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Rezension - Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

  2045, man erinnert sich an einen Zusammenbruch der Welt, Folgen einer Klimakatastrophe – die nicht näher beschrieben wird. Die Zahl der Menschen ist ziemlich reduziert, es gibt keinen Strom mehr. Zurückbesinnend auf Landwirtschaft hält man sich über Wasser. Viele Menschen finden in diesem Dorf Trost im christlichen Glauben – verdammen die Technik. Die industrielle Herstellung von Gütern existiert nicht mehr, es gibt keine Medikamente. Die Menschen wohnen in den Häusern, die von ihren Bewohnern verlassen wurden; viele Gebäude stehen leer, verfallen. Man lebt von dem, was man in leerstehenden Häusern findet – auch restliche konservierte Nahrungsmittel. Zwei Jugendlichen wird das Leben zu eng, sie machen sich auf den Weg nach Italien. Weiter zur Rezension:    Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

Rezension - Fabel Wesen von Good Wives and Warriors

  Ein fantastisches Klappbuch mit verblüffenden Wesen Ein typisches Kappbuch: In Ringheftung ist ein jeweiliges Fabeltier in Vorder- und Hinterteil aufgeteilt. Durch das Klappen kann man nun neue lustige Tiere gestalten, indem Vorder- und Hinterteil variiert. Besonders viel Spaß macht es bei diesem Buch, da es zu jedem Teil einen Namen und eine Beschreibung gibt, Kurzinformationen zur Mythologie. Ein «DRA - CHEN» wird dann schnell mal ein ««DRA – HORN» oder ein «DRA – NIX – oder ein PHÖ - CHEN» oder ein «QI - CHEN» Die Beschreibung des Wesens ändert sich natürlich auch! Spielspaß ab 6 Jahren! Weiter zur Rezension:    Fabel Wesen von Good Wives and Warriors

Rezension - Das Kuscheltier-Kommando von Samuel Koch, Sarah Koch, Resch, Nadine Y.

  Eine Geschichte über wahre Stärke Fred und sein Kuschelbär Pollo sind beste Freunde. Tagsüber erleben sie die größten und wildesten Abenteuer und nachts beschützt Pollo Fred vor allen Gefahren. Eines Tages verliert Pollo seinen Arm. Ein Bär mit nur einem Arm? Was soll Fred damit anfangen? Also schmeißt er ihn in eine dunkle Ecke. Dicke Bärentränen kullern auf Pollos Pelz. Kann das Kuscheltier-Kommando helfen? Die feinen Illustrationen hauen die Geschichte heraus, lustig, sprizig, zum Nachdenken, Bilderbuch 4 ab Jahren. Weiter zur Rezension:    Das Kuscheltier-Kommando von Samuel Koch, Sarah Koch, Resch, Nadine Y.

Rezension - Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch

  1893: Inspektor Leopold von Herzfeldt wird von Graz nach Wien versetzt. In Graz hatte man sich bereits mit der modernen Kriminaltechnologie aus Paris beschäftigt, in Wien ist man noch lange nicht so weit. Und so setzt er sich am ersten Tag gleich in die Nesseln, als er ungebeten am Tatort erscheint, etwas von Spurensicherung erzählt und seinen Fotoapparat aufbaut, um die Szenerie auf Bildern festzuhalten. Kein einfacher Stand; man setzt ihn aufs Abstellgleis. Eine atmosphärische Mischung aus historischer Stimmung und einem intelligenten Krimiplot, bei dem die Charaktere überzeugen. Weiter zur Rezension:    Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch

Rezension - 88 Namen von Matt Ruff

  Gesprochen von: Simon Jäger Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 7 Std. und 58 Min. Wer die Bücher von Matt Ruff kennt, weiß, dass er sich immer wieder ungewöhnliche Themen vornimmt und in allen Genres zu Hause ist. Warnung: Wer noch nie ein Abenteuer-PC-Spiel, ein Onlinespiel gespielt hat, noch nie gegen Orks und Monster kämpfte, Rätsel- und Such-Aufgaben erfüllen musste, für den ist dieser Roman wahrscheinlich nichts. Denn hier geht es um Onlinespiele. John Chu liebt seinen Job. Als Sherpa begleitet er zahlungskräftige Kunden in Online-Rollenspielen, wie das populäre Call to Wizardry und zeigt ihnen die Kniffe des Games. Doch dieser neue anonyme Kunde hat es in sich – es könnte gefährlich werden im realen Leben ... Weiter zur Rezension:    88 Namen von Matt Ruff 

Rezension - Kurs auf die Freiheit von Ralph Roger Glöckler

  Dieser Reisebericht von R.R. Glöckler ist eine Neuauflage (Erstauflage 1980). Der Ethnologe reiste Ende der 1970er Jahre nach Portugal, nach der Nelkenrevolution 1974, als das Volk sich von seinen Diktatoren Salazar und Caetano befreit hatte. Portugal nannte man damals das Armenhaus Europas. Er berichtet von den Wäldern, Küsten, Dörfern, von der Hauptstadt Lissabon und er erlebt große Gastfreundschaft, erzählt von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Fischer und Bauern.  Weiter zur Rezension:   Kurs auf die Freiheit von Ralph Roger Glöckler

Rezension - Tiefer Fjord von Ruth Lillegravens

  Die Ärzte Haavard und Sabiya müssen einen kleinen Jungen behandeln, der bewusstlos in eine Klinik in Oslo eingeliefert wird. Aber er stirbt am gleichen Abend an den Folgen seiner Verletzungen. Die beiden befreundeten Ärzte kämpfen gegen Mühlen der Kindesmisshandlung, sind verzweifelt über das, was sie täglich zu sehen bekommen. Der Vater des Jungen wird auf dem Krankenhausgelände erschossen. Die engagierten Ärzte geraten unter Verdacht. Noch mehr, als kurz darauf eine Frau erschossen wird, die ebenfalls ihre Kinder misshandelte. Die Struktur dieses Thrillers ließ für mich leider keine Spannung aufkommen. Nette Unterhaltung, mehr nicht.  Weiter zur Rezension:   Tiefer Fjord von Ruth Lillegravens 

Bis die Steine leichter sind als Wasser von António Lobo Antunes - Abbruch

  Interesse am Thema war vorhanden, Kolonialismus, die Nelkenrevolution; ich lese gern gute Literatur. Der portugiesische Altmeister António Lobo Antunes stand mehrfach auf der Liste für den Literaturnobelpreis. Hohe literarische Kunst. Aber wie es bei Kunst so ist, sie trifft nicht immer den Geschmack. Ich verneige mich – aber es tut mir leid, ich mochte nach 50 Seiten nicht weiterlesen.  Weiter zur Begründung:  Bis die Steine leichter sind als Wasser von António Lobo Antunes 

Rezension - Wer ist eigentlich dieser Picasso? von Britta Benke

  Dies ist ein feines, sehr anspruchsvolles Kinderbuch über den Maler Pablo Picasso. Kunstpädagogin Britta Benke stellt zunächst mit ein paar bekannte Werken von Picasso vor und stellt Fragen dazu, um das Sehen und Verstehen, von Kunstobjekten zu aktivieren. Formen, Farben, Dreiecke, ausgelöste Objekte, Verfremdung. Und es gibt Ideen, selbst kreativ zu werden. Ab 6-8 Jahren. Weiter zur Rezension:    Wer ist eigentlich dieser Picasso? von Britta Benke

Rezension - PhänoMINT Physik-Bastelbuch von Nicola Berger, Marc Schumann und Peter Zickermann

  PhänoMINT – Das bedeutet: phänomenale Experimente für neugierige Entdecker im Schulkindalter. In bzw. mit diesem Buch wird es kreativ, denn es muss gemalt und geschnippelt werden. Es ist ein Bastelbuch für Grundschüler, bei dem ganz nebenbei physikalische Gesetze beim Basteln und Spielen erklärt werden. Bastele dir Robohunde und schickt sie an den Start. Wir basteln mit einer Kapsel (Überraschungsei) einen Pop-up-Pinguin. Naturwissenschaftliche Gesetze ganz nebenbei erklärt, durch Anwendung vertieft. So einfach kann Mathe und Physik sein. Weiter zur Rezension:    PhänoMINT Physik-Bastelbuch von Nicola Berger, Marc Schumann und Peter Zickermann