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Rezension - Das Lieben der Anderen von Silke Knäpper

Ein tief gehender Psychothriller - ein realistisches Drama – eine Sprache sie sitzt, beim Leser und in ihrer Technik. Das Lieben der anderen, nicht das Leben … Was für ein Anfang! Da fällt unserer Icherzählerin Helen des Nachts eine Frau vor die Füße. Kein Schrei – einfach plopp. Anstatt die Polizei zu informieren, beschaut sich Helen die schöne Frau ganz genau, steckt ihren Schlüssel ein. Zurück in ihrer eigenen Wohnung beobachtet sie vom Fenster aus, was nun passiert. Plötzlich geht ein Mann auf die Leiche zu, schaut sich die Frau an. Er kennt sie, da ist sich Helen sicher, denn sein Gesicht spiegelt Traurigkeit und Liebe wieder. Aber was macht er? Er schleicht sich von dannen? Dieser Mann hat Helen in seinen Bann gezogen. – Sie ist von diesem Mann besessen, versucht, sich in sein Leben einzuschleichen – aber sie stößt bei dem Psychoanalytiker auf Widerstand. Ein Stalking – Thriller der Extraklasse. Weiter zur Rezension:    Das Lieben der Anderen von Silke Knäpper ...

Rezension - Wir sind Bier von Jürgen Roth und Metulczki

Typologie und Trinkgeständnisse Ich probiere es mal sachlich: Dies ist ein Bierlexikon. Es beginnt bei A, »Abendabschlussbier« und endet bei Z, ganz in der Reihenfolge. Satire, Zeitungsmeldungen, Lauschangriffe in der Kneipe und kluge Gedanken, Aphorismen zum Thema Bier. Das Letzte ist das »Zwischenbier«. Aber der Kürze halber zitiere ich das Vorletzte: Zweitbier Winterrentnertouristen gönnen sich vor dem Abflug nach Teneriffa auf dem Frankfurter Flughafen schon morgens um sieben fröhlich und frisch ein Zweitbier, berichtet Andrea Diener in der FAZ vom 3. Februar 2015. Ei Guudee, warum net? Weiter zur Rezension:    Wir sind Bier von Jürgen Roth und Metulczki

Rezension - Entdeckungsreise von Anthony Rice

Magische Bilder exotischer Welten Abenteuerliches Reisen, wie sie hier beschrieben werden, sind heute nur noch in Büchern zu finden. Unentdeckte Welten, Tiere, Pflanzen. Die Forscher von damals waren oft eine Mischung aus Abenteurer, Biologen, Zeichner und Reiseschriftsteller in einer Person. Sie schlugen sich mit Buschmessern durch das Dickicht, paddelten auf kleinen Booten unbekannte Flüsse hinauf, wurden von Mücken zerstochen, von anderen kleinen Tieren gebissen, von großen aufgefressen, von Eingeborenen angegriffen, kämpften mit Malaria, Sumpffieber, Würmern usw. - und manch einer überlebte seine Reise nicht. Sie waren Entdecker, Aufklärer, Erfinder, Wissenschaftler – Abenteurer – wagemutige Menschen. Alexander von Humboldt, Alfred Russel Wallace, Maria Sibylla Merian, um nur einige zu nennen, waren leidenschaftliche Forscher. Von eben diesen Reisen berichtet der Band mit Text und vielen Bildern. Weiter zur Rezension:  Entdeckungsreise von Anthony Rice

Rezension - Das Mäusehaus – Sam & Julia im Hafen von Karina Schaapman

fotografiert von Allard Bovenberg Ahoi, ihr Landmäuse! Wir gehen in den Hafen, denn dort gibt es viel zu entdecken! Vorweg ein paar Informationen zum Mäusehaus: Die Künstlerin Karina Schaapman wohnt in Amsterdam, wo sie inspiriert durch die Stadt seit Jahren an ihrem Mäusehaus bastelt. Angefangen mit der »Puppestube« ist daraus ein ganzes Stadtbild entstanden. Das Ganze ist sehr detailliert, mit einem Hauch von Nostalgie. Die Mäusekinder Sam und Julia, wie auch alle anderen Protagonisten, sind selbst gebastelt. In diesem Band besuchen Julia und Sam den Hafen, bauen ein Boot und nehmen an einem Bootsrennen teil. Weiter zur Rezension:   Das Mäusehaus – Sam & Julia im Hafen von Karina Schaapman

Rezension - Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott - von Rick Riordan

Eine Prophezeiung besagt, dass je ein Kind des Gotts Hephaistos, des Jupiters und der Aphrodite zusammen gegen die Göttin Gaia kämpfen müssen, um die Welt zu retten. Drei Jugendliche landen im »Camp Halfblood«, wissen nicht, dass sie Halbgötter sind. In dieses Camp holt man die jugendlichen Halbgötter ab dreizehn Jahren, denn nur so kann man sie gegen die bösen Mächte beschützen. Gaia die Mutter der Chaosgötter, der Giganten, Erinnyen und melischen Nymphen, Mutter des Kronos, der später von seinem Sohn Zeus auf ewig verbannt wurde. Gaia, die aus der Verbannung zurückkehren will, um die Welt zu vernichten … Die Mutter der griechischen Götter, Hera, wird von den Giganten gefangengehalten, nur sie kann sich gegen Gaia stellen. Aber diese drei jungen Halbgötter könnten Hera befreien. Ein rundum spannender Auftakt einer Serie der Jugendliteratur (Allage) im Bereich Fantasy, Abenteuerroman, mit in sich abgeschlossener Story. Spannend, witzig, macht Lust auf den nächsten Band. Weiter zur...

Rezension - Töchter des Todes von Ulrike Blatter

Eine gut integrierte bosnische Familie, von allen in der Kleinstadt geachtet, die Mutter eine Christin, der Vater Muslim. Aylin hat gerade ihr Abitur erreicht, Semina ist Sozialpädagogin, arbeitet in Köln in Mädchenwohngruppen. Die Eltern haben die Töchter religionsfrei erzogen. Doch plötzlich hat sich das Facebookprofilfoto von Semina verändert: Sie ist unter einem Niqab verhüllt. In arabischen Schriftzeichen steht dort: »Eines Tages werdet ihr mich verstehen.« Sie ist weggegangen. Sie ist nicht mehr erreichbar. Aber niemand in der Familie versteht es, das kann nicht sein – sie kennen doch ihre Tochter, ihre Schwester! Netzhysterie, Shitstorm eine Familie wird von der Gesellschaft geächtet, gejagt – ist sich keiner Schuld bewusst … Weiter zur Rezension:    Töchter des Todes von Ulrike Blatter

Rezension - 1 Wolf, 2 Hunde, 3 Schlüpfer von Dorothée de Monfreid

Ein Papp-Bilderbuch zum Zählen lernen, eins das Spaß macht, Aufbau durch Wiederholung. Die Grafiken sind lustig, ansprechend und in der Hauptsache in den Grundfarben gehalten. Das ist angenehm für das Auge und irritiert den kleinen Leser nicht. Aber man muss genau hinschauen! Weiter zur Rezension:      1 Wolf, 2 Hunde, 3 Schlüpfer von Dorothée de Monfreid

Rezension - Drei Wege von Julia Zejn

Grafiknovelle »Drei Wege« ist eine Graphic Novel, die drei Frauen im zeitlichen Abstand von je 50 Jahren darstellt. Ihre Lebensläufe werden nicht linear dargestellt, sondern die Frauen wechseln sich in Kapiteln ab. Ida, Marlies und Selin, drei junge Frauen aus Berlin zeigen uns die Welt in der sie leben, müssen Entscheidungen treffen, ihren Lebensweg zu gestalten. Drei Gesellschaftsbilder, historische Ereignisse, aber auch die Entwicklung der Frauenbewegung wird automatisch mitgeliefert. Weiter zur Rezension:    Drei Wege von Julia Zejn

Rezension - Romane schreiben und veröffentlichen für dummies von Axel Hollmann und Marcus Johanus

Ein wirklich guter Ratgeber für Schreibanfänger! Kurz und bündig, verständlich, angereichert mit Tipps. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der vorhat, einen Roman zu schreiben und sich Gedanken über Strukturen macht – was ja auf jeden Fall auch machen sollte. Schreiben, organisieren, Hardware und Software, Figurenbildung, Prämisse, plotten, Dreiakter, Heldenreise, sprachliches, bis hin zur Vermarktung, alles drin. Weiter zur Rezension:     Romane schreiben und veröffentlichen für dummies von Axel Hollmann und Marcus Johanus

Rezension - Die Siedlung von Su Turhan

Ein sogenannter Thriller mit Spannung auf Nulllinie. Sprachlich hat mich der Text zum Querlesen gebracht, die Story, die ich vom Klappentext so interessant fand, konnte mich dann doch nicht begeistern. Eine smarte Siedlung vor den Toren von Augsburg, abgesichert, ökologisch, idyllisch: In »Himmelhof« kann man glücklich sein, seine Kinder auf der Straße spielen lassen. Ein Befehl und die Roboter sausen los, erledigen die Hausarbeit, der Einkauf rollt per Lore heran, wird eingeräumt. Smarthome bedeutet auch Überwachung, Datensammlung – und wenn schon – ja, wenn nicht Leute sterben würden oder verschwinden… das hätte ein guter Roman werden können von der Grundidee. Weiter zur Rezension:  Die Siedlung von Su Turhan