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Rezension - Meine kleine Satzwerkstatt

Ein herrliches Kinderbuch, um Spiel und Sprache zu verknüpfen, das mit einem hohen Spaßfaktor. Ob nun für Leseanfänger oder Fortgeschrittene, aus dem Umklappen und konstruieren von Sätzen bietet dies Kinderbuch eine fantastische Möglichkeit, sich weitere Wortspiele auszudenken. Weiter zur Rezension:    Meine kleine Satzwerkstatt

Rezension - Nature Sketching von Ueli Bieri

Mit Stift und Pinsel die Natur entdecken, der Schweizer Aquarellmaler lässt den Leser über die Schulter schauen. Er hat seine eigene Technik, die er über 200 Seiten lang präsentiert. Wer erwartet, er könne hier die verschiedenen Aquarelltechniken lernen, die man beim Nature Sketching anwenden kann, liegt falsch. Fauna und Flora in der Schweiz ist das Thema, sehr elegant und differenziert, aber auch sehr einseitig. Weiter zur Rezension:   Nature Sketching von Ueli Bieri

Rezension - Factfullness von Hans Rosling

Nachrichten und Sensationen haben leider in der Regel eine Negativtendenz, selten wird darüber berichtet, wenn Gutes geschieht, das nehmen wir als Normalität wahr. Aber hat sich die Welt wirklich zum Schlechten verändert und wenn das nicht so ist, wie können wir herausfinden, wie die Welt sich entwickelt? Woran können wir uns erfreuen? Was verführt uns zu einer dramatisierten Weltsicht, die völlig an der Realität vorbeiläuft? Faktencheck zu unserem verzerrten, düsteren Weltbild! Ein wichtiges Buch, um unser Weltbild zu überprüfen und möglicherweise neu auszurichten. Weiter zur Rezension:    Factfullness von Hans Rosling

Rezension - Mittagsstunde von Dörte Hansen

Ein hochgelobter Roman, der mich leider nicht packen konnte. Der Zerfall des nordfriesischen Dorfs Brinkebüll wird breit skizziert, für mich ohne Tiefgang. Ein dickes Buch, sehr ausladend erzählt, zu ausladend. Mir fehlte die inhaltliche Auseinandersetzung. Mir persönlich ist die Geschichte zu brav, hört an den Stellen auf, die mich interessiert hätten. Zur Rezension:    Mittagsstunde von Dörte Hansen

Rezension - Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Ein wundervoller Roman, brutal-romantisch, Wild West. Zwei Jugendliche, Freunde für Leben, eine Liebe fürs Leben, sie tanzen und schießen, um zu überleben. Goldgräber, Bisonjagd, Soldatenleben im Kampf gegen Indianer, später im Sezessionskrieg gegen die Südstaatler, Farmersleben ... eine Sprache in Bildern auf der einen Seite – beinhart auf der anderen. Weiter:    Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Rezension - Justiz am Abgrund von Dr. Patrick Burow

Der Autor beschreibt ein Justizsystem am Limit und hier gebe ich ihm völlig recht. Andererseits wirkt das Buch an manchen Stellen populistisch, weil der Autor sich absichtlich falsch ausdrückt und weil er bei aller Kritik nicht ansatzweise versucht eine Lösung zu bieten. Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das uns zeigt, wie wichtig Wertschätzung von Arbeitgebern ist, hier der Staat, und wie fatal sich Einsparungen am Limit auswirken. Es ist erschütternd und macht wütend! Weiter:  Justiz am Abgrund von Dr. Patrick Burow

Rezension - Jahre später von Angelika Klüssendorf

Ein berührender Stoff über eine toxische Beziehung, glasklar, komprimiert geschrieben, eine große Kunst. Einfach lesen! Der 3. Band um die Protagonistin April, ein autobiografischer Roman. »Ein Meisterwerk«, so die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 über Angelika Klüssendorfs »April« – der Roman stand auf der Longlist und mit diesem Folgeroman »Jahre später« war sie ebenfalls für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Weiter zur Rezension:    Jahre später von Angelika Klüssendorf

Rezension - Die Samariterin von Ulrike Bliefert

Ein Thriller, der sich mit dem sogenannten »Bonnie-und-Clyde-Syndrom« oder auch »Rotkäppchen-Syndrom« bezeichnet, beschäftigt. Eine Frau schreibt Briefe an einen Langzeithäftling der in der JVA Dietz einsitzt, damit er Kontakt nach draußen hat. Und dann verliebt sie sich ... ein spannender Thriller mit einer Portion schwarzem Humor, ein interessantes Thema – gute Unterhaltung zum Entspannen. Weiter zur Rezension:    Die Samariterin von Ulrike Bliefert

Rezension - Gun Love von Jennifer Clement

Zum Ende des Jahres ein Leseschmaus, ein Roman, der in Sprache und Inhalt berührt. Poetisch, gleichzeitig beinhart in der Sprache. Pearl lebt in einem Auto: Das Kinderzimmer ist die vordere Sitzreihe, das Zimmer der Mutter die Rückbank eines Mercury Topaz Automatic, sie wohnen in der letzten Ecke eines Trailerparks im Süden von Florida in Purnam County. Das Leben ist einfach, aber sie sind glücklich. Doch dann taucht eines Tages Eli auf, der Freund von dem zwielichtigen Pastor Rex. Das Leben verändert sich nun schlagartig für Pearl. Weiter zur Rezension:    Gun Love von Jennifer Clement

Guten Rutsch

Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Über die Feiertage und zwischen den Jahren habe ich einige Bücher gelesen. Der Rucksack der Rezensionen geht ins Neue Jahr. Hier ein Vorgeschmack. Rezensionen zu diesen Büchern könnt ihr die nächsten Tage auf diesem Blog finden. Alles ist dabei, Literatur, Sachbuch, Krimi, Allage, Hörbuch ... Ich danke allen meinen treuen Lesern für die Geduld, meine Meinung zu Büchern zu verfolgen. Ja, Meinung, denn was mir gefällt, muss nicht anderen gefallen und umgekehrt. Und viele Romane werden kontrovers diskutiert. So soll es sein. Bei dieser Auswahl hier habe ich ziemlich glücklich gelesen, denn drei dieser Bücher gehören für mich zu den Highlights des Jahres 2018. Und eins hat mich gelangweilt, obwohl es von den meisten Leuten hochumjubelt ist. Ich wünsche euch einen guten Rutsch! Sabine