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Rezension - Vincents Sternennacht von Michael Bird und Kate Evans

  Kunstgeschichte für Kinder und Jugendliche als Erzählungen verpackt. Michael Bird erzählt Geschichten, mal spricht er mit der Stimme des Künstlers, ein anderes Mal berichtet er über die Zeit, die Menschen, ihre Vorstellungen. Künstler spiegeln ihre Zeit oder sind ihr voraus. Ein Buch über Künstler für Kinder und Jugendliche, die sich für Kunst interessieren. Angefangen mit prähistorischen Höhlenmalereien bis zu heutigen Künstlern gibt das Buch einen guten Eindruck über die Entwicklung von Kunst und die Intension, wie etwas entsteht, die Veränderungen von Darstellung und Technik – Geschichte inbegriffen. Ein Allage-Buch über Malerei, fast wie ein Lexikon.  Weiter zur Rezension:    Vincents Sternennacht von Michael Bird und Kate Evans

Rezension - STERNEKÜCHE KANN JEDER! von Benedikt Faust

  Sterneküche für zu Hause: Raffinierte Rezepte mit tollen Zutaten und großer Wirkung Gleich vorweg, das Kochbuch trägt den falschen Titel. Eigentlich müsste es heißen, wie ich mit Deko und Schischi so tun kann, als könnte ich im Sternebereich der Küche mithalten. Einfach und günstig  ist das Motto. Aber genau das ist Sterneküche nicht! Wer meint, mit TK-Spinat, Knabber-Fischli, Eiersalat aus der Packung und Babybrei der Sterneküche anzugehören, der verliert meinen Respekt. Eins treibt mich nach der Lektüre von diesem Buch immer noch um: Über wen wollte sich Benedikt Faust mit dieser Persiflage von Kochbuch eigentlich lustig machen? Über Kollegen oder Hobbyköche? Weiter zur Rezension:    STERNEKÜCHE KANN JEDER! von Benedikt Faust

Rezension - Sprache und Sein von Kübra Gümüsay

  Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass dieses Buch sich mit Sprache beschäftigt. Aber letztendlich steht Kübra Gümüsay im Mittelpunkt, ihr Problem mit Anerkennung in der Gesellschaft. Sie gibt eine Menge Anekdoten aus ihrem Leben preis. Dies ist ein emotionales Essay über Rassismus, ein persönliches, was ich als solches akzeptiere, die Sicht der Autorin. Es gibt ein paar interessante Denkanstöße, aber letztendlich nichts Neues. Rassismus darf nicht sein, aber jeder von uns tappt, vielleicht auch mal unbewusst, in die Falle. Sensibilisieren, aufmerksam sein! Allerdings mit Sprachwissenschaft hat dieses Buch weniger zu tun. Leider. Hier geht es um Vorurteile, Diskriminierungen und Stereotype – wobei die Autorin das auch selbst gegen andere anwendet und sich häufig selbst widerspricht.  Weiter zur Rezension:    Sprache und Sein von Kübra Gümüsay

Rezension - Märzgefallene von Volker Kutscher

Rezension von Sabine Ibing Gereon Raths fünfter Fall Sprecher: David Nathan Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 20 Std. und 31 Min. Für mich der erste Fall von Gereon Rath, es ist aber der Fünfte, und für mich ist klar, es wird für mich weitergehen mit Rath. Der Plot ist nach Berlin in die Zwischenkriegszeit gelegt, 1933, Hitler ist Reichskanzler und die Braunen nehmen überall mächtige Positionen ein, auch bei der Polizei. Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz gefunden worden. Seine Vorgeschichte führt zurück in den Ersten Weltkrieg, in den März 1917: «Operation Alberich». Ein eiskalter Schauer läuft einem bei diesem Stoff über den Rücken, so erbarmungslos einfühlsam transportiert Kutscher den Leser / Hörer zurück in diese Zeit. Gewalt ist an der Tagesordnung. Kutschers erste Gereon-Rath-Romane wurden unter dem Titel «Babylon Berlin» verfilmt. Weiter zur Rezension:   Märzgefallene von Volker Kutscher 

Rezension - Hotel du Lac von Anita Brookner

  Ende September, Nachsaison am Genfer See in der Schweiz. Edith, Ende dreißig, bezieht ihr Hotelzimmer: Neben der Tristesse des nebligen Ausblicks, ist sämtliches Interieur ihres Zimmers in der Farbe von gekochtem Kalbfleisch gehalten. Man hatte sie gebeten, sich eine Auszeit von London zu nehmen, denn die Schriftstellerin hat etwas angestellt – etwas, das Frau nicht tun darf … in der Mitte des Romans erfahren wir, was sie «falsch» gemacht hat. 1984 erhielt Anita Brookner (1928 – 2016) für «Hotel du Lac» den Booker-Preis. Und der Roman liest sich auch noch heute wunderbar. Hier in der «Besserungsaufenthalt» beobachtet Edith die Hotelgäste, im Wiederholen der Rituale tagein, tagaus.  Weiter zur Rezension:   Hotel du Lac von Anita Brookner

Rezension - Aristophania - Das Reich Azur von Xavier Dorison und Joël Parnotte

  Um 1900, Metallwerke in Marseille: Der dunkle Hof ist Clément auf der Spur, der die Morgenrot-Quelle für die helle Macht ausfindig machen will. Aristophania warnt ihn, sie will ihn mitnehmen, zu spät. In diesem Moment wird Clément getötet. Aristophania muss nun seine Ehefrau Adèle, die Kinder Basile, Victor und Calixte retten. Adèle sagt, sie komme alleine klar, doch bald muss die Mutter ins Gefängnis. Nachdem die Kinder nun heimatlos sind, nimmt sie Aristophania mit ins Reich Azur. Warum dürfen sie das Grundstück nicht verlassen, werden bewacht von dem brummigen Cayenne? Basile hetzt die Geschwister auf und erinnert an Hänsel und Gretel … Weiter zur Rezension:    Aristophania - Das Reich Azur von Xavier Dorison und Joël Parnotte

Rezension - Die Abenteuer des Alexander von Humboldt von Andrea Wulf und Lillian Melcher

  Zum 250. Geburtstag des deutschen Naturforschers präsentierte 2019 die Humboldtexpertin Andrea Wulf eine farbenprächtige, opulent illustrierte Grafic Novel über Humboldts berühmte Südamerikaexpedition (1799 bis 1804), begleitet durch den Botaniker Aimé Bonpland. Angeregt von seinen Tagebüchern, Kupferstichen, Skizzen, Landkarten und präparierten Pflanzen erzählt die New Yorker Illustratorin Lillian Melcher bildnerisch durch die Expedition; wie z.B. über die waghalsige Fahrt durch die Stromschnellen des Orinoco, bei dem die beiden Wissenschaftler fast ertranken, oder die spektakuläre Besteigung des Chimborazo. Sachbuch, Biografie, historisch und Naturwissenschaft in einem spannend gestaltet als Comic; Allage, für Jugendliche und Erwachsene ein Erlebnis. Weiter zur Rezension:    Die Abenteuer des Alexander von Humboldt von Andrea Wulf und Lillian Melcher

Kunst in der Kinder- und Jugendliteratur

Kunstrichtungen, die großen Maler - kennenlernen und verstehen. Die Kinder- und Jugendliteratur bietet eine Menge Bücher, um Bekanntschaft mit Künstlern zu machen und mit deren Ideen. Kreativ sein, selbst ein Kunstwerk schaffen - auch dazu gibt es eine Menge Anleitung. Neugierig? Hier geht es zur Seite:  Kinder- und Jugendliteratur - Kinder und Kunst

Rezension - Kürbis - Harte Schale, gesunder Kern von Søren Staun Petersen

  Was macht man mit Kürbis?, fragen viele Leute. Ein vielseitiges Gemüse von Oktober bis März zu erhalten, aus dem man weit mehr als Suppe und Ofengemüse machen kann! Genau die Frage stellte sich der Foodblogger Søren Staun Petersen und experimentierte ein halbes Jahr lang mit Kürbis und er zeigt uns in diesem Kochbuch die Vielseitigkeit von Kürbis, der als Salat, Suppe, Hauptmenü, Dessert, Kuchen und Coctail lecker schmeckt. Mehr geht ja wohl nicht! Empfehlung für die Rezepte der Gemüseküche! Weiter zur Rezension:    Kürbis - Harte Schale, gesunder Kern von Søren Staun Petersen

Rezension - Die Kunst der Aquarellmalerei von Rabiyat Alieva

  Das große Watercolor-Grundlagenwerk: Beeindruckende Bilder malen – Alles zu Portrait, Landschaft  Die Bilder von Alieva, Rabiyat sind wunderschön und farbgewaltig. Mit diesem Buch soll man angeblich lernen zu aquarellieren. Für diese Aussage bekommt das Buch von mir 0 Punkte! Denn es führt den Anfänger zu Frustration und wahrscheinlich zu Aufgabe des Malkastens. Letztendlich ist es wieder, wie so oft, lediglich eine Präsentation des Egos des Künstlers: Schaut mal, was ich kann! Wer zeichnen kann, wird hier gut bedient sein, sich mit dem Aquarell anzufreunden. Auch von Grundlagen kann nicht die Rede sein. Hier geht es darum, wie Rabiyat Alieva malt. Weiter zur Rezension: Die Kunst der Aquarellmalerei von Rabiyat Alieva