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Rezension - River Café – Alle Rezepte von Rose Gray und Ruth Rogers

  Begonnen hatte alles 1987 mit einer Kantine. Doch die Frauen Ruth Rogers und Rose Gray hatten weit mehr geplant. Aus der Kantine wuchs ein kleines Restaurant, das im Laufe der Jahre ein paarmal vergrößert wurde und weltweiten Ruf erlangte. Italienisch, frisch, einfach und authentisch, das ist die Devise, die zum Erfolg führte. Drum kann es «Pappa al pomodoro» auch nur im Sommer geben. In dieser Gesamtausgabe sind über 900 Rezepte zusammengefasst. Vor allem wird ein Augenmerk auf die norditalienische Küche mit Salsa, Pesto, Pasta, Gnocchi, Risotto, Polenta, Frittata gelegt. Aber auch eine Menge Rezepte zu Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Brot und Minipizza, Desserts, Torten, Granitas, Sorbets, Eiscreme und Semifreddo, sowie Drinks sind enthalten. Weiter zur Rezension:   River Café – Alle Rezepte von Rose Gray und Ruth Rogers

Rezension - Der Berg von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

  Kann mir jemand erklären, wie ein Berg aussieht? Der Bär kann das genau veranschaulichen: «Der Berg ist waldig, voller Bäume und Grün!» Das Schaf widerspricht: Der Berg ist eine Wiese. Diese Ansicht wird wiederum widerlegt vom Oktopus, der Ameise, der Gams und dem Schneehasen. Jedes Tier der Geschichte hat eine eigene feste Vorstellung vom Berg, beschreibt uns seinen Mikrokosmos. Und dann bekommen sich die Tiere so richtig in die Wolle, denn jeder will Recht haben. Ein feines Bilderbuch zu Natur und Klimazonen – und zum Thema Perspektivwechsel, raus aus der Bubble ... ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Der Berg von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

Rezension - Seesucht von Marlis van der Wel

  Wir haben erst Februar, aber ich glaube, dieses Bilderbuch ist für mich in dieser Sparte das Highlight des Jahres! Was soll da noch drübergehen? Poesie in Bildern und die Story ist hinreißend. Die Liebe zum Meer kann man nicht besser bildnerisch gestalten. Das Thema ist: Never give up. Von dem Moment an, als der zweijährige Jonas das Meer sieht, weiß er, dass er dort zu Hause ist. Das Problem, unter Wasser kann er nicht atmen. So überlegt er sich Jahr um Jahr, wie er es bewerkstelligen kann, lange unter Wasser zu bleiben. Es wird bis ins hohe Alter dauern, bis er die passende Lösung findet. Ein herrliches Experimentieren,  scheitern inklusive. Ab 3 Jahren, ein Kunstwerk, Allage. Weiter zur Rezension:    Seesucht von Marlis van der Wel

Rezension - black stories von Ursula Poznanski

  Think out of the box! Ohne diese Devise zu beherzigen, wird man die Rätsel nicht lösen können. 50 knifflige Aussagen, die hin und wieder mit dem Tod eines oder mehrerer Beteiligten endet. Wie kam das zustande? Was ist hier passiert? «Eriks Geburtstagsgeschenk verdarb 3.867 Menschen den Tag.» Hatte Eric so viele Leute eingeladen und eine verdorbene Geburtstagstorte serviert? Think out of the box ... Am meisten Spaß macht das Spiel, wenn viele Leute mitmachen, diverse Ideen einbringen. Der Spielleiter, der reihum von Karte zu Karte wechselt, liest die Aussage vor. Und nun wird gerätselt, was das Zeug hält. Was könnte passiert sein?  Weiter zur Rezension:   black stories von Ursula Poznanski

Rezension - Sardische Hochzeit

  Wenn man sich das Cover und den Klappentext ansieht, dann mag man auf einen Liebesroman schließen. Glücklicherweise wusste ich ein wenig mehr über den Inhalt und war nicht enttäuscht. Leider geht so dieser gute historische Roman am Klientel vorbei. Ja, Liebe kommt vor, im letzten Viertel am Ende als Randerscheinung. Worum geht es hier wirklich? Um die Beschreibung der Machtergreifung 1922 von Mussolini, aber es geht um viel mehr. Leo Lanteri, Kriegsveteran aus dem Ersten Weltkrieg muss untertauchen. Die Squadras, die Faschisten, treiben zu der Zeit ihr brutales Machtgehabe auf den Straßen Italiens und einen von ihnen hat Leo in seiner Heimat in Ligurien getötet. Deshalb. Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien - Hier herrscht das Mittelalter, wie er einmal bemerkt: Mythen, Sagen, Aberglauben, Bräuche, sardische Küche und vindicau, die Blutrache. Weiter zur Rezension:    Die sardische Hochzeit von Grit Landau

Rezension - Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Roy Peter Clark

  Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter Schreiben ist Handwerk. Natürlich gehört dazu ein wenig Talent – aber Schreiben ist wie jede Kunstform auch mit handwerklichem Rüstzeug zu lernen, zu verbessern. In diesem Buch geht es nicht um den Aufbau von Geschichten, sondern um den Umgang mit Sprache, Sprache als Dramaturgie. Weiter zur Rezension:    Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Roy Peter Clark 

Rezension - Zürcher Filz Gabriela Kasperski

  Die Zürcher Immobilienerbin Philomena Lombardi wird vermisst, einziger Hinweis auf ein Verbrechen ist ein Ohrring, der ihr möglicherweise vom Ohr gerissen wurde. Alfonso Lombardi ist tot und seine Tochter soll den Vorsitz der großen Lombardi-Stiftung übernehmen, die weltweit, insbesondere in Zürich Wohnraum zu günstigen Mieten zur Verfügung stellt. Ist sie auf Reisen, was sie meistens ist, ohne jemandem mitzuteilen, wo sie sich aufhält, oder hat sie irgendwer verschwinden lassen? Hat sie sich in der letzten Zeit überhaupt in Zürich aufgehalten? Einerseits ein spannender, lesenswerter Krimi – andererseits ein sehr überfrachteter Regiokrimi. Weiter zur Rezension:    Zürcher Filz Gabriela Kasperski

Rezension - Die Amazonas-Detektive von Antonia Michaelis

  Verschwörung im Dschungel Ein starker Kinderroman, ein absolut spannender Abenteuerroman mit einer guten Story, Message und dem Abtauchen in fremde Welten – das Ganze funktioniert sogar ohne Superhelden. Eine Gruppe Studenten ist in den Dschungel gereist, um gegen den Bau eines Staudamms zu protestieren, und seitdem sind sie verschwunden. Pablo und seine Freunde machen sich auf den Weg, sie zu finden und zu befreien – sie wollen den Staudamm verhindern. Doch schon sind ihnen die Häscher auf der Spur ... Der Auftakt einer Detektivreihe. Eintauchen in andere Klimazonen und Kulturen, Umweltschutz, dass alles nebenbei eingebunden in ein Kinderbuch ab 9 Jahren. Muss man lesen! Weiter zur Rezension:     Die Amazonas-Detektive von Antonia Michaelis

Rezension - Das Plapperküken von Janie Bynum

  Die Illustrationen haben mich begeistert. Farbenfreudige Zeichnungen im Aquarellstil, digital nachbearbeitet, lustig in der Darstellung, machen das Buch zum Hingucker. Aber damit ist die Begeisterung auch schon am Ende. Das Küken hat wahnsinnig viel zu erzählen und plappert pausenlos: Piep, Piep, Piep. Bereits die erste Seite zeigt, dass dieses Kind allen auf den Wecker fällt: «Mach, dass es aufhört!» Die gesamte Familie ist genervt. Niemand hat Zeit oder nimmt es ernst. Und irgendwann ist der Lesende ungehalten. Das Bilderbuch ist für mich für 2-3 Jahre (Verlag: ab 4 Jahren) Weiter zur Rezension:    Das Plapperküken von Janie Bynum

Rezension - Das Flüstern der Bäume von Michael Christie

  Mit hohen Erwartungen die Familiensaga begonnen und ziemlich schnell mit dem holzigen Stil des Autors in Konflikt geraten. So könnte man unsere erste Begegnung bezeichnen. Der Stil wird nicht besser, inklusive der Metaphern, die etwas für die Witzsammlung sind. Immer wieder tauchen Passagen auf, die mir nicht gefielen, holzig, pathetisch und Szenen, die wie eine Kaugummiblase aufgeblasen wurden. Wenn wir schon bei aufgeblasen sind – das ist die ganze hanebüchene Geschichte. Eine Familiengeschichte über vier Generationen, die in ein Waldstück verwoben sind. Der Nachwuchs im Baum zeigt sich durch den äußersten Ring im Querschnitt. Und so beginnt die Geschichte bei der Jüngsten und rückt Generation für Generation nach hinten. Weiter zur Rezension:    Das Flüstern der Bäume von Michael Christie