Direkt zum Hauptbereich

Posts

Rezension - Bergkristall von Anita Sansone Cotti (nach Adalbert Stifter), Maja Dusíková

  Konrad und Sanna sollen am Morgen des Heiligen Abend die Großeltern in Millsdorf besuchen gehen. Sie kommen gut über den Pass, haben ein paar schöne Stunden und bekommen einiges in die Taschen gesteckt. Doch auf dem Nachhauseweg setzt ein heftiges Schneetreiben ein. Der Weg ist nicht mehr zu erkennen; die Kinder haben sich im Wald verlaufen. Aus dem Klassiker von Adalbert Stifter wurde ein kleiner Teil der Weihnachtsgeschichte für ein Bilderbuch extrahiert. Die Grafiken von Maja Dusíková sind hervorragend.  Weiter zur Rezension:    Bergkristall von Anita Sansone Cotti (nach Adalbert Stifter), Maja Dusíková

Rezension - Piatti für Kinder

Wer kennt nicht Celestino Piatti? Nein? Bestimmt schon mal gesehen, wenn nicht gar gelesen! Er wurde 1922 in Wangen bei Zürich geboren. Seit 1948 arbeitete Piatti als freier Grafiker, Autor und Karikaturist. Insgesamt schuf Piatti über 6300 Buchumschläge, Bilderbücher und Buchillustrationen, Briefmarken, unter anderem für die Schweizerfibel. Die Eule war sein Kennzeichen, genau wie der grafische Stil mit den markanten schwarzen Linien. Der Nord Süd Verlag hat seine sieben Bilderbücher als Hommage an den großen Künstler als Gesamtausgabe herausgebracht. Ich zumindest kann mich an den Grafiken nicht sattsehen.  Weiter zur Rezension:    Piatti für Kinder

Rezension - Fotografieren mit dem Smartphone von Mike Kus

  Tipps und Tricks für bessere Bilder Fast jeder besitzt heute ein Smartphone. Schnell aus der Tasche gefischt, Kamera-App starten, knipps und zurück mit dem Ding in die Hosentasche. Dabei sind diese Kameras heute sehr fein ausgerüstet! Porträt, Weitwinkel, Zoom, Zeitraffer, Ausrichtung mit punktueller Schärfe ... Nicht zu vergessen die Bildbearbeitung! Das sollte man nutzen. Wer sich noch nie mit Fotografie beschäftigt hat, für den ist dieses Buch ein interessanter Lesestoff, eine Motivation, endlich gute Fotos zu schießen. Fotografieren mit dem Smartphone für Dummies. Weiter zur Rezension:   Fotografieren mit dem Smartphone von Mike Kus

Rezension - Revolution der Träume von Andreas Izquierdo

  Wege-der-Zeit-Reihe Band 2 Dieser historische Roman ist die Fortsetzung der Trilogie «Schatten der Welt». In diesem zweiten Band treffen Carl, Artur und Isi in Berlin zusammen, im November 1918, zur Absetzung des deutschen Kaisers und der Ausrufung der Republik. Isi ist engagiert bei den Revolutionären der Linken und Carl ist wie immer politisch weniger interessiert, denn sein Interesse gilt der Fotografie und dem neuen Medium des Filmens. Und Artur ist wie immer in der Unterwelt zu Hause, als Schieber und Dieb, baut sich eine Zukunft im Vergnügungsbereich aus. Ich fand, es war eine gute Mischung aus Erzählung und Historie zur Entstehung der Weimarer Republik. Weiter zur Rezension:    Revolution der Träume von Andreas Izquierdo

Rezension - Der langsame Tod der Luciana B. von Guillermo Martínez

  Was ist die Wahrheit? Die Frage stellt sich ein Schriftsteller in einem realen Fall. Kann es so viele unglückliche Zufälle geben? Oder schraubt jemand an den Lebensuhren dieser Familie? Luciana B. wendet sich an den Ich-Erzähler, bittet um Hilfe. Für ihren ehemaligen Arbeitgeber, den berühmten Krimiautor Kloster, habe sich eine persönliche Katastrophe auf ihre Anzeige wegen sexueller Belästigung entwickelt, und er sinnt seitdem auf Rache nach der kainschen Formel: Sieben Leben für eins! Er habe Teile ihrer Familie umgebracht, drei leben noch – und die sind in Gefahr. Dem Erzähler scheint das alles skurril und er hört sich aber auch die Geschichte von Kloster an ...  Weiter zur Rezension:    Der langsame Tod der Luciana B. von Guillermo Martínez

Rezension - Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

  2045, man erinnert sich an einen Zusammenbruch der Welt, Folgen einer Klimakatastrophe – die nicht näher beschrieben wird. Die Zahl der Menschen ist ziemlich reduziert, es gibt keinen Strom mehr. Zurückbesinnend auf Landwirtschaft hält man sich über Wasser. Viele Menschen finden in diesem Dorf Trost im christlichen Glauben – verdammen die Technik. Die industrielle Herstellung von Gütern existiert nicht mehr, es gibt keine Medikamente. Die Menschen wohnen in den Häusern, die von ihren Bewohnern verlassen wurden; viele Gebäude stehen leer, verfallen. Man lebt von dem, was man in leerstehenden Häusern findet – auch restliche konservierte Nahrungsmittel. Zwei Jugendlichen wird das Leben zu eng, sie machen sich auf den Weg nach Italien. Weiter zur Rezension:    Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

Rezension - Fabel Wesen von Good Wives and Warriors

  Ein fantastisches Klappbuch mit verblüffenden Wesen Ein typisches Kappbuch: In Ringheftung ist ein jeweiliges Fabeltier in Vorder- und Hinterteil aufgeteilt. Durch das Klappen kann man nun neue lustige Tiere gestalten, indem Vorder- und Hinterteil variiert. Besonders viel Spaß macht es bei diesem Buch, da es zu jedem Teil einen Namen und eine Beschreibung gibt, Kurzinformationen zur Mythologie. Ein «DRA - CHEN» wird dann schnell mal ein ««DRA – HORN» oder ein «DRA – NIX – oder ein PHÖ - CHEN» oder ein «QI - CHEN» Die Beschreibung des Wesens ändert sich natürlich auch! Spielspaß ab 6 Jahren! Weiter zur Rezension:    Fabel Wesen von Good Wives and Warriors

Rezension - Das Kuscheltier-Kommando von Samuel Koch, Sarah Koch, Resch, Nadine Y.

  Eine Geschichte über wahre Stärke Fred und sein Kuschelbär Pollo sind beste Freunde. Tagsüber erleben sie die größten und wildesten Abenteuer und nachts beschützt Pollo Fred vor allen Gefahren. Eines Tages verliert Pollo seinen Arm. Ein Bär mit nur einem Arm? Was soll Fred damit anfangen? Also schmeißt er ihn in eine dunkle Ecke. Dicke Bärentränen kullern auf Pollos Pelz. Kann das Kuscheltier-Kommando helfen? Die feinen Illustrationen hauen die Geschichte heraus, lustig, sprizig, zum Nachdenken, Bilderbuch 4 ab Jahren. Weiter zur Rezension:    Das Kuscheltier-Kommando von Samuel Koch, Sarah Koch, Resch, Nadine Y.

Rezension - Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch

  1893: Inspektor Leopold von Herzfeldt wird von Graz nach Wien versetzt. In Graz hatte man sich bereits mit der modernen Kriminaltechnologie aus Paris beschäftigt, in Wien ist man noch lange nicht so weit. Und so setzt er sich am ersten Tag gleich in die Nesseln, als er ungebeten am Tatort erscheint, etwas von Spurensicherung erzählt und seinen Fotoapparat aufbaut, um die Szenerie auf Bildern festzuhalten. Kein einfacher Stand; man setzt ihn aufs Abstellgleis. Eine atmosphärische Mischung aus historischer Stimmung und einem intelligenten Krimiplot, bei dem die Charaktere überzeugen. Weiter zur Rezension:    Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch

Rezension - 88 Namen von Matt Ruff

  Gesprochen von: Simon Jäger Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 7 Std. und 58 Min. Wer die Bücher von Matt Ruff kennt, weiß, dass er sich immer wieder ungewöhnliche Themen vornimmt und in allen Genres zu Hause ist. Warnung: Wer noch nie ein Abenteuer-PC-Spiel, ein Onlinespiel gespielt hat, noch nie gegen Orks und Monster kämpfte, Rätsel- und Such-Aufgaben erfüllen musste, für den ist dieser Roman wahrscheinlich nichts. Denn hier geht es um Onlinespiele. John Chu liebt seinen Job. Als Sherpa begleitet er zahlungskräftige Kunden in Online-Rollenspielen, wie das populäre Call to Wizardry und zeigt ihnen die Kniffe des Games. Doch dieser neue anonyme Kunde hat es in sich – es könnte gefährlich werden im realen Leben ... Weiter zur Rezension:    88 Namen von Matt Ruff