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Rezension - Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele

  Recht zu sprechen, bedeutet nicht immer moralisch gerecht zu sein, insbesondere aus der Sicht der Opfer. Grundlagen für das erste Semester im Jurastudium. Ein Thema, das in der Literatur immer wieder großartig verarbeitet wurde. Ich war gespannt auf den Roman eines Rechtsanwalts und bin leider bereits auf der ersten Seite enttäuscht worden. Die Geschichte eines Richters, der an sich selbst zweifelt, in sich geht, überlegt, ob er seien Job zu schmeißen. Beweihräucherung von allen Seiten. Sprachlich und inhaltlich keine Glanzleistung, Spannung mäßig, alles in allem eine flache Story zu einem großen Thema. Weiter zur Rezension:    Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele

Rezension - Im Spiegelsaal von Liv Strömquist

  In ihren Comic-Essays beschäftigt sich Liv Strömquist mit Schönheitsidealen. Sie beginnt mit Kylie Jenner einer Ista-Poserin. Über 277 Millionen Menschen folgen der berühmten Amerikanerin auf Instagram. Alle möchten aussehen wie Kylie. Aber warum ist es so? Der französische Philosoph René Girard erklärt, dass der Mensch an sich unsicher ist, darum Vorbilder benötigt, und diese nachahmen will, um alles richtig zu machen. Historisches, Theorien von Soziolog*innen, Kunstwissenschaftler*innen, eine Menge Sachinformationen in Form von Comics setzen sich mit dem Thema auseinander.  Weiter zur Rezension:    Im Spiegelsaal von Liv Strömquist

Rezension - Kleine Freuden von Clare Chambers

  Den Roman angefangen zu lesen – gut, aber was haben sie bloß alle mit diesem Buch?, dachte ich. Und dann hat es mich nach einem Viertel gepackt, eine fast durchlesene Nacht folgte. Das Ende – Schnappatmung. Das Setting ist in den Südwesten von London gelegt, 1957. Jean Swinney, fast vierzig, ist Redakteurin bei einer Tageszeitung, soll klären, was an der Behauptung einer Frau dran ist, die behauptet, ihre Tochter sei das Ergebnis einer unbefleckten Empfängnis. Ist Gretchen Tilbury eine verhuschte Frau, die lediglich Aufmerksamkeit erhalten möchte, oder hat sich an ihr tatsächlich eine Parthenogenese vollzogen? Meine Empfehlung für diesen herrlichen Gesellschafts-/Familien-/Liebesroman. Weiter zur Rezension:    Kleine Freuden von Clare Chambers

Rezension - The Girls I’ve Been von Tess Sharpe

  Du glaubst, du kennst mich? Falsch gedacht. Nora betritt morgens mit ihrer Freundin und ihrem Exfreund die Bank, die gerade geöffnet wurde. Nur mal schnell Geld einzahlen. Dumm gelaufen – denn der Typ vor den Jugendlichen ist ein Bankräuber; der Typ in der Ecke sein Komplize. Sollen sie doch das Geld nehmen und flüchten! So läuft’s doch im Allgemeinen. Aber diese Männer wollen gar nicht das Geld aus der Kasse, sondern den Filialleiter sprechen. Der ist noch nicht im Haus. Die Tür wird abgeschlossen, der Securitymann angeschossen. Mist, Mist, Mist. Was geht hier ab? Die Typen wollen anscheinend an die Schließfächer heran! Ohne Filialleiter keine Chance. Nora kann noch eine SOS-Nachricht an ihre Schwester absenden. Und die steht auch bald mit dem Gewehr vor der Bank, samt Sheriff. Spannender Jugendthriller ab 14 Jahren, bzw. Young Adult, Allage Weiter zur Rezension:   The Girls I’ve Been von Tess Sharpe

Rezension - Omas magische Wolle-Gäääng von Elka Evalds

  Oder wie wir das goldene Schaf fanden Nach dem Tod von Wills Oma muss die Familie ihre Wohnung in der Stadt Wollingen ausräumen. Es gibt hier eine Menge Gestricktes zu finden. Tags darauf stehen fünf alte Damen vor dem Haus von Wills Familie, stellen sich als das Strickkränzchen seiner Oma vor, ebenso Jasper Fitchet, der die alte Woolman-Fabrik wieder zum Laufen bringt. Warum sind nur alle Leute scharf auf Omas Wolle und Gestricktes? Ist Omas Wolle magisch? Goldene Wolle, sprechende Manx-Katzen, vierhörnige Schafe und fliegende Siebenmeilenstiefel, hier gibt es jede Menge Omagie, Fantasy für Kinder! Ein lustiges Buch, ein beschaulicher Kinderroman. Ab 6 Jahren zum Vorlesen oder für Erstleser. Weiter zur Rezension:    Omas magische Wolle-Gäääng von Elka Evalds

Rezension - Vorsicht, ansteckend! von Richard Platt und John Kelly

  Die ekligsten Krankheiten der Geschichte  Was für ein feines Kindersachbuch! Die schlimmsten Krankheiten dieser Welt erklärt uns Professor Rattikus und seine Laborassistentin Moski Mücke steht ihm dabei zu Seite. Wir beginnen im Keimlabor mit der kleinen Keimkunde. Bakterien und Viren kann man nur unter dem Mikroskop erkennen. Auf welche Art und Weise verbreiten sie sich? Was ist eine Pandemie und welche hatten wir bereits weltweit? Welche bösen Krankheiten kennen wir noch heute? Und welche haben wir ausgerottet? Mit der Pest geht es los,  und in diesem Zusammenhang erfahren wir, wie die Wissenschaft die Probleme gelöst hat, sie versucht, in den Griff zu bekommen. Witzige Gestaltung im Comicstile. Kindersachbuch ab 6 Jahren Weiter zur Rezension:    Vorsicht, ansteckend! von Richard Platt und John Kelly

Rezension - Emilio und das Meer von Elisa Sabatinelli und Jacopo Brunos

  Emilo möchte Taucher werden, wie der Vater und der Großvater – sie heißen ja auch alle Emilio. Und unser kleiner Emilio träumt davon, die geheimnisvolle Perle zu finden, die mit der ungeheuren Leuchtkraft. Doch daraus wird nichts werden. Denn der Vater arbeitet mittlerweile im Touristenzentrum. Seit Amedeo, dieser Schuft, eine große Tauchstation eröffnet hat, hat Emilio seine Kunden verloren. Bei seinem ersten Tauchgang findet er die sagenumwobene Perle! Amedeo möchte den Glücksbringer an sich bringen ... Und das Meer ist wütend ... Die Liebe zum Meer, zur Natur – im Einklang mir ihr zu leben, Respekt zu haben – ist der Tenor dieses Buchs. Ein Abenteuerbuch mit Meersucht für Erstleser ab 7 Jahren. Weiter zur Rezension:    Emilio und das Meer von Elisa Sabatinelli und Jacopo Brunos

Rezension - Butz und Rosi fahren ans Meer von Ruth Feile

  Butz, Rosi, Mama Wutz und Papa Bär wollen in den Urlaub reisen. Als sie am Bahnhof ankommen, ist der Schreck groß! Die Fahrkarten liegen zu Hause auf dem Küchentisch! Es ist noch genügend Zeit, und Papa Bär kann schnell rennen. Puh, geschafft! Die Fahrt kann losgehen. Im Bilderbuch fehlt mir allerdings eine lebendige, Sprache, eine spannende Beschreibung. Statisch und emotionslos, stilistisch verbesserungswürdig, hat mir das Buch sprachlich nicht gefallen. Inhaltlich, grafisch ist es ein fein gestaltetes Bilderbuch, bei dem ich aber lieber beim Vorlesen den eignen Text einfüge. Ab 3 Jahren Weiter zur Rezension:    Butz und Rosi fahren ans Meer von Ruth Feile

Rezension - Mein Kreativbuch rund um’s Jahr von Miri D‘Oro

  Ein Mitmach-Bastelbuch für Kinder, voller Anregungen und Materialien für DIY-Projekte! Hier gibt es  Ideen zum Schreiben, Kritzeln, Ausmalen, Basteln, Raten, Spielen: Von Handlettering, Malschule, Ideen zum Verschenken, Verschönern und Erinnern bis hin zu leckeren Rezepten ist hier für jedes Kind etwas dabei. Das Buch ist in jahreszeitlicher Art aufgezogen. DIY-Projekte rund ums Jahr. Kinderbuch ab 8 Jahren Weiter zur Rezension:    Mein Kreativbuch rund um’s Jahr von Miri D‘Oro