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Rezension - Der Schiffskoch von Mathijs Deen

  Ein bemanntes Feuerschiff, auf engsten Raum zusammengedrängt, doch jeder ist hier für sich allein, jeder hat seine Gründe, hier gelandet zu sein. Zu den Mahlzeiten kommt man zusammen, genießt die Geselligkeit, doch dann zieht es die Einzelgänger in ihre persönlichen Rückzugsorte. Ein Böckchen, das alles durcheinanderwirbelt, ein Unwetter, das alles verschluckt, ein Koch im langen Delirium der Malariaanfälle. Eine nette Novelle, humorig, aber gleichzeitig mit Tiefgang. Eine feine Lektüre für Meeresfreunde, Schiffsliebe, gegen Meersucht. Weiter zur Rezension:  Der Schiffskoch von Mathijs Deen

Rezension - Im Bann des Eichelhechts von Axel Hacke

  und andere Geschichten aus Sprachland Ich gestehe, ich gehöre auch zu den Menschen, die im Ausland Schilder und Speisekarten fotografieren, die auf «deutsh» übersetzt wurden und manchen Lacher herausbrachten. Axel Hacke hat über die Jahre Material gesammelt und in kleinen Kapiteln gestaltet. Rechtschreibfehler, Stilblüten, Anekdoten, Übersetzungsfehler, Wortakrobatik; Wer einmal richtig lachen möchte, dem empfehle ich dieses Buch, wohltemperiert interpretiert und kommentiert. Fischhuhn, Nothuhn, Huhn des Spuckens, Fingerfoot auf der Speisekarte. Neue Tierarten entdeckt: Eichelhecht, Ochsenschwan, Rächerlachs, Cumberlandwurstkröte oder Aschenpudel. Wer auf Schweinereien und Misshandlungen der Sprache steht, sollte an dieser Satire nicht vorübergehen!  Weiter zur Rezension:    Im Bann des Eichelhechts von Axel Hacke 

Rezension - Wer hat es erfunden? von Anne Ameri-Siemens und Becky Thorns

  Wer hat eigentlich das Auto erfunden? Die Glühbirne, das Internet, den Mikrochip, den Reiß- oder den Klettverschluss, die Jeans, Post-it-Zettel, die Instantnudeln? Viele Dinge, die wir heute für selbstverständlich halten, sind nicht einfach so aufgetaucht. Klar, manches entdeckte man durch glückliche Zufälle. Andere Erfindungen sind das Ergebnis von Teamwork und langen Abenden im Labor. Wie kam man auf solche Dinge? Die Texte sind reich bebildert, verständlich geschrieben und spannend zu lesen, großbuchstabig, daher empfehle ich das Buch ab Schulbeginn. Ein Sachkinderbuch, das für die gesamte Familie reizvoll ist. Weiter zur Rezension: Wer hat es erfunden? von Anne Ameri-Siemens und Becky Thorns

Rezension - Dinosaurier Wimmelbuch von Max Walther

  Im großen Dinosaurier-Wimmelbuch wimmelt es von ausgestorbenen Arten! Auf sechs Doppelseiten werden insgesamt 113 verschiedene prähistorische Tiere vorgestellt, wobei jedes Mal ein anderer Lebensraum als Hintergrund dient. Am Ende findet sich eine Übersicht mit kleiner Ansicht der Seiten und der Zuordnung der jeweiligen Namen der abgebildeten Tiere. Und es folgt ein Suchspiel. Ein Buch zum Spaß haben, zum aktiven Erzählen. 3 - 6 Jahre Weiter zur Rezension:   Dinosaurier Wimmelbuch von Max Walther

Rezension - Mission Hollercamp von Lena Hach

  Der unheimliche Fremde, Band 1  Das verlassene Boot, Band 2  Kinder-Trio auf dem Campingplatz Hollercamp, die sich mit den Dorfkindern anlegen und manch Rätsel zu lösen haben. Beide Kinderromane sind spannend und temporeich, ein kurzweiliges Lesevergnügen mit Detektivcharakter, bauen aufeinander auf. Insgesamt eine Serie über Freundschaft; energiegeladen mit viel Humor, Streichen, sie umfasst alles, was eine packende Reihe enthalten soll. Weiter zur Rezension:  Mission Hollercamp von Lena Hach

Rezension - Trio von Dacia Maraini

  Es ist ein schmales Buch von 105 Seiten, die in ziemlich großen Buchstaben gesetzt wurden – in einer Stunde ist man durch. Vielleicht habe ich etwas anderes erwartet, einen historischen Roman. Ich sage es ungern, aber das Vorwort, war für mich am spannendsten. Sizilien, 1743: Es ist ein Briefroman, bei dem zwei Frauen, die seit der Kindheit beste Freundinnen sind, miteinander korrespondieren, während sie während der Pestzeit in Quarantäne sitzen. Und sie schreiben über einen Mann, der zwischen beiden hin und her reist. Agata ist mit ihm verheiratet – eine Liebesheirat. Anuzza ist seine Geliebte, ohne dass es die Freundschaft der beiden Frauen berührt. Der Leser wird in die Beziehung hineinkatapultiert und fliegt am Ende heraus, ein Roman ohne Tiefe. Weiter zur Rezension:  Trio von Dacia Maraini

Rezension - Meisterschule Aquarell

  Materialien, Motive, Stile. Alle Techniken Schritt für Schritt Endlich wieder ein neutrales Lehrbuch – kein Künstler, der in einem Anleitungsbuch dem Leser zeigen will, was er kann – sondern ein solides Nachschlagwerk für jeden Aquarellmaler. Da dieses Buch Anreize für Anfänger, Fortgeschrittene und Meister gibt, können ebenso Künstler, die sich bereits mit dem Material angefreundet haben, hier Inspiration finden. Genauso erfrischend ist hier der Einstieg. Oft genug wird nur Farbkasten und Pinsel vorgestellt. Das Watercolor hat sich weiter entwickelt und stellt Farben in verschiedenen Formen zur Verfügung: Farbkasten mit Näpfchen, Tuben, Stifte, Kreiden, Tusche und Tinte, Gouache.  Weiter zur Rezension:    Meisterschule Aquarell

Rezension - Revanche von Claire Beyer

  Alles beginnt mitten im Ersten Weltkrieg – eine kleine Liebesgeschichte zwischen einer Französin und einem jungen deutschen Soldaten, der als Meldereiter eingesetzt ist. Eine Familiengeschichte über drei Generationen, in 191 Seiten in knappen Puzzleteilen zusammengesetzt, nur das Elixier zusammengetragen: Der Soldat, seine zwei Söhne, die drei Söhne des einen; drei Männer herausgenommen, drei Generationen. Sprachlich hat mich das Buch beeindruckt. Jeder Satz ist auf den Punkt gebracht, sprachlich ausgefeilt. Die Seiten fliegen nur so dahin, ein warmes Gefühl breitet sich beim Leser aus. Spannend und unterhaltsam ist die Geschichte allemal. Weiter zur Rezension:    Revanche von Claire Beyer

Rezension - Wo drei Flüsse sich kreuzen von Hannah Kent

  Gesprochen von: Vera Teltz Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 13 Std. und 25 Min. Die australische Autorin Hannah Kent hat sich wieder einen europäischen, historischen Kriminalfall vorgenommen. In ihren Dramen ist der Mittelpunkt eine Frau, die am Ende vor Gericht steht, ein Drama, denn diese Frauen sind nicht wirklich schuldig an den Tötungsdelikten, sie sind ein Opfer der Umstände. In diesem Fall geht es um Aberglaube und die Macht zwischen Kirche und dem alten irischen Glauben. Diese Geschichte basiert auf einen Gerichtsprozess aus Irland im Jahr 1825, bei dem eine Kindstötung verhandelt wird. Ein guter Mix aus Kriminalliteratur, historischer Roman, Gesellschaftsroman, irische Mythologie. Weiter zur Rezension:    Wo drei Flüsse sich kreuzen von Hannah Kent

Rezension - Piraten im Garten von ATAK

  Ganz friedlich spielen Emil und Ente im Haus: DRINNEN. Wer aus dem Fenster schaut, ahnt es schon. Da schleichen Piraten durch den Garten: DRAUẞEN. Emil und Ente sind in der ersten Etage DRINNEN durchs Fenster zu sehen. Manche sind NAH, andere FERN. Plötzlich ein Knall. HIER ist etwas geschehen und DORT hat das ganze Haus gewackelt. Alles ist DRUNTER und DRÜBER. Da müssen wir Ordnung hineinbringen, sortieren und zählen. Und dann haben auch noch die Kuscheltiere die Köpfe vertauscht! Etwas zum Lachen, machen, raten, suchen, kichern im Rausch der Sinne – eins das garantiert Spaß macht! Der Kunstmann Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 3 Jahren – passt! Weiter zur Rezension:    Piraten im Garten von ATAK