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Rezension - Wullefump – Die Reise ans Meer von Henry Sperling

Ein Kinderbuch für das Erstlesealter oder zum Vorlesen mit einer schrägen, abenteuerlichen Geschichte. Wullefump lebt im Süffelsee bei Prümpeldorf. Er sammelt am Seeboden das Zeug auf, das Menschen hineinschmeißen, einiges ist nämlich noch brauchbar, und aus den alten Autoreifen hat er sich ein Reifenlabyrinth gebaut, durch das er zusammen mit den lilafarbenen Knadderkarpfen flitzt. In der Froschlöffelbucht lässt er sich von den blubbernden Fiesmuscheln den Rücken massieren. Jede Tierart ist mit vielen Gesellen vertreten, nur Wullefump ist allein. Vielleicht gibt es im Meer noch andere Wullefumps, meint die Möwe. Nur wie kann er dort hingelangen? Weiter zur Rezension:    Wullefump – Die Reise ans Meer von Henry Sperling

Rezension - Eisbären von Marie Luise Kaschnitz illustriert von Karen Minden

Marie Luise Kaschnitz war in meiner Jugendzeit meine Lieblingsautorin und so war für mich dies von Karen Minden illustriere Buch ein Genuss, Bleistiftzeichnungen, die sich wunderschön mit der Kurzgeschichte verbinden. »Eisbären«, die Novelle ist Kaschnitz-Fans geläufig: Eine Frau hatte schon geschlafen, wacht auf vom Geräusch des Türschlosses. Endlich kommt ihr Mann nach Hause. Doch er macht kein Licht. Ein Einbrecher? Seine Stimme bittet sie, das Licht nicht auszulassen. Sie soll die Wahrheit erzählen – damals im Zoo – auf wen habe sie gewartet? Weiter zur Rezension:    Eisbären – Novelle von Marie Luise Kaschnitz, illustriert von Karen Minden

Rezension - Ein Freund wie kein anderer von Oliver Scherz und Barbara Scholz

Die Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die einige Krisen überwinden muss. Ein illustriertes spannendes Kinderbuch zum Vorlesen, ebenso für Erstleser geeignet. Ein Erdhörnchenkind und ein Wolf freunden sich an, haben manches Abenteuer zu bestehen und ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt. Weiter zur Rezension:    Ein Freund wie kein anderer von Oliver Scherz und Barbara Scholz

Rezension - Kohnversation – Cartoons von Ruth Lewinsky und Charles Lewinsky

Jiddischer Humor, koscheres Essen, orthodoxe Juden, religiöse Vorschriften, die das Leben schwer machen, aber auch Familiensorgen, Alltagsstress, essen und kochen, Finanzen, Antisemitismus - mit feinem Humor bringt das Ehepaar Lewinsky gemeinsam mit Feder und Text Cartoons zu Papier. Weiter zur Rezension:    Kohnversation – Cartoons von Ruth Lewinsky und Charles Lewinsky

Rezension - Das Dunkle und das Helle von Kerstin Hau und Julie Völk

Dies ist ein besonderes Bilderbuch, mit viel Empathie stimmungsvoll gestaltet. Das Leben hat dunkle Seiten und helle Seiten. Landet man eine Zeit lang auf der dunklen Seite, so führt immer ein Weg hinaus ins Licht. Ein Bilderbuch für alle Kinder, aber sicher hilfreich in besonders schweren Lebenslagen. Julie Völk hat für dieses Buch die Technik der Cyanotypie, verwendet, eine der ältesten Fototechniken. Die Grafiken sind atmosphärisch, es werden fast ausschließlich kräftige Primärfarben verwendet, was in der Aufteilung einen wunderschönen Kontrast bietet. Weiter zur Rezension:    Das Dunkle und das Helle von Kerstin Hau und Julie Völk

Rezension - Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen von Michaela Karl

Maeve Brennan – eine Biografie  1917 in Irland geboren erlebte Mave Brennan eine traumatische Kindheit in Dublin während der Unabhängigkeitskriege, denn ihre Eltern waren als Aktivisten mittendrin.  Als Diplomatenkind kam sie in ihrer Jugendzeit in die USA. Ihre Karriere begann sie als Werbetexterin, dann Moderedakteurin beim Magazin »Harper's Bazaar«, wo sie sich als hervorragende Trendforscherin einen Namen machte. »Maeve ist das, was man heute eine Influencerin nennen würde.« Sie wechselte zum »New Yorker«, wo sie unter William Maxwell ihren literarischen Erfolg mit ihren genau beobachteten Kurzgeschichten und Essays feierte. Sie war eine unstete Person, freiheitsliebend, beziehungslos und wechselten Männer und Behausungen wie die Unterwäsche. Sie lebte luxeriös und ausschweifend. Doch irgendwann war damit Schluss. Die Politologin und Historikerin Michaela Karl schreibt sachlich, hat akribisch recherchiert, und gibt dem Leser eine Menge Zitate aus den Kolumnen und Kur...

Rezension - Zilly und Zingaro - Rätselhafte Monsterspuren von Korky Paul und Valerie Thomas

Ein Bilderbuch mit zauberhafter Grafik und britischem Humor. Einfach köstlich! Zilly die Zauberin und ihr großer schwarzer Kater Zingaro leben im Zauberwald und entdecken plötzlich riesige Fußspuren um ihr Haus herum Wem mögen sie gehören? Ein Fantasy-Bilderbuch aus der Kinder- und Jugendliteratur – Reihe Zilly und Zingaro. Weiter zur Rezension:    Zilly und Zingaro - Rätselhafte Monsterspuren von Korky Paul und Valerie Thomas

Rezension - Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Ein Kindersachbuch interessant für Grass-Fans, aber an Kindern total vorbeigeschrieben, bedauerlicherweise. Wunderschön illustriert von Czaplewska und Katja Widelska wird hier über die Kindheit von Günter Grass berichtet. Leider wird in diesem Buch für 9 – 11 Jährige viel geschichtliches Wissen vorausgesetzt. Was sind Kaschuben, deutsche Kolonien, Nazis, usw.? Warum ist Danzig eine freie Stadt, die zu keinem Land gehört? Auch ist der Text sehr gehoben, bezieht sich versteckt immer wieder auf die Bücher von Günter Grass. Welcher Neunjährige hat bereits die gesamte Grass-Kollektion gelesen? Eigentlich ein schönes Buch, nur leider geht es am Klientel vorbei. Bucheckern, Bernstein und Brausepulver sucht man vergeblich im Buch, denn der Titel wurde der »Kleckerburg« entnommen, auch das wird nicht erwähnt. Weiter zur Rezension:   Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Rezension - Blumenspiel von Hajo Steinert

Eine Impression über die aufstrebende Großstadt Cöln um 1908. Ein Landei kommt in die Stadt, um einen Neuanfang zu finden. Ein Kunstschmied, der lieber ein Maler wäre. Er findet die große Liebe, für die er alles aufgibt und mit der Schneiderin Hedwig weiterzieht an ihren Ort der Sehnsucht, der am Lago Maggiore liegt, dem freien Ort der Künstler. Für wen ist es die richtige Entscheidung, in der Kolonie auf dem Monte Veritá zu wohnen? Ein Roman, der sich gut anliest, mich aber letztendlich nicht überzeugen konnte. Weiter zur Rezension:    Blumenspiel von Hajo Steinert

Rezension - Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck

Dieses Bilderbuch beeindruckt in seiner Grafik! Schon auf dem Titelbild schauen wir einem Wolf ins Angesicht. Wie sehen die Tiere des Waldes von Nahem aus? In diesem Kindersachbuch finden wir Köpfe von 15 Tieren, so groß, wie sie wirklich sind. Lebensgroß schaut man dem Tier ins Gesicht, einseitig oder zweiseitig illustriert, und das vom Feinsten in Öltechnik! Es ist schon ein Erlebnis, Seite für Seite umzublättern – keine Angst, die Tiere haben sich von ihrer nettesten Seite gezeigt, selbst das Wildschwein. Beim Anblick Face to Face kann man sie fast atmen hören, riechen. Weiter zur Rezension:   Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck