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Rezension - Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Ein Kindersachbuch interessant für Grass-Fans, aber an Kindern total vorbeigeschrieben, bedauerlicherweise. Wunderschön illustriert von Czaplewska und Katja Widelska wird hier über die Kindheit von Günter Grass berichtet. Leider wird in diesem Buch für 9 – 11 Jährige viel geschichtliches Wissen vorausgesetzt. Was sind Kaschuben, deutsche Kolonien, Nazis, usw.? Warum ist Danzig eine freie Stadt, die zu keinem Land gehört? Auch ist der Text sehr gehoben, bezieht sich versteckt immer wieder auf die Bücher von Günter Grass. Welcher Neunjährige hat bereits die gesamte Grass-Kollektion gelesen? Eigentlich ein schönes Buch, nur leider geht es am Klientel vorbei. Bucheckern, Bernstein und Brausepulver sucht man vergeblich im Buch, denn der Titel wurde der »Kleckerburg« entnommen, auch das wird nicht erwähnt. Weiter zur Rezension:   Bucheckern, Bernstein Brausepulver - Die Danziger Kindheit von Günter Grass von Elżbieta Pałasz

Rezension - Blumenspiel von Hajo Steinert

Eine Impression über die aufstrebende Großstadt Cöln um 1908. Ein Landei kommt in die Stadt, um einen Neuanfang zu finden. Ein Kunstschmied, der lieber ein Maler wäre. Er findet die große Liebe, für die er alles aufgibt und mit der Schneiderin Hedwig weiterzieht an ihren Ort der Sehnsucht, der am Lago Maggiore liegt, dem freien Ort der Künstler. Für wen ist es die richtige Entscheidung, in der Kolonie auf dem Monte Veritá zu wohnen? Ein Roman, der sich gut anliest, mich aber letztendlich nicht überzeugen konnte. Weiter zur Rezension:    Blumenspiel von Hajo Steinert

Rezension - Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck

Dieses Bilderbuch beeindruckt in seiner Grafik! Schon auf dem Titelbild schauen wir einem Wolf ins Angesicht. Wie sehen die Tiere des Waldes von Nahem aus? In diesem Kindersachbuch finden wir Köpfe von 15 Tieren, so groß, wie sie wirklich sind. Lebensgroß schaut man dem Tier ins Gesicht, einseitig oder zweiseitig illustriert, und das vom Feinsten in Öltechnik! Es ist schon ein Erlebnis, Seite für Seite umzublättern – keine Angst, die Tiere haben sich von ihrer nettesten Seite gezeigt, selbst das Wildschwein. Beim Anblick Face to Face kann man sie fast atmen hören, riechen. Weiter zur Rezension:   Lebensgroß – Tiere des Waldes von Holger Haag und Manfred Rohrbeck

Rezension - Das Meer – eintauchen, abtauchen, entdecken von Ricardo Henriques und Anderé Letria

Ein Buch rundherum um das Meer. Kompaktes Wissen auf verschiedenen Ebenen, unterhaltsame Anekdoten, Experimente zum Nachmachen, Tipps, sich weiter zu informieren. Inhaltlich ist dieses Kindersachbuch prall gefüllt. Lebensformen der Meere und Ozeane, der Mensch und das Meer, die Bedeutung für den Menschen. Ich hatte mich auf das Buch gefreut, aber so ganz konnte das Kindersachbuch mich nicht überzeugen. Weiter zur Rezension:    Das Meer – eintauchen, abtauchen, entdecken von Ricardo Henriques und Anderé Letria

Rezension - Sumpffieber von James Lee Burke

Ein Dave-Robicheaux-Krimi Für mich ist der amerikanische Schriftsteller James Lee Burke der beste Krimiautor. Niemand schafft es so atmosphärisch zu schreiben und seine Protagonisten so grandios aufzustellen. Man sieht jede Figur vor sich, und jede ist ein Unikum für sich. Männer und Frauen aus dem Süden der USA, Schwarze, Weiße, Cajun – Bitterarme und Superreiche prallen aufeinander. Malerische Stimmung, ebenso düster und brutal: Mangrovensümpfe, Sumpfzypressen, Parish Seat, Iberia Parish, Louisiana. Als Megan Flynn zurück nach New Iberia kommt, riecht das für Dave Robicheaux von der Mordkommission nach Ärger. Gleich hat er in einem Doppelmord zu ermitteln, der möglicherweise mit einem Mord zusammenhängen könnte, der Jahrzehnte zurückliegt. Weiter zur Rezension:    Sumpffieber von James Lee Burke

Rezension - Der Grolltroll von Aprilkind, Barbara van den Speulhof, Stephan Pricken

Der Grolltroll ist eine Figur, die man gernhaben muss – allein von der Optik. Ein Bilderbuch mit wundervollen Zeichnungen, wütende Texte, hier kann sich der Vorleser auslassen. Eigentlich hat der Grolltroll gute Laune, denn er nimmt sich vor, eine Hütte zu bauen. Doch leider – rumms und schepper – kracht ständig alles zusammen, was er baut. Die Hütte kann ihn mal gern haben, er gollt. Heute klappt auch gar nichts – und der Grolltroll grollt sich in Wut, stampft und brüllt ... die armen Freunde. Weiter zur Rezension:  Der Grolltroll von Aprilkind, Barbara van den Speulhof, Stephan Pricken

Rezension Das neue Aquarell Praxis Buch von Anita Hörskens

Endlich mal ein Künstler, der sich nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern die Technik. Ein Buch für Anfänger, die das Aquarellieren lernen möchten. Anita Hörskens erklärt Schritt für Schritt die Grundlagen. Sie beginnt mit den Farben. Oft wird hier nur der Malkasten vorgestellt. Doch die Aquarelltechnik hat so viel mehr zu bieten! Näpfe, Kästen, Tuben, Kreiden, Stifte, Tusche, Gouache, Softpastelle, Ölpastelle, alles ist dabei! Auch bei den Hilfsmitteln ist alles dabei: Rubbelcrep, Aquapasto, Effektmittel, Aqua-Fix, Fixativ, Grundierungen und Strukturaufträge. Auch zu Pinsel, Papier und Werkzeug gibt es gute Infos. Weiter zur Rezension:    Das neue Aquarell Praxis Buch von Anita Hörskens

Rezension - Tierisch tödlich von Markus Bennemann und Janine Czichy

Die raffiniertesten Jagdtricks in der Natur  Die raffiniertesten Jagdtricks in der Natur Tagjäger und Nachtjäger, das Tierreich hat manche Tricks auf Lager, um an Nahrung zu gelangen. Lassowerfer, Sandschmeißer, schießen mit der Wasserpistole, Einbrecher und Schauspieler, Tiere lassen sich etwas einfallen, um überleben zu können: Eisbär, Steinadler, Hermelin, Buckelwal, Steinadler, Schildkröten, Fingertier, Ameisenlöwe, Hasenmaulfledermaus, Schützenfisch, Spinnenschwanzviper, Bolaspinne. Ein interessantes  Kindersachbuch mit liebevollen Zeichnungen illustriert. Weiter zur Rezension:    Tierisch tödlich von Markus Bennemann und Janine Czichy

Rezension - Metropolen der Antike von Jean-Claude Golvin

Eine einzigartige Bilderreise durch 80 Metropolen der Antike Wie haben die Metropolen in der Antike wohl ausgesehen? Der französische Archäologe und Architekt Jean-Claude Golvin ist weltweit der beste Zeichner für archäologische Rekonstruktionen. Das sagenumwobene Delphi, Ostia, der Hafen von Rom, das Kapitel Rom umfasst eine Menge. Der Leuchtturms von Alexandria, Pi-Ramesse in Ägypten, Athen, Ephesos, Lambaesis in Algerien, Tarraco (Tarragona) und Bilbilis (Calatayud) in Spanien, Arausio (Orange) und Andesina (Grand) in Frankreich, Augusta Raurica (August) in der Schweiz, Colonia (Köln) in Deutschland und vieles mehr ist zu finden, wie die Hängenden Gärten von Babylon und der Turm zu Babel, das Zikkurat. Dies ist ein sehr ansprechender Bildband zu Geschichte Architektur und zum Städtebau. Weiter zur Rezension:    Metropolen der Antike von Jean-Claude Golvin

Rezension - Pilze von Asia Gwis und Liliana Fabisinska

Verrückte Fakten über Fliegenpilz, Hefe und Co. Ein Sachbuch ab 8 Jahre, das es in sich hat, fast 100 Seiten! Pilze – kennt man. Eben nicht. Ich wusste nicht, dass Pilze eher den Tieren ähneln, als den Pflanzen. Aber Tiere sind sie nun auch nicht. Pilze – eine eigene Gattung, zu der auch die Flechten gehören. Pilzkunde, Pilze sammeln, Giftpilze, essbare, wie unterscheidet man? Einige Rezepte. Hexenringe, Trüffel, tibetisches Gold, Schimmelpilze, die guten und die bösen, Hefe, Pilze in der Medizin, Drogen, seltene Pilze. Was man aus Baumpilzen alles herstellen kann … lästige Pilze an Fuß und Kopf. Pilze könnten Plastik ersetzen. So viel über Pize … lest doch selbst! Weiter zur Rezension:    Pilze von Asia Gwis und Liliana Fabisinska