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Rezension - Der Zorn des Meeres von Bram Stoker

Ein kleines Buch, liebevoll verpackt in Leinen, in einem offenen Schuber, allein die Haptik begeistert – und der Inhalt noch mehr. Bram Stoker, Autor des Dracula-Romans, hat dieses wundervolle Drama geschrieben – 125 Jahre nach Erscheinen ist der Klassiker erstmals auf Deutsch zu lesen. Durch ein exzellentes Nature Writing, gebunden in einen dramatischen Spannungsbogen, schafft die Erzählung einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. In einer stürmischen Nacht an der zerklüfteten schottischen Ostküste erfährt William Barrow, Bootsführer der Küstenwache, dass Fischer mit Schmuggelwaren Kurs auf die Küste genommen haben. Als er seiner Verlobten Maggie etwas über den Einsatz andeutet, gesteht sie ihm, dass ihr hoch verschuldeter Vater gezwungen wurde, den Schmugglern sein Boot zu überlassen, mit an Bord sei, wie auch ihr Bruder. Weiter zur Rezension:    Zorn des Meeres von Bram Stoker

Rezension - Schläge von Meena Kandasamy

Meena Kandasamy hat nicht nur einen autobiografischen Roman über ihre missbräuchliche Ehe geschrieben, sondern auch einen, der das Gesellschaftsbild vom heutigen Indien widergespiegelt. Und es ist ganz allgemein die Geschichte der Gewalt in einer Ehe, die immer nach dem gleichen Muster Schritt für Schritt den Strick immer weiter um den Hals der Frau zuzieht. Gewalt gegen Frauen, feministische Literatur. Eine literarische Perle! Weiter zur Rezension:  Schläge  von Meena Kandasamy 

Rezension - Der Hund und der Hühnerdieb von Axel Scheffler und Chantal de Marolles

Schon auf den ersten Seiten lacht man sich schlapp! Der Bauer hat einen Hund, dem er befiehlt: Komm, sitz, hierher ... Und er hat eine Katze, die dem Bauern befiehlt: Hierher, mach die Tür auf ... Doch zufrieden ist keiner. Der Hund hätte gern eine eigene Hütte, die Katze eine eigene Tür. - Seit ein paar Tagen holt sich der Fuchs jede Nacht ein Huhn, verdammt! Der Bauer verspricht dem Hund nun eine Hütte, wenn der den Fuchs fängt und so legt er sich neben den Hühnerstall. Es braucht noch einige Hilfe, bis der Fuchs verjagt ist. Der Hund schafft es nämlich nicht, auch nicht die Katze ... Ein lustiges Bilderbuch mit Grafiken von Axel Scheffler, dem Grüffelo-Vater. Weiter zur Rezension:    Der Hund und der Hühnerdieb von Axel Scheffler und Chantal de Marolles

Rezension - Küchen-Experiment – PhänoMINT von Nick Arnold und Guilia Zoavo

PhänoMINT – Das bedeutet: Phänomenale Experimente für neugierige Entdecker im Schulkindalter. MINT, das neue Schulfach, fachübergreifend für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, wird hier mit äußerst praktischen Experimenten aus der Küche angegangen. Physik und Chemie, für viele Schüler langweilige Fächer, die sich ihnen nicht erschließen. Das muss nicht so sein – wie dieses Buch zeigt. Die Küchen-Experimente erklären spielerisch und leicht verständlich wissenschaftliche Phänomene, die wir täglich beim Kochen und Backen erleben, und führen Kinder so ganz nebenbei an Naturwissenschaften heran. Weiter zur Rezension:    Küchen-Experiment – PhänoMINT von Nick Arnold und Guilia Zoavo

Rezension - Meister der Täuschung von Sabine Ebert

Schwert und Krone 1 Ungekürztes Hörbuch, Sprecher: Gabriele Blum Spieldauer: 15 Std. und 59 Min . Dezember 1137: Lothar von Süpplingenburg, der Kaiser, ist tot. Bereits zu Lebzeiten bestimmt er seinen Schwiegersohn zum Nachfolger: den Welfen Heinrich den Stolzen. Doch sofort bricht ein erbitterter Kampf um die Thronfolge aus. Fürsten und Klerus wollen ihren Einfluss geltend machen, den Welfen am Boden sehen, ihm sämtliche Macht entziehen. Und so wird durch eine ausgeklügelte Intrige Konrad von Staufen zum Kaiser gewählt. Denn man wählt den Kaiser, niemand kann sich herausnehmen ihn zu bestimmen. Es sind zwar nicht viele Fürsten anwesend, doch gewählt ist gewählt. Konrad ist nun Kaiser, eine Krone, die er nicht gewollt hat – und Heinrich der Stolze besitzt die Insignien. Wird Heinrich sich das gefallen lassen? Weiter zur Rezension:  Meister der Täuschung von Sabine Ebert

Rezension - Im Zeichen der Reliquie von Pierpaolo Brunoldi und Antonio Santoro

Italien, Altopascio, Heimat der Tau-Ritter, zu Beginn des 13. Jahrhunderts, eine Zeit der gesellschaftlichen und religiösen Umbrüche – Bonaventura, ein Mönch voller Entdeckerfreude, gerät immer wieder ins Visier der Inquisition, da er die rigiden Vorschriften des Papstes hinterfragt und sich für die neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften der Medizin und Alchemie interessiert. Und dann erfährt er, dass sein Mentor, Franz von Assisi, entführt wurde und an einem geheimen Ort gefangengehalten wird. Zusammen mit Weggefährten und Tau-Rittern zum Schutz begeben sie sich auf die Suche nach Franz von Assisi. Weiter zur Rezension:  Im Zeichen der Reliquie von Pierpaolo Brunoldi und Antonio Santoro

Rezension - Teneriffa von Irene Börjes

Die kanarische Insel Teneriffa bietet sich förmlich an, sie auf eigene Faust zu erkunden. Da man ab der Küste nur noch bergauf das Landesinnere erkunden kann, bis hoch zum höchsten Berg Spaniens, dem Pico del Teide, durchwandert man eine große Vielfalt an Klimazonen. An manchen Stellen verändert sich die Vegetation innerhalb nur weniger hundert Metern radikal. Mit diesem Reiseführer ist man gut bedient, er eignet sich sowohl für den typischen Pauschalreisenden, aber besonders für Reiseindividualisten, da er prall gefüllt ist: Landeskundliche Beschreibungen, Kultur und Geschichte, Ausflugstipps, Feste, Restauranttipps, Übernachtungstipps gibt es ausgearbeitete Rad- und Wandertouren im Abspann, sowie eine sehr detaillierte Karte. Weiter zur Rezension:  Teneriffa von Irene Börjes

Monika Geier - Fang mir jetzt bloß nicht an zu weinen

Polizeiarbeit im Krimi «Nun beziehen echte Polizist*innen ihre Moralvorstellungen natürlich nicht (nur) aus Krimis. Tatsächlich schwören sie aufs Grundgesetz, kennen sich im Strafrecht aus und vertreten eine staatlich streng vorgegebene Version von Recht und Ordnung. Sie sind auch nicht täglich in Schießereien verwickelt oder müssen sich ständig das Blut diverser Schurken von den Dienststiefeln wischen. Das, was ich von Polizist*innen immer wieder zu hören kriege, ist: Naja, der Beruf ist in Wahrheit nicht so aufregend wie im Buch. Büroarbeit, weißte? Berichte schreiben. Recherche. Teamwork.» Monika Geier zum Polizeikrimi und KK Boll, Kriminalkommissarin vom Ludwigshafener K11, Abteilung für Kapitalverbrechen. Weiter zum Artikel: Fang mir jetzt bloß nicht an zu weinen … von Monika Geier

Rezension - Du lebst ja auch für deine Überzeugung von Wencke Mühleisen

Mein Vater, Otto Muehl und die Verwandtschaft extremer Ideologien Die Mutter von Wencke Mühleisen ist Norwegerin, der Vater hat slowenisch-österreichische Wurzeln. Über den Krieg wurde in ihrer Familie nie geredet (wie wohl in den meisten Familien) – das lässt alle Fiktionen offen, vom Täter bis zum Opfer ist alles möglich. Und als sie beim Aufräumen den alten Brief ihres Vaters wiederfindet, der damals nicht zur Heirat ihrer Schwester erschienen war, beschließt sie, herauszufinden, wer ihr Vater wirklich gewesen ist. Sie selbst lebte neun Jahre in AAO-Kommune von Otto Muehl, hing selbst extremen Ideologien nach. Gibt es Parallelen? Eine interessante Autobiografie. Weiter zur Rezension:  Du lebst ja auch für deine Überzeugung von Wencke Mühleisen

Rezension - Der kleine Fuchs von Edward van de Vendel und Marije Tolman

Ein Bilderbuch, an dem man nicht vorbeigehen sollte – denn inhaltlich wie künstlerisch konnte es mich begeistern. Der kleine Fuchs ist neugierig, wie alle Kinder, denn in der Welt gibt es spannende Dinge zu entdecken. Zu Beginn gibt das Buch den Grafiken den Raum. Der Leser entdeckt mit dem Fuchs seinen Lebensraum: Die Wiese mit Rebhühnern und Reihern – Strand, Meer, Möwen – am Binnengewässer probiert er den Reihertanz – Wald mit seinen Waldtieren – Dünen – und nun verfolgt er einen Schmetterling, achtet nicht auf den Weg … stürzt einen Abhang hinunter, und er fällt in einen tiefen Traum. Ab 4 Jahren Weiter zur Rezension:    Der kleine Fuchs von Edward van de Vendel und Marije Tolman