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Rezension - Die Schnüfflerin von Anne von Vaszary

An diesem Krimi gefällt mir die Handschrift von Anne von Vaszary. Sie besitzt eine eigene Art des Schreibens, humorvoll-satirisch. Sie spielt mit Sprache und Wortwitz, teilt aus. Nina Buck ist schwanger und ihr derzeitiger Geruchsinn entwickelt in ihr Schnüfflerfähigkeiten … Die skurrilen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und die Dialoge sind gut gesetzt. Anne von Vaszary spielt mit Worten, mit Dialogen und wem das gefällt, der liegt mit dieser Krimi-Satire richtig. Weiter zur Rezension:    Die Schnüfflerin von Anne von Vaszary

Rezension - Die geheimnisvolle Welt des Leonardo da Vinci von Christine Schulz-Reiss und Paolo Friz

500 Jahre nach seinem Tod ist das Universalgenie der Renaissance, Leonardo da Vinci, noch immer hochaktuell. Seine Neugier für Wissenschaft und Technik, verbunden mit seiner Intelligenz machten ihn zu einem Vordenker, der seiner Zeit meilenweit voraus war, und er war ein genialer Maler. Genau das präsentiert Christine Schulz-Reiss. Sehr humorvoll, im Stil für Kinder verständlich, beschreibt sie ausführlich die Kindheit, Jugend und Lehrzeit von Leonardo bis hin zu seinem Tod. Er war ein Nerd – schon als Kind. Die Autorin fängt den Humor Leonardo da Vinci spielerisch ein, die Zeit, in der er lebte, seine Errungenschaften. Weiter zur Rezension:    Die geheimnisvolle Welt des Leonardo da Vinci von Christine Schulz-Reiss und Paolo Friz

Rezension - Warum Monster Zähne putzen von Grégoire Mabire und Jessica Martinello

Wer kennt das nicht: Kinder, die nicht gerne Zähne putzen, die sich weigern, beim Zahnarzt den Mund aufzumachen … So eine war früher einmal die Icherzählerin. Sie hatte auch Angst vor dem Monster: dem Zahnarzt. Eines Tages beim Zähneputzen entdeckt sie hinter dem Duschvorhang ein Monster, das sich auch die Zähne putzt. Oh Schreck! Das ist aber nett, hat vor ihr mehr Angst als sie vor ihm. Es erklärt ihr, warum Zähneputzen so wichtig ist. Lustig, spritzig, farbenfroh – ein Bilderbuch, das ich unter die Abteilung Lieblingsbuch ablegen werde. Weiter zur Rezension:    Warum Monster Zähne putzen von Grégoire Mabire und Jessica Martinello

Rezension - Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes

Sprecher: Christoph Maria Herbst Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 15 Std. und 13 Min.  Diese Satire, Groteske, kann ich als Hörbuch extrem empfehlen. Der Roman ist bitter-bitter-böse, schon auf Papier. Aber was Christoph Maria Herbst daraus macht, ist einfach genial. Soll man lachen – oder bleibt einem das im Halse stecken? Manchmal habe ich brüllend gelacht, ein anderes Mal gallig geschluckt. «Er ist wieder da» – Timur Vermes, man kennt seinen beißenden Humor. Er schreibt über Dinge, über die man keine Witze machen darf, bricht Tabus – und er hat es wieder getan! Diesmal geht es um das Thema Flüchtlinge und unseren verlogenen Umgang mit diesem Thema. Was wäre, wenn 150.000 Flüchtlinge sich zu Fuß auf den Weg nach Deutschland machen – organisiert – und unser TV wäre mittendrin … Weiter zur Rezension:    Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes 

Rezension - Der Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen von Maeve Brennan

Erzählungen Die amerikanische Schriftstellerin Maeve Brennan (1917 bis 1993) wird gerade wiederentdeckt. Ein Leseerlebnis. Eine Ehe, die in Sprachlosigkeit verfallen ist. Martin Bagot, der Ziele hatte – nun ist es sein Ziel, die Familie satt zu bekommen, sein klebendes Anhängsel. Seine Pflicht hält ihn, eine Trennung käme ihm nie in den Sinn. So hält er sich möglichst vom Hause fern. Delia Bagot ist gefesselt ans Haus, die Reihenhaussiedlung mit der Mauer am Ende des Gartens engt sie ein – sie, die vom Land kommt, den Blick ins Weite gewohnt ist. Garten, Kinder Haushalt, tagein, tagaus. Melanchonisch, bissig, die Geschichten um das Ehepaar Bagot – die für den «New Yorker» entstanden, später als Erzählungen verlegt. Weiter zur Rezension:   Der Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen von Maeve Brennan

Rezension - Hier wird gebaut! von Doro Göbel und Peter Knorr

Eine Wimmelbilder-Geschichte. Ein Wimmelbuch, das mir ziemlich gut gefallen hat. Aber mit den Baustellen geht es nicht querbeet durch die Stadt, sondern wir erleben die Umstrukturierung eines Stadtteils. Der Abriss eines Gebrauchtwagenhändlers und einer Parkbucht steht am Anfang. Eine Baustelle: Baumaschinen, Mauer, Dachdecker, Maler, Stadtbegrünung. Am Ende steht ein Wohnhaus, mit einem begrünten Platz, Geschäftsumstrukturierung eine grüne Oase ist entstanden. Mit viel Charme und Humor ist das Ganze zeichnerisch umgesetzt – es gibt viele einzelne Szenen zu entdecken in diesem Wimmelbuch. Weiter zur Rezension:    Hier wird gebaut! von Doro Göbel und Peter Knorr

Rezension - Die Seele des Monte Pavione von Matteo Righetto

Dieser Roman, ein historischer, literarischer Thriller, ist angesiedelt in Italien, im nördlichen, bergigen Bereich des Veneto um 1900. Tabakanbau hat in Italien eine lange Tradition und stand immer unter staatlicher Kontrolle. Der «Nostrano del Brenta» hat höchste Qualität, da er bis heute per Hand getrocknet wird. Um genau diesen Tabak geht es. Tabakschmuggel aus dem Veneto, Brentatal, hinüber ins österreichische Tirol – ein gefährlicher Weg, der mit dem Tod enden kann. Bauern, die nichts zu verlieren haben, weil ihnen der Staat nicht genug für den Tabak zahlt, Bergarbeiter, für die der Tabak die einzige Freude im Leben ist. Weiter zur Rezension:    Die Seele des Monte Pavione von Matteo Righetto

Rezension - Dreieck Quadrat Kreis von Mac Barnett und Jon Klassen

Drei zusammengehörige Bilderbücher zum Thema Formen, Freundschaft und Ängste. Riesige Begeisterung spricht nicht aus mir. Aber lest selbst, es klemmt für mich an vielen Ecken. Weiter zur Rezension:    Dreieck Quadrat Kreis von Mac Barnett und Jon Klassen

Rezension - Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich? von Jürgen Kaube und Fridtjof Küchemann

Antworten auf neugierige Kinderfragen Kinder fragen die Eltern ein Loch in den Bauch – und manchmal muss man selbst nachdenken, überdenken, wie man die Frage beantworten soll. Das ein oder andere Mal fällt einem keine Antwort ein. Die Redakteure der FAZ.NET beantworten seit 2014 in der Kolumne, «Wie erkläre ich’s meinem Kind?», Kinderfragen aus eigener Familie, oder weil sich eine aktuelle Frage aufdrängt. In diesem Ratgeber werden die besten Kolumnen zusammengefasst. Kindgerecht, humorvoll, Wissen zu Festen, Bräuchen und allen Themen, die die Welt bewegen …die 9 – 15-jährige bewegen. Weiter zur Rezension:    Warum bekomm’ das Kindergeld nicht ich? von Jürgen Kaube und Fridtjof Küchemann

Rezension - Young Agents: Operation «Boss» von Andreas Schlüter

Offiziell gibt es sie gar nicht. Jeder Insider würde ihre Existenz leugnen. Und doch leben sie unter uns: Die Young Agents, europäische, jugendliche Geheimagenten, ausgebildet an einer EU-Agentenschule, fast unsichtbar, denn wer achtet schon auf Kinder? Sie sind im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, leben bei ihren Familien und gehen ganz normal zur Schule. Der zwölfjährige Billy, ein Agent aus Deutschland, ist der Icherzähler dieser Geschichte. Gleich am Anfang erklärt er, man soll sich das nicht so vorstellen wie bei 007, James Bond, denn wir befinden uns ja in der Realität. Aber genau das ist es letztendlich! Ein Plotaufbau nach James Bond, eine Heldenreise in drei Akten, beginnend mit einem nervenzerreißenden Intro, in dem der Agent hoher Gefahr ausgesetzt wird – sehr spannend geschrieben  – und mit Action pur geht es weiter, Seite für Seite. Ein Pagemaker zum Entspannen für Jugendliche ab 11 Jahren. Mir fehlte ein wenig Ruhe und Atmosphäre. Wer auf American-Hero-Storys steht...