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Rezension - Fiona – Das Leben und das Sterben von Harry Bingham

Sprecher: Sabina Godec Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 15 Std. und 59 Min. Die Fiona-Rheihe ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und nun lese ich die Bände, die ich bisher verpasst habe, hier Teil 2. Wie immer spannende Polizeiarbeit in Cardiff. Eine fein gezeichnete Protagonistin mit Cotard-Syndrom, eine schräge Persönlichkeit, die aus der Ichform berichtet und so tiefen Einblick in ihr Innerstes vermittelt. Ein Schlag schwarzer Humor darf nicht fehlen bei einer solchen Figur. Harry Bingham schafft Atmosphäre, zieht mit einen Sog in die Story, absolute Spannung und Entspannung wechseln sich ab, großes Kopfkino in jeder Situation. Weiter zur Rezension:  Fiona  – Das Leben und das Sterben von Harry Bingham

Rezension - Das Labyrinth des Fauns von Guillermo del Toro, Cornelia Funke

Dieser Fantasyband entstand in Anlehnung an den oscarprämierten Fantasy-Streifen »Pans Labyrinth«, ein Roman nach dem Film – ein ungewöhnliches Unterfangen. Der Stoff ist ein Märchen auf der einen Ebene, eine reale Geschichte im realen Leben, die miteinander verwoben werden. Es geht um die faschistische Franco-Zeit in Spanien, um die Grausamkeit von Diktatoren. Mir hat das Jugendbuch gefallen, aber es ist bei Weitem nicht das beste Buch von Cornelia Funke. Weiter zur Rezension:    Das Labyrinth des Fauns von Guillermo del Toro, Cornelia Funke

Rezension - Queen July von Philipp Stadelmaier

Eine Novelle, die mich in ihrer luftigen Art verblüfft – begeistert – hat. Eine Geschichte der ersten Liebe, von einer die nicht loslässt. 17 Jahre ist es her, sie gingen damals noch in Paris zur Schule. Er hatte Schluss gemacht – einfach so, ohne Grund. Doch Strehler bleibt in Azizas Kopf. Ein heißer Julitag und July hält es nur in der Badewanne aus. Aziza setzt sich auf den Boden, kennt July kaum, und vielleicht gerade darum erzählt sie ihr aus ihrem Leben - 17 Jahre ohne Strehler, abgehauen aus Paris bis nach Dschibuti – mit Strehler im Kopf … Eine Novelle mit einem wundervollen Sound – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Queen July von Philipp Stadelmaier

Rezension - Berti und seine Brüder – Die Schokoladenkugel des Bösen von Lisa-Marie Dickreiter, Andreas Götz und Niklai Renger

Armer Berti, denn er hat es mit den Wikingern zu tun, so wie sie der Vater nennt: Harald, Sture und Erik. Seine großen Brüder sind die schlimmsten Rabauken der Stadt, und gern treiben sie derbe Späße mit dem kleinen Berti. Doch immer wieder hilft er ihnen aus der Patsche. Dieses Mal wird es schwierig werden, denn die Wikinger sind nun Superhelden und planen, die Stadt von der Kugel des Bösen zu befreien: eine riesige Schokoladenkugel, die im Schaufenster von »Kartrud’s Kändie« hängt … Weiter zur Rezension:    Berti und seine Brüder – Die Schokoladenkugel des Bösen von Lisa-Marie Dickreiter, Andreas Götz und Niklai Renger

Rezension - Der Wintersoldat von Daniel Mason

Der 22-jährige Medizinstudent Lucius wird als Sanitätsoffizier während des ersten Weltkriegs von Wien nach Nemnowice, Galizien, in die Karpaten geschickt. Bisher hatte er seinen Focus eher auf neurologische Dinge gelegt, will später in die Forschung gehen, er hat sich für eine Universitätslaufbahn entschieden. Nun steht er hier als einziger Arzt in einem heruntergekommenen Kriegslazarett. Noch nie hat er chirurgische Eingriffe geübt, amputiert. Die einzige Krankenschwester, eine Nonne namens Margarete, zeigt ihm, was handwerklich zu tun ist. Ein eindrucksvoller historischer Roman über den Unsinn von Krieg. Nebenbei entwickelt sich eine kurze Liebesgeschichte, ein Drama, ein geschichtsträchtiger Stoff aus dem Russlandfeldzug. Weiter zur Rezension:      Der Wintersoldat von Daniel Mason

Rezension - An der Geige: Hugo, der Hund von David Litchfield

Schon das Cover sticht ins Auge, denn wir finden bereits hier zwei Bilder. Hugo auf der Bühne, mit dem Bär im Duett spielend, es ist dunkel im Konzertsaal, die Spots sind einzig auf Hugo gesetzt, er strahlt im Bühnenlicht – ein durchbrochener Umschlag - darunter Hugo auf der Dachterrasse eines Hochhauses, die Geige spielend im durchfluteten Licht des Sonnenuntergangs. Ein wundervolles Bilderbuch über die Liebe zur Musik, Freundschaft und Ruhm. Weiter zur Rezension:  An der Geige: Hugo, der Hund von David Litchfield

Rezension - Druck trifft Aquarell von Anita Höskens

Schritt für Schritt erklärt die Künstlerin Anita Höskens Mixed Media Collagen. Experimentell und ausdrucksstark – von Pop Art bis hin zu Landschaften ist alles möglich. Neben Hintergrundwissen gibt es selbsterklärende Fotos. Da sollte nichts schiefgehen. Für mich ein lehrreiches Buch, weil alles genau erklärt wird und viele verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt werden. Lithografie, Druckstock, den fertigen Druck mit Aquarellfarbe weiterbearbeiten … alles gar nicht schwer. Weiter zur Rezension:    Druck trifft Aquarell von Anita Höskens

Rezension - Die Brandstifter von R. O. Kwon

Schon auf der ersten Seite wird dem Leser klar, dass es sich bei der Geschichte um ein Drama handelt. Es ist ein Bestseller aus den USA. Will liebt Phoebe und Phöbe Will – sie lernen sich in der UNI kennen. Aber es ist kein typischer Campus-Roman. Phoebe fühlt sich zu einem religiösen Guru hingezogen und ist Will bald klar, dass er sie verlieren wird. Doch er kämpft weiter. Ein Roman passend zur Zeit. Wenn die Welt zusammenbricht, wird Gott sie richten … Weiter zur Rezension:    Die Brandstifter von R. O. Kwon

Rezension - Gute Nacht flüstert der Mond von Eleni Livanios und Susanne Lütje

Vögel, Eichhörnchen und Füchse toben über die Wiese, ein Picknick ist angerichtet. Schade, der Tag geht zu Ende, es ist Zeit zum Schlafengehen, noch einen Augenblick der Sonne zusehen, wie sie farbenprächtig untergeht, um dem Mond Platz zu machen. Eine farbenprächtige Gutenachtgeschichte, ein Pappbilderbuch für die ganz Kleinen. Empfehlenswertes Bilderbuch! Weiter zur Rezension:    Gute Nacht flüstert der Mond von Eleni Livanios und Susanne Lütje

Rezension - Das Land in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak

Wenn die Wörter streiken, weil sie vom Menschen die Nase voll haben … ein modernes Märchen für Erwachsene und Jugendliche, ein empathisches, philosophisches Märchen. – Der Tag, an dem die Menschen sprachlos wurden: Die Wörter ziehen sich zurück, weil die Menschen in ihrer Sprache verrohen, immer mehr schlimme Worte an Macht gewinnen, Lügen verbreitet werden, die Wörter wissentlich verfälscht benutzt werden, eine Verrohung der Sprache stattfindet. Kann Günther die Sprachen retten? Weiter zur Rezension:    Das Land in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak