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Rezension - Vor uns das Meer von Alan Gratz

Drei völlig verschiedene Geschichten, die letztendlich das Gleiche erzählen: Drei Kinder mit ihren Familien auf der Flucht aus ihrer Heimat, in dem Vertrauen, ein besseres Leben zu finden. Drei Jahrzehnte, drei Mal Hoffnung. Der jüdische Junge Josef ist 11 Jahre alt, als er 1939 mit seiner Familie aus Deutschland vor den Nazis auf der St. Louis nach Kuba fliehen muss. Isabel lebt im Jahr 1994 in Kuba, Hunger und Armut lassen den Vater gegen Castro demonstrieren – und nun bleibt nur noch die Flucht in einer Walnussschale Richtung Miami. Der 12-jährige Mahmoud wird im Jahr 2015 nach einem Bombenangriff obdachlos und die Familie verlässt das zerbombte Aleppo in Syrien, um nach Deutschland zu gelangen. Ein Buch, das zwischendurch die Luft zum Atmen nimmt. Dieses Jugendbuch empfehle ich unbedingt als Schullektüre ab 13 Jahren! Weiter zur Rezension:    Vor uns das Meer von Alan Gratz

Rezension - Lecker-Land ist abgebrannt von Manfred Kriener

Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur Mit den ersten Seiten dieses Sachbuchs hatte ich arge Probleme. Doch später wird es wirklich gut! Es geht um unser Essverhalten, Superfood (wie Quinoa, Gojibeeren, Gerstengraspulver, Chiasamen), Zucker, Massentierhaltung, Biofleisch, In-vitro-Fleisch, Insektenprodukte der Mann liebt Fleisch), um die Überfischung, Zuchtfisch, um Anbaumethoden, Wasserverbrauch, Ökobilanzen, um Marketingkampagnen der großen Lebensmittelkonzerne – rundum um alles, was wir in uns hineinstopfen. Der Journalist hat hier kompakt alle Fakten und Studien zusammengetragen. Weiter zur Rezension:    Lecker-Land ist abgebrannt von Manfred Kriener

Rezension - Das Licht von T. C. Boyle

Sprecher: Florian Lukas Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 14 Std. Fitz Loney, seine Frau Joanie und ihr Sohn Corey sind die Hauptfiguren in T. C. Boyles neuem Roman, fiktive Personen, die sich glaubhaft in die wahren Begebenheiten um den legendären Drogenpapst Leary einpassen. Fitz ist Doktorand der Psychologie der Harvard University, lernt Professor Timothy Leary 1962 dort kennen. Er wird in die Gruppe der Anhängerschaft aufgenommen, die sich selbst als große Familie bezeichnen. Leary führt Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen durch, LSD, Meskalin und Psilocybin (Magic Mushrooms), die er an seinen Studenten erproben lässt. Fitz hofft, eine Stufe der Karriereleiter bei der Erforschung der neuen Substanzen zu erklimmen. Weiter zur Rezension:    Das Licht von T. C. Boyle

Rezension - Bienen von Piotr Socha

Dieses Bilderbuch ist der Hammer! Die Enzyklopädie der Bienen, so könnte man es beschreiben: Ob nun inhaltlich oder künstlerisch, hier bleiben keine Fragen offen! Willkommen im Reich der Bienen! Wir können die fleißigen Insekten aus der Nähe betrachten, in einen Bienenstock schauen und alles über das Imkern erfahren. Aber nicht nur das. Das Sachbilderbuch beginnt großflächig mit dem Bienenkörper, geht weiter zu den Aufgaben der einzelnen Bienen, Brutpflege, erklärt den Bienentanz. Bestäubung durch Insekten und die Bedeutung der Bienen für den Menschen, von der Antike über Napoleon, Geschichten, Anekdoten, Umwelt … Allage – Bienenliebhaber werden das Buch lieben, schon allein wegen der humoristischen Grafiken. Weiter zur Rezension:    Bienen von Piotr Socha

Rezension - Die Tribute von Panem X von Suzanne Collins

Das Lied von Vogel und Schlange Eine erfolgreiche Dystopie wird nach Jahren fortgeführt als Prequel, ich war skeptisch. Und wie erwartet bleibt der neue Band um Längen hinter der Trilogie zurück. Suzanne Collins hat ihre Backstory genommen und ausgearbeitet. Es geht vom ersten Band 64 Jahre zurück in die Vergangenheit. Der spätere Diktator Coriolanus Snow ist 18 Jahre alt. Mich konnte dieses Buch nicht begeistern. Weiter zur Rezension:    Die Tribute von Panem X von Suzanne Collins

Reension - Sketch Your Day Challenges von Ute Pluntke

Auf den ersten Blick hat mir das Buch sehr gut gefallen – ist es auch, wenn man Erfahrung besitzt. Mit dem zweiten Blick frage ich mich nämlich, für wen ist es gemacht? Ein kleines Buch, das meiner Meinung nach einfach zu viel will. Sketching mit Watercolor, der englische Ausdruck für Aquarellfarbe, ist derzeit ein beliebtes Hobby. Malen kann man lernen, wie alles andere auch. Doch Rom ist nicht an einem Tag gebaut worden. Angesprochen werden Anfänger und Fortgeschrittene. Letztere bekomen eine gute Inspiration – Anfänger werden eher gefrustet sein. Weiter zur Rezension:    Sketch Your Day Challenges von Ute Pluntke

Rezension - schreiben von Patrick Baumgärtel

Dieser Schreibratgeber richtet sich an absolute Schreibanfänger. Versierte Autoren, die etwas Spezielles suchen, werden weniger fündig. Insbesondere befasst sich der Autor intensiv mit der Figurenentwicklung, was mir gut gefallen hat. Weiter zur Rezension:    Krimis schreiben von Patrick Baumgärtel

Rezension - Paradise City von Zoë Beck

Zoë Beck schreibt schnörkellos, auf den Punkt gebracht – und sie schreibt Thriller. Dies ist nun ihr zweiter dystopischer Thriller aus der nahen Zukunft. Wie könnte die Welt demnächst aussehen? In dieser Welt sind die Küstenregionen überschwemmt, die Menschen leben zumeist in Megacitys – Frankfurt, die Hauptstadt, erstreckt sich bis Gießen. Berlin ist eine Art Museum-Freizeitpark. Die Uckermark ist ländlich, ursprünglich, wilddurchzogen, Bären und Wölfe leben in den Wäldern. Diese Welt ist total in Ordnung, alle Menschen fühlen sich wohl, um die Volksgesundheit steht es so gut wie noch nie, dank einer Gesundheits-App. Willkommen in der heilen Welt. Wirklich? Weiter zur Rezension:    Paradise City von Zoë Beck

Rezension - Resistent von Paul McNeive

Tsan Yohoto gehört das größte Pharmaunternehmen Japans. Er könnte glücklich sein, doch Rache nagt an ihm, seit seine Familie 1945 in Hiroshima durch die amerikanische Atombombe getötet wurde. Lange hat Yohoto an einem perfiden Plan geschliffen. Vereint mit Al-Qaida will er eine Masse von Bewohnern New Yorks umbringen. Mehr oder weniger unbemerkt, denn die werden freiwillig ein beworbenes Antibiotikum zu sich nehmen, über Monate. Und weil Geiz geil ist, werden sie Burger einer Fastfoodkette verschlingen – denen eines Tages E-Coli-Bakterien zugesetzt werden … Weiter zur Rezension:  Resistent von Paul McNeive

Rezension - They called us Enemy: Eine Kindheit im Internierungslager von George Takei, Harmony Becker, Justin Eisinger, Steven Scott

Im Zweiten Weltkrieg greifen die Japaner im Dezember 1941 den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor an. Damit treten die Vereinigten Staaten offiziell in den Krieg ein. Nun tritt ein neues Gesetz in Kraft, die Executive Order No. 9066. Präsident Franklin D. Roosevelt verfügt, dass circa 120.000 US-Bürger mit japanischen Wurzeln als potentielle Spione und Attentäter verhaftet und in Internierungslager eingesperrt werden. Das Verbrechen dieser US-Bürger ist es, in Japan geboren zu sein oder in zweiter, dritter, vierter Generation von Japanern abzustammen. Einer von ihnen war George Takei, damals 5 Jahre alt. Die meisten kennen ihn: Er spielte als «Lieutenant Hikaru Sulu» den Steuermann des «Raumschiffes Enterprise». Dies ist seine Geschichte. Weiter zur Rezension:    They called us Enemy: Eine Kindheit im Internierungslager  von George Takei, Harmony Becker, Justin Eisinger, Steven Scott