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Rezension - Verrückt nach Karten von Huw Lewis-Jones

Geniale Geschichten von fantastischen Ländern Dieses Buch ist ein MUSS für jeden Fantasyfan, ein Augenschmaus. Der englische Originaltitel »The Writer’s Map«, gefällt mir besser, denn hier ist eindeutig klar, dass es um bestimmte Karten geht: fantastische Karten aus dem Literaturbetrieb. Der Herausgeber lässt Autoren und Illustratoren zu Wort kommen. Wir erfahren, ob es historische Vorbilder für die Karten gibt. 167 Farbillustrationen in hoher Qualität machen das Buch zum Augenschmaus und es gibt eine Menge Interessantes zu erfahren, denn 24 Autoren kommen hier zu Wort. Weiter zur Rezension:    Verrückt nach Karten von Huw Lewis-Jones 

Rezension - Ariadnes Faden von Jan Bajtlik

Götter – Sagen – Labyrinthe  Eine schöne Art, Kinder an den Aufbau der griechischen Mythologie heranzuführen. Spielerisch durch das Labyrinth wandern, kurze Infos, hinten komprimiert verständlich die Geschichte, die dahintersteckt. Hinten finden wir auch den Stammbaum der Götter. Der Palast von Knossos, der Minotaurus, der trojanische Krieg, die Heimkehr des Odysseus, die Jagd nach dem Goldenen Vlies, die Geschichten von Sisyphus und Ödipus, es gibt eine Menge zu entdecken. Mir hat dies komplexe Buch gefallen, es regt an, sich weiter mit der griechischen Mythologie zu beschäftigen. Weiter zur Rezension:    Ariadnes Faden von Jan Bajtlik

Rezension - Übergänge von Vicente Valero

Eine Novelle; Übergänge vom Kind zum Erwachsenen, vom Faschismus unter Franco in die Demokratie, Ibiza wächst von der beschaulichen Ausflugsinsel zum Ort des Massentourismus. Retrospektiven, die Zeit des Übergangs. Beerdigungen rufen Erinnerungen wach, drei alte Freunde, die sich 20 Jahre nicht mehr gesehen haben, beerdigen den Vierten im Bunde, sitzen zusammen … Weiter zur Rezension:    Übergänge von Vicente Valero

Rezension - Fake News & Verschwörungstheorien von Gérald Bronner und Krassinsky

Ein Wissenscomic, eine Grafic Novel zum Thema Meinungsbildung, Informationsfluss, Fake News und Verschwörungstheorien. Lehrer, Eltern, Großeltern, bitte lesen, denn dies ist für mich ein wichtiges Buch – nicht nur für Jugendliche. Fake News gehören neben Umweltveränderungen zu den größten Problemen unserer Epoche. Wie werden wir beeinflusst, was gaukelt uns unser Gehirn vor? Jean-Paul Krassinsky zeichnet ausdrucksstark, humoristisch, durch die Comicform ver(sinn)bildlichen sich die Informationen. Weiter zur Rezension:    Fake News & Verschwörungstheorien von Gérald Bronner und Krassinsky

Rezension - Das Theater von nebenan von Sonja Danowski

Ein wunderschön gestaltetes Bilderbuch, dass es letztendlich in sich hat. Konfliktsituationen zwischen Geschwistern, zwischen Jungen und Mädchen, Dreierkonstellationen, ein Neuer muss sich profilieren. Gibt es Mädchenspielzeug, Jungenspielzeug? Wann kann man als Geschwister zusammen spielen und wo gibt es Grenzen, wenn Freunde zu Besuch kommen. Das Bilderbuch birgt jede Menge Zündstoff, sich über Konfliktsituationen zu unterhalten. Klasse! Weiter zur Rezension:    Das Theater von nebenan von Sonja Danowski

Rezension - Fiona – Das Leben und das Sterben von Harry Bingham

Sprecher: Sabina Godec Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 15 Std. und 59 Min. Die Fiona-Rheihe ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und nun lese ich die Bände, die ich bisher verpasst habe, hier Teil 2. Wie immer spannende Polizeiarbeit in Cardiff. Eine fein gezeichnete Protagonistin mit Cotard-Syndrom, eine schräge Persönlichkeit, die aus der Ichform berichtet und so tiefen Einblick in ihr Innerstes vermittelt. Ein Schlag schwarzer Humor darf nicht fehlen bei einer solchen Figur. Harry Bingham schafft Atmosphäre, zieht mit einen Sog in die Story, absolute Spannung und Entspannung wechseln sich ab, großes Kopfkino in jeder Situation. Weiter zur Rezension:  Fiona  – Das Leben und das Sterben von Harry Bingham

Rezension - Das Labyrinth des Fauns von Guillermo del Toro, Cornelia Funke

Dieser Fantasyband entstand in Anlehnung an den oscarprämierten Fantasy-Streifen »Pans Labyrinth«, ein Roman nach dem Film – ein ungewöhnliches Unterfangen. Der Stoff ist ein Märchen auf der einen Ebene, eine reale Geschichte im realen Leben, die miteinander verwoben werden. Es geht um die faschistische Franco-Zeit in Spanien, um die Grausamkeit von Diktatoren. Mir hat das Jugendbuch gefallen, aber es ist bei Weitem nicht das beste Buch von Cornelia Funke. Weiter zur Rezension:    Das Labyrinth des Fauns von Guillermo del Toro, Cornelia Funke

Rezension - Queen July von Philipp Stadelmaier

Eine Novelle, die mich in ihrer luftigen Art verblüfft – begeistert – hat. Eine Geschichte der ersten Liebe, von einer die nicht loslässt. 17 Jahre ist es her, sie gingen damals noch in Paris zur Schule. Er hatte Schluss gemacht – einfach so, ohne Grund. Doch Strehler bleibt in Azizas Kopf. Ein heißer Julitag und July hält es nur in der Badewanne aus. Aziza setzt sich auf den Boden, kennt July kaum, und vielleicht gerade darum erzählt sie ihr aus ihrem Leben - 17 Jahre ohne Strehler, abgehauen aus Paris bis nach Dschibuti – mit Strehler im Kopf … Eine Novelle mit einem wundervollen Sound – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Queen July von Philipp Stadelmaier

Rezension - Berti und seine Brüder – Die Schokoladenkugel des Bösen von Lisa-Marie Dickreiter, Andreas Götz und Niklai Renger

Armer Berti, denn er hat es mit den Wikingern zu tun, so wie sie der Vater nennt: Harald, Sture und Erik. Seine großen Brüder sind die schlimmsten Rabauken der Stadt, und gern treiben sie derbe Späße mit dem kleinen Berti. Doch immer wieder hilft er ihnen aus der Patsche. Dieses Mal wird es schwierig werden, denn die Wikinger sind nun Superhelden und planen, die Stadt von der Kugel des Bösen zu befreien: eine riesige Schokoladenkugel, die im Schaufenster von »Kartrud’s Kändie« hängt … Weiter zur Rezension:    Berti und seine Brüder – Die Schokoladenkugel des Bösen von Lisa-Marie Dickreiter, Andreas Götz und Niklai Renger

Rezension - Der Wintersoldat von Daniel Mason

Der 22-jährige Medizinstudent Lucius wird als Sanitätsoffizier während des ersten Weltkriegs von Wien nach Nemnowice, Galizien, in die Karpaten geschickt. Bisher hatte er seinen Focus eher auf neurologische Dinge gelegt, will später in die Forschung gehen, er hat sich für eine Universitätslaufbahn entschieden. Nun steht er hier als einziger Arzt in einem heruntergekommenen Kriegslazarett. Noch nie hat er chirurgische Eingriffe geübt, amputiert. Die einzige Krankenschwester, eine Nonne namens Margarete, zeigt ihm, was handwerklich zu tun ist. Ein eindrucksvoller historischer Roman über den Unsinn von Krieg. Nebenbei entwickelt sich eine kurze Liebesgeschichte, ein Drama, ein geschichtsträchtiger Stoff aus dem Russlandfeldzug. Weiter zur Rezension:      Der Wintersoldat von Daniel Mason