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Interview von Sabine Ibing mit Günther Butkus

Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Seine neueste eigene  Veröffent­li­chun­g: « Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust » Seit der Verlags-Gründung 1981 hat der Verleger Günther Butkus seinen Verlag Pendragon immer weiter zum Erfolg geführt.  Machen Sie es sich bequem. Wir bieten Ihnen spannende Unterhaltung. Krimis sind unsere Spezialität. Raffinierte Plots mit Finesse erzählt. Und da das Genre Kriminalliteratur so vielfältig ist, können wir Ihnen immer wieder etwas Neues servieren. Entdecken Sie eine neue Welt, die zwischen zwei Buchdeckeln steckt. So lädt uns der Pendragon Verlag ein. Deutsche Krimi Preise und auch der eine oder andere Glauser stehen in den Vitrinen der Autoren, wie beispielsweise bei Mechtild Borrmann, Frank Göhre, Rainer Gross oder D.B. Blettenberg, Andreas Kollender, Kerstin Ehmer. Weiter zum Interview:  Interview mit Günther Butkus  von Sabine Ibing

Rezension - Die Nickel Boys von Colson Whitehead

Sprecher: Torben Kessler ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 6 Std. und 56 Min. Der farbige, sechzehnjährige Elwood lebt Anfang der 60-er mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee in Florida und er ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Die Oma erzieht ihn liebevoll, aber hart zu Fleiß und Ordnung und der strebsame Junge schafft es auf die Highschool und später erhält er einen Platz an einem College. Sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen. Auf dem Weg ins College gerät er unverschuldet in eine Situation, die ihn stattdessen in der Besserungsanstalt Nickel Academy landen lässt. Hier sind die Jungen der Willkür von rassistischen Pädophilen und Sadisten ausgesetzt … Die Geschichte beruht auf historische Ereignisse. Weiter zur Rezension:    Die Nickel Boys von Colson Whitehead

Rezension - Souvenirs von Katharina Koppenwallner

50 Dinge, die es hier nicht gibt Die Berliner Kunsthistorikerin, Ethnologin und Stylistin Katharina Koppenwallner ist immer auf der Suche nach traditionellen Textilien, Materialien und kulturellen Gegenständen. Seit mehr als 20 Jahren reist sie durch die Welt. Sie besucht gezielt Orte, durchforstet vorher alte Bücher, Reiseberichte, Datenbanken und schaut sich in Museen und Antiquariaten um, weiß in der Regel genau, wonach sie sucht. Sie stellt in diesem kleinen Buch 50 Dinge vor, die aus anderen Kulturkreisen stammen: Textilien, Gebrauchsgegenstände usw. Und zu jedem Gegenstand gibt es eine kleine Geschichte. Weiter zur Rezension:     Souvenirs von Katharina Koppenwallner

Rezension - Toskanische Täuschung von Belinda Vogt

Nette Unterhaltung, ein spannender Krimi war es nicht, auch nicht überzeugend in der Erzählkunst. Italien, Toskana, Arezzo: Commissario Fabbri muss im Mordfall eines Museumsdirektors ermitteln. Aber die eigentliche Hauptfigur ist Pia, eine deutsche Psychologin, die in einer Klinik in der Traumforschung arbeitet. Weiter zur Rezension:    Toskanische Täuschung von Belinda Vogt

Rezension - Fiona – Wo die Toten leben von Harry Bingham

Dies ist bereits der fünfte Band der Serie um Fiona, einer britischen Ermittlerin. Leicht soziopathisch, aber dabei integer, meist den Regeln angepasst, eine Frau die nicht aufgibt, wenn sie erst mal Lunte gerochen hat; sie leidet unter dem Cotard-Syndrom. Clever, mit gutem Instinkt und Disziplin ausgerüstet, ermittelt sie auch in Richtungen, die für andere längst kalt sind, abstrus, völlig unnötig. Der erste Band »Fiona – Als ich tot war» hatte mich bereits begeistert. Warum ich die Serie nicht weiter verfolgt habe, ist mir selbst ein Rätsel, denn diese literarische Krimiserie hat mein Herz erobert und Harry Bingham gehört nun zu meinen Lieblingsautoren Abteilung Crime. Er schafft es, wundervolle Bilder zu schaffen: Orte, Personen, Situationen – der Leser gleitet völlig hinein in die Geschichte – zumindest ging es mir so. Man wird zum Teil von Fiona, die aus ihrer Ichperspektive berichtet. Diesmal hat es Sergeant Fiona Griffiths von der walisischen Kriminialpolizei CID aus Cardiff ...

Rezension - Spanien – Fettnäpfchenführer von Lisa Graf-Riemann

Wie man den Stier bei den Hörnern packt In anderen Ländern ticken Uhren anders, gibt es andere Traditionen als im eigenen Land. Was unterscheidet Spanien von Deutschland? Ein Land mit mehreren Sprachen, anderen Essenszeiten, mit anderen Umgangsformen am Telefon und im Geschäfts- und Privatleben. Ein Fettnäpfchenführer für Spanienreisende, für die, die sich ein wenig länger aufhalten wollen als zwei Wochen, weniger für Touristen – aber auch Letzteren kann es nicht schaden, die Sitten anderer Länder kennenzulernen: Tapas, Rechnung bestellen, Trinkgeld usw. Die Infos sind gut, das auf jeden Fall. Die Verpackung war letztendlich nicht ganz die meine – Geschmacksache. Weiter zur Rezension:    Spanien – Fettnäpfchenführer von Lisa Graf-Riemann

Rezension - Zappenduster von Hubertus Becker

Wahres aus der Unterwelt Kurzgeschichten aus der Unterwelt: »Alle Autoren haben mehr als zehn Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbracht.« 13 Geschichten von 6 verschiedenen Autor*innen. Diverse Schreibstile, vermischte Themen, aber das Zentralthema ist Kriminalität. Knastgeschichten, Strafvollzug, die Erzählungen haben mir unterschiedlich gut gefallen – zwei davon haben mich beeindruckt, die von Sabine Theißen und Ingo Flam. Weiter zur Rezension:  Zappenduster von Hubertus Becker 

Rezension - Wir sehen uns dort oben von Pierre Lemaitre

Sprecher: Markus Hoffmann Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 17 Std. und 9 Min. Der Goncourt-Preis 2013 machte den französischen Roman »Wir sehen uns dort oben« zum Bestseller, eine Mischung aus Literatur, Kriminellem und Historischem, versetzt mit Humor - die Handschrift von Pierre Lemaitre. Die Geschichte beginnt 1918 auf dem Schlachtfeld. Zwei Soldaten, Albert Maillard und Édouard Péricourt, werden für immer beste Freunde bleiben; der eine wird den anderen pflegen und aus der Not heraus entwickeln sie einen wundervollen Plan, um an viel Geld heranzukommen. Und auch Offizier d'Aulnay-Pradelle  sehnt sich nach Geld und Anerkennung, an den Aufstieg in die bessere Gesellschaft. Die Heirat ins Bankhaus Péricourt und die Idee einer grandioses Geschäftsidee sollten das möglich machen, auch wenn er über Leichen gehen muss. Weiter zur Rezension:     Wir sehen uns dort oben von Pierre Lemaitre

Rezension - Ballade einer vergessenen Toten von Liza Cody

Die Schriftstellerin Amy nimmt sich vor, eine Biografie über Elly zu schreiben, Elly Astoria, die fiktive Bandleaderin der »SisterHood«, brutal und grausam 1980 ermordet. Eine kurze Karriere einer sehr jungen Frau, die tragisch endete. Der Täter konnte bis heute nicht gefasst werden. Amy beginnt zu recherchieren, versucht, Begleiter aus dem direkten Umfeld von Elly zu interviewen. Liza Cody hat hier zeitgenössische Literatur über die Musikszene verfasst – ja, man kann es auch als Krimi bezeichnen – aber das allein wäre dem Roman nicht angemessen … wie so oft bei Liza Cody. Wer den Deutschen Krimi  Preis verfolgt, kennt ihren Namen, der immer unter den Bestnomminierten in der Kategorie »Internationales« auftaucht. Weiter zur Rezension:    Ballade einer vergessenen Toten von Liza Cody

Rezension - Total verrückte Wörter von Nicola Edwards und Luisa Uribe

Der Originaltitel von diesem Kinderbuch ist »What a Wonderful World« – das trifft den Nagel auf den Kopf. Kinderbuch? Nein, ganz und gar nicht für meinen Geschmack. Das ist ein Buch, mit dem man jeden beglücken kann, der etwas für Sprache übrig hat. Ein Familienbuch: vorlesen und gemeinsam staunen und lachen – was es so alles gibt! Sprachförderung und Kreativität bei der Erfindung von eigenen Begriffen – also ran an den Tisch! Weiter zur Rezension:     Total verrückte Wörter von Nicola Edwards und Luisa Uribe