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Rezension - Das Abrakadabra der Fische von Simon van der Geest

Ein erzählerisch starkes Kinderbuch aus den Niederlanden, spannend und humorvoll! Als Vonkie von ihren Eltern auf den Bauernhof ihres Großvaters geschickt wird, ist sie nicht begeistert. Was soll sie zwischen den Poldern am Deich schon erleben? Aber das neugierige Mädchen entlockt dem Großvater alte Familiengeschichten. Ein Familiengeheimnis will Opa nicht Preis geben, das Vonkie zu lüften gedenkt. In der Nähe vom Hof befindet sich eine verrottete Wassermühle. Dort soll es spuken, behaupten die Leute, erzählen Schauermärchen. Opas Streiche aus der Kinderzeit vermischt mit der heutigen Zeit. Spannung, Abenteuer und Humor in einem mit einem Kick Grusel an 10 Jahren! Meine absolute Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das Abrakadabra der Fische von Simon van der Geest

Rezension - Verratenes Land von Greg Iles

Sprecher: Uve Teschner Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 24 Std. und 2 Min. Ein spannender Thriller aus dem US-Süden, bei dem es um White-Power und mafiöse Machtstrukturen einer Gruppe von reichen, weißen Männern geht, die eine Stadt beherrschen: Der Poker Club. Erzählerisch gekonnt, fesselnd, rollt Greg Iles einen wendungsreichen Plot auf. Klasse, das war nicht mein letzter Greg Iles! Weiter zur Rezension:    Verratenes Land von Greg Iles

Rezension - Blutwunder von Lisa McInerney

Ein Noir-Thriller aus dem Milieu. Ryan, Sohn einer Neapolitanerin und eines Iren aus Cork, einer Kleinstadt im Südwesten Irlands, arbeitet für einen Drogendealer. Im Urlaub bei der Großmutter in Neapel bekommt er ziemlich gute Pillen in die Finger, setzt sich mit den Dealern in Verbindung und macht seinem Chef Dan Kane in Irland ein interessantes Angebot: Diese Pillen in Cork zu verticken. Ryan ist zweisprachig, perfekt. Das erste Geschäft geht aber gleich in die Hose – und noch einiges mehr. Die distanzierte Erzählhaltung und Sprache ist sicher nicht jedem Leser zugänglich. Weiter zur Rezension:    Blutwunder von Lisa McInerney

Rezenson Richtig dicke Freunde von Heribert Schulmeyer und Rüdiger Bertram

Der klapperdünne Storch und das massige Nilpferd sind dicke Freunde. Doch wo bleibt nur das Nilpferd?, denkt der Storch. In seinen Gedanken malt er sich aus, was die beiden zusammen jetzt anstellen könnten. Skateboard fahren, TV schauen, der Storch würde ein Baumhaus bauen, in der Badewanne sitzen, Drachen steigen lassen, aufs Meer gucken, der Storch liest dem Nilpferd etwas vor. Die Bilder suggerieren die Beschäftigung, doch die Texte blicken dahinter. Wir sausen mit dem Skateboard um die Welt – ich bin bei dir, wenn du dich bei einem Film gruselst – ich lese dir vor. Weiter zur Rezension:    Richtig dicke Freunde von Heribert Schulmeyer und Rüdiger Bertram

Rezension - Ein Riese warf einen Stein von Josef Guggenmos und Sabine Kranz

Empfehlung! Aus Spaß wirft ein Kind einen Stein auf einen Ameisenhaufen. Ein Riese warf einen Stein - für die Ameisen ein Desaster. Josef Guggenmos, verstorben in 2003, ist einer der bekanntesten Kinderlyriker Deutschlands. Er schrieb das Gedicht «Ein Riese warf einen Stein», dass man am Stück auf der letzten Seite findet. Im Bilderbuch sind die einzelnen Zeilen auf die Seiten verteilt. Sabine Kranz hat das Ganze eindrucksvoll großformatig illustriert. Der Stein wirkt wie ein Erdbeben im Ameisenhaufen, bringt den Bau zum Einsturz, für die Ameisen eine Katastrophe. Naturkunde in Gedichtform. Weiter zur Rezension:    Ein Riese warf einen Stein von Josef Guggenmos und Sabine Kranz

Rezension - Heringe – Ein Portrait von Holger Teschke

Er wird als Bernstein oder Gold der Ostsee bezeichnet, als das Silber des Meeres. Im Mittelalter wog man ihn mit Gold und Pelzen auf, apostrophierte ihn als den «König der Fische». Der Hering, ein Schwarmfisch. Je nach Lichteinfall schimmert der Fisch silbrig, oder in Tönungen von Blau bis Violett und Smaragd, geräuchert goldig schimmernd. Bevor der engmaschige industrielle Fischfang mit Radarortung begann, konnte man Heringsschwärme ausmachen, die sechs Kilometer breit und 15 Kilometer lang waren. Strahlte die Sonne darauf, leuchtete das Meer silbern und blendete die Fischer. Ein wundervolles Essay zum Hering und seiner Kulturgeschichte, Kult und Kunst, Rezepte, Biodaten der Gattung aus der Reihe Naturkunden. Weiter zur Rezension:    Heringe – Ein Portrait von Holger Teschke

Rezension - Chronisch gesund statt chronisch krank von Dr. med. Bernhard Dickreiter

Von der Schulmedizin bis heute ignoriert: Die wahren Ursachen der chronischen Zivilisationskrankheiten – und was man dagegen tun kann Noch nie hat es so viele chronisch Kranke gegeben wie heute: Arthrose, Diabetes, Alzheimer, Rückenleiden, Krebs, Burnout usw. Der Internist, Reha-Experte und Ganzheitsmediziner Dr. med. Bernhard Dickreiter ist überzeugt, dass diese Patienten selbst aktiv etwas dagegen unternehmen können. Sein Standpunkt: Wir müssen alles dafür tun, damit es den Zellen in unserem Organismus gut geht. Jede Zelle ist von einer organtypischen Umgebung eingeschlossen, in die sogenannte extrazelluläre Matrix (EZM). Dort zieht die Zelle ihre Nährstoffe, den Sauerstoff, und hier entsorgt sie ihre Abfallstoffe. Ist die Zellumgebung nicht gesund, werden wir krank. Die Schulmedizin bekämpft meist nur Symptome: Schmerzen – Schmerztablette. Die Ursachen werden oft nicht hinterfragt, bzw. operabel versucht zu beheben: neues Knie, neue Hüfte usw. Dickreiter geht ganzheitlich vor. ...

Rezension - A GOOD GIRL’S GUIDE TO MURDER von Holly Jackson

Ein überraschend guter Jugendkrimi ab 14 Jahren! Für ein Schulprojekt will Pippa, genannt Pip, den Vermisstenfall «Andie Bell» rekonstruieren, wobei sie die Bedeutung der Printmedien und Social Media untersuchen will. Andie Bell war fünf Jahre zuvor in einer Nacht verschwunden. Ihr Freund Sal Singh wurde verdächtigt, denn es gabt einige Spuren, die zu ihm führten, die Medien fuhren sich auf ihn ein. Sal Singh hatt kurz darauf Suizid begonnen, sich an einem Baum aufgehängt. Für den gesamten kleinen Ort und für die Polizei war die Sache klar: Andie ist ermordet worden, Sal bringt sich um und gesteht somit den Mord. Pip will genau wissen, was damals geschah. Weiter zur Rezension:  A GOOD GIRL’S GUIDE TO MURDER von Holly Jackson

Rezension - Heimweh nach einer anderen Welt von Ottessa Moshfegh

Storys Wer gern von der heilen Welt liest, ist mit diesem Buch nicht gut beraten. Es sind Momentaufnahmen von einsamen Menschen, schrägen Typen, oder Situationen, die ab einem Punkt das Leben verändern. Schwärze liegt über allem, ein groteskes Panorama menschlicher Bos- und Dummheit. Eher Charakterstudien, als abgeschlossene Geschichten handeln von Wünschen und Sehnsüchten, von Abgründen, manche von der anschließenden Bauchlandung. Weiter zur Rezension:    Heimweh nach einer anderen Welt von Ottessa Moshfegh

Rezension - Die Infantin trägt den Scheitel links von Helena Adler

Ein Roman, der klingt, als hätte ihn die Autorin mit dem Fleischklopfer auf die Seiten gehämmert, ohne dabei ein einziges Mal Luft zu holen. Das Buch hat Wums und ist ungemein zungenfertig. Heimatroman einmal ganz anders. Die jüngste Tochter der Familie, ein zartes Kind von sechs Jahren, fackelt den Bauernhof der Eltern ab, ein wenig aus Versehen, ein wenig aus Notwehr. Ein kreatives Kind, dessen gestalterische Gedanken und Handlungen bei manchem Unverständnis hervorruft. Sprachgewaltig mit gekonnten Sprachbildern und Metaphern. Hier geht es zur Rezension:    Die Infantin trägt den Scheitel links von Helena Adler