches und das ein oder andere ist vegan. Drinks und Smoothies, Golden Milch. Hier wird mit Viel Gewürzen gearbeitet. Weiter zur Rezension:    Weil's einfach gesünder ist von Alexander Herrmann

Rezension - Nach dem Tod komm ich von Thomas Kundt und Tarkan Bagci

  Thomas Kundt ist Tatortreiniger. Wie kommt man von der Finanzberatung zur Tatortreinigung? Reiner Zufall! Podcaster und Autor Tarkan Bagci erzählt Thomas Kundts Geschichte. Das Buch ist auch biografisch gestaltet, denn der Autor erzählt hier einen Bereich eines Lebenswegs. Wir begleiten ihn zwei Jahre, in denen sich viel verändert. Von der ersten blauäugigen Tatortsäuberung zum Profi. Was heißt Tatort? Es sind eher Sterbeorte, nur hin und wieder Orte, an denen ein Verbrechen geschehen ist. Tote, die lange in ihren Wohnungen lagen, Suizide usw., die Auftraggeber sind eher Angehörige oder Vermieter. Ein empathisches Buch – aber nicht immer appetitlich, was wir hier zu lesen bekommen. Ein lesenswertes Sachbuch! Weiter zur Rezension:    Nach dem Tod komm ich von Thomas Kundt und Tarkan Bagci

Rezension - Der Pakt der Flößer von Ralf H. Dorweiler

  Gesprochen von: Josef Vossenkuhl Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 16 Std. und 49 Min. Ein unterhaltsamer historischer Roman. Alles beginnt 1698 in Amsterdam, als ein armer Mann in die Grachten springt, versucht, einen Kaufmann zu retten. Der nächste Strang spielt in Wolfach im Schwarzwald. Die Wolfacher Flößer müssen eine gewaltige Holzlieferung nach Amsterdam liefern.  Riesige Flöße sollen gebaut werden, die 600 Mann Besatzung neben der Ladung fassen müssen – ein riskantes Unterfangen. Gelingt es, werden sie reich belohnt werden.  Weiter zur Rezension:    Der Pakt der Flößer von Ralf H. Dorweiler

Rezension - Dürre von Uwe Laub

  Das Szenario der Dystopie ist in unsere Zukunft gedacht – gar nicht weit entfernt. Der Klimawandel  beschleunigt sich unaufhaltsam. Wie soll man den CO²-Fußabdruck von Firmen und Bürgern messen und die disziplinieren, die sich falsch verhalten? Dürren und Ernteausfälle nehmen weiter weltweit zu, Wetterkatastrophen machen den Menschen zu schaffen. Was, wenn Alex Baumgart eine App entwickelt, die den CO²-Fußabdruck eines jeden Bürgers und das jedes Unternehmens kontrollieren kann? Die EU Kommission schlägt zu: Deal! Und umgehend wird die App «Aequitas» verpflichtend für jeden Bürger eingeführt. CO²-Credits sind die neue Währung! Ein Wissenschaftsthriller bis zur Hälfte, bis dahin gut – leider ab der Mitte ein neuer Stil, lediglich Actionszenario, nicht mehr alles schlüssig, mit abruptem Ende. Absolut spannend, keine Frage, auch kluge Gedanken zu Klimaveränderung und  Welternährung, aber insgesamt dann nur noch Mittelmaß. Weiter zur Rezension:   Rezension - Dürre...