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Rezension - Hinter den drei Kiefern von Louise Penny

Es ist der erste Mordfall für die junge, unerfahrene Richterin. Und irgendetwas Merkwürdiges läuft zwischen dem Chief Superintendent und dem Staatsanwalt, zwei ausgebuffte Typen. Immer wieder taucht der Strang des Gerichtssaals auf. Im zweiten Strang wird die Geschichte erzählt, die dem Verfahren zugrunde liegt. Ein kleines Dorf im Hochmoor von Quebec, jeder kennt jeden und alle sind miteinander verbandelt. In den Wäldern Kanadas, Three Pines, nur eine Stunde von Montréal entfernt, hier ist es romantisch und wunderschön – auf den ersten Blick. Ein spannender Krimi aus Kanada, bei dem ein Cobador eine Rolle spielt, ein Schuldeneinteiber – doch diese Schulden sind nicht finanziell … Weiter zur Rezension:    Hinter den drei Kiefern von Louise Penny

Leipziger Buchmesse 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Messesplitter Es wird jedes Jahr voller und ungemütlicher in Leipzig - ergo interessieren sich immer mehr Menschen für Bücher?  - Aber wie immer gab es viel zu sehen, viel Spaß. Bisher kannte ich Leipzig nur im Sonnenschein - auch dieses Mal wieder. Böse Stimmen behaupten, ich hätte die Sonne im letzten Jahr nach Spanien verschleppt. Messegelände, Lesungen am Abend, ganz Leipzig ist Buchmesse. In diesem Jahr stelle ich euch intensiver die Freien Verlage aus Deutschland vor und die Freien Schweizer Verlage. Hier findet ihr meine Messesplitter Leipziger Buchmesse 2019 Wer sich für Kinder- und Jugendliteratur und Comics, Grafik Novels, illustrierte Bücher interessiert, der sollte auf dieser Seite weiterlesen: Kinder- und Jugendliteratur und Comics, Grafik Novels, illustrierte Bücher - Leipzig 2019 

Rezension - Edison von Torben Kuhlmann

Der Kinderbuchautor Torben Kuhlmann hat mit seinen ersten beiden Mäusebüchern »Lindbergh« und »Armstrong« bereits weltweit Kinder und Eltern begeistern können und nun folgt Edison aus dem Nord-Süd-Verlag. Ein Abenteuerroman für Kinder, ein Kinderbuch, ein Bilderbuch, das auch Erwachsene gerne lesen. Ganz nebenbei werden in die Geschichte interessante technische Details eingeworfen. Grafiken, die man lieb haben muss, jedes Bild ist ein Kunstwerk für sich – einfach ein rundum zauberhaftes Kinderbuch! Charles Lindbergh, Neil Armstrong, nun Thomas Alva Edison, wir freuen uns schon jetzt auf den neuen Band. Hier geht es zur Rezension:    Edison - Das Rätsel des verschollenen Mäuseschatzes von Torben Kuhlmann

Rezension - Der Wald von Nell Layshon

Im letzten Jahr war ich von dem Roman » Die Farbe von Milch « der englischen Autorin Nell Layshon sehr begeistert, für mich eins der besten Neuerscheinungen des letzten Jahres. Und natürlich freut man sich auf das nächste Buch. Leider bleibt der neue Roman um Klassen hinter dem letzten zurück. Das feminine Cover und der Titel irritieren ein wenig, denn es geht in diesem Roman um eine Mutter-Sohn-Beziehung, um die deutsche Besetzung von Polen. Wer hätte das erwartet? Eigentlich zwei gute Themen, die mich in der Umsetzung aber nicht überzeugen konnten. Hier geht es zur Rezension:    Der Wald von Nell Layshon

Rezension - Emotionen im Film von Karl Iglesias

Professionelle Techniken für Drehbuchautoren Um es gleich vorwegzusagen, dies ist ein besonders gutes Handbuch für Autoren, voller dramaturgischer Werkzeuge – nicht nur für Drehbuchautoren. Denn vieles was für die Entwicklung eines Drehbuchs gilt, das hat auch Bedeutung für Buchautoren. Emotionen tragen einen Film, einen Roman. Und dieses Buch hat viel mehr zu bieten, als sein Titel vermuten lässt. Zuerst geht es natürlich um Gefühle, die von Figuren transportiert werden. Karl Iglesias öffnet seinen Handwerkskasten: Dramaturgie durch Spannung und erholende Phasen, Figurenaufbau und -konstellation, Szenenaufbau, Expositionsszenen, spektakuläre Szenen, dramatische Szenen, Stil, Dialoge schreiben, Story versus Plot. Die Emotion trägt alles. Hier geht es zur Rezension:    Emotionen im Film von Karl Iglesias

Buchmesse Leipzig 2019

Derzeit unterwegs für euch - Buchmesse Leipzig 2019

Rezension - Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve

Ein Romanporträt der jungen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff –  ich war ein wenig skeptisch, hoffte, es würde nicht zu trocken werden. Weit gefehlt – ich habe selten so viel gelacht. Im auktorialen Erzählstil trägt uns die Autorin in eine Zeit, in der Frauen das Sticken und Stricken oblag, Männer reisten in ferne Länder, führten politische Gespräche, unterhielten Dichterkreise und sie gingen auf die Jagd. Annette fühlt sich als Frau nicht wohl, würde lieber reisen und diskutieren, schreiben. Und sie schreibt Gedichte, mischt sich in Männergespräche, frech und aufsässig – und ausgesprochen klug. Dann trifft sie auf Heinrich Straube, dem besten Freund ihres Bruders August, man munkelt, er dichte besser als Goethe. Eine feine Liebe entwickelt sich – aber Eifersucht, Neid und Intrigen zerschlagen die Beziehung hinterhältig, federführend ist August von Arnswaldt. Ein Roman über diese Zeit, Biografie über die junge Annette, über den Dichterzirkel um Straube und wir begegnen eini...

Rezension - Flugfedern von Simone Regina Adams

Eine Novelle Eine große Geschichte, klein verpackt, eine Novelle, die man mögen muss. Thibaut ist heute mit Helen verheiratet, sie haben eine gemeinsame Tochter. Urplötzlich meldet sich Sophie, seine erste Liebe, die ihn damals verlassen hat – aber das ist lange Zeit her. Vergessen? In kleinen szenischen Rückblenden rollt Simone Regina Adams den Beginn der Beziehung und die Zeit dazwischen bis heute auf. Die kompakten Szenen berühren, hier ist kein Wort zuviel. Ihr Roman »Die Halbruhigen« wurde 2011 mit dem Werner-Bräunig-Preis ausgezeichnet. Auch diese Novelle ist preiswürdig. Hier geht es zur Rezension:   Flugfedern von Simone Regina Adams

Rezension - Warum die Pflege in Not ist von Maximilian Wendt

Wo ist dieses Buch einzuordnen? Als Sachbuch mag ich es nicht einsortieren, denn die Antwort zum Titel ergibt sich eher in der Person des Autors. Er beantwortet die Frage nicht, schon gar nicht gesellschaftspolitisch, er stellt wenig in Frage oder bietet Lösungsvorschläge an. Ausbildung, ambulante Pflege, Klinik für psychosomatisch Erkrankte, der Autor war ein in der Pflege gestresster Mensch, trotz selbst gewählter Teilzeitarbeit, der am Ende froh ist, mit Anfang 30 (wieder in Teilzeit) im Amt einen Sessel ergattert zu haben, wo er Papier von links nach rechts schieben kann, dort, wo das Gehalt stetig steigt, ohne dass man verhandeln muss, sich dafür ins Zeug legen muss, Arbeit einfach liegen bleibt, wenn man sie nicht schafft. Nichts Neues bringt dieses Buch. Wir haben einen Pflegenotstand. Alles was hier gesagt wird, ist 1000 Mal formuliert worden, bzw. ist Normalität des Berufslebens, die man nicht extra herausstellen muss. Es ist ein persönlicher Bericht über die Ausbildung im ...

Rezension - Das magische Malbuch Picasso von Claire Faÿ

Kunst und Technik, wie passt das zusammen? Ziemlich gut! Der Prestel Verlag hat sich hier im Bereich Kinder- und Jugendliteratur etwas ganz Besonderes: BlinkBook, ab 4 Jahre. Es gibt eine ganze Serie der Blink Books, Malbücher, die man zum Leben erwecken kann. Anmalen, abfotografiern und in die App setzen, klick … und wie durch magische Hand, fangen die ausgemalten Figuren sich an zu bewegen. (Siehe Youtube-Trailer in der Rezension) Ein Malbuch, das digitale Technologien nutzt, um das Medium Malbuch zu erweitern. Ich habe hier Picasso Malbuch vorliegen, dass sich an die älteren Kinder richtet. Hier geht es zur Rezension:    Das magische Malbuch Picasso von Claire Faÿ