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Rezension - Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen von Michaela Karl

Maeve Brennan – eine Biografie  1917 in Irland geboren erlebte Mave Brennan eine traumatische Kindheit in Dublin während der Unabhängigkeitskriege, denn ihre Eltern waren als Aktivisten mittendrin.  Als Diplomatenkind kam sie in ihrer Jugendzeit in die USA. Ihre Karriere begann sie als Werbetexterin, dann Moderedakteurin beim Magazin »Harper's Bazaar«, wo sie sich als hervorragende Trendforscherin einen Namen machte. »Maeve ist das, was man heute eine Influencerin nennen würde.« Sie wechselte zum »New Yorker«, wo sie unter William Maxwell ihren literarischen Erfolg mit ihren genau beobachteten Kurzgeschichten und Essays feierte. Sie war eine unstete Person, freiheitsliebend, beziehungslos und wechselten Männer und Behausungen wie die Unterwäsche. Sie lebte luxeriös und ausschweifend. Doch irgendwann war damit Schluss. Die Politologin und Historikerin Michaela Karl schreibt sachlich, hat akribisch recherchiert, und gibt dem Leser eine Menge Zitate aus den Kolumnen und Kur...

Rezension - Zilly und Zingaro - Rätselhafte Monsterspuren von Korky Paul und Valerie Thomas

Ein Bilderbuch mit zauberhafter Grafik und britischem Humor. Einfach köstlich! Zilly die Zauberin und ihr großer schwarzer Kater Zingaro leben im Zauberwald und entdecken plötzlich riesige Fußspuren um ihr Haus herum Wem mögen sie gehören? Ein Fantasy-Bilderbuch aus der Kinder- und Jugendliteratur – Reihe Zilly und Zingaro. Weiter zur Rezension:    Zilly und Zingaro - Rätselhafte Monsterspuren von Korky Paul und Valerie Thomas

Rezension - Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Ein Kindersachbuch interessant für Grass-Fans, aber an Kindern total vorbeigeschrieben, bedauerlicherweise. Wunderschön illustriert von Czaplewska und Katja Widelska wird hier über die Kindheit von Günter Grass berichtet. Leider wird in diesem Buch für 9 – 11 Jährige viel geschichtliches Wissen vorausgesetzt. Was sind Kaschuben, deutsche Kolonien, Nazis, usw.? Warum ist Danzig eine freie Stadt, die zu keinem Land gehört? Auch ist der Text sehr gehoben, bezieht sich versteckt immer wieder auf die Bücher von Günter Grass. Welcher Neunjährige hat bereits die gesamte Grass-Kollektion gelesen? Eigentlich ein schönes Buch, nur leider geht es am Klientel vorbei. Bucheckern, Bernstein und Brausepulver sucht man vergeblich im Buch, denn der Titel wurde der »Kleckerburg« entnommen, auch das wird nicht erwähnt. Weiter zur Rezension:   Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Rezension - Blumenspiel von Hajo Steinert

Eine Impression über die aufstrebende Großstadt Cöln um 1908. Ein Landei kommt in die Stadt, um einen Neuanfang zu finden. Ein Kunstschmied, der lieber ein Maler wäre. Er findet die große Liebe, für die er alles aufgibt und mit der Schneiderin Hedwig weiterzieht an ihren Ort der Sehnsucht, der am Lago Maggiore liegt, dem freien Ort der Künstler. Für wen ist es die richtige Entscheidung, in der Kolonie auf dem Monte Veritá zu wohnen? Ein Roman, der sich gut anliest, mich aber letztendlich nicht überzeugen konnte. Weiter zur Rezension:    Blumenspiel von Hajo Steinert

Rezension - Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck

Dieses Bilderbuch beeindruckt in seiner Grafik! Schon auf dem Titelbild schauen wir einem Wolf ins Angesicht. Wie sehen die Tiere des Waldes von Nahem aus? In diesem Kindersachbuch finden wir Köpfe von 15 Tieren, so groß, wie sie wirklich sind. Lebensgroß schaut man dem Tier ins Gesicht, einseitig oder zweiseitig illustriert, und das vom Feinsten in Öltechnik! Es ist schon ein Erlebnis, Seite für Seite umzublättern – keine Angst, die Tiere haben sich von ihrer nettesten Seite gezeigt, selbst das Wildschwein. Beim Anblick Face to Face kann man sie fast atmen hören, riechen. Weiter zur Rezension:   Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck

Rezension - Das Meer – eintauchen, abtauchen, entdecken von Ricardo Henriques und Anderé Letria

Ein Buch rundherum um das Meer. Kompaktes Wissen auf verschiedenen Ebenen, unterhaltsame Anekdoten, Experimente zum Nachmachen, Tipps, sich weiter zu informieren. Inhaltlich ist dieses Kindersachbuch prall gefüllt. Lebensformen der Meere und Ozeane, der Mensch und das Meer, die Bedeutung für den Menschen. Ich hatte mich auf das Buch gefreut, aber so ganz konnte das Kindersachbuch mich nicht überzeugen. Weiter zur Rezension:    Das Meer – eintauchen, abtauchen, entdecken von Ricardo Henriques und Anderé Letria

Rezension - Sumpffieber von James Lee Burke

Ein Dave-Robicheaux-Krimi Für mich ist der amerikanische Schriftsteller James Lee Burke der beste Krimiautor. Niemand schafft es so atmosphärisch zu schreiben und seine Protagonisten so grandios aufzustellen. Man sieht jede Figur vor sich, und jede ist ein Unikum für sich. Männer und Frauen aus dem Süden der USA, Schwarze, Weiße, Cajun – Bitterarme und Superreiche prallen aufeinander. Malerische Stimmung, ebenso düster und brutal: Mangrovensümpfe, Sumpfzypressen, Parish Seat, Iberia Parish, Louisiana. Als Megan Flynn zurück nach New Iberia kommt, riecht das für Dave Robicheaux von der Mordkommission nach Ärger. Gleich hat er in einem Doppelmord zu ermitteln, der möglicherweise mit einem Mord zusammenhängen könnte, der Jahrzehnte zurückliegt. Weiter zur Rezension:    Sumpffieber von James Lee Burke

Rezension - Der Grolltroll von Aprilkind, Barbara van den Speulhof, Stephan Pricken

Der Grolltroll ist eine Figur, die man gernhaben muss – allein von der Optik. Ein Bilderbuch mit wundervollen Zeichnungen, wütende Texte, hier kann sich der Vorleser auslassen. Eigentlich hat der Grolltroll gute Laune, denn er nimmt sich vor, eine Hütte zu bauen. Doch leider – rumms und schepper – kracht ständig alles zusammen, was er baut. Die Hütte kann ihn mal gern haben, er gollt. Heute klappt auch gar nichts – und der Grolltroll grollt sich in Wut, stampft und brüllt ... die armen Freunde. Weiter zur Rezension:  Der Grolltroll von Aprilkind, Barbara van den Speulhof, Stephan Pricken

Rezension Das neue Aquarell Praxis Buch von Anita Hörskens

Endlich mal ein Künstler, der sich nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern die Technik. Ein Buch für Anfänger, die das Aquarellieren lernen möchten. Anita Hörskens erklärt Schritt für Schritt die Grundlagen. Sie beginnt mit den Farben. Oft wird hier nur der Malkasten vorgestellt. Doch die Aquarelltechnik hat so viel mehr zu bieten! Näpfe, Kästen, Tuben, Kreiden, Stifte, Tusche, Gouache, Softpastelle, Ölpastelle, alles ist dabei! Auch bei den Hilfsmitteln ist alles dabei: Rubbelcrep, Aquapasto, Effektmittel, Aqua-Fix, Fixativ, Grundierungen und Strukturaufträge. Auch zu Pinsel, Papier und Werkzeug gibt es gute Infos. Weiter zur Rezension:    Das neue Aquarell Praxis Buch von Anita Hörskens

Rezension - Tierisch tödlich von Markus Bennemann und Janine Czichy

Die raffiniertesten Jagdtricks in der Natur  Die raffiniertesten Jagdtricks in der Natur Tagjäger und Nachtjäger, das Tierreich hat manche Tricks auf Lager, um an Nahrung zu gelangen. Lassowerfer, Sandschmeißer, schießen mit der Wasserpistole, Einbrecher und Schauspieler, Tiere lassen sich etwas einfallen, um überleben zu können: Eisbär, Steinadler, Hermelin, Buckelwal, Steinadler, Schildkröten, Fingertier, Ameisenlöwe, Hasenmaulfledermaus, Schützenfisch, Spinnenschwanzviper, Bolaspinne. Ein interessantes  Kindersachbuch mit liebevollen Zeichnungen illustriert. Weiter zur Rezension:    Tierisch tödlich von Markus Bennemann und Janine Czichy