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Rezension - Harley Quinn: Breaking Glass - Jetzt kracht’s! von Mariko Tamaki und Steve Pugh

Mit nur fünf Dollar in der Tasche muss Harleen Quizel nach Gotham City zu ihrer Großmutter ziehen. Doch die Oma ist gerade verstorben und eine Freundin der Oma, eine Dragqueen namens Mama, wohnt in der Wohnung, nimmt sie auf. In der Schule findet sie schnell eine Freundin, Ivy, die sich feministisch engagiert. Eine Coming-of-Age-Geschichte, die beiden Mädchen werden schnell ein Team, denn das Viertel, in dem Harleen wohnt, soll Eigentumswohnungen weichen. Harleen will für ihr Heim und das kleine Theater von Mama kämpfen und wird zu Harley Quinn. Und dann gibt es den Kämpfer namens Joker. Welches Spiel spielt er? Eine Graphic Novel, ein Comic im Superhelden-Stil für Jugendliche ab 13 Jahre. Weiter zur Rezension:    Harley Quinn: Breaking Glass - Jetzt kracht’s! von Mariko Tamaki und Steve Pugh

Rezension - Marrakesch – Das Marokko-Kochbuch von Patrick Rosenthal

Über 70 authentische Rezepte von Couscous über Hummus bis Tajine  Dieses Buch als Kochbuch zu bezeichnen, würde ihm nicht gerecht werden. Es ist vielmehr ein Lockbuch, endlich einmal Marrakesch zu besuchen. Jetzt wieder Ernst; der Autor zeigt uns Plätze in Marrakesch und Umgebung, die zum Verweilen und Essen einladen, er gibt Einblick in die orientalische Küchenkultur. AnaYela ist ein 300 Jahre alter Stadtpalast, heute ein Hotel mit Restaurant. Und so beginnt das Buch mit ein paar Vorspeisenrezepten aus diesem Hotel. Es geht weiter ins Nomad, früher ein Teppichgeschäft, heute ein angesagtes Restaurant. Auf diese Art führt uns Patrick Rosenthal durch Marrakesch, stellt uns Menschen vor, Plätze, Cafes, Speiselokale, Märkte und er gibt ein paar erklärende Worte dazu. Weiter zur Rezension:  Marrakesch – Das Marokko-Kochbuch von Patrick Rosenthal 

Rezension - Die Ararat-Legende von Yaşar Kemal

Ahmet, ein Hirte des Bergvolks, weiß die Flöte auf so wundervolle Weise zu spielen, dass es scheint, als würde sich sogar der Ararat dazu bewegen. Eines Morgens steht vor seiner Hütte reich geschmückter Schimmel, ein prachtvolles Tier. Die Sitte besagt, ein solches Geschenk Gottes darf man nicht zurückgeben. Dreimal verjagt Ahmet das Tier und jedes Mal kommt es zu ihm zurück. Nun gehört das Pferd aber dem Pascha, und der schert sich nicht um Traditionen, will seinen Schimmel zurück. Entgegen des Rats des Weisen beharrt er auf die Rückgabe, bietet hohe Summen dem an, der den Schimmel zurückbringt. Doch das stolze Bergvolk der Kurden steht hinter dem Hirten. Ahmet und der Weise landen im Kerker, doch den Schimmel erhält der Pascha nicht zurück. Weiter zur Rezension:    Die Ararat-Legende von Yaşar Kemal

Rezension - Feuertaufe – Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Lorenz Lovis, Mitte vierzig, ist der einzige Verwandte von Onkel Sebastian. Der nimmt ihm auf dem Sterbebett ab, den Hof nicht zu verkaufen, und Lovis ist so zwei Minuten später Hofbesitzer. Lovis, Polizist im Innendienst und nicht glücklich mit seinem Job, kündigt kurzer Hand den Dienst und überlegt sich, Privatdetektiv zu werden. Zwei Jobs in Teilzeit, zwei Jobs, von denen er keine Ahnung hat. Ein Regiokrimi aus Tirol, Brixen, gut geschrieben, aber eher ein Heimatroman, als Krimi. Wer einen spannenden Whodunnit erwartet, wird enttäuscht sein. Weiter zur Rezension:    Feuertaufe – Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Rezension - Wie Menschen und Tiere wohnen von Astrid Otte, Elke Schwalm

Von Hamsterbau bis Wolkenkratzer  Wie wohnen die verschiedenen Lebewesen? Ein Kindersachbuch, das sich mit Behausungen beschäftigt. Wie wohnst du, in einem Einfamilienhaus, auf einem Bauernhof, in einem Mehrfamilienhaus, oder gar in einem Wolkenkratzer? Verschiedene Wohnformen auf der Welt werden vorgestellt, parallel dazu die Behausungen der Tiere im gleichen Lebensumfeld. Ein Sachbuch ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:  Wie Menschen und Tiere wohnen von Astrid Otte, Elke Schwalm

Rezension - MINT – Wissen gewinnt! Das Mitmachbuch für Nachwuchsforscher von Alice James und Petra Baan

Naturwissenschaft, malen, basteln, mitmachen Selbst erforschen, wie die Dinge in der Natur funktionieren. MINT – dieses Kinderbuch ist eine Forscherkladde für Kinder ab 8 Jahren, Naturwissenschaft für Kinder. Hier wird Grundsätzliches kurz erklärt und dann geht es auf in die Forschungsstation. Untersuchen, notieren, basteln … Wie entsteht ein Regenbogen und was macht Fingerabdrücke so einzigartig? Ist es möglich, mit dem ganzen Körper durch ein DIN A4 – Blatt zu steigen? Wie funktioniert eigentlich ein Handytrecking, eine Personenortung? Beobachten, ausprobieren, im Buch notieren, malen, basteln, alles ohne viel Aufwand. Ein Kindersachbuch, das Spaß macht. Weiter zur Rezension:    MINT – Wissen gewinnt! Das Mitmachbuch für Nachwuchsforscher von Alice James und Petra Baan

Rezension - Ode an die Göttin des Luo Flusses von Yu Zhiying und Ye Luying

Eigentlich ist dieser Prachtband ein Bilderbuch für Kinder, aber wer sich für wundervoll illustrierte Mythen und Märchen interessiert, sollte weiterlesen. Die Legende um die Flussgöttin Fu stammt aus der chinesischen Wei-Dynastie (220 – 265 n. Chr.). Die Illustration im traditionell-modernen chinesischen Stil ist wunderschön, voller Details, viele Bilder sind ausklappbar, so dass man eine riesige Szenerie über 6 Seiten Länge vor sich liegen hat. Leider ist die Übersetzung aus dem Chinesischen eine sprachliche Katastrophe. Ein optischer Leckerbissen chinesischer Mythologie über den Fluss Luo eine Göttin namens Fu … Weiter zur Rezension:    Ode an die Göttin des Luo Flusses von Yu Zhiying und Ye Luying

Rezension - Pronto! von Gennaro Contaldo

Die schnelle italienische Küche Die italienische Küchenphilosophie, so lehrt uns Gennaro Contaldo, bringt durch schlichte, frische Zutaten, einfache, wohlschmeckende Gerichte zustande. Frisch – einfach – schnell - lecker – genau darum ist die italienische Küche so beliebt, besonders zur Sommerszeit, denn die schnelle italienische Küche muss nicht ausschließlich aus Pasta und Pizza bestehen. 90 Rezepte, je in maximal 40 Minuten zubereitet, eingeteilt in Salate, Suppen, Pasta, Risottos, Fisch, Fleisch, Gemüse und Desserts. Traditionelle Gerichte – gut erklärt – aber wer neue Ideen sucht, wird hier nicht fündig. Weiter zur Rezension:    Pronto! von Gennaro Contaldo

Rezension - C’est la fucking vie von Michaela Kastel

Wien, Sanni hat die Matura in der Hand, feiert in ein paar Tagen ihren 18. Geburtstag. Ein neues Leben beginnt. Doch bis dahin genießen sie und ihre Freunde zunächst die Hitze des Sommers: An den See fahren, Partys feiern, in Clubs abhängen, Lebensentscheidungen stehen an. Sanni will frei sein, machen, was sie will – keine Beziehung. Ihr bester Freund ist Niko, mit ihm teilt sie alles – und sie drängt sich auch in jede seiner Beziehungen, macht sie kaputt. Bis Nico ihr sagt, dass er eigentlich Sanni will – sie ihn letztendlich auch. Er stellt sie vor die Wahl: Beziehung oder er bricht den Kontakt zu ihr ab. Sie muss sich entscheiden – auch, wie ihr Leben nun weiterverlaufen soll. Ein heftiger Jugendroman, empfohlen ab 14 Jahren – für mich ein Stoff ab 16 Jahren. Zur Rezension:    C’est la fucking vie von Michaela Kastel

Rezension - Die Trossfrau von Carmen Mayer

Der Roman handelt von Magdalena, um 1600 geboren, als Tochter eines protestantischen Hufschmieds, nahe der österreichisch-böhmischen Grenze. In seiner Wut über ein scheuendes Pferd setzt der Vater sie vor die Tür. Ein paar Dörfer weiter ist der Dreißigjährige Krieg bereits angekommen, der als Kampf um die Religionsfreiheit begann. Der jungen Magdalena gelingt es, sich im Tross der Protestanten als Marketenderin durchzuschlagen. Das bedeutet, kochen, backen, waschen, Lebensmittel besorgen, Wundversorgung – Dienstleistung gegen Geld. Der historische Roman konnte mich nicht ganz überzeugen. Weiter zur Rezension:    Die Trossfrau von Carmen Mayer